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	<title>Betrüger verursachten mittels Fake-Reisebüroseiten Schaden im 6-stelligen Bereich &#8211; Festnahme mehrerer Tatverdächtiger &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>Mittelfranken: +++ Betrüger verursachten mittels Fake-Reisebüroseiten Schaden im 6-stelligen Bereich &#8211; Festnahme mehrerer Tatverdächtiger +++</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Mar 2024 13:35:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2048" height="1535" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/07/16174310/IMG_3627.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/07/16174310/IMG_3627.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/07/16174310/IMG_3627-300x225.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/07/16174310/IMG_3627-1024x768.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/07/16174310/IMG_3627-86x64.jpg 86w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></div>(300) Seit Anfang M&#228;rz 2024 f&#252;hrt die Kriminalpolizei F&#252;rth in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft N&#252;rnberg-F&#252;rth intensive Ermittlungen gegen ein Netzwerk von Betr&#252;gern, die mit gefakten Reiseb&#252;roseiten etliche Gesch&#228;digte nicht nur um viel Geld sondern auch um den wohlverdienten Urlaub gebracht haben. Den Beamten ist es zwischenzeitlich gelungen, mehrere Tatverd&#228;chtige zu identifizieren und festzunehmen. Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2048" height="1535" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/07/16174310/IMG_3627.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/07/16174310/IMG_3627.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/07/16174310/IMG_3627-300x225.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/07/16174310/IMG_3627-1024x768.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/07/16174310/IMG_3627-86x64.jpg 86w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></div><p>(300)</p>
<p><strong>Seit Anfang M&auml;rz 2024 f&uuml;hrt die Kriminalpolizei F&uuml;rth in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft N&uuml;rnberg-F&uuml;rth intensive Ermittlungen gegen ein Netzwerk von Betr&uuml;gern, die mit gefakten Reiseb&uuml;roseiten etliche Gesch&auml;digte nicht nur um viel Geld sondern auch um den wohlverdienten Urlaub gebracht haben. Den Beamten ist es zwischenzeitlich gelungen, mehrere Tatverd&auml;chtige zu identifizieren und festzunehmen.</strong></p>
<p>Die Bande betrieb auf ihrer Homepage sowie auf Social-Media Plattformen wie Facebook und Instagram diverse Fakeseiten, auf denen sie reale Online-Reiseb&uuml;ros vort&auml;uschten. Unter den Unternehmensbezeichnungen &bdquo;Tropical Beach Tours&ldquo; und &bdquo;Hays Travel Europa&ldquo; boten die Betreiber Reisen an, die teilweise nur halb so viel kosteten, als bei vergleichbaren Anbietern.</p>
<p>Die damals wenigen, jedoch durchwegs positiven Bewertungen der Firma im Internet &uuml;berzeugten viele der sp&auml;teren Kunden, sodass diese per WhatsApp bzw. E-Mail Kontakt zu den Anbietern aufnahmen. Die weitere Kundenbetreuung erfolgte auf demselben Weg und erweckte einen professionellen und seri&ouml;sen Eindruck. Mit der Einschr&auml;nkung, dass die Angebote nur einen sehr begrenzten Zeitraum g&uuml;ltig w&auml;ren, lie&szlig;en sich viele der Kunden dazu verleiten, die Reisen ohne gr&ouml;&szlig;eren Zeitverzug zu buchen.</p>
<p>Die jeweils f&auml;lligen Anzahlungen, welche im Bereich von 20 bis 50 Prozent des Reisepreises lagen, beglichen die Kunden in den Anfangszeiten der Betrugsmasche meist per PayPal, die Restzahlung wurde per Bank&uuml;berweisung bezahlt. Im weiteren Verlauf akzeptierten die Anbieter lediglich noch eine Bezahlung per Bank&uuml;berweisung, da hier der K&auml;uferschutz nicht greift und die Betrogenen ihr Geld nicht mehr zur&uuml;ckfordern konnten.</p>
<p>Auf Grund der Vielzahl der zur Anzeige gebrachten F&auml;lle wurde bei der Kriminalpolizei in F&uuml;rth die Arbeitsgruppe (AG) &bdquo;Ferien&ldquo; eingerichtet. Den Beamten gelang es in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft N&uuml;rnberg-F&uuml;rth innerhalb nur weniger Wochen drei Tatverd&auml;chtige zu ermitteln und festzunehmen. Bereits im Vorfeld hatte das <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/amtsgericht/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Amtsgericht</a>, basierend auf den vorliegenden Erkenntnissen, Haftbefehle gegen einen 19-j&auml;hrigen Mann und eine 25-j&auml;hrige Frau erlassen. Den 19-J&auml;hrigen nahmen die Beamten bei seiner Einreise aus dem Ausland am <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/18-maerz/" target="_blank" data-wpel-link="internal">18. M&#xE4;rz</a> 2024 direkt am Flughafen M&uuml;nchen fest. Die 25-J&auml;hrige identifizierten Zivilbeamte im Umfeld des N&uuml;rnberger Hauptbahnhofs, wo sie sich in Begleitung eines ebenfalls tatverd&auml;chtigen 28-J&auml;hrigen aufhielt. Auch hier klickten bei beiden die Handschellen. Im Rahmen einer Vorf&uuml;hrung beim Ermittlungsrichter wurde der 28-J&auml;hrige auf freien Fu&szlig; gesetzt, wohingegen die Haftbefehle gegen die 19- und 25-j&auml;hrigen Tatverd&auml;chtigen durch das Gericht best&auml;tigt wurden. Beide befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.</p>
<p>Der durch die beiden Fake-Firmen entstandene Verm&ouml;gensschaden ist immens. Insgesamt bezahlten rund 200 bislang bekannte Gesch&auml;digte, in der Hoffnung auf ein Reiseschn&auml;ppchen, rund 420.0000 Euro, ohne jemals in den Genuss eines Urlaubs gekommen zu sein. Teilweise mussten die Betrogenen erst am Flughafen feststellen, dass sie einer Betrugsmasche aufgesessen waren und der Urlaub, auf den teilweise lange gespart worden war, nun nicht angetreten werden konnte.</p>
<p>Parallel zur Identifizierung weiterer Beteiligter des Betrugsnetzwerks richten die Ermittler der AG Ferien ihr Augenmerk auch auf den finanziellen Gewinn, den sich die Tatverd&auml;chtigen durch die Vermittlung nicht existenter Reisen erwirtschaftet haben d&uuml;rften. Mit Unterst&uuml;tzung des zust&auml;ndigen Fachkommissariats wird derzeit gepr&uuml;ft, inwieweit &uuml;ber die Staatsanwaltschaft N&uuml;rnberg-F&uuml;rth entsprechende Verm&ouml;gensarreste gegen die Beschuldigten beantragt werden k&ouml;nnen. Zudem arbeiten die Beamten mit Hochdruck an der Umsetzung zur Abschaltung der betreffenden Webseiten.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Ermittlungsansatz ergibt sich f&uuml;r die Beamten der AG Ferien aus der Auswertung bekannter Firmenkonten. Derzeit eruieren die Ermittler weitere Gesch&auml;digte, die ihre zuk&uuml;nftigen Urlaube bereits gebucht und angezahlt haben. Durch eine zeitnahe Verst&auml;ndigung und Aufkl&auml;rung &uuml;ber die Betrugsmasche werden somit zahlreiche weitere Betrogene davon abgehalten, erhebliche Restzahlungssummen an die Firmen zu &uuml;berweisen. Die Festnahme der Tatverd&auml;chtigen stellt einen ersten wichtigen Erfolg zur Zerschlagung des Netzwerks dar. Die umfangreichen Ermittlungen der AG Ferien werden gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft N&uuml;rnberg-F&uuml;rth weiter intensiv fortgesetzt. .</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist es den Beamten ein Anliegen, vor dieser oder &auml;hnlich gelagerten Betrugsmaschen zu warnen:</p>
<ul>
<li>Werden sie hellh&ouml;rig, wenn Urlaube weit unter dem Preisniveau vergleichbarer Reisen angeboten werden.</li>
<li>Anzahlungen von mehr als 50 Prozent sind in der Reisebranche eher un&uuml;blich.</li>
<li>Zahlen sie m&ouml;glichst nicht per Vorkasse, da das Geld auf diesem Weg nicht zur&uuml;ckgefordert werden kann.</li>
<li>Angebote sind als unseri&ouml;s zu werten, wenn der erste Kontakt zwar &uuml;ber eine Buchungsplattform stattfindet, alles Weitere jedoch au&szlig;erhalb derer (z.B. per WhatsApp oder E-Mail) abl&auml;uft.</li>
<li>Websites von Fake-Reiseangeboten sind oft von seri&ouml;sen Veranstaltern kaum zu unterscheiden. Ein Blick ins Impressum gibt Aufschluss: Fehlt die Angabe, sollten Urlaubssuchende von einer Buchung besser absehen.</li>
<li>Stellt sich eine Reise als Fake heraus, sollten Betroffene schnellstm&ouml;glich versuchen, die Zahlung durch ihre Bank, Kreditkartenfirma oder einen anderen Zahlungsdienstleister zu stoppen oder zur&uuml;ckzuholen.</li>
<li>Sollten sie Opfer eines Betrugs geworden sein, erstatten Sie in jedem Fall Anzeige bei der Polizei.</li>
</ul>
<p>Quelle: Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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