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	<title>Brandbrief der Ansbacher Händler an die Regierung &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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	<title>Brandbrief der Ansbacher Händler an die Regierung &#8211; fränkischer.de</title>
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		<title>Brandbrief der Ansbacher Händler an die Regierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Allgemein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2021 10:04:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ansbach]]></category>
		<category><![CDATA[19.03.2021]]></category>
		<category><![CDATA[Brandbrief der Ansbacher Händler an die Regierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="661" height="404" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/03/22110348/image003-1.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/03/22110348/image003-1.png 661w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/03/22110348/image003-1-300x183.png 300w" sizes="(max-width: 661px) 100vw, 661px" /></div>Sehr geehrter Herr Ministerpr&#228;sident S&#246;der, sehr geehrte Damen und Herren der Landesregierung, wir sprechen als Einzelh&#228;ndler f&#252;r mittelst&#228;ndische Unternehmen mit tausenden Mitarbeiter:innen aus der Stadt Ansbach. Unsere Unternehmen zeigen seit Beginn der Krise, dass sie bereit sind, mit gro&#223;er Unterst&#252;tzung und gro&#223;en Anstrengungen Verantwortung f&#252;r den Schutz und die Gesundheit der Menschen in der Region [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="661" height="404" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/03/22110348/image003-1.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/03/22110348/image003-1.png 661w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/03/22110348/image003-1-300x183.png 300w" sizes="(max-width: 661px) 100vw, 661px" /></div><p>Sehr geehrter Herr Ministerpr&auml;sident S&ouml;der, sehr geehrte Damen und Herren der Landesregierung,</p>
<p>wir sprechen als Einzelh&auml;ndler f&uuml;r mittelst&auml;ndische Unternehmen mit tausenden Mitarbeiter:innen aus der Stadt Ansbach. Unsere Unternehmen zeigen seit Beginn der Krise, dass sie bereit sind, mit gro&szlig;er Unterst&uuml;tzung und gro&szlig;en Anstrengungen Verantwortung f&uuml;r den Schutz und die Gesundheit der Menschen in der Region zu &uuml;bernehmen.</p>
<p>Unsere Haltung ist und war von Anfang an: &bdquo;Es darf nicht gespalten werden, sondern wir m&uuml;ssen es alle gemeinsam schaffen, diese Krise zu &uuml;berwinden.&ldquo; Zu solch einer gemeinsamen Kraftanstrengung geh&ouml;rt auch ein funktionierendes Krisenmanagement seitens der politisch Verantwortlichen in den Regierungen. Dieses aus unserer Sicht mangelhafte Krisenmanagement der Landesregierung und vor allem der von uns als besch&auml;mend empfundene Umgang mit uns als Betroffene macht uns dabei mehr zu schaffen als die Pandemie selbst.</p>
<p>Nach wie vor gibt es keine wissenschaftlichen Nachweise, dass im Einzelhandel ein erh&ouml;htes Infektionsrisiko besteht. Alle Gutachten &ndash; zuletzt auch das Gutachten des Robert-Koch-Instituts &ndash; belegen, wie gering die Ansteckungsgefahr im station&auml;ren Handel ist. Nach unserem Kenntnisstand kam es in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten in keinem unserer L&auml;den zu einer Ansteckung unserer Mitarbeiter:innen oder Kund:innen durch den Aufenthalt in unseren Gesch&auml;ften.</p>
<p>Von Anfang an haben wir mit aufwendigen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten daf&uuml;r gesorgt, dass unsere Mitarbeiter:innen und Kund:innen in unseren L&auml;den gut vor Ansteckungen gesch&uuml;tzt werden. Unsere Hygienema&szlig;nahmen sind dabei &uuml;berdurchschnittlich und reichen weit &uuml;ber die beh&ouml;rdlich vorgeschriebenen Ma&szlig;nahmen hinaus. Sie umfassen etwa auch Luftfilter oder einen permanenten Luftaustausch. W&uuml;rden diese Standards auch in den Bereichen eingehalten, die im Verantwortungs- und Zust&auml;ndigkeitsbereich der Regierung liegen, wie etwa in den Schulen, k&ouml;nnten unsere Kinder und Lehrer wieder schneller und beruhigter in die Schule gehen.</p>
<blockquote><p>
Sie aber schlie&szlig;en unbefristet und im Gie&szlig;kannenprinzip unsere T&uuml;ren, nehmen uns unsere Existenzgrundlage und unsere wirtschaftliche Solidit&auml;t und sorgen gleichzeitig daf&uuml;r, dass scheinbar beliebig ausgew&auml;hlte Mitbewerber &bdquo;unsere Ums&auml;tze&ldquo;, &bdquo;unsere Kundschaft&ldquo; und damit &bdquo;unsere Zukunft&ldquo; &uuml;bernehmen.<br>
Sie zerst&ouml;ren mit Ihren nicht mehr nachvollziehbaren Verordnungen und ihrem Missmanagement die Vielf&auml;ltigkeit und die Herzen unsere St&auml;dte, welche aus einer Vielzahl vielf&auml;ltiger und leidenschaftlich gef&uuml;hrter Einzelhandelsbetriebe, Gastronomie- und Hotelbetriebe und innovativen mittelst&auml;ndischen Unternehmen unterschiedlichster Branchen bestehen.</p></blockquote>
<p>Unsere Mitarbeiter:innen waren und sind zum &uuml;berwiegenden Teil in f&uuml;nf der vergangenen zw&ouml;lf Monaten in Kurzarbeit. Wir sind trotz des Lockdowns tagt&auml;glich im Gespr&auml;ch mit unseren Mitarbeiter:innen, unseren Kund:innen und Freunden unserer H&auml;user, die ebenfalls den Lockdown tagt&auml;glich in Schulen, in der Familie und am Arbeitsplatz erleben. Viele dieser Menschen sind durch die Mehrfachbelastung und aufgrund der durch Ihr politisches Handeln ausgel&ouml;sten Perspektiv- und Hoffnungslosigkeit am Ende Ihrer Kr&auml;fte &ndash; k&ouml;rperlich und seelisch.</p>
<p>Das Alles ist so nicht l&auml;nger tragbar. Die flei&szlig;igen und tapferen Menschen in unserer Region haben wahrlich Besseres verdient. Die Entscheidungen und Beschl&uuml;sse der letzten MPK haben nur noch zu einer weiteren Verunsicherung gef&uuml;hrt. W&auml;hrend einige Kreise ihre Gesch&auml;fte &ouml;ffnen d&uuml;rfen, bleiben andere aufgrund der hohen Inzidenzzahlen weiterhin geschlossen. Angstvoll blicken alle t&auml;glich auf die Inzidenzzahlen. Denn diese bestimmen weiterhin einzig und allein die &Ouml;ffnungen und Schlie&szlig;ungen im Einzelhandel. Eine andere, differenziertere Antwort auf hohe Inzidenzzahlen als beh&ouml;rdlich angeordnete Schlie&szlig;ungen gibt es bis heute, ein Jahr nach dem ersten Lockdown, immer noch nicht. Dabei l&ouml;sen oftmals nur lokale Ausbr&uuml;che in wenigen Betrieben oder &ouml;ffentlichen Einrichtungen hohe Ausschl&auml;ge bei den Inzidenzzahlen in Regionen aus.</p>
<p><strong>Daher fordern wir als Einzelh&auml;ndler:<br>
</strong><br>
L&ouml;schen Sie das Feuer da, wo es entsteht. Sorgen Sie durch zus&auml;tzliche Schutzma&szlig;nahmen wie:</p>
<ul>
<li>regelm&auml;&szlig;ige Schnelltests,</li>
<li>schnellere und zuverl&auml;ssigere Versorgung von Impfzentren mit Vakzinen f&uuml;r alle B&uuml;rger:innen, die das gerne m&ouml;chten,</li>
<li>Digitalisierung unserer Gesundheits&auml;mter zur schnelleren Nachverfolgung und</li>
<li>Luftfilter f&uuml;r unsere Schulen</li>
</ul>
<p>f&uuml;r eine l&ouml;sungsorientierte Entspannung der derzeitigen Situation.</p>
<p>Und zwar nicht erst in vier Wochen, sondern schon ab morgen! Sie haben lange genug Zeit gehabt.<br>
&Ouml;ffnen Sie bitte endlich die Branchen und Betriebe, die bei Einhaltung aller Hygiene- und Infektionsschutzma&szlig;nahmen kein Risiko f&uuml;r das Infektionsgeschehen darstellen und halten sie diese dauerhaft offen. Eine noch l&auml;ngere Schlie&szlig;ung wird zu einer weiteren dramatischen Schw&auml;chung unserer Wirtschaft und des Mittelstandes f&uuml;hren.</p>
<p>Wir alle, die betroffene Unternehmen, tausende Mitarbeiter:innen, tausende Kund:innen und viele Menschen in unserem Land haben bisher solidarisch den Kurs der Landesregierung mitgetragen und so unseren gesamtgesellschaftlichen Beitrag zur &Uuml;berwindung der Pandemie geleistet.</p>
<p>Lassen Sie uns nicht im Stich! Geben Sie uns eine Perspektive: F&uuml;r unsere Mitarbeiter:innen, f&uuml;r unsere Kinder, f&uuml;r unsere Unternehmen, f&uuml;r die ganze Bev&ouml;lkerung. Fangen Sie endlich an zu handeln, damit Ihre B&uuml;rger:innen weiter hinter Ihnen stehen und sie diese Solidarit&auml;t nicht gef&auml;hrden!</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en</p>
<p>H&auml;ndler der Stadt Ansbach</p>
<p>Quelle: Br&uuml;cken-Center Ansbach</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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