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	<title>Amerikanische Faulbrut &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut bei Bienen in Wieseth</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Allgemein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2024 09:23:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="795" height="1039" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/04/08112210/Sperrgebiet-Amerikanische-Faulbrut.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/04/08112210/Sperrgebiet-Amerikanische-Faulbrut.jpg 795w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/04/08112210/Sperrgebiet-Amerikanische-Faulbrut-230x300.jpg 230w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/04/08112210/Sperrgebiet-Amerikanische-Faulbrut-784x1024.jpg 784w" sizes="(max-width: 795px) 100vw, 795px" /></div>Ansbach, 8. April 2024 &#8211; Aufgrund des Nachweises des Erregers der Amerikanischen Faulbrut, auch B&#246;sartige Faulbrut genannt, in einem Bienenvolk eines Imkers aus Wieseth, hat das Veterin&#228;ramt des Landratsamtes Ansbach den Ausbruch dieser Bienenseuche amtlich festgestellt. Die Amerikanische Faulbrut ist eine weit verbreitete und hochansteckende bakterielle Infektionskrankheit. Sie f&#252;hrt dazu, dass die Brutlarven der Bienen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="795" height="1039" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/04/08112210/Sperrgebiet-Amerikanische-Faulbrut.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/04/08112210/Sperrgebiet-Amerikanische-Faulbrut.jpg 795w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/04/08112210/Sperrgebiet-Amerikanische-Faulbrut-230x300.jpg 230w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/04/08112210/Sperrgebiet-Amerikanische-Faulbrut-784x1024.jpg 784w" sizes="(max-width: 795px) 100vw, 795px" /></div><p>Ansbach, <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/8-april/" target="_blank" data-wpel-link="internal">8. April</a> 2024 &ndash; <strong>Aufgrund des Nachweises des Erregers der Amerikanischen Faulbrut, auch B&ouml;sartige Faulbrut genannt, in einem Bienenvolk eines Imkers aus Wieseth, hat das Veterin&auml;ramt des Landratsamtes Ansbach den Ausbruch dieser Bienenseuche amtlich festgestellt.</strong></p>
<p>Die Amerikanische Faulbrut ist eine weit verbreitete und hochansteckende bakterielle Infektionskrankheit. Sie f&uuml;hrt dazu, dass die Brutlarven der Bienen absterben. Meist l&auml;uft eine Infektion im Verborgenen ab und f&uuml;hrt zu keinen offensichtlichen Sch&auml;den im Bienenvolk. Menschen k&ouml;nnen sich mit dem Erreger nicht infizieren, auch nicht beim Verzehr von Honig aus betroffenen Bienenv&ouml;lkern. Der Keim ist sehr widerstandsf&auml;hig und kann in alten Ger&auml;tschaften ohne Desinfektionsma&szlig;nahmen jahrelang &uuml;berdauern. Mit Honig aus EU und nicht EU-L&auml;ndern werden die Sporen des Faulbruterregers immer wieder nach Deutschland eingeschleppt. Fast 80 Prozent des in Deutschland verbrauchten Honigs ist Importhonig.</p>
<p><strong>Nicht v&ouml;llig entleerte Honiggl&auml;ser in Altglascontainern k&ouml;nnen deshalb f&uuml;r unsere heimische Biene eine t&ouml;dliche Seuchengefahr beherbergen. &nbsp;Um eine &Uuml;bertragung m&ouml;glichst auszuschlie&szlig;en sollten Honiggl&auml;ser und sonstige Beh&auml;ltnisse, die mit Honig in Ber&uuml;hrung gekommen sind (z.B. Einmalportionen) stets nur gut gesp&uuml;lt oder &bdquo;bienensicher&ldquo; verpackt entsorgt werden. Wespen- oder Insektenfallen, in denen Honig als Lockmittel verwendet wird, stellen ebenfalls eine gro&szlig;e Infektionsgefahr dar und sollten auch aus diesem Grunde bestenfalls gar nicht oder nur mit Fruchtsaft oder Sirup verwendet werden. Dies lockt auch keine Bienen an.</strong></p>
<p>In dem aktuellen Fall der Amerikanischen Faulbrut wurde das klinisch erkrankte Volk get&ouml;tet. Bei den Umgebungsuntersuchungen in einem Kilometer Umkreis wurde bislang nur ein weiterer Bienenstand eines anderen Imkers klinisch auff&auml;llig.&nbsp; Es wurde ein Sperrgebiet von einem Kilometer Umkreis um den jeweiligen Ausbruchsstand ausgerufen, siehe Karte. Aus diesem Gebiet d&uuml;rfen Bienen nicht entfernt oder herausgebracht werden. Tote Bienen und erregerhaltige Ger&auml;tschaften, wie etwa Bienenk&auml;sten, m&uuml;ssen im Sperrgebiet verbleiben und unsch&auml;dlich beseitigt werden. Wanderimker d&uuml;rfen in das Gebiet nicht mit ihren Bienen &bdquo;hineinwandern&ldquo;. Eine entsprechende Amtliche Bekanntmachung wurde durch das Veterin&auml;ramt erlassen und tritt am Mittwoch, den 10.04.2024, in Kraft.</p>
<p>Bei lediglich geringgradig infizierten V&ouml;lkern ist f&uuml;r die Bek&auml;mpfung der Faulbrut das sogenannte &bdquo;Kunstschwarmverfahren&ldquo; die Methode der Wahl. Bei diesem werden die geschl&uuml;pften, ausgewachsenen Bienen mit ihrer K&ouml;nigin aus dem infizierten Kasten (Beute) entfernt, machen eine Art Fastenkur und werden dann in eine saubere Beute/Bienenkasten umgesiedelt. Die infizierten Larven bleiben zur&uuml;ck, werden get&ouml;tet und unsch&auml;dlich beseitigt. Diese Methode funktioniert jedoch nur in der reproduktiven Zeit des Jahres, wenn die K&ouml;nigin in der neuen &bdquo;Unterkunft&ldquo; sofort wieder neue Eier ablegen kann.</p>
<p>Zusammen mit dem Imkerkreisverband im <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a> r&auml;t das Landratsamt bez&uuml;glich der Amerikanischen Faulbrut Folgendes:</p>
<ol>
<li><strong>Ger&auml;tschaften und Werkzeuge sollen alleinig genutzt werden, nicht gemeinschaftlich mit anderen Imkern.</strong></li>
<li><strong>Bienenst&auml;nde sollen unbedingt mit Namen, Adresse und gegebenenfalls der Telefonnummer des Imkers gekennzeichnet werden.</strong></li>
<li><strong>Im Verdachtsfall sollen Bienenv&ouml;lker an Ort und Stelle verbleiben und nicht verstellt sowie eine Fachperson zu Rate gezogen werden. Von Selbstversuchen zur Bienenrettung wird abgeraten</strong></li>
<li><strong>Falls ein Bienenvolk ver&auml;ndert oder lebensschwach erscheint, k&ouml;nnen Betroffene die Hilfsangebote der Imkervereine (etwa die Bienensachverst&auml;ndigen) nutzen.</strong></li>
<li><strong>Imker sollten rechtzeitig einem der &ouml;rtlichen Imkervereine beitreten, sie unterst&uuml;tzen ihre Mitglieder auch im Ernstfall, etwa wenn ein Kunstschwarmverfahren notwendig wird. Mit der Mitgliedschaft werden &ouml;rtliche Vereine in Friedenszeiten unterst&uuml;tzt, damit diese dann in der Krise die Imker unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen. Die Vereine bieten &uuml;ber dies hinaus auch fachliche Informationen und Weiterbildungen oder gemeinsame Einkaufsaktionen zu verg&uuml;nstigten Preisen.</strong></li>
</ol>
<p>Quelle: Pressemitteilung, <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landratsamt-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landratsamt Ansbach</a></p>]]></content:encoded>
					
		
		
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