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	<title>Abwassertechnik &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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	<title>Abwassertechnik &#8211; fränkischer.de</title>
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		<title>Kundennähe macht den Unterschied</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Business Lounge Magazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2019 19:51:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="666" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004200/KG9_4044m.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004200/KG9_4044m.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004200/KG9_4044m-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div>Die REHARTGROUP mit Sitz in Ehingen am Hesselberg bietet hochwertigen Verschlei&#223;schutz, Maschinen f&#252;r die Grob- und Feinkeramik, Produkte f&#252;r die Abwassertechnik und Anlagen zur Erzeugung von erneuerbarer Energie aus Wasserkraft. Beste Qualit&#228;t und optimale Kundenbetreuung bei fairen Preisen ist die Firmenphilosophie. Dazu belegen zahlreiche Patente und Gebrauchsmuster die Innovationskraft der REHARTGROUP. Klaus Sch&#252;lein hatte das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="666" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004200/KG9_4044m.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004200/KG9_4044m.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004200/KG9_4044m-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div><p><strong>Die REHARTGROUP mit Sitz in Ehingen am <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/hesselberg/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Hesselberg</a> bietet hochwertigen Verschlei&szlig;schutz, Maschinen f&uuml;r die Grob- und Feinkeramik, Produkte f&uuml;r die Abwassertechnik und Anlagen zur Erzeugung von erneuerbarer Energie aus Wasserkraft. Beste Qualit&auml;t und optimale Kundenbetreuung bei fairen Preisen ist die Firmenphilosophie. Dazu belegen zahlreiche Patente und Gebrauchsmuster die Innovationskraft der REHARTGROUP. Klaus Sch&uuml;lein hatte das Unternehmen 1983 als &bdquo;Zwei-Mann-Firma&ldquo; gegr&uuml;ndet, heute besch&auml;ftigt es 110 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von rund 18 Millionen Euro. Nach einem sehr erfolgreichen Jahr haben wir mit Gesellschafter und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Klaus Sch&uuml;lein gesprochen.<br>
</strong></p>
<figure id="attachment_61310" aria-describedby="caption-attachment-61310" style="width: 450px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/RS16896_rehart_06.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-61310" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/RS16896_rehart_06.jpg" alt="" width="450" height="301" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004213/RS16896_rehart_06.jpg 450w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004213/RS16896_rehart_06-300x201.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px"/></a><figcaption id="caption-attachment-61310" class="wp-caption-text">Der Hauptsitz von Rehart in Ehingen</figcaption></figure>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Mit dem Beschichten von Verschlei&szlig;teilen sind Sie in einer Nische erfolgreich. Wie sind Sie auf diese Idee gekommen?&ldquo;</p>
<p><strong>Klaus Sch&uuml;lein:</strong> &bdquo;Durch meinen damaligen Arbeitgeber kam ich mit der Ziegelindustrie in Ber&uuml;hrung und bin auf ein Problem gesto&szlig;en, mit dem alle zu k&auml;mpfen hatten. Maschinen zur Ziegelproduktion werden sehr stark beansprucht und viele Bauteile unterliegen einem hohen Verschlei&szlig;. Diese Verschlei&szlig;teile mussten schon nach wenigen Einsatzwochen verschrottet werden. Meine Idee war, diese Teile aus einem Material herzustellen, das man aufarbeiten, sprich regenerieren kann. Dabei kommen hochverschlei&szlig;feste Werkstoffe zum Einsatz, die die Lebensdauer der Verschlei&szlig;teile deutlich erh&ouml;hen und nach entsprechender Abnutzung wieder neu aufgetragen werden k&ouml;nnen. Bis zu zehn Mal kann so ein Bauteil mit unserer Technologie regeneriert werden &ndash; das spart Rohstoffe, weil nur die Beschichtung erneuert werden muss. In der Anfangszeit habe ich die Teile selbst beschichtet, wof&uuml;r meine Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker eine wichtige Grundlage war. Zus&auml;tzlich war mir immer die N&auml;he zum Kunden sehr wichtig, was ein entscheidender Baustein zum Erfolg der REHARTGROUP ist. Ich habe am Anfang&nbsp; jeden Kunden pers&ouml;nlich besucht und bin auf die Bed&uuml;rfnisse zu 100 Prozent eingegangen. Um sie von meiner neuen Technik zu &uuml;berzeugen, hab ich mir die Bauteile mit dem gr&ouml;&szlig;ten Verschlei&szlig; zum Beschichten geben lassen. Der Erfolg hat mir Recht gegeben. Verschlei&szlig;teile, die vorher nach wenigen Wochen im Einsatz getauscht werden mussten, hielten mit unserer Beschichtung eine ganze Saison. Damit konnten die Ziegelhersteller durchg&auml;ngig produzieren und f&uuml;r uns ging es steil bergauf.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Warum ist nicht schon fr&uuml;her jemand auf die Idee mit dem Beschichten gekommen?&ldquo;</p>
<p><strong>Klaus Sch&uuml;lein:</strong> &bdquo;Es gab zu dieser Zeit noch ein weiteres Unternehmen, das Versuche in dieser Richtung unternommen hat. Letztlich wurde dort aber nie die notwendige Qualit&auml;t erreicht. Um eine optimale Qualit&auml;t liefern zu k&ouml;nnen, habe ich immer sehr eng mit den Herstellern von Schwei&szlig;zusatzwerkstoffen zusammengearbeitet. Hier wurden sogar immer wieder eigene Rezepturen f&uuml;r mich entwickelt. So konnte ich die Anforderungen der Kunden bereits bei der Materialauswahl einflie&szlig;en lassen. Wir ruhen uns auch nicht auf den erreichten Erfolgen aus. Aktuell befinden wir uns in der Testphase f&uuml;r ein neues Produkt, das Mitte n&auml;chsten Jahres auf den Markt kommen wird. Damit verschaffen wir uns einen weiteren Wettbewerbsvorteil gegen&uuml;ber unseren Konkurrenten in der Beschichtungstechnik &ndash; die es nat&uuml;rlich mittlerweile gibt. Ein Alleinstellungsmerkmal in der Branche ist unser Abhol- und Lieferservice. Fr&uuml;her war ich selbst mit dem PKW-Anh&auml;nger unterwegs, heute habe ich Mitarbeiter, die diese Aufgabe &uuml;bernehmen, aber der Service ist der gleiche geblieben. Auf Wunsch holen wir verschlissene Teile bei unseren Kunden ab und liefern diese auch wieder aus. Der enge Kontakt zum Kunden ist uns auch hier sehr wichtig. Bei einer internationalen Kundenumfrage einer Fachzeitschrift der Ziegelindustrie sind wir im vergangenen Jahr im Bereich Service auf Platz 3 gew&auml;hlt worden &ndash; eine sch&ouml;ne Best&auml;tigung unserer Arbeit und unserer Philosophie&ldquo;</p>
<blockquote><p>&bdquo;Vertrauensbildende Ma&szlig;nahmen sind heute immer noch sehr wichtig&ldquo;</p></blockquote>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Sie bauen auch Maschinen f&uuml;r die Ziegelindustrie &ndash; ist es wichtig, dieses Segment auch mit zu bedienen?&ldquo;</p>

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<p><strong>Klaus Sch&uuml;lein:</strong> &bdquo;Jede Maschine, die wir verkaufen, generiert &uuml;ber deren Verschlei&szlig;- und Ersatzteile weiteren Umsatz f&uuml;r uns &ndash; in f&uuml;nf Jahren entspricht das in Summe etwa dem Anschaffungspreis. W&uuml;rden wir aufh&ouml;ren Maschinen zu bauen, w&auml;re in den folgenden Jahren mit einem sp&uuml;rbaren Einbruch im Verschlei&szlig;- und Ersatzteilgesch&auml;ft zu rechnen. Unsere Verschlei&szlig;schutztechnik flie&szlig;t nat&uuml;rlich auch in unsere Maschinen mit ein, was uns wiederum von der Konkurrenz abhebt. So sind wir beispielsweise zum Thema &sbquo;Optimierung von Extrudern&lsquo; gekommen. Viele Maschinenhersteller haben sich wenig mit den Problemen der Kunden besch&auml;ftigt. Das Herzst&uuml;ck eines Extruders &ndash; also einer Presse zur Ziegelherstellung &ndash; ist die Pressschnecke und die Auskleidung des Presszylinders. Damit ein gleichm&auml;&szlig;iger Druck aufgebaut wird, ist hier ein optimales Zusammenspiel der Komponenten n&ouml;tig. In vielen Versuchen und im engen Kontakt mit Kunden haben wir die Bauteile im Lauf der Jahre immer weiter optimiert. In einem Beispielprojekt konnten wir so bei einer Maschine eine Energieeinsparung von 30 Prozent erreichen, und das bei einer Leistungssteigerung von 10 Prozent. Dazu produziert der Extruder noch deutlich weniger Ausschuss. Ein Erfolg auf ganzer Linie &ndash; f&uuml;r uns und f&uuml;r unseren Kunden.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Das bedeutet, Ihre Kundenn&auml;he ist Ihr Erfolgsrezept?&ldquo;</p>
<p><strong>Klaus Sch&uuml;lein:</strong> &bdquo;Unser Gesamtkonzept &uuml;berzeugt zu 100 Prozent, woraus eine hohe Zufriedenheit und Treue folgt. Nicht jedes Dumpingangebot aus einem Niedriglohnland zieht unsere Kundschaft ab. In Krisenzeiten kommt es nat&uuml;rlich vor, dass ein Kunde mehr auf den Preis als auf die Leistung achtet. Aber aktuell steht der Preis nicht im Vordergrund. Viel wichtiger ist die Produktionssicherheit, die unsere Produkte und Anlagen bieten, sowie die bereits erw&auml;hnte Kundenn&auml;he. Unsere Kunden wissen, dass wir bei Problemen zur Stelle sind und die n&ouml;tige Hilfe bieten. Nach diesem Interview fahre ich zu einer Tagung nach W&uuml;rzburg, dort treffe ich langj&auml;hrige Kunden und kn&uuml;pfe auch immer wieder neue und wichtige Kontakte. Solche Treffen wirken zus&auml;tzlich als vertrauensbildende Ma&szlig;nahmen, die immer noch sehr wichtig sind.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Nutzen Sie noch andere Netzwerkm&ouml;glichkeiten, etwa neue Medien?&ldquo;</p>
<p><strong><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG9_3970.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="alignright size-medium wp-image-61306" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG9_3970-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004156/KG9_3970-300x214.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004156/KG9_3970.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a>Klaus Sch&uuml;lein</strong>: &bdquo;Wir betreiben eine umfangreiche Internetseite, die intensiv genutzt wird. Viele Besucher interessieren sich besonders f&uuml;r den Bereich Wasserkraft, also REHARTPOWER. Erst vor kurzem haben wir Vertr&auml;ge mit Unternehmen in Japan und Chile geschlossen, die unsere Wasserkraftanlagen vor Ort vertreiben wollen. Auf Nachfrage erfuhren wir, dass diese Kontakte &uuml;ber unsere Webseiten entstanden sind. Unsere jetzigen Partner hatten recherchiert, welche Unternehmen in diesem Bereich aktiv sind, sich verschiedene vor Ort angeschaut und wir konnten mit unserem Know-how &uuml;berzeugen. Facebook nutzen wir ebenfalls, vor allem zur Mitarbeitersuche. Auf eine unserer letzten Zeitungsannoncen kam zum Beispiel keine R&uuml;ckmeldung. Nach Ver&ouml;ffentlichung der Stelle auf Facebook erhielten wir drei Bewerbungen.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Mit der erw&auml;hnten Wasserkraft haben Sie noch ein weiteres Standbein &ndash; ist das notwendig?&ldquo;</p>
<p><strong>Klaus Sch&uuml;lein:</strong> &bdquo;Immerhin hat REHARTPOWER bereits 120 Wasserkraftanlagen gebaut, trotzdem ist es ein extrem schwieriger Markt. Genehmigungen dauern gerade in Deutschland nicht selten zehn Jahre und es herrscht ein gro&szlig;er Preiskampf. Wir waren vor etwa 15 Jahren mit dieser Technik die zweiten am Markt, kurz darauf teilten sich zehn Unternehmen den europ&auml;ischen Markt. Mittlerweile sind wir in Deutschland die einzigen, den Hype im Fahrwasser der Energiewende hat sonst keiner &uuml;berlebt. Wegen dieses und anderer Standbeine, etwa der Abwassertechnik, haben wir durchhalten k&ouml;nnen. Umgekehrt hat uns in der Bankenkrise 2008 die Wasserkraft geholfen. Bei 13 Prozent Einbruch im Ersatzteilgesch&auml;ft und 50 Prozent im Maschinen- und Anlagenbau, war die Wasserkraft eine sehr wichtige St&uuml;tze. Die Abwassertechnik ist ein relativ krisensicheres Gesch&auml;ft, hier sehe ich gro&szlig;es Potenzial. Gerade in unserer Region stehen einige Investitionen an, wo wir gerne mit unseren Produkten und Leistungen &uuml;berzeugen wollen.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Wie sehen Sie als Unternehmer die Politik in Deutschland? Ist sie &uuml;berhaupt noch berechenbar?&ldquo;</p>
<p><strong>Klaus Sch&uuml;lein:</strong> &bdquo;Gerade in Bezug auf die Wasserkraft ist die Politik eigentlich &uuml;berhaupt nicht berechenbar. Wir k&auml;mpfen hier mit mangelndem Fachwissen bei Entscheidungstr&auml;gern und einem starken Lobbyismus seitens der Fischereibeh&ouml;rde. Leider fehlen klare Vor-gaben. Aufgrund von Forschungsergebnissen und vor-liegenden Fakten m&uuml;sste in Abw&auml;gungsprozessen die Wasserkraft immer den Vorrang erhalten, was aber leider selten der Fall ist. Als Mittelst&auml;ndler leiden wir auch unter einer Ungleichbehandlung gegen&uuml;ber gro&szlig;en Konzernen. Die lokale Infrastruktur wird gerne in Anspruch genommen, aber h&auml;ufig werden von Gro&szlig;unternehmen Schlupfl&ouml;cher genutzt, um sich vor Ort der Steuerpflicht zu entziehen. Hier muss meiner Meinung nach die Politik f&uuml;r mehr Gerechtigkeit sorgen.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Was halten Sie vom Mindestlohn?&ldquo;</p>
<p><strong><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG9_3943.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="alignleft size-medium wp-image-61305" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG9_3943-300x269.jpg" alt="" width="300" height="269" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004152/KG9_3943-300x269.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004152/KG9_3943.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a>Klaus Sch&uuml;lein:</strong> &bdquo;Ich wundere mich, dass man beim aktuellen Arbeitskr&auml;ftemangel &uuml;berhaupt &uuml;ber den Mindestlohn sprechen muss. Daf&uuml;r w&uuml;rden wir beispielsweise keinen Schwei&szlig;er mehr bekommen, unser Lohnniveau lag schon immer &uuml;ber dem Mindestlohn. Zus&auml;tzlich macht unser Arbeitszeitmodell ohne Schichtarbeit die REHARTGROUP f&uuml;r die Menschen attraktiv.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Wie kommen Sie an Fachkr&auml;fte und Auszubildende?&ldquo;</p>
<p><strong>Klaus Sch&uuml;lein:</strong> &bdquo;Wir sind nat&uuml;rlich bei den regionalen Ausbildungsb&ouml;rsen vertreten und engagieren uns auch bei den MINT-Tagen an der Realschule in Wassertr&uuml;dingen. Dazu machen viele Sch&uuml;ler bei uns ein Betriebspraktikum, um einen Einblick in das Berufsleben zu bekommen. Fr&uuml;her lief das eher nebenbei, heute haben wir eine Mitarbeiterin, die sich um Praktikanten und Auszubildende k&uuml;mmert, sie in den Betrieb und die Abl&auml;ufe einf&uuml;hrt und st&auml;ndige Ansprechpartnerin f&uuml;r die jungen Menschen ist. F&uuml;r Sch&uuml;ler haben wir die Praktika neu konzipiert, was sehr gut ankommt. W&auml;hrend ihres Praktikums bauen sie einen Stiftebecher. Dazu schwei&szlig;en sie eine Naht, bohren, schleifen und k&ouml;nnen am Ende ihr fertiges Produkt mit nach Hause nehmen. Au&szlig;erdem bieten wir f&uuml;r Studenten, etwa aus Ansbach oder Triesdorf, Praktikumspl&auml;tze und haben auf diesem Weg in den letzten Jahren schon einige Ingenieure gefunden, die nach ihrem Studium bei uns einen Arbeitsplatz bekommen haben. Ich stelle &uuml;brigens zunehmend fest, dass junge Menschen, die hier in der Region aufgewachsen sind, nach einem Studium gern wieder hier leben und arbeiten wollen. Gute und sichere Arbeitspl&auml;tze in der Region sind deshalb ein wichtiger Beitrag, damit junge Leute nicht in die Ballungszentren abwandern.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Wie sieht es mit ausl&auml;ndischen Arbeitskr&auml;ften aus?&ldquo;</p>
<p><strong><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG9_3921.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="alignright size-medium wp-image-61325" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG9_3921-300x253.jpg" alt="" width="300" height="253" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004314/KG9_3921-300x253.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004314/KG9_3921.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a>Klaus Sch&uuml;lein:</strong> &bdquo;Bei uns arbeiten Menschen aus vielen unterschiedlichen L&auml;ndern wie Kroatien, Ungarn oder Rum&auml;nien. Die meisten finden den Weg &uuml;ber Zeitarbeitsfirmen in unser Unternehmen. Das ist eine gute M&ouml;glichkeit, die Menschen kennen zu lernen und anschlie&szlig;end in ein festes Arbeitsverh&auml;ltnis zu &uuml;bernehmen. Bei den weichen Faktoren helfen wir gerne mit. Ein ausl&auml;ndisches Ehepaar war auf Wohnungssuche, bekam aber ohne Arbeit keine Wohnung und ohne Wohnung keine Arbeit &ndash; ein Teufelskreis. Wir wollten beide gerne als Arbeitskr&auml;fte gewinnen und haben deshalb aktiv bei der Wohnungssuche geholfen &ndash; mit Erfolg! Sie sind heute noch von unserem Engagement begeistert und sehr dankbare und gute Mitarbeiter. Deshalb halten wir mittlerweile auch Augen und Ohren nach freiem Wohnraum in der Gegend offen.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Wie ist Ihr Kontakt zu den Mitarbeitern?&ldquo;</p>
<p><strong>Klaus Sch&uuml;lein:</strong> &bdquo;Der Kontakt zu meinen Mitarbeitern ist mir sehr wichtig, aufgrund der Unternehmensgr&ouml;&szlig;e aber leider nicht immer m&ouml;glich. Mein Sohn Philipp ist vor kurzem bei REHART eingestiegen. Um Firma und Abl&auml;ufe von Grund auf kennenzulernen, arbeitet er derzeit aktiv in der Produktion mit. Sein enger Kontakt zu den Mitarbeitern ist eine wichtige Schnittstelle. Es ist erstaunlich, welche Einblicke und Informationen er aus erster Hand bekommt. Da ging in letzter Zeit manches verloren, was wir auf diesem Weg wieder auffangen wollen. Gute Ideen greifen wir nat&uuml;rlich gerne auf und setzen sie auch soweit m&ouml;glich um.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Wo wird REHART in zehn Jahren stehen?&ldquo;</p>
<p><strong><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG9_3894.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-61324 alignleft" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG9_3894-300x190.jpg" alt="" width="300" height="190" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004311/KG9_3894-300x190.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004311/KG9_3894.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a>Klaus Sch&uuml;lein:</strong> &bdquo;Da bin ich &ndash; aller Wahrscheinlichkeit nach &ndash; nicht mehr mit im Boot. Aber es wird sich mit Sicherheit einiges ver&auml;ndern. Wir wissen schon heute, dass der Boom in der Baubranche in sp&auml;testens drei bis vier Jahren abflauen wird. Damit sinkt der Bedarf an Baumaterial. Das werden unsere Kunden aus der Ziegelindustrie und auch wir deutlich sp&uuml;ren. Wir als REHARTGROUP hoffen mit unseren Standbeinen in der Wasserkraft, Abwassertechnik und weiteren Bereichen gut gewappnet zu sein. Unseren fast chronischen Platzmangel wollen wir in naher Zukunft beseitigen, wozu wir bereits weiteren Grund in Ehingen gekauft haben. F&uuml;r schwere T&auml;tigkeiten, wie Schwei&szlig;en und Schleifen, finden wir immer schwieriger Arbeitskr&auml;fte, deshalb arbeiten wir an Automatisierungsl&ouml;sungen mit Robotern. Wir sind dazu bereits in Kontakt mit Roboterherstellern, aber die Umsetzung ist sehr anspruchsvoll. Trotz aller technischen Ver&auml;nderungen und Verbesserungen wird es meiner Meinung nach aber auch f&uuml;r den zuk&uuml;nftigen Erfolg der REHARTGROUP absolut notwendig bleiben, nah am Kunden zu sein, seine Bed&uuml;rfnisse und Probleme zu verstehen und ihm daf&uuml;r qualitativ hochwertige L&ouml;sungen anzubieten.&ldquo;</p>
<p>Bildnachweis: REHARTGROUP, BLMAG</p>
<p>Quelle: Business Lounge Magazin</p>]]></content:encoded>
					
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