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	<title>75 Jahre Polizei Dinkelsbühl &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>Dinkelsbühl: +++ Polizei Dinkelsbühl &#8211; ein Blick zurück +++</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dinkelsbühler Blaulicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2020 20:54:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1600" height="1094" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/08/06202617/IMG_7769.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/08/06202617/IMG_7769.jpg 1600w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/08/06202617/IMG_7769-300x205.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/08/06202617/IMG_7769-1024x700.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/08/06202617/IMG_7769-1536x1050.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></div>Im damaligen Landkreis Dinkelsb&#252;hl hatte sich das &#246;ffentliche Leben auf die Stunde Null reduziert und viele der bisherigen Gendarmeriebeamten wurden entlassen. Befehle und Anordnungen kamen von der jeweiligen Milit&#228;rregierung. Am 07. Juli 1945 wurde dann angeordnet, dass alle Gemeinden mit mehr als 5000 Einwohnern eine eigene Polizei aufzustellen haben. So entstand die Stadtpolizei Dinkelsb&#252;hl. Bis [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1600" height="1094" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/08/06202617/IMG_7769.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/08/06202617/IMG_7769.jpg 1600w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/08/06202617/IMG_7769-300x205.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/08/06202617/IMG_7769-1024x700.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/08/06202617/IMG_7769-1536x1050.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></div><p>Im damaligen Landkreis Dinkelsb&uuml;hl hatte sich das &ouml;ffentliche Leben auf die Stunde Null reduziert und viele der bisherigen Gendarmeriebeamten wurden entlassen. Befehle und Anordnungen kamen von der jeweiligen Milit&auml;rregierung. Am 07. Juli 1945 wurde dann angeordnet, dass alle Gemeinden mit mehr als 5000 Einwohnern eine eigene Polizei aufzustellen haben. So entstand die Stadtpolizei Dinkelsb&uuml;hl. Bis zum 01.09.1967 verlief die Entwicklung der Polizei zweigleisig &ndash; Stadt- und Landpolizei.</p>

<a href="https://frank-clone.novo-peak.it/img_3272/" data-wpel-link="internal"><img width="150" height="150" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/08/06202611/IMG_3272-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" loading="lazy"/></a>
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<p>Die Polizeianw&auml;rter verrichteten anfangs&nbsp; ihren Dienst in zivil und trugen Armbinden mit der Aufschrift &bdquo;Rural-Police&ldquo;. Dann bekamen die Anw&auml;rter Uniformen und wurden bewaffnet. Am Anfang hie&szlig;en die Polizeianw&auml;rter &bdquo;Landj&auml;ger&ldquo;, doch schon zehn Monate sp&auml;ter am <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/20-april/" target="_blank" data-wpel-link="internal">20. April</a> 1946 folgte die Umbenennung in &bdquo;Landpolizei&ldquo;. Nun wurden auch wieder die ehemaligen unbelasteten Gendarmeriebeamten eingestellt.&nbsp; Diese brachten ein beachtliches Ma&szlig; an Wissen und Erfahrung mit. Dadurch kehrten auch wieder einigerma&szlig;en geordnete Verh&auml;ltnisse ein und die Aufkl&auml;rungsquote wurde verbessert.</p>
<p>Wegen des zunehmenden Verkehrs wurde 1947 ein Unfalltrupp gebildet. Dieser sollte Verkehrsunf&auml;lle aufnehmen, Verkehrskontrollen durchf&uuml;hren und Streife fahren. Man fuhr mit einer klobigen Seitenwagenmaschine und einer ungen&uuml;genden Schutzbekleidung. Zumindest im Winter war es sicher nicht angenehm bei grimmiger K&auml;lte und ohne Gesichtsschutz zu fahren.</p>
<p>F&uuml;r die Landespolizei war die Dienststelle im Rathaus und die Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei verlief reibungslos. Im Landkreis Dinkelsb&uuml;hl gab es acht Stationen (D&uuml;rrwangen, Schopfloch, Beyerberg, Unterschwaningen, Gerolfingen, Weiltingen, Wassertr&uuml;dingen), die meist (je nach Bedarf) mit drei oder vier Personen besetzt waren. Die Hauptstation Dinkelsb&uuml;hl befand sich zusammen mit der Bezirksinspektion Dinkelsb&uuml;hl in der Luitpoldstra&szlig;e 11. Das Geb&auml;ude wurde 1934 errichtet und es befanden sich damals drei Wohnungen f&uuml;r die Polizeibeamten mit ihren Familien.<br>
Nach Aufl&ouml;sung der Polizeistation in Wassertr&uuml;dingen wurde im Dinkelsb&uuml;hler Rathaus ein Dienstzimmer eingerichtet, welches von 1959 bis 1972 t&auml;glich besetzt war. Es gab auch eine Zelle f&uuml;r die &bdquo;G&auml;ste&ldquo; die festgenommen oder zur Ausn&uuml;chterung dort untergebracht werden mussten. Nach Aufl&ouml;sung des Dienstzimmers 1974 wurde am Rathaus ein Notrufmelder angebracht, der eine direkte Verbindung mit der <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/polizeiinspektion-dinkelsbuehl/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Polizeiinspektion Dinkelsb&#xFC;hl</a> hatte.</p>
<p>Die t&auml;glichen Streifen mussten zu Fu&szlig; ausgef&uuml;hrt werden und dauerten teilweise bis zu vier Stunden. Die Beamten liefen noch zu Fu&szlig;, die Gauner besa&szlig;en schon Autos. Deshalb bekam jeder Polizeiposten ein Motorrad. Man musste auch sehr sparsam sein und jedes Telefongespr&auml;ch wurde aufgelistet, Kuverts wurden gewendet und wieder verwendet. Die Beamten wohnten am Ort und liefen von Ort zu Ort. So waren sie in die Landbev&ouml;lkerung eingebunden und bekamen auch Hinweise. Sie kannten ihre &bdquo;Kunden&ldquo; und die Aufkl&auml;rungsergebnisse konnten sich auch damals sehen lassen. Ihre t&auml;gliche Arbeit bestand in der allgemeinen Kriminalit&auml;t, die Sperrstunden, Kino- und Tanzkontrollen, Fahndung nach entwendeten Fahrr&auml;dern und Verst&ouml;&szlig;e gegen einschl&auml;gige Gesetze. Die Verwarnungsgeb&uuml;hr betrug damals 2 DM. Der Gendarm verdiente 1948&nbsp; nur 190 DM.</p>
<p>Vom 01.04. bis 31.12.1946 gab es 16 Verbrechen (3 gekl&auml;rt), 58 Vergehen (44&nbsp; gekl&auml;rt) und 65 &Uuml;bertretungen (61 gekl&auml;rt) und sieben Festnahmen. Dies entspricht einer Aufkl&auml;rungsquote von 77,69 %.</p>
<p>Am 23.03.1959 wurden die Kleinstationen aufgel&ouml;st und st&auml;ndig besetzte Dienststellen geschaffen. Es wurde der Schichtdienst eingef&uuml;hrt und und Funkfahrzeuge angeschafft.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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