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	<title>Breitband &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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	<item>
		<title>Wirtschaftsstandort Mittelfranken verliert an Attraktivität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Allgemein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Sep 2024 14:40:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="420" height="307" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/02/06202657/IHK1.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/02/06202657/IHK1.jpg 420w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/02/06202657/IHK1-300x219.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/02/06202657/IHK1-86x64.jpg 86w" sizes="(max-width: 420px) 100vw, 420px" /></div>N&#252;rnberg, Ansbach, 20. September 2024 &#8211; &#8222;Noch befriedigend&#8220; &#8211; mit dieser Schulnote bewerten die mittelfr&#228;nkischen Unternehmen ihren Standort bei der &#8222;Standort-Umfrage 2024&#8220; der IHK N&#252;rnberg f&#252;r Mittelfranken. Das ist fast einen Drittel Notenpunkt schlechter als bei der Befragung vor f&#252;nf Jahren. Die Betriebe in Stadt und Landkreis Ansbach nennen vor allem Fachkr&#228;ftemangel, unzureichende Breitband-Infrastruktur und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="420" height="307" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/02/06202657/IHK1.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/02/06202657/IHK1.jpg 420w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/02/06202657/IHK1-300x219.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/02/06202657/IHK1-86x64.jpg 86w" sizes="(max-width: 420px) 100vw, 420px" /></div><p>N&uuml;rnberg, Ansbach, <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/20-september/" target="_blank" data-wpel-link="internal">20. September</a> 2024<em> &ndash;</em> <strong>&bdquo;Noch befriedigend&ldquo; &ndash; mit dieser Schulnote bewerten die mittelfr&auml;nkischen Unternehmen ihren Standort bei der &bdquo;Standort-Umfrage 2024&ldquo; der IHK N&uuml;rnberg f&uuml;r Mittelfranken. </strong></p>
<p>Das ist fast einen Drittel Notenpunkt schlechter als bei der Befragung vor f&uuml;nf Jahren. Die Betriebe in Stadt und <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a> nennen vor allem Fachkr&auml;ftemangel, unzureichende Breitband-Infrastruktur und L&uuml;cken im &ouml;ffentlichen Nahverkehr als Herausforderungen.</p>
<p>Die Unternehmen waren aufgerufen, ihr Urteil zu insgesamt 52 Standortfaktoren aus diesen sechs Themengebieten abzugeben: Infrastruktur, Arbeitsmarkt, Verwaltung, Standortkosten, wirtschaftliches Umfeld und allgemeines Umfeld. Beteiligt hatten sich rund 1.700 mittelfr&auml;nkische Betriebe aller Gr&ouml;&szlig;en &ndash; darunter 144 aus dem IHK-Gremiumsbezirk Ansbach, von denen 52 Unternehmen ihren Sitz in der Stadt Ansbach haben. Demnach kommt Mittelfranken mit einer Durchschnitts-Schulnote von 3,36 auf ein &bdquo;noch befriedigend&ldquo;. Die Bewertung liegt um 0,3 Punkte niedriger als 2019. Am deutlichsten verschlechtert haben sich aus Sicht der Betriebe die Faktoren in den Themenfeldern Standortkosten und Verwaltung.</p>
<p>Die Spanne der Ergebnisse f&uuml;r die Standort-Gesamtbewertung reicht von 3,53 in der Stadt N&uuml;rnberg bis zu 3,15 im benachbarten IHK-Gremium Altdorf. Das IHK-Gremium Ansbach liegt mit der Gesamtnote 3,45 unter dem mittelfr&auml;nkischen Durchschnitt. Dabei fallen die Urteile der Betriebe aus der Stadt Ansbach mit 3,61 schlechter aus als im Gremiumsbezirk insgesamt. Eng zusammen liegen die Durchschnittsnoten in den benachbarten IHK-Gremien im <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a>: Dinkelsb&uuml;hl erreicht mit 3,41 den gleichen Durchschnitt wie die Planungsregion Westmittelfranken, Rothenburg ob der Tauber platziert sich mit 3,43 ganz knapp vor Ansbach.&nbsp; &Uuml;ber den gesamten <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a> hinweg bewerten die Betriebe ihre Standortfaktoren mit der Durchschnittsnote 3,40 &ndash; also ganz knapp besser als in Westmittelfranken insgesamt.</p>
<p>F&uuml;nf von sechs mittelfr&auml;nkischen Unternehmen planen, in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren ihrem derzeitigen Standort treu zu bleiben. Doch der Anteil derer, die ihren derzeitigen Betrieb schlie&szlig;en oder ihn au&szlig;erhalb Mittelfrankens verlagern wollen, hat sich im Vergleich zu 2019 fast verdoppelt.</p>
<p>Hohe Zufriedenheit (Schulnote &bdquo;gut&ldquo;) herrscht in Mittelfranken bei Themen des allgemeinen oder wirtschaftlichen Umfelds, beispielsweise Lebensqualit&auml;t, Attraktivit&auml;t der Innenst&auml;dte oder N&auml;he zu Kunden und Absatzm&auml;rkten. Ausschlie&szlig;lich ausreichende Urteile hagelte es dagegen bei der Verf&uuml;gbarkeit von hinreichend qualifizierten Arbeitskr&auml;ften und Azubis sowie in den Bereichen Standortkosten und Verwaltung. Die Unzufriedenheit mit diesen Standortfaktoren ist auch deshalb so ausgepr&auml;gt, weil diese auch als besonders bedeutsam f&uuml;r ein erfolgreiches Wirtschaften angesehen werden. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die Betriebe den dr&auml;ngendsten Handlungsbedarf bei den B&uuml;rokratie-Folgekosten und bei der Dauer von Genehmigungsverfahren sehen.</p>
<p>Gleich danach werden bessere Beteiligungsm&ouml;glichkeiten bei kommunalen Planungen und die Digitalisierung von Verwaltungsverfahren genannt. Die Betriebe kritisieren zudem, dass es bei einem wichtigen Infrastruktur-Thema kaum Fortschritte gegeben habe: Wie schon 2019 reiche die Qualit&auml;t der Breitband-Infrastruktur und des Mobilfunkempfangs, die ein bedeutsamer Standortfaktoren sei, bei weitem nicht aus.</p>
<p>Die Unternehmen in der <strong>Stadt Ansbach</strong> zeigen sich besonders unzufrieden mit der Verf&uuml;gbarkeit von Ausbildungsbewerbern und der Dauer von Genehmigungsverfahren. Die Benotungen der Standortfaktoren aus den Bereichen Arbeitsmarkt, Infrastruktur, und &bdquo;allgemeines Umfeld&ldquo; liegen schlechter als in allen anderen mittelfr&auml;nkischen St&auml;dten und Kreisen. Der <strong><a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a></strong> schafft in den mittelfr&auml;nkischen Problemfeldern Standortkosten und Verwaltung etwas bessere Ergebnisse als der Durchschnitt, Unzufriedenheit herrscht &uuml;ber Anbindung und Qualit&auml;t des &ouml;ffentlichen Personennahverkehrs (&Ouml;PNV). Erheblichen Handlungsbedarf sehen die Befragten aus dem Landkreis jenseits der in ganz Mittelfranken relevanten Faktoren auch in der medizinischen Versorgung und bei der Verf&uuml;gbarkeit beruflich qualifizierter Arbeitskr&auml;fte. Aus Sicht der Betriebe mit Sitz in der Stadt Ansbach sollten kommunale Steuern und Abgaben, die Digitalisierung der Verwaltung und die Innenstadtattraktivit&auml;t im Fokus stehen.</p>
<p>&bdquo;Die Ergebnisse unserer Befragung best&auml;tigen, was auch in den vielen pers&ouml;nlichen Gespr&auml;chen Unternehmen deutlich wird: Die Lage ist so kritisch wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Auch wenn die Vorzeichen schlecht sind: Aufgeben und den Kopf in den Sand stecken ist keine Option f&uuml;r uns als IHK&ldquo;, so IHK-Pr&auml;sident Dr. Armin Zitzmann.</p>
<p>Der Vorsitzende des IHK-Gremiums Ansbach, Dieter Guttend&ouml;rfer, konkretisiert dies: &bdquo;Wir arbeiten gemeinsam mit Politik und Verwaltung an Verbesserungen unserer Standortbedingungen, um drohenden Betriebsaufgaben oder Abwanderungen zu begegnen. Die Projekte der City-Werkstatt beleben die Ansbacher Innenstadt, die Kooperationsm&ouml;glichkeiten mit der Hochschule Ansbach werden von unseren Unternehmen gesch&auml;tzt. Wir versuchen, m&ouml;glichst viele junge Menschen f&uuml;r die betriebliche Ausbildung zu begeistern. Zudem stehen wir im Dialog mit den regionalen Verwaltungen, wie wir vor Ort die Belastungen unserer Mitgliedsunternehmen durch Abgaben und B&uuml;rokratie vermindern und das wirtschaftliche Umfeld attraktiver gestalten k&ouml;nnen.&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Unsere Unternehmen bewerten die Verwaltung mit Blick auf Verfahrensdauer und Erreichbarkeit besser als im mittelfr&auml;nkischen Durchschnitt. Die Unternehmen in unserem IHKG-Bezirk k&ouml;nnen zudem auf hohe Lebensqualit&auml;t, auf Sauberkeit und Sicherheit und auf eine gute Wohnsituation verweisen. Dennoch besteht dringender Handlungsbedarf bei beruflich qualifizierten Arbeitskr&auml;ften und bei Azubis. Auch deshalb werden Verbesserungen beim &Ouml;PNV und bei der medizinischen Versorgung angemahnt&ldquo;, so Achim Schneider, Vorsitzender des IHK-Gremiums Rothenburg o.d.T.</p>
<p>Frank Dommel, Vorsitzender des IHK-Gremiums Dinkelsb&uuml;hl, erg&auml;nzt: &bdquo;Unsere Unternehmen stellen sehr &auml;hnliche Probleme in den Fokus: Qualifikation und Verf&uuml;gbarkeit von Fachkr&auml;ften sind die gro&szlig;en Herausforderungen, auf die wir hier bei uns regionale Antworten finden m&uuml;ssen. Zudem sehen viele unserer Betriebe Handlungsbedarf bei den Preisen f&uuml;r Energie, W&auml;rme und Wasser. Da wir vor Ort nur wenig Einfluss auf Energiekosten und -sicherheit haben, m&uuml;ssen umso dringender alle Chancen genutzt werden, durch B&uuml;rokratieabbau und wirtschaftsfreundliches Verwaltungshandeln Belastungen f&uuml;r Unternehmen zu reduzieren und den Standort noch attraktiver f&uuml;r qualifizierte Fachkr&auml;fte zu machen.&ldquo;</p>
<p>Quelle: Pressemitteilung, Industrie- und Handelskammer N&uuml;rnberg f&uuml;r Mittelfranken</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorerst letzter Schritt im geförderten Breitband-Ausbau</title>
		<link>https://frank-clone.novo-peak.it/vorerst-letzter-schritt-im-gefoerderten-breitband-ausbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Allgemein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Mar 2023 09:47:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuchtwangen]]></category>
		<category><![CDATA[Landkreis Ansbach]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1876" height="1332" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/03/02104530/image10.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/03/02104530/image10.jpg 1876w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/03/02104530/image10-300x213.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/03/02104530/image10-1024x727.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/03/02104530/image10-1536x1091.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1876px) 100vw, 1876px" /></div>Feuchtwangen, 2. M&#xE4;rz 2023 &#8211; F&#252;r den vorerst letzten Teil des gef&#246;rderten Breitbandausbaus ist der Vertrag zwischen der Stadt Feuchtwangen und dem Netzbetreiber bisping &#38; bisping unterzeichnet. Damit k&#246;nnen 41 derzeit noch unterversorgte Haushalte im Feuchtwanger Gebiet nun offiziell an das Glasfasernetz angebunden werden. Feuchtwangens erster B&#252;rgermeister Patrick Ruh freute sich &#252;ber den n&#228;chsten wichtigen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1876" height="1332" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/03/02104530/image10.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/03/02104530/image10.jpg 1876w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/03/02104530/image10-300x213.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/03/02104530/image10-1024x727.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/03/02104530/image10-1536x1091.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1876px) 100vw, 1876px" /></div><p><a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/feuchtwangen/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Feuchtwangen</a>, <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/2-maerz/" target="_blank" data-wpel-link="internal">2. M&#xE4;rz</a> 2023 &ndash; <strong>F&uuml;r den vorerst letzten Teil des gef&ouml;rderten Breitbandausbaus ist der Vertrag zwischen der Stadt <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/feuchtwangen/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Feuchtwangen</a> und dem Netzbetreiber bisping &amp; bisping unterzeichnet.</strong></p>
<p>Damit k&ouml;nnen 41 derzeit noch unterversorgte Haushalte im Feuchtwanger Gebiet nun offiziell an das Glasfasernetz angebunden werden. Feuchtwangens erster B&uuml;rgermeister Patrick Ruh freute sich &uuml;ber den n&auml;chsten wichtigen Schritt, um das gesamte Feuchtwanger Stadtgebiet fl&auml;chendeckend mit leistungsstarkem, zukunftsf&auml;higem Breitband zu versorgen.</p>
<p>Im vierten und vorerst letzten gef&ouml;rderten Breitband-Ausbauverfahren der Kreuzgangstadt werden &uuml;ber eine Tiefbautrasse von rund 17 Kilometern planm&auml;&szlig;ig 41 Haushalte, verteilt &uuml;ber mehrere Feuchtwanger Au&szlig;enorte, mit Glasfaser bis in die Geb&auml;ude erschlossen. Die hierbei betroffenen Gebiete erreichen gegenw&auml;rtig weniger als 30 Megabit pro Sekunde im Download. Nach Abschluss der Ausbauarbeiten werden dann 1.000 Megabit, also 1 Gigabit pro Sekunde, erreicht, wie Johannes Bisping, Ausbaupartner und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des vor Ort und in der Region bereits erfahrenen Netzbetreibers bisping &amp; bisping, informierte.</p>
<p>Realisiert wird das Glasfasernetz von der breitBAND Glasfasernetze SW GmbH, einer Tochtergesellschaft der Stadtwerke <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/feuchtwangen/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Feuchtwangen</a> mit bisping &amp; bisping. &bdquo;So gelangt das leistungsstarke Glasfasernetz ins Eigentum unserer Gesellschaft und die Stadtwerke k&ouml;nnen die Versorgung vor Ort weiter zu gro&szlig;en Teilen unabh&auml;ngig sichern&ldquo;, &auml;u&szlig;erte Lothar Beckler, der Technische Leiter der Stadtwerke <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/feuchtwangen/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Feuchtwangen</a>. Die Kooperation des kommunalen Versorgungsunternehmens mit dem mittelfr&auml;nkischen Telekommunikationsanbieter verfolgt das Ziel, Feuchtwangens Stadtgebiet fl&auml;chendeckend mit Glasfaser zu erschlie&szlig;en.</p>
<p>&bdquo;Schlie&szlig;lich sollen alle B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zeitnah von den Vorteilen zeitgem&auml;&szlig;er und zukunftsf&auml;higer Internetgeschwindigkeiten profitieren k&ouml;nnen&ldquo;, erl&auml;uterte Beckler. &bdquo;Eine schnelle und leistungsf&auml;hige Internetverbindung ist ein &auml;u&szlig;erst wichtiger Standortfaktor, der eine Kommune f&uuml;r Familien und auch f&uuml;r Unternehmen attraktiv macht&ldquo;, erg&auml;nzte B&uuml;rgermeister Ruh.</p>
<p>Mit dem zweiten Teil des vierten Ausbauverfahrens werden weitere rund 2,1 Millionen Euro in das Breitbandnetz Feuchtwangens investiert. Ein Gro&szlig;teil kann dabei mit einer Zuwendung in H&ouml;he von einer Million Euro gef&ouml;rdert durch das Bundesf&ouml;rderprogramm Breitband sowie mit weiteren F&ouml;rdergeldern von insgesamt &uuml;ber 800.000 Euro vom Freistaat Bayern gedeckt werden.</p>
<p>Damit eine fl&auml;chendeckende Gasfaserversorgung erreicht werden kann, ist zu den gef&ouml;rderten Verfahren auch der eigengesteuerte Ausbau durch die Kooperationspartner notwendig, wie Lothar Beckler betonte. Die Netzgesellschaft breitBAND schaffe Wertsch&ouml;pfung f&uuml;r die Region aus der Region. &bdquo;Wir sind bereits im zehnten Jahr im <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a> aktiv und f&uuml;hlen uns nicht erst seit der Er&ouml;ffnung unserer Niederlassung <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/feuchtwangen/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Feuchtwangen</a> hier zu Hause. Mit vielen treuen Kunden und zuverl&auml;ssigen Partnern machen wir die Region gemeinsam fit f&uuml;r die Zukunft&ldquo;, so Johannes Bisping zur Motivation seines unternehmerischen Engagements vor Ort.</p>
<p>Der offizielle Baustart soll nach aktuellem Stand im M&auml;rz erfolgen. Bis Jahresende soll das gesamte vierte Feuchtwanger Breitband-Ausbaufahren dann gem&auml;&szlig; gegenw&auml;rtiger Planung abgeschlossen sein.</p>
<p>Quelle: Pressemitteilung, Stadt <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/feuchtwangen/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Feuchtwangen</a></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Handlungsbedarf bei Breitband, Mobilfunk und Fachkräftesicherung</title>
		<link>https://frank-clone.novo-peak.it/handlungsbedarf-bei-breitband-mobilfunk-und-fachkraeftesicherung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Allgemein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2019 14:43:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1804" height="1200" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/20163937/ihk-akademie.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/20163937/ihk-akademie.jpg 1804w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/20163937/ihk-akademie-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/20163937/ihk-akademie-1024x681.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1804px) 100vw, 1804px" /></div>N&#252;rnberg,&#160; 31.07.2019 &#8211; Ihren Standort in Mittelfranken w&#252;rden vier von f&#252;nf der hier ans&#228;ssigen Unternehmen weiterempfehlen. Ausschlaggebend f&#252;r die hohe Zufriedenheit sind St&#228;rken bei Lebensqualit&#228;t, wirtschaftlichem Umfeld und Stra&#223;eninfrastruktur. Jedes vierte Unternehmen plant, in den n&#228;chsten f&#252;nf Jahren am Betriebsstandort zu expandieren. Doch an vielen mittelfr&#228;nkischen Standorten sehen die Unternehmen dringenden Handlungsbedarf bei Breitband und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1804" height="1200" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/20163937/ihk-akademie.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/20163937/ihk-akademie.jpg 1804w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/20163937/ihk-akademie-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/20163937/ihk-akademie-1024x681.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1804px) 100vw, 1804px" /></div><p><strong>N&uuml;rnberg,&nbsp; 31.07.2019 &ndash; Ihren Standort in Mittelfranken w&uuml;rden vier von f&uuml;nf der hier ans&auml;ssigen Unternehmen weiterempfehlen. Ausschlaggebend f&uuml;r die hohe Zufriedenheit sind St&auml;rken bei Lebensqualit&auml;t, wirtschaftlichem Umfeld und Stra&szlig;eninfrastruktur. Jedes vierte Unternehmen plant, in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren am Betriebsstandort zu expandieren. Doch an vielen mittelfr&auml;nkischen Standorten sehen die Unternehmen dringenden Handlungsbedarf bei Breitband und Mobilfunk. Erhebliche Engp&auml;sse bei Fachkr&auml;ften und Auszubildenden sind in ganz Mittelfranken die gr&ouml;&szlig;te Herausforderung f&uuml;r die Unternehmen. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der aktuellen Standortumfrage der IHK, an der sich rund 2.150 mittelfr&auml;nkische Betriebe beteiligt haben.</strong></p>
<p>Die Unternehmen haben zu insgesamt 47 Standortfaktoren aus den sechs Themengebieten Infrastruktur, Arbeitsmarkt, Verwaltung, Standortkosten, wirtschaftliches Umfeld und allgemeines Umfeld ihre Einsch&auml;tzung abgegeben. Aus den subjektiven Einsch&auml;tzungen der Unternehmen von Bedeutung der Standortfaktoren und Zufriedenheit konnten damit neben St&auml;rken und Schw&auml;chen auch die wichtigsten Handlungsfelder identifiziert werden.</p>
<p>H&ouml;chste Bedeutung messen die Betriebe gutem Mobilfunkempfang und schnellem Internet zu. Hier gilt es dringend, die Funkl&ouml;cher und wei&szlig;en Flecken zu beseitigen, die den Unternehmen den Weg in die digitale Transformation erschweren. Wichtig und gleichzeitig zufrieden fallen die Urteile zur Lebensqualit&auml;t, zu Stra&szlig;enverbindungen und zur Planungssicherheit bei der Stromversorgung aus. Relevant sind ferner insbesondere die Kostenfaktoren: Personalkosten, Steuern und Abgaben, Immobilienpreise sowie Energiekosten. Dass die Betriebe &uuml;ber deren H&ouml;he nicht zufrieden sind, erstaunt wenig. Neu im Fokus der Unternehmen stehen mit Blick auf Innenstadtattraktivit&auml;t und Fachkr&auml;ftemobilit&auml;t gerade auch die Preise f&uuml;r den &Ouml;PNV.</p>
<p>F&uuml;r die regionalpolitischen Handlungsfelder lohnt der Blick auf die auff&auml;lligsten Diskrepanzen zwischen Zufriedenheit und Bedeutung. Zus&auml;tzlich zu den Kostenfaktoren und der Qualit&auml;t der digitalen Infrastruktur r&uuml;cken dann auch die Wirtschaftsfreundlichkeit der Verwaltung sowie vor allem der Arbeitsmarkt in den Fokus. H&ouml;chste Unzufriedenheit ebenso wie dringendsten Handlungsbedarf sehen die Antwortenden bereits bei der Verf&uuml;gbarkeit von beruflich qualifizierten Fachkr&auml;ften, dazu aber auch bei der Qualifikation der verf&uuml;gbaren Arbeitskr&auml;fte.</p>
<figure id="attachment_83697" aria-describedby="caption-attachment-83697" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-83697" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/08/ihk-praesident-dirk-von-vopelius-3-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/20164218/ihk-praesident-dirk-von-vopelius-3-300x300.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/20164218/ihk-praesident-dirk-von-vopelius-3-150x150.jpg 150w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/20164218/ihk-praesident-dirk-von-vopelius-3-1024x1024.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/20164218/ihk-praesident-dirk-von-vopelius-3.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/><figcaption id="caption-attachment-83697" class="wp-caption-text">Dirk von Vopelius, Pr&auml;sident der IHK N&uuml;rnberg f&uuml;r Mittelfranken | Foto: Kurt Fuchs/IHK</figcaption></figure>
<p>&bdquo;Mittelfranken bleibt nur dann ein attraktiver Standort f&uuml;r die Unternehmen, wenn wir jetzt schnell die richtigen Weichen stellen&ldquo;, mahnt IHK-Pr&auml;sident Dirk von Vopelius. &bdquo;Mobilfunk und schnelles Internet haben f&uuml;r alle unsere Betriebe mindestens die gleiche hohe Bedeutung wie Stra&szlig;e und Schiene. Nur mit einer besseren Anbindung bleiben wir international wettbewerbsf&auml;hig.&ldquo; Beim Thema Fachkr&auml;ftesicherung sieht sich die IHK selbst in der Pflicht: &bdquo;Die betriebliche Ausbildung und die passenden Weiterbildungsangebote in der digitalen Transformation bleiben das Kerngesch&auml;ft der IHK. Wir wollen zudem die Bildungs- und Erwerbspotenziale noch besser aussch&ouml;pfen und eine bedarfsgerechte Zuwanderung unterst&uuml;tzen&ldquo;, so der IHK-Pr&auml;sident.</p>
<h3><a href="https://www.ihk-nuernberg.de/de/media/PDF/Standortpolitik-und-Unternehmensfoerderung/Standortpolitik/ihk-standortumfrage-2019/ihk-standortumfrage-2019-mittelfranken.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">IHK-Standortumfrage 2019 &#x2013; Mittelfranken (Gesamtauswertung)</a></h3>
<hr>
<p>Quelle: IHK N&uuml;rnberg</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Ich bin  dann mal weg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Business Lounge Magazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Oct 2018 22:23:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="666" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24175742/adult-airport-arrival-1008155Photo-by-Oleksandr-Pidvalnyi-from-Pexels.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24175742/adult-airport-arrival-1008155Photo-by-Oleksandr-Pidvalnyi-from-Pexels.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24175742/adult-airport-arrival-1008155Photo-by-Oleksandr-Pidvalnyi-from-Pexels-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div>Was erwarten junge Menschen nach der Schule von ihrem Wohnort und von Unternehmen, damit sie in der l&#228;ndlichen Region bleiben? Blutet die l&#228;ndliche Region aus? Die Politik hat viele verschiedenen Ideen und Antworten auf diese Frage, doch sind es die richtigen? Mit Unterst&#252;tzung des Unternehmernetzwerks Region Hesselberg e.V. hat das Business Lounge Magazin fast ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="666" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24175742/adult-airport-arrival-1008155Photo-by-Oleksandr-Pidvalnyi-from-Pexels.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24175742/adult-airport-arrival-1008155Photo-by-Oleksandr-Pidvalnyi-from-Pexels.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24175742/adult-airport-arrival-1008155Photo-by-Oleksandr-Pidvalnyi-from-Pexels-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div><p><strong>Was erwarten junge Menschen nach der Schule von ihrem Wohnort und von Unternehmen, damit sie in der l&auml;ndlichen Region bleiben? Blutet die l&auml;ndliche Region aus? Die Politik hat viele verschiedenen Ideen und Antworten auf diese Frage, doch sind es die richtigen? Mit Unterst&uuml;tzung des Unternehmernetzwerks Region <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/hesselberg/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Hesselberg</a> e.V. hat das Business Lounge Magazin fast ein Drittel der betroffenen Schulabg&auml;nger in einer l&auml;ndlichen Region &ndash; in dieser Erhebung aus der Stadt und dem <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a> &ndash; befragt. Das Ergebnis: Es gibt einige Hausaufgaben f&uuml;r die Politik, aber auch f&uuml;r die Unternehmen. Vor allem m&uuml;ssen die Unternehmen an ihrer Bekanntheit arbeiten.</strong></p>
<p>Die offiziellen aktuellen Zahlen liegen noch nicht vor, aber im Herbst 2016 besuchten laut Bayerischem Landesamt f&uuml;r Statistik mit Hauptsitz in F&uuml;rth rund 48.000 Kinder und Jugendliche eine Schule in Westmittelfranken. Vor den Sommerferien hat das Business Lounge Magazin insgesamt 773 Sch&uuml;ler aus Ansbach, Bechhofen, Dinkelsb&uuml;hl, <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/feuchtwangen/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Feuchtwangen</a>, Neuendettelsau, Petersaurach und Rothenburg befragt, die kurz vor ihrem Abschluss an Mittel-, Wirtschafts-, Realschulen und Gymnasien waren. Zieht man die Abschlusszahlen von 2016 heran &ndash; denn auch hier gibt es noch keine offiziellen, statistischen Zahlen&nbsp; &ndash;, dann haben damals 2.679 junge Menschen die Schulen in Stadt und <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a> verlassen &ndash; &uuml;brigens rund f&uuml;nf Prozent ohne Abschluss. F&uuml;r die Erhebung bedeutet das, das rund 29 Prozent der Sch&uuml;ler unsere Fragen beantwortet haben &ndash; eine stabile Basis, um Aussagen treffen zu k&ouml;nnen. &Uuml;ber Frageb&ouml;gen wurden die Sch&uuml;ler befragt. Pers&ouml;nliche Daten wurden nicht erhoben, das Pers&ouml;nlichkeitsrecht wurde eingehalten. Zu einzelnen Fragen konnten die Sch&uuml;ler freie Antworten formulieren.</p>
<p><strong>Durchatmen: Es wollen doch nicht alle weg</strong><br>
Die gute Nachricht zuerst: Immerhin wollen zwei Drittel der Schulabg&auml;nger in der Region bleiben. Erfreulich f&uuml;r die Unternehmen: Von den Realsch&uuml;lern sind es sogar 75 Prozent, bei den Gymnasiasten erwartungsgem&auml;&szlig; nur rund die H&auml;lfte. &bdquo;Ich ziehe nach der Schule aus der Region weg, weil es mein gew&uuml;nschtes Studienfach hier nicht gibt&ldquo;, sagt eine Gymnasiastin, und eine Realsch&uuml;lerin m&ouml;chte wegziehen, &bdquo;weil ich in eine Gro&szlig;stadt mit mehr Angeboten f&uuml;r Jugendliche ziehen m&ouml;chte. Trotzdem vermisse ich an meinem jetzigen Wohnort eigentlich nichts.&ldquo; Diese beiden Gr&uuml;nde sind die Hauptmotive f&uuml;r einen Wegzug aus der Region, wie zahlreiche Antworten zeigen. In diesen Antworten spiegelt sich aber auch der generelle Trend wider, dass M&auml;dchen mobiler sind und Jungs l&auml;nger zu Hause bleiben. &bdquo;Ich gehe weg aus Westmittelfranken, weil ich neue Erfahrungen machen m&ouml;chte und selbstst&auml;ndig sein will&ldquo;, sagt beispielsweise eine Abiturientin. Und ein Abiturient eines anderen Gymnasiums sagt: &bdquo;Ich bleibe erst einmal in der Region, da ich w&auml;hrend meines Studiums bei meinen Eltern wohnen kann und ich mir keine eigene Wohnung mieten muss.&ldquo; Unabh&auml;ngig wollen beide aber einen funktionierenden Nahverkehr mit Zug- und Busverbindungen in ihrem zuk&uuml;nftigen Wohnort. M&auml;dchen profitieren grunds&auml;tzlich auch davon, dass sie sprachbegabter sind und etwas bessere Noten haben. Aufgrund famili&auml;rer Strukturen bleiben sie aber gerade in l&auml;ndlichen Regionen h&auml;ufig hinter ihren M&ouml;glichkeiten zur&uuml;ck &ndash; hier ist f&uuml;r Unternehmen noch Potenzial.</p>
<figure id="attachment_62234" aria-describedby="caption-attachment-62234" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Tabelle-was-wollen-Schueler-von-Wohnort.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-62234" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Tabelle-was-wollen-Schueler-von-Wohnort-1024x540.jpg" alt="" width="1024" height="540" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24175835/Tabelle-was-wollen-Schueler-von-Wohnort-1024x540.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24175835/Tabelle-was-wollen-Schueler-von-Wohnort-300x158.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24175835/Tabelle-was-wollen-Schueler-von-Wohnort.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"/></a><figcaption id="caption-attachment-62234" class="wp-caption-text">Tabelle 1: Was erwarten Sch&uuml;ler von ihrem Wohnort</figcaption></figure>
<p><strong>Wettbewerbsnachteil Infrastruktur</strong><br>
Unangefochten auf Platz eins rangiert bei den W&uuml;nschen der jungen Menschen mit 80 Prozent (Jungen 85 Prozent, M&auml;dchen 75 Prozent) eine schnelle Internetverbindung (siehe Tabelle 1). Hier zeigt sich die technische Entwicklung: &Auml;hnlich revolution&auml;r wie der Buchdruck war, ist heute das Internet nicht mehr wegzudenken. Es geht nicht nur darum zu spielen oder WhatsApp zu verschicken, anders als bei &auml;lteren Menschen ist das Sammeln und Besitzen f&uuml;r die junge Generation unwichtiger geworden. Man leiht sich f&uuml;r den Moment, was man ben&ouml;tigt (siehe auch &ouml;ffentlicher Nahverkehr), und das geht &uuml;ber das Internet. Viele junge Menschen buchen eine monatliche Flatrate und k&ouml;nnen so jederzeit auf Millionen von Musik- oder Filmtiteln zugreifen. Schnell macht sich hier eine schlechte Internetverbindung auf dem Land bemerkbar, wenn mehrere Menschen einen Film live &uuml;bers Internet anschauen und sich das Datenvolumen dadurch drastisch reduziert. Niemand m&ouml;chte im digitalen Zeitalter einen ruckelnden Film ansehen. Auch B&uuml;cher oder Nachschlagewerke haben an Bedeutung verloren, Informationen werden ebenfalls jederzeit und aktuell im Internet recherchiert (siehe auch Informationen &uuml;ber Unternehmen aus dem Internet). Ganz zu schweigen von zahlreichen Funktionen, die unseren Alltag erleichtern sollen, wie Smart Home. Hier werden Parameter des privaten Wohnhauses &uuml;ber das Smartphone gesteuert: Heizung an, Licht aus, Rollos runter, und die Stadtwerke holen sich die Verbrauchswerte der Z&auml;hler immer &ouml;fter digital &ndash; dazu ben&ouml;tigt man eine vern&uuml;nftige Breitbandversorgung. F&uuml;r Kommunen ist diese nicht nur f&uuml;r Unternehmen wichtig, wie bisher oft politisch argumentiert wird. Die Zahlen zeigen: Schnelles Internet ist f&uuml;r die Gemeinden &uuml;berlebenswichtig, um junge Menschen in der Region zu halten oder wieder anzuziehen. Eine Diskussion &uuml;ber diese Entwicklung ist unn&ouml;tig. Die jungen Menschen haben diese Frage f&uuml;r sich l&auml;ngst beantwortet, und wenn es das Angebot vor Ort nicht gibt, haben sie viele M&ouml;glichkeiten, woanders hinzugehen.</p>
<p>Die hohen Infrastrukturkosten sind nat&uuml;rlich ein gravierender Wettbewerbsnachteil gegen&uuml;ber den Metropolen, in denen die Bev&ouml;lkerungsdichte viele Kosten schneller rentabel macht. Der Freistaat ist hier gefordert, deutlich schneller zu unterst&uuml;tzen. Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, f&uuml;r Landesentwicklung und Heimat wirbt zwar damit, dass 98 Prozent der Kommunen im F&ouml;rderverfahren der Breitbandversorgung sind. Doch der Blick auf die Karte des Ministeriums zeigt einen sehr &uuml;bersichtlichen Fleckenteppich f&uuml;r den <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a> mit sogar noch zwei gro&szlig;en, v&ouml;llig wei&szlig;en Flecken um Bechhofen und bei Wassertr&uuml;dingen. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt kein wirklich funktionierendes, fl&auml;chendeckendes Breitbandnetz, das die jungen Menschen von ihrer Heimat aber erwarten. Im Gegenzug entdeckt man auf derselben Karte ein deutliches dichteres Netz in anderen l&auml;ndlichen bayerischen Region, etwa im Bayerischen Wald oder am Bodensee. Deshalb sind die regionalen Politiker in der Pflicht, hier am Ball zu bleiben und unerm&uuml;dlich Unterst&uuml;tzung beim Freistaat einzufordern oder selbstst&auml;ndig nach eigene innovative L&ouml;sungen zu suchen. Unverst&auml;ndlich ist dagegen, wenn Bauverz&ouml;gerungen durch schleppende Gestattungen staatlicher Bau&auml;mter verursacht werden. Hier m&uuml;ssten die Priorit&auml;ten eindeutig anders gesetzt werden.</p>
<figure id="attachment_62225" aria-describedby="caption-attachment-62225" style="width: 221px" class="wp-caption alignright"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Christoph-Hammer.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-62225" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Christoph-Hammer-221x300.jpg" alt="" width="221" height="300" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24175752/Christoph-Hammer-221x300.jpg 221w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24175752/Christoph-Hammer.jpg 450w" sizes="(max-width: 221px) 100vw, 221px"/></a><figcaption id="caption-attachment-62225" class="wp-caption-text">Dinkelsb&uuml;hls Oberb&uuml;rgermeister Dr. Christoph Hammer</figcaption></figure>
<p><strong>Einkaufen, Ausgehen und Co</strong><br>
Auf Platz zwei folgen mit 64 Prozent (M&auml;dchen 69, Jungen 60 Prozent) gute Einkaufsm&ouml;glichkeiten, und nicht weit dahinter mit 59 Prozent der Wunsch nach guten Ausgehm&ouml;glichkeiten, etwa Kinos, Diskotheken und Kneipen. Zwar kann nicht jede Gemeinde gute Einkaufs- und Ausgehm&ouml;glichkeiten bieten, schon allein weil diese privatwirtschaftlich betrieben werden, doch wie n&ouml;tig die Attraktivit&auml;t des eigenen Innenortes ist, sollten die Politiker nicht aus den Augen verlieren. &bdquo;Es ist &auml;u&szlig;erst wichtig, auf die Anforderungen der Jugendlichen einzugehen&ldquo;, meint etwa der Dinkelsb&uuml;hler Oberb&uuml;rgermeister Dr. Christoph Hammer, und er sieht sich in den Bem&uuml;hungen um ein neues Kino f&uuml;r seine Stadt best&auml;tigt. &bdquo;Damit geht ein lange gehegter Wunsch Vieler in Erf&uuml;llung. Im Zuge des Umbaus der alten Hauptschule, wird auch ein Jugendcaf&eacute; beziehungsweise ein Jugendtreff geschaffen. Wir wollen den jungen Menschen in K&uuml;rze noch mehr in Dinkelsb&uuml;hl bieten.&ldquo; Auch <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/feuchtwangen/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Feuchtwangen</a> sieht sich mit seinen Bem&uuml;hungen gut aufgestellt. &bdquo;Gute Gastronomie zu unterst&uuml;tzen, hat f&uuml;r uns Priorit&auml;t. Hier hat eine erfreuliche Entwicklung eingesetzt. Drei neue Lokale haben hervorragenden Erfolg, aber auch die etablierten Unternehmen investieren mit Zusch&uuml;ssen der Stadt&ldquo;, so Feuchtwangens Erster B&uuml;rgermeister Patrik Ruh. &bdquo;Dass der Gro&szlig;teil der Jugendlichen in der Region bleiben will, zeigt, dass sich das westliche Mittelfranken in den letzten zwanzig Jahren stark entwickelt hat. Internet, Einkaufsm&ouml;glichkeiten und Sportangebot sind die Top Drei der Anliegen der befragten Jugendlichen. <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/feuchtwangen/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Feuchtwangen</a> betreibt sein viertes Breitbandausbauprogramm, erreicht mit der Einkaufsmeile Dinkelsb&uuml;hlerstra&szlig;e &uuml;ber 30.000 Kunden und ist Sportstadt mit 3.000 in Vereinen organisierten Menschen, aber auch dem gr&ouml;&szlig;ten Freibad der Region und guten gewerblichen Angeboten. Es freut mich, dass wir hier den Nerv getroffen haben.&ldquo;</p>
<p>An den Priorit&auml;ten der Jugendlichen kann man sehr gut erkennen, dass die verschiedenen Punkte nicht isoliert betrachtet werden k&ouml;nnen. Einkaufen und Ausgehen sind besonders eng verkn&uuml;pft mit dem &Ouml;ffentlichen Nahverkehr. Nicht jedes Dorf muss eigene Einkaufsm&ouml;glichkeiten oder Kinos bieten, aber ist die Gemeinde &ndash; auch am Samstagabend &ndash; mit &ouml;ffentlichem Nahverkehr gut an Nachbarorte angebunden, ist sie trotzdem ein attraktiver Wohnort. Hinzu kommt: Auch auf dem Land spielt das Auto eine sinkende Bedeutung. Und schon wieder kommt das Internet ins Spiel: Wenn es ein funktionierendes Breitband gibt, dann ist eine Kommune attraktiv und der Einkaufswunsch kann dar&uuml;ber zumindest teilweise befriedigt werden.</p>
<p>Im Bereich Freizeitgestaltung war den Jugendlichen ein gutes Sportangebot vor Ort wichtig &ndash; das gaben 62 Prozent der Befragten an. Hier ist das Engagement der Kommunen gefragt, Vereine, die ein gro&szlig;es Angebot neben kommerziellen Sportstudios anbieten, zu unterst&uuml;tzen. Auch das Engagement der Kommunen f&uuml;r die eigenen Schwimmb&auml;der scheint sich auszuzahlen, diese sind 45 Prozent der befragen jungen Menschen wichtig.</p>
<figure id="attachment_62229" aria-describedby="caption-attachment-62229" style="width: 255px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Patrick-Ruh.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-62229" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Patrick-Ruh-255x300.jpg?theia_smart_thumbnails_file_version=2" alt="" width="255" height="300"/></a><figcaption id="caption-attachment-62229" class="wp-caption-text">Feuchtwangens Erster B&uuml;rgermeister Patrick Ruh</figcaption></figure>
<p><strong>Ein lebender Leichnam: der soziale Wohnungsbau</strong><br>
&bdquo;Von meinem zuk&uuml;nftigen Wohnort erwarte ich bezahlbaren und g&uuml;nstigen Wohnraum&ldquo;, gibt eine Sch&uuml;lerin einer Mittelschule aus dem <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a> an. So wie sie, machen sich viele junge Menschen offensichtlich Gedanken &uuml;ber ihre Lebenssituation in der Zukunft, denn mit 59 Prozent ist ihnen g&uuml;nstiger und bezahlbarer Wohnraum sehr wichtig. Hier werden die Nachteile einer marktorientierten Wohnungsbaupolitik der letzten Jahre sichtbar. Viele St&auml;dte, darunter auch Ansbach, haben ihre Sozialwohnungen an private Investoren verkauft und damit den aktiven Einfluss auf dem Markt abgegeben. &bdquo;Die Lage bei bezahlbaren Objekten ist katastrophal&ldquo;, beklagt etwa der Mieterverein Ansbach. F&uuml;r viele Menschen, und eben auch f&uuml;r die befragten Jugendlichen, ist es aber ein wichtiges Thema. Gro&szlig;e St&auml;dte werden aktiv, um bezahlbaren Wohnraum anbieten und um selbst aktiv Einfluss auf den Mietpreis nehmen zu k&ouml;nnen. So baut Frankfurt wieder eigene bezahlbare Wohnungen; andere St&auml;dte wie Berlin kaufen Wohnungen wieder zur&uuml;ck. Der Markt regelt eben nicht alles selbst, und wenn Politiker junge Menschen in der eigenen Region halten wollen, sollten sie sich auch aktiv um g&uuml;nstigen Wohnraum k&uuml;mmern. &bdquo;Wir haben vor eineinhalb Jahren ein kommunales Immobilienunternehmen gegr&uuml;ndet, das derzeit auch Mehrfamilienh&auml;user f&uuml;r g&uuml;nstiges Wohnen projektiert&ldquo;, so Feuchtwangens Erster B&uuml;rgermeister. &bdquo;Der Gesetzgeber ist jedoch auch gefragt, Bauen g&uuml;nstiger zu machen. St&auml;ndig zunehmende gesetzliche Auflagen verteuern das Bauen.&ldquo;</p>
<figure id="attachment_62232" aria-describedby="caption-attachment-62232" style="width: 232px" class="wp-caption alignright"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Ulrike-Philipp.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-62232" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Ulrike-Philipp-232x300.jpg?theia_smart_thumbnails_file_version=3" alt="" width="232" height="300"/></a><figcaption id="caption-attachment-62232" class="wp-caption-text">Ulrike Philipp von der Jugendhilfe Creglingen, Projektleiterin bei der jahrgangs&uuml;bergreifenden Berufswahlbegleitung an den Mittelschulen in <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/wolframs-eschenbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Wolframs-Eschenbach</a> und Windsbach</figcaption></figure>
<p>Grunds&auml;tzlich haben die St&auml;dte und Gemeinden au&szlig;erhalb von Ansbach eher kein gro&szlig;es Problem mit g&uuml;nstigem Wohnraum, eher mit der Infrastruktur. Hier gibt es noch bezahlbaren Wohnraum, ein ausgebautes Kindergartennetz und viele Freizeitm&ouml;glichkeiten. &bdquo;Die jungen Menschen haben sogar zunehmend den Wunsch, in der Region zu bleiben. Dabei spielt auch das Internet eine gro&szlig;e Rolle, denn es gew&auml;hrt den Jugendlichen einen Blick in die ganze Welt, die sie nicht mehr pers&ouml;nlich entdecken m&uuml;ssen&ldquo;, meint Ulrike Philipp von der Jugendhilfe Creglingen. Sie ist Projektleiterin bei der jahrgangs&uuml;bergreifenden Berufswahlbegleitung an den Mittelschulen in <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/wolframs-eschenbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Wolframs-Eschenbach</a> und Windsbach. Auch wenn diese Infrastruktur in den n&auml;chsten Jahren verbessert werden muss, kann die Region mit bezahlbarem Wohnraum punkten, doch in der Au&szlig;endarstellung wird dies von der Politik noch unzureichend beworben.</p>
<p><strong>Problemfall &ouml;ffentlicher Nahverkehr</strong><br>
Im Ansbacher Stadtrat wurde einmal vorgerechnet, dass es bei weniger als vier Fahrg&auml;sten im Stadtbus billiger sei, wenn diese selbst mit ihrem Auto fahren w&uuml;rden. Leider ist das gar nicht die Frage, und die politische Argumentation wirkt &uuml;berraschend. Es gibt viele Menschen, die sich kein Auto leisten k&ouml;nnen oder wollen, darunter sind auch viele junge Menschen. Mittel- und Realsch&uuml;ler sind zu Ausbildungsbeginn zum Teil noch nicht einmal 18 Jahre alt, da stellt sich die Frage gar nicht, sie sind auf einen guten &ouml;ffentlichen Personennahverkehr (&Ouml;PNV) angewiesen, und das nicht nur, um zur Arbeit zu kommen. &bdquo;Die Erreichbarkeit der Arbeits- oder Ausbildungsst&auml;tte ist f&uuml;r Jugendliche ein wichtiger Grund, um in der Region zu bleiben&ldquo;, stellt Markus Heindl, Schulleiter der Valentin Ickelsamer Mittelschule in Rothenburg fest. Er ist zugleich der Schulsprecher im Arbeitskreis Schule-Wirtschaft in Rothenburg. &bdquo;Wichtig f&uuml;r die Politik wird es hier sein m&uuml;ssen, den &ouml;ffentlichen Nahverkehr in der l&auml;ndlichen Region zu st&auml;rken. Die Politik sollte gerade in l&auml;ndlichen Gemeinden die Partizipationsm&ouml;glichkeiten am &ouml;ffentlichen und politischen Leben viel fr&uuml;her und viel st&auml;rker f&ouml;rdern, um Jugendliche zu binden.&ldquo;</p>
<p>F&uuml;r 41 Prozent (M&auml;dchen 46, Jungen 35 Prozent) der jungen Menschen ist der &ouml;ffentliche Nahverkehr wichtig. Es gibt einen kleinen Unterschied zwischen Jungen und M&auml;dchen, Jungen sind eher autoaffin. In der politischen Diskussion um die Wiederbelebung der Bahnstrecke nach Dinkelsb&uuml;hl haben wir zus&auml;tzlich abgefragt, wie wichtig ein Bahnanschluss ist. Mit 52 Prozent (M&auml;dchen 58, Jungen 46 Prozent) wird dieser von den jungen Menschen h&ouml;her eingesch&auml;tzt als der &Ouml;PNV insgesamt. Das zeigt auch, dass der Vorschlag eines Staatssekret&auml;rs an den Bed&uuml;rfnissen der jungen Menschen vorbeigeht. Er wollte mit &ouml;ffentlichen Mitteln den Busverkehr st&auml;rken, anstatt die Bahnstrecke nach Dinkelsb&uuml;hl zu reaktivieren. Bei den Gymnasiasten liegt der Wunsch nach einem Bahnanschluss mit 66 Prozent sogar noch deutlich h&ouml;her. &bdquo;Ich bin der Meinung, dass ein Bahnanschluss eigentlich noch f&uuml;r viel mehr Jugendliche &auml;u&szlig;erst wichtig ist, da davon auszugehen ist, dass diese Forderung nur von Jugendlichen aus den Orten genannt worden ist, die noch keinen Bahnanschluss haben. Die Umfrage wurde aber auch in Orten durchgef&uuml;hrt, die bereits &uuml;ber eine Bahnanbindung verf&uuml;gen&ldquo;, sagt Oberb&uuml;rgermeister Dr. Christoph Hammer. &bdquo;Dies unterstreicht die Bem&uuml;hungen der Stadt Dinkelsb&uuml;hl, f&uuml;r die Reaktivierung der Bahnstrecke Domb&uuml;hl &ndash; Wilburgstetten zu k&auml;mpfen. Seitens der Stadt Dinkelsb&uuml;hl wird schon seit langem gesagt, dass junge Menschen heutzutage einfach eine Alternative zum Auto wollen. Wir bleiben hier dran.&ldquo;</p>
<figure id="attachment_62226" aria-describedby="caption-attachment-62226" style="width: 236px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Matthias-Seitz.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-62226" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Matthias-Seitz-236x300.jpg?theia_smart_thumbnails_file_version=4" alt="" width="236" height="300"/></a><figcaption id="caption-attachment-62226" class="wp-caption-text">Windsbachs Erster B&uuml;rgermeister Matthias Seitz</figcaption></figure>
<p>&bdquo;Auch an dieser Stelle nehme ich die Gelegenheit gerne wahr, dem Ger&uuml;cht entgegenzutreten, die Bahnreaktivierung abzulehnen. Bei kritischen Anmerkungen wird man heute offenbar schnell in eine Schublade gesteckt&ldquo;, meint Patrick Ruh, Erster B&uuml;rgermeister von <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/feuchtwangen/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Feuchtwangen</a>. &bdquo;Mir geht es darum, dass bei der Angelegenheit auf die Feuchtwanger Belange eingegangen wird, die ich hinl&auml;nglich dargestellt habe. Dass man damit zu einer L&ouml;sung kommen kann, wurde bislang nur von wenigen aufgegriffen und verstanden.&ldquo; Auch andere Kommunen greifen das Thema &Ouml;PNV inzwischen auf, und es werden sogar interkommunale L&ouml;sungen angestrebt. &bdquo;Die Stadt Windsbach geht die Verbesserung des &Ouml;PNV-Netzes mit sieben weiteren Kommunen zusammen an&ldquo;, erkl&auml;rt Windsbachs Erster B&uuml;rgermeister Matthias Seitz. &bdquo;Der gemeinsame Verein Kommunale Allianz Kernfranken e.V. besch&auml;ftigt sich derzeit intensiv mit gemeinsamen L&ouml;sungsans&auml;tzen f&uuml;r den &ouml;stlichen <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a>.&ldquo;</p>
<p>Grunds&auml;tzlich muss es beim Thema &Ouml;PNV ein Umdenken geben. Ein gut ausgebautes Netz ben&ouml;tigt man nicht nur in N&uuml;rnberg, sondern auch hier auf dem Land. Statt Arbeitskreise zu bilden, an denen keiner teilnimmt, sollte die Politik bestehende Unternehmernetze nutzen, um schnell an Entscheider aus den Unternehmen zu kommen. Denn diese haben bereits viele kreative Ans&auml;tze, wie man den mangelnden &Ouml;PNV ausgleichen kann, um als Unternehmen attraktiver zu werden. So gab es in den 1980er Jahren bereits einen &bdquo;Ausbildungsbus&ldquo;, wo mehrere Unternehmen ihre Azubis abholten. Bass Antriebstechnik in Gebsattel hatte in der Vergangenheit einem Mitarbeiter aus Schillingsf&uuml;rst einen Kleinbus zur Verf&uuml;gung gestellt. Insgesamt kamen damals f&uuml;nf Mitarbeiter aus Schillingsf&uuml;rst, und so konnten die F&uuml;nf auf kurzem Wege gemeinsam zur Arbeit fahren. Auch EBM-Papst, ein gro&szlig;er Hersteller von Elektromotoren und Ventilatoren, setzt auf Alternativen. Obwohl der Standort Mulfingen auch sehr l&auml;ndlich gelegen ist, hat das Unternehmen ein eigenes Bussystem aufgebaut. Zum Schichtwechsel fahren eigene Linienbusse und holen die Mitarbeiter ab, bzw. fahren sie nach Hause. Das hat gleich mehrere Vorteile. Die Mitarbeiter ben&ouml;tigen zum Teil kein zweites Fahrzeug, die Firma spart sich den teuren Unterhalt von vielen Parkpl&auml;tzen und die Mitarbeiter sind p&uuml;nktlich zum Schichtbeginn da. Das zeigt: Unternehmen sind schon aktiv, um ihre Attraktivit&auml;t zu steigern, doch eigentlich ist es nicht ihre Aufgabe, die L&uuml;cken im &ouml;ffentlichen Nahverkehr auszugleichen. Hier muss die &ouml;ffentliche Hand nacharbeiten, denn &ouml;ffentlicher Nahverkehr, insbesondere ein Bahnanschluss, sind Zukunftsfaktoren, und in der Diskussion um die Reduzierung von CO2 und Feinstaub haben sie l&auml;ngst wieder stark an Bedeutung gewonnen.</p>
<p><strong>Ausbildung vor Ort</strong><br>
F&uuml;r 38 Prozent (M&auml;dchen 36, Jungen 41 Prozent) der Jugendlichen waren ein interessanter Arbeitgeber und betriebliche Ausbildungsm&ouml;glichkeiten wichtig. M&auml;dchen gelten grunds&auml;tzlich als mobiler, Jungs bleiben tendenziell eher noch etwas l&auml;nger bei &bdquo;Mutti&ldquo;. Das Interesse an einer Hochschule in der N&auml;he ist geringer, wobei Abiturienten bei ihrem Schulabschluss &auml;lter sind und eher zum Studieren in eine andere Stadt wechseln.</p>
<p>Das waren die sogenannten weichen Faktoren, auf die in erster Linie die Politik Einfluss nehmen kann und auch sollte. Aber auch die Unternehmen stehen in der Pflicht, einiges zu &auml;ndern, um in Zukunft Mitarbeiter zu finden.</p>
<figure id="attachment_62237" aria-describedby="caption-attachment-62237" style="width: 2048px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Tabelle-Schueler-nennen-Unternehmen.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-62237" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Tabelle-Schueler-nennen-Unternehmen.jpg" alt="" width="2048" height="922" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24175902/Tabelle-Schueler-nennen-Unternehmen.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24175902/Tabelle-Schueler-nennen-Unternehmen-300x135.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24175902/Tabelle-Schueler-nennen-Unternehmen-1024x461.jpg 1024w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px"/></a><figcaption id="caption-attachment-62237" class="wp-caption-text">Tabelle 2: Diese Firmen kennen die Sch&uuml;ler</figcaption></figure>
<figure id="attachment_62228" aria-describedby="caption-attachment-62228" style="width: 229px" class="wp-caption alignright"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Nicole-Osbelt.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-62228" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Nicole-Osbelt-229x300.jpg?theia_smart_thumbnails_file_version=2" alt="" width="229" height="300"/></a><figcaption id="caption-attachment-62228" class="wp-caption-text">Headhunterin Nicole Osbelt</figcaption></figure>
<p><strong>Achtung Unternehmen &ndash; Chillen ist vorbei!<br>
</strong>Vielleicht haben es noch nicht alle Unternehmen gemerkt, aber der Markt hat sich um 180 Grad gewendet: Wir haben nun einen Bewerbermarkt. Das hei&szlig;t, Fachkr&auml;fte, Mitarbeiter und selbst Auszubildende k&ouml;nnen unter mehreren Optionen w&auml;hlen, die Unternehmen m&uuml;ssen um die Mitarbeiter buhlen, wie einst nur um den Kunden. Das setzt allerdings voraus, dass die Unternehmen in der Region bekannt sein m&uuml;ssen. Floskeln wie &bdquo;wir haben hier keine Kunden&ldquo; oder &bdquo;wir arbeiten nur als Zulieferer&ldquo; schieben Unternehmen manchmal vor, anstatt ihr Image zu verbessern. Mit dem steigenden Fachkr&auml;ftemangel r&auml;cht sich das, denn viele Unternehmen haben sinkende Bewerberzahlen. &bdquo;Grunds&auml;tzlich bringt ein attraktiver Standort nat&uuml;rlich Vorteile mit sich, trotzdem gilt: Je unsichtbarer ein Unternehmen ist, umso unattraktiver ist er f&uuml;r Bewerber&ldquo;, erkl&auml;rt Headhunterin Nicole Osbelt aus Merkendorf. &bdquo;Unternehmen m&uuml;ssen lauter trommeln als ihre Mitbewerber, denn wer will schon in einem unbekannten Unternehmen arbeiten?&ldquo;</p>
<figure id="attachment_62223" aria-describedby="caption-attachment-62223" style="width: 218px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Andreas-Fuhr.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-62223" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Andreas-Fuhr-218x300.jpg" alt="" width="218" height="300"/></a><figcaption id="caption-attachment-62223" class="wp-caption-text">Marketingexperte Andreas Fuhr</figcaption></figure>
<p><strong>Erschreckend unbekannt</strong><br>
In der Umfrage haben wir die Sch&uuml;ler gefragt, welche Unternehmen sie kennen, ohne dass sie diese Unternehmen einordnen sollten, etwa als guten Arbeitgeber oder Ausbildungsbetrieb. In der freien Antwort war gefordert, f&uuml;nf Unternehmen zu nennen. Mal davon abgesehen, dass gar nicht alle Sch&uuml;ler f&uuml;nf Unternehmen nennen wollten oder konnten, ist auff&auml;llig, wie wenig bekannt viele Unternehmen aus der eigenen Heimat sind. Von den 773 Sch&uuml;lern haben 131 Bosch genannt, das ist mit Abstand der Spitzenreiter. Wenn man bedenkt, dass Bosch ein Weltkonzern ist, der in vielen auch allt&auml;glichen Bereichen Produkte anbietet und der dar&uuml;ber hinaus viel Geld ausgibt und sehr aktiv Imagewerbung betreibt, um Fachkr&auml;fte und Auszubildende f&uuml;r sich zu gewinnen, dann ist eine Nennung von knapp 17 Prozent erstaunlich gering. Das zeigt wie wichtig es ist, sich ein Image als guter Arbeitgeber aufzubauen und aktiv Werbung in eigener Sache zu betreiben. Nat&uuml;rlich gibt es eine kleine H&auml;ufung der Nennung von Unternehmen aus dem eigenen Ort oder Umfeld, trotzdem sucht man einige gro&szlig;e Unternehmen in der Tabelle 2 vergeblich. Playmobil ist ein weltweit aktives Unternehmen, viele Kinder sind mit den ber&uuml;hmten Figuren aufgewachsen, trotzdem haben die Jugendlichen Playmobil als Unternehmen offensichtlich nicht im Fokus. Auch Sielaff (Mit elf Nennungen Platz 30) k&auml;mpft mit dem Bekanntheitsgrad in der Region: Obwohl die Automaten auf der ganzen Welt zu finden sind &ndash; an vielen Bahnh&ouml;fen und Flugh&auml;fen &ndash; und in Herrieden manche Familie in dritter Generation hier arbeitet, hat das Unternehmen schon vor Jahren festgestellt, das es bereits im zehn Kilometer entfernten Ansbach bei den jungen Menschen nicht bekannt ist. &bdquo;Hier m&uuml;ssen die Unternehmen Ma&szlig;nahmen entwickeln, den Bekanntheitsgrad wenigstens in der eigenen Region zu steigern&ldquo;, so Fuhr.</p>
<p><strong>Das wohl beste System in der Region, Nachwuchs zu generieren</strong><br>
Vielleicht ist es f&uuml;r den einen oder anderen Leser erstaunlich, dass die Diakonie Neuendettelsau bei der Bekanntheit auf Platz drei gelandet ist. Sie ist mit rund 7.200 Mitarbeitern der mit Abstand gr&ouml;&szlig;te Arbeitgeber in der Region und allein dadurch schon bekannt &ndash; Viele kennen jemanden, der dort arbeitet. Au&szlig;erdem ist die Diakonie bei ihrer Presse- und PR-Arbeit wirklich gut aufgestellt, fast w&ouml;chentlich k&ouml;nnen sie Themen in der lokalen Presse platzieren. Zudem hat der soziale Bereich den Vorteil, dass die Meisten mitreden k&ouml;nnen. Viele Menschen hatten schon mal mit einem Krankenhaus oder Altenheim zu tun, und im Gegensatz zu anderen Anbietern aus dem Gesundheitsbereich hat die Diakonie Neuen-dettelsau kein Imageproblem. Aber sie hat auch noch ein anders gro&szlig;es Plus wie kein anders Unternehmen, was aber auch in ihrem Aufgabenbereich liegt. Die Diakonie ist Tr&auml;ger mehrerer allgemeinbildenden Schulen. Das hei&szlig;t, schon in der Schulzeit kommen die Sch&uuml;ler regelm&auml;&szlig;ig mit der Diakonie als Arbeitgeber in Kontakt, zudem veranstaltet die Diakonie Neuendettelsau eine eigene Ausbildungsb&ouml;rse f&uuml;r ihre eigenen Schulen, wo nur Einrichtungen der Diakonie ausstellen d&uuml;rfen. Konkurrenten sind hier nicht zugelassen, wobei jeder Wettbewerber ist, der eine Arbeitskraft ben&ouml;tigt. Das zeigt, wie wichtig und regional das Thema Ausbildung in Zukunft besetzt sein muss (siehe auch Ausbildungsb&ouml;rsen werden immer lokaler).</p>
<p><strong>&bdquo;Noch&ldquo; ist schlecht</strong><br>
&bdquo;Noch immer werden Marketing und Personalangelegenheiten in den Unternehmen getrennt betrachtet, sie werden von unterschiedlichen Menschen umgesetzt und es gibt getrennte finanzielle T&ouml;pfe&ldquo;, so Marketingexperte und -berater Andreas Fuhr. &bdquo;Das wird in Zukunft nicht mehr funktionieren. Ein Unternehmen muss sich ein positives Image aufbauen, das gemeinsam beworben wird. Davon profitiert das Unternehmen in der Produktwerbung und in der Au&szlig;enwirkung als interessanter Arbeitgeber.&ldquo; Gute Beispiele gibt es von den gro&szlig;en Unternehmen, etwa wie Apple. &bdquo;Dort wollen die jungen Menschen nicht arbeiten, weil es bestimmte Arbeitspl&auml;tze gibt, sondern weil es ein cooles Unternehmen ist&ldquo;, gibt Fuhr zu bedenken. Dazu muss jede Gelegenheit genutzt werden, um Werbung f&uuml;r das eigene Unternehmen zu machen. Allerdings verstecken sich viele mittelst&auml;ndische Unternehmen hinter dieser Entwicklung, und es hei&szlig;t pauschal, die Gro&szlig;en haben auch mehr Geld f&uuml;r Werbung. Viele Unternehmen tun sich bei der Gewinnung von Auszubildenden schwer, dabei bilden von rund 4.700 in der Region bisher keine 300 Unternehmen aus. &bdquo;Trotzdem sagen viele der Verantwortlichen, bisher haben wir noch immer einen bekommen&ldquo;, berichtet der Marketingexperte. &bdquo;Noch ist aber ganz schlecht. Sie wissen eigentlich, dass es nicht gut l&auml;uft, beruhigen sich selbst und machen weiterhin nichts. Sie blenden sich selbst.&ldquo;</p>
<figure id="attachment_62233" aria-describedby="caption-attachment-62233" style="width: 213px" class="wp-caption alignright"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Wilhelmine-Meyer.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-62233" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Wilhelmine-Meyer-213x300.jpg?theia_smart_thumbnails_file_version=2" alt="" width="213" height="300"/></a><figcaption id="caption-attachment-62233" class="wp-caption-text">Wilhelmine Meyer, Teamleiterin bei der Argentur f&uuml;r Arbeit</figcaption></figure>
<p>&bdquo;Die billigste Werbung ist immer noch die Empfehlung&ldquo;, sagt Andreas Fuhr. Das best&auml;tigt auch die Sch&uuml;lerumfrage ganz deutlich. 89 Prozent der Jugendlichen verlassen sich bei ihrer Ausbildungswahl auf die Empfehlung von ihren Eltern, auch die Meinung von Freunden und Bekannten ist hoch im Kurs. Gute und schlechte eigene Erfahrungen, die Eltern gemacht haben, geben sie an ihre Kinder weiter. &bdquo;Viele Eltern raten heutzutage ihren Kindern sogar davon ab, den gleichen beruflichen Weg einzuschlagen wie sie selbst&ldquo;, hat Berufswahlbegleiterin Philipp festgestellt. &bdquo;Die Eltern w&uuml;nschen sich, dass es ihre Kinder leichter haben &ndash; vor allem wenn sie aus Arbeiterfamilien kommen.&ldquo; F&uuml;r die Firmen bedeutet das: Die Werbung beginnt bereits im Unternehmensalltag, n&auml;mlich im Umgang mit den Mitarbeitern. Wie es in einem Unternehmen l&auml;uft, spricht sich schnell herum, und das beeinflusst nat&uuml;rlich die Empfehlungen. &bdquo;Sch&uuml;ler verf&uuml;gen &uuml;ber Facebook, WhatsApp und Co sowie &uuml;ber sehr gute Netzwerke, in denen auch Erfahrungen aus der Ausbildung oder dem Praktikum ausgetauscht werden &ndash; gute wie schlechte&ldquo;, so Wilhelmine Meyer, Teamleiterin der Berufsberatung bei der Agentur f&uuml;r Abeit Ansbach-Wei&szlig;enburg. &bdquo;Eine Sch&uuml;lerin, die gerne eine Ausbildung im Hotel absolvieren wollte, hat in ihrem Praktikum eine Woche lang nur W&auml;sche zusammengelegt. Seitdem hat sich nie wieder ein Sch&uuml;ler in dem Hotel f&uuml;r ein Praktikum beworben und das M&auml;dchen hat einen anderen Ausbildungsberuf gew&auml;hlt.&ldquo; Auch ein Ansbacher Metzger, der sich &uuml;ber 30 Jahre den Ruf aufgebaut hat, jeden Auszubildenden zusammenzuschreien, wundert sich heute, dass sich niemand mehr bei ihm bewirbt.</p>
<p>&bdquo;Interessant ist doch, dass Familie und Freunde die wichtigsten Ansprechpartner bei der Berufswahl sind&ldquo;, findet Friedrich Uhl, k&auml;ufm&auml;nnischer Leiter von Neuberger Ger&auml;teautomation aus Rothenburg. Er ist zugleich der Firmensprecher im Arbeitskreis Schule-Wirtschaft in Rothenburg. &bdquo;Genau aus diesem Grund muss die Werbung auch auf diesen Personenkreis ausgerichtet werden. Bei Veranstaltungen m&uuml;ssen die Eltern mit ins Boot, speziell bei den Lehrstellenbewerbern aus Mittel- und Realschule sind sie ein wichtiger Entscheidungsfaktor.&ldquo; Sein Kollege Markus Heindl aus dem Arbeitskreis Schule-Wirtschaft pflichtet ihm bei: &bdquo;In Zeiten von Unsicherheiten und gleichzeitig unglaublich vieler M&ouml;glichkeiten der Informationsbeschaffung ist es erkl&auml;rlich, dass sich Jugendliche wieder auf ihre Ursprungsfamilie beziehen und der Wert der Familie als Ratgeber und Sicherheitsfaktor steigt.&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Man kann Empfehlung auch aktiv unterst&uuml;tzen&ldquo;, r&auml;t Andreas Fuhr. &bdquo;Warum nicht eine Pr&auml;mie an die eigenen Mitarbeiter zahlen, wenn sie jemanden vermitteln. Mindestens sollten die eigenen Stellenausschreibungen aber gut sichtbar f&uuml;r die Mitarbeiter am schwarzen Brett h&auml;ngen.&ldquo;</p>
<figure id="attachment_62236" aria-describedby="caption-attachment-62236" style="width: 2048px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Tabelle-Schueler-von-wem-beraten.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-62236" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Tabelle-Schueler-von-wem-beraten.jpg" alt="" width="2048" height="962" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24175853/Tabelle-Schueler-von-wem-beraten.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24175853/Tabelle-Schueler-von-wem-beraten-300x141.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24175853/Tabelle-Schueler-von-wem-beraten-1024x481.jpg 1024w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px"/></a><figcaption id="caption-attachment-62236" class="wp-caption-text">Tabelle 3: Diese Informationsquellen nutzen Sch&uuml;ler bei der Ausbildungsplatzwahl</figcaption></figure>
<p><strong>Wissen aus dem Internet</strong><br>
Zweitwichtigste Quelle sind das Internet und soziale Medien. &bdquo;Informationen &uuml;ber das Internet zu beschaffen, ist in der heutigen Zeit ein absolutes Muss&ldquo;, stellt Friedrich Uhl von Neuberger Ger&auml;teautomation fest. &bdquo;Wenn man dann sieht, dass es immer noch Unternehmen ohne Homepage gibt, oder dass Stellenausschreibungen auf der eigenen Homepage nicht pr&auml;sent sind, dann muss man sich auch nicht wundern, wenn sich keine Jugendlichen f&uuml;r eine Ausbildung bewerben&ldquo;, meint Andreas Fuhr. Wichtig ist nicht nur die Stellenausschreibung, sondern eine positive Pr&auml;sentation im Netz. Dazu geh&ouml;ren auch eigene Berichte aus dem Unternehmen, etwa die Beschreibung des beruflichen Wegs des Vorgesetzten. &bdquo;Kaum ein Chef hat eine typischen Karriere hinter sich, viele haben mit einer Ausbildung begonnen&ldquo;, so Wilhelmine Meyer. &bdquo;Das sind gute Beispiele, die ein positives Image aufbauen. So erreicht man die Jugendlichen viel besser.&ldquo; Gerade Jugendliche suchen im Internet alles, was sie &uuml;ber einen potenziellen Arbeitgeber finden. Dazu geh&ouml;ren auch Bewertungsportale, wo sich immer &ouml;fter Bewerber einen Eindruck von einem Unternehmen verschaffen. Und es sind mehr Unternehmen &ndash; auch aus der Region &ndash; mit Bewertungen im Netz, als viele Chefs und Personaler denken. Kununu geh&ouml;rt zum Online-Netzwerk Xing und ist mit mehr als einer Million Besucher pro Monat das gr&ouml;&szlig;te Arbeitgeberbewertungsportal im deutschsprachigen Raum. Weitere Plattformen sind meinchef.de, jobvote.com, companize.com oder glassdoor.de (&bdquo;der Firmendurchleuchter&ldquo;). &bdquo;Die Bewertungen im Internet sind nicht zu untersch&auml;tzen&ldquo;, sagt Headhunterin Osbelt. &bdquo;Jeder, der Arbeit sucht, schaut sich das Unternehmen auch im Netz an.&ldquo; Angeblich nutzt jeder vierte Internetnutzer diese Portale. Dort findet man unter anderem Informationen &uuml;ber Vorgesetzte und ihr Verhalten, Work-Life-Balance oder Gehalt und Zusatzleistungen. Auf einer Skala wird dann alles bewertet. Zwar ist jede Bewertung subjektiv, denn oft haben eher negative als positive Erfahrungen einen Mitarbeiter bewegt, dieses im Internet zu verbreiten, doch es ist ein weiterer Baustein f&uuml;r Job- und Ausbildungssuchende.</p>
<p><strong>Ausbildungsb&ouml;rsen werden immer lokaler</strong><br>
Auf Platz drei bei den Informationsquellen stehen Ausbildungsb&ouml;rsen. Anders als der Name vermuten l&auml;sst, setzen diese schon deutlich fr&uuml;her an. &bdquo;Das sind ganz wichtige Kontaktpunkte f&uuml;r die j&uuml;ngeren Sch&uuml;ler&ldquo;, so Meyer. &bdquo;Hier informieren sie sich &uuml;ber Praktikumsm&ouml;glichkeiten, und w&auml;hrend des Praktikums wird schon fr&uuml;h eine ganz wichtige und enge Verbindung zu dem Sch&uuml;ler hergestellt. L&auml;uft das Praktikum gut, wird er sich auch f&uuml;r eine Ausbildung bewerben.&ldquo;</p>
<p>L&auml;ngst gibt es einen starken Trend zu lokalen Ausbildungsb&ouml;rsen, regionale Politiker und Unternehmer dr&auml;ngen immer &ouml;fter darauf, dass keine &uuml;berregionale Konkurrenz mit ausstellt. Frank Dommel ist IHK-Gremiumsvorsitzender in Dinkelsb&uuml;hl, Vorsitzender des Unternehmernetzwerks Region <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/hesselberg/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Hesselberg</a> und selbst Arbeitgeber von rund 100 Mitarbeitern. Auch ihn frustriert, dass die Unternehmen aus der eigenen Nachbarschaft bei den Sch&uuml;lern nicht so bekannt sind. Deshalb hat das Unternehmernetzwerk Region <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/hesselberg/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Hesselberg</a> schon 2015 begonnen eine eigene Ausbildungsb&ouml;rse zu organisieren, um gerade kleineren Firmen die Chance zu geben, auszustellen. Hier gibt es nur zwei Standgr&ouml;&szlig;en, die kleineren Unternehmen fallen so in ihrer Pr&auml;sentation gegen&uuml;ber den gro&szlig;en nicht ab. &bdquo;Das hat sich sehr bew&auml;hrt, wir haben mehr kleine Unternehmen aus der Region auf unserer Ausbildungsb&ouml;rse als andere&ldquo;, so Dommel.</p>
<p><strong>Schulen sind gefordert</strong><br>
Die nach eigenen Angaben zweitgr&ouml;&szlig;te deutsche Ausbildungsmesse nach Berlin ist die Vocatium in N&uuml;rnberg. Das Einzugsgebiet sei rund 100 Kilometer, unter den 96 besuchenden Schulen seien vor allem viele Gymnasien. 160 Aussteller waren es 2018 in N&uuml;rnberg, darunter 98 Unternehmen sowie 56 Fach- und Hochschulen. Das Business Lounge Magazin hat vor Ort zwei aus Dinkelsb&uuml;hl und Neustadt an der Aisch befragt. Vor allem die Qualit&auml;t der Firmen und die gro&szlig;e Bandbreite begeistern die Lehrer. Doch diese Bandbreite scheint auch zu einem Paradoxon zu f&uuml;hren: &bdquo;Die Sch&uuml;ler besuchen viele Messen, sie bekommen immer mehr Informationen, und trotzdem wissen viele nicht, was sie nach der Schule machen sollen&ldquo;, stellt ein Lehrer fest. &bdquo;Ist dieses &Uuml;berangebot &uuml;berhaupt noch zielf&uuml;hrend&ldquo;, fragt Dommel. &bdquo;Au&szlig;erdem ist die Qualit&auml;t der Firmen im <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a> genauso gut, aber offensichtlich nicht bei allen bekannt. Es gibt wirklich viele tolle Ausbildungsm&ouml;glichkeiten direkt vor der Haust&uuml;r.&ldquo; Beim Blick in das Ausstellerverzeichnis zeigt sich deutlich, es sind zwar mehr Firmen als auf den regionalen Ausbildungsmessen in den Landkreisen Ansbach und Neustadt Aisch &ndash; Bad Windsheim, letztlich bilden sie aber nicht mehr Berufe ab, sie verteilen sich nur auf mehr Unternehmen. Aus den eigenen Landkreisen sind gerade einmal zwei Firmen vertreten, das Gros kommt aus dem Speckg&uuml;rtel von N&uuml;rnberg; die Hochschulen kommen sogar aus ganz Deutschland, bis aus Niedersachsen.</p>
<p>Nehmen Azubis den weiten Weg nach N&uuml;rnberg wirklich auf sich &ndash; von Dinkelsb&uuml;hl w&auml;ren das immerhin 110 Kilometer &ndash; oder ziehen sie gleich nach N&uuml;rnberg? &bdquo;Es muss unser aller Anliegen sein, den Sch&uuml;lern bereits in der Schule zu vermitteln, welche interessante und breit aufgestellte Vielfalt an Unternehmen wir hier vor Ort in der Region haben&ldquo;, ermahnt der Dinkelsb&uuml;hler Oberb&uuml;rgermeister Christoph Hammer. &bdquo;Schon in der Schule muss deutlich&nbsp; werden, dass eigentlich niemand unsere Region verlassen muss, um einen hochqualifizierten und abwechslungsreichen Beruf zu bekommen.&ldquo;</p>
<p>Damit junge Menschen in der Region bleiben, sind jetzt auch die Kernfrankengemeinden im &ouml;stlichen <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a> aktiv geworden. &bdquo;Am <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/26-maerz/" target="_blank" data-wpel-link="internal">26. M&#xE4;rz</a> 2019 wird zum zweiten Mal eine eigene Ausbildungsb&ouml;rse organisiert&ldquo;, sagt Matthias Seitz, erster B&uuml;rgermeister von Windsbach. &bdquo;Dort k&ouml;nnen Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler sich &uuml;ber Praktikums- und Ausbildungspl&auml;tze sowie &uuml;ber die ans&auml;ssigen Firmen informieren und erste Kontakte kn&uuml;pfen.&ldquo; Die Bekanntheit der regionalen Unternehmen bei den Sch&uuml;lern zeigt, dass das n&ouml;tig ist.</p>
<p>&bdquo;Jede Firmengr&ouml;&szlig;e kann eine regionale Ausbildungsb&ouml;rse nutzen, ein gro&szlig;er pomp&ouml;ser Stand ist daf&uuml;r gar nicht so wichtig. Kontraproduktiv sind hingegen Werbedisplays mit den Produkten, die auf Verkaufsmessen eingesetzt werden. Man braucht schon eigene Displays f&uuml;r die Ausbildungsb&ouml;rse, aber diese St&auml;nde sind heute gar nicht mehr teuer&ldquo;, gibt Marketingexperte Fuhr noch einen Tipp. Wichtig ist, dass man am Stand sofort erf&auml;hrt, warum man gerade in diesem Unternehmen eine Ausbildung machen soll. &bdquo;Au&szlig;erdem sollte jemand am Stand stehen, der das Unternehmen gut verkaufen kann, das muss gew&auml;hrleistet sein. Nicht zwangsl&auml;ufig m&uuml;ssen das die Auszubildenden sein. Mit dazu geh&ouml;rt mindestens der Ausbilder, er kennt das Unternehmen von A bis Z und kann auf alle Fragen eingehen.&ldquo;</p>
<figure id="attachment_62235" aria-describedby="caption-attachment-62235" style="width: 2048px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Tabelle-was-erwarten-Schueler-von-Arbeitgeber.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-62235" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Tabelle-was-erwarten-Schueler-von-Arbeitgeber.jpg" alt="" width="2048" height="869" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24175843/Tabelle-was-erwarten-Schueler-von-Arbeitgeber.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24175843/Tabelle-was-erwarten-Schueler-von-Arbeitgeber-300x127.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24175843/Tabelle-was-erwarten-Schueler-von-Arbeitgeber-1024x435.jpg 1024w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px"/></a><figcaption id="caption-attachment-62235" class="wp-caption-text">Tabelle 4: Was erwarten Sch&uuml;ler vom zuk&uuml;nftigen Arbeitgeber</figcaption></figure>
<p><strong>Die 68er sind zur&uuml;ck: Es lebe die pers&ouml;nliche Entfaltung</strong><br>
Die Sch&uuml;lerumfrage zeigt ganz deutlich: Themen der Vergangenheit, wie Karriere und ein hohes Gehalt, sind f&uuml;r die Sch&uuml;ler nicht mehr so wichtig. &bdquo;Das scheint ein Wohlstandsph&auml;nomen zu sein&ldquo;, vermutet Wilhelmine Meyer von der Arbeitsagentur. Die jungen Menschen seien weitestgehend in guten Verh&auml;ltnissen aufgewachsen und haben zum Teil auch ein finanzielles Polster der Eltern mitbekommen. Anders als bei der Wiederaufbaugeneration ist das Geld nicht mehr ganz so relevant. Viel wichtiger ist die eigene Familie oder der Ausgleich zwischen Arbeiten und Freizeit. Zu einem &auml;hnlichen Ergebnis kommen die Wirtschaftspr&uuml;fer der Ernst &amp; Young Unternehmensberatung in einer neuen Studie, f&uuml;r die 2.000 Studenten an deutschen Universit&auml;ten befragt wurden. Demnach haben f&uuml;r 70 Prozent die Familie die h&ouml;chste Bedeutung, selbst bei M&auml;nnern gebe es einen Wertewandel. Der Arbeitsmarkt spielt ihnen zu, denn sie gehen davon aus, jederzeit einen Job zu bekommen. Auch das soziale Umfeld und Sport seien sehr wichtig. Weiterhin interessant ist, dass die Mehrheit der Absolventen nicht damit rechnet, l&auml;nger als vier Jahre beim ersten Arbeitgeber zu bleiben. Sie wollen sich ausprobieren, bis sie die passende Stelle gefunden haben. &bdquo;Die jetzigen Verh&auml;ltnisse erinnern an die Situation um 1968: Es gibt sehr wenig Arbeitslose und viele offene Stellen&ldquo;, zitiert die Wirtschaftswoche den Bamberger Soziologieprofessor Hans-Peter Blossfeld. Dies veranlasse Studenten, ihre Priorit&auml;ten zu &uuml;berdenken und wieder mehr Wert auf pers&ouml;nliche Entfaltung zu legen. Hier k&ouml;nnten sich Unternehmen mit innovativen Ideen als interessante Arbeitgeber positionieren. Vor allem Zusatzleistungen neben dem Gehalt stehen hoch im Kurs. Tankgutscheine, Beteiligungen an den Kosten f&uuml;r den Fitnessclub, betriebliche Altersversorgung, Jobticket oder eine Kantine sind nur einige, der auch schon allgemein bekannten Ma&szlig;nahmen. Warum nicht eigene Dienstwohnungen bauen &ndash; zum Beispiel in Kooperation mit einem Bautr&auml;ger &ndash; das w&auml;re zudem eine Geldanlage. Auch Firmenwagen m&uuml;ssen nicht nur an F&uuml;hrungskr&auml;fte vergeben werden, schlie&szlig;lich gibt es kleinere Fahrzeuge, und mit dem Firmenlogo beklebt, machen sie zus&auml;tzlich Werbung.</p>
<p><strong>Besonders schwer tut sich das Handwerk</strong><br>
&bdquo;Meister sind gute Praktiker und auch Ausbilder, k&ouml;nnen sich aber schlecht vermarkten&ldquo;, sagt Wilhelmine Meyer. Dabei gebe es durchaus Interesse unter den Schulabg&auml;ngern. &bdquo;Ich kenne viele Sch&uuml;ler, die niemals in einem Industrieunternehmen arbeiten w&uuml;rden. Sie wollen keine Schichtarbeit und nicht nur ein kleines R&auml;dchen in einem gro&szlig;en Getriebe sein. Ihnen ist Individualit&auml;t und Kreativit&auml;t sehr wichtig.&ldquo; Gerade diese Sch&uuml;ler w&auml;ren oft an einem Handwerksberuf interessiert, werden aber nicht richtig abgeholt. Das Handwerk muss noch st&auml;rker die Individualit&auml;t herauskehren, die es gerade in den kleineren Betrieben gibt. Wichtig ist es auch, wenn sich Handwerksunternehmen auf Ausbildungsb&ouml;rsen selbst vorstellen. Das machen aber fast keine, stattdessen versuchen die Innungen, den jeweiligen Beruf vorzustellen. &bdquo;Durch die Berufsinformation in Schule und bei der Arbeitsagentur wei&szlig; jeder Sch&uuml;ler, was ein Zimmermann oder ein Installateur macht&ldquo;, sagt Marketingexperte Fuhr. &bdquo;Die Sch&uuml;ler wollen doch den Ausbilder kennenlernen, ob er und sein Unternehmen ihm gefallen oder nicht. Das vermittelt keine Innung.&ldquo;</p>
<p><strong>Schulen m&uuml;ssen umdenken: </strong><strong>Wir brauchen nicht nur Ingenieure</strong><br>
&bdquo;Weil seit Jahren mehr Jugendliche ein Studium beginnen als eine Berufsausbildung, muss der Schwerpunkt bei der beruflichen Bildung gesetzt werden&ldquo;, sagte Stefan M&uuml;ller, der parlamentarische Staatssekret&auml;r beim Bundesministerium f&uuml;r Bildung und Forschung bereits 2017 in Ansbach. &bdquo;Studium und Berufsausbildung m&uuml;ssen Gleichwertigkeit bekommen. Wir brauchen nicht nur Ingenieure.&ldquo; Wenn es ums Studium geht, gibt es Jahr f&uuml;r Jahr neue Rekordzahlen vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden. Das war auch im Wintersemester 2017/2018 wieder der Fall: Knapp 2,85 Millionen Studierende waren an den deutschen Hochschulen eingeschrieben, 870.000 davon waren junge M&auml;nner und Frauen, die entweder zum Winter- oder Sommersemester mit dem Studium begonnen haben &ndash; mehr als je zuvor. &Uuml;ber ein Drittel der Absolventen schlossen mit der Allgemeinen Hochschulreife ab. Damit h&auml;lt der Trend zum Gymnasium weiterhin ungebremst. Im Jahr 2005 war es noch nur ein Viertel. In den meisten F&auml;llen folgt immer noch der Weg zur Hochschule.</p>
<p><strong>Studienberechtigung, aber keine Studienbef&auml;higung</strong><br>
Ungebremst hoch ist aber auch die Zahl der Studienabbrecher: Laut einer Studie des Deutschen Zentrums f&uuml;r Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) aus dem vergangenen Jahr, bricht fast jeder dritte Bachelor-Student sein Studium ab, meldet die Deutsche Presse Agentur (dpa) im August 2018. Auch an den Universit&auml;ten liegt die Abbruchquote etwa bei einem Drittel. Einer Umfrage zufolge, die die Wirtschaftswoche im August 2018 ver&ouml;ffentlichte, planen Studenten ihr Studium abzubrechen, weil sie zu 41 Prozent andere Erwartungen hatten, sich zu 40 Prozent &uuml;berfordert f&uuml;hlen, zu 29 Prozent die Finanzierung zu schwierig sei und ihnen zu 27 Prozent der Praxisbezug fehlt. Nach einem beginnenden lockeren Studentenleben folgt oft der Realschock, denn das Abitur ist nur eine Studienberechtigung und keinesfalls eine Studienbef&auml;higung. Hinzu kommt der Wunsch vieler Eltern, die Kinder sollen es einmal besser haben. Doch betrachtet man die Situation genau, dann wird klar: Ein Studium ist keine Arbeitsplatzgarantie mehr; selbst Akademiker sind inzwischen von Arbeitslosigkeit betroffen und ein Studienabbruch sorgt f&uuml;r eine herbe Niederlage. Zudem l&auml;sst jeder Handwerksmeister einen Geisteswissenschaftler beim Gehalt weit hinter sich. Wilhelmine Meyer sieht inzwischen eine kleine Trendwende: &bdquo;Was Studienabbrecher erleben, hat sich herum gesprochen, und beim Umfeld ist angekommen, es muss nicht immer ein Studium sein.&ldquo; Im Gegenteil: Zunehmend erkennen Sch&uuml;ler, dass eine Berufsausbildung vor dem Studium eine gute Basis ist, die sogar Wartesemester reduziert. Manche treffen auch Vereinbarungen mit Unternehmen, lassen sich das Studium finanzieren und kehren danach zum Unternehmen zur&uuml;ck. Mal ganz davon abgesehen, dass die duale Ausbildung, f&uuml;r die uns viele L&auml;nder beneiden, auch anspruchsvoll ist und gute Jobperspektiven bietet. Die zunehmende Zahl an Bachelorstudieng&auml;ngen verschlechtert sogar die jahrelange gute duale Ausbildung, denn zunehmend geht der Praxisanteil verloren. &bdquo;Es irritiert mich schon etwas, wenn in einer Realschule ann&auml;hernd die H&auml;lfte der Schulabg&auml;nger auf weiterf&uuml;hrende Schulen geht. Das Ziel kann doch nur eine akademische Laufbahn sein&ldquo;, sagt Friedrich Uhl vom Arbeitskreis Schule-Wirtschaft in Rothenburg. &bdquo;Es ist ein Irrglaube, dass man als Akademiker nur Arbeiten delegieren und nicht selber arbeiten muss. Das glauben aber viele. Dieses bereitet mir viel Kopfzerbrechen. Wie kann diese Entwicklung gestoppt werden?&ldquo;</p>
<p><strong>Gymnasien entdecken die Berufsausbildung</strong><br>
&bdquo;In Deutschland gibt es definitiv zu viel Akademisierung. Der Trend zu immer &sbquo;h&ouml;herwertigen&lsquo; Schulabschl&uuml;ssen wird sich kontraproduktiv auswirken&ldquo;, findet Markus Heindl vom Arbeitskreis Schule-Wirtschaft aus Rothenburg. &bdquo;Ein Mangel an Arbeitskr&auml;ften im nicht akademischen Bereich ist bereits heute &uuml;berdeutlich. In Zeiten von Digitalisierung und Industrie 4.0 werden auch in Zukunft akademische Arbeitspl&auml;tze, vor allem im Beratungssektor wegfallen. Denkbar ist bereits heute, dass medizinische und juristische Dienstleistungen von k&uuml;nstlichen Intelligenzen weit effektiver erledigt werden. So wird sich auch hier der Ausbildungsmarkt deutlich ver&auml;ndern.&ldquo; Aktuell wird das Thema Arbeitswelt in den Real- und Mittelschulen intensiv behandelt, bei den Gymnasien ist noch Entwicklungspotenzial. Dabei fordert das Kultusministerium seit einigen Jahren, dass sich auch Gymnasien mit dem Thema Arbeitswelt besch&auml;ftigen sollen, zum Beispiel in Form von P-Seminaren. F&uuml;r viele Gymnasiallehrer ist das ein absolutes Neuland. Auch die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) will im kommenden Jahr ihre Berufsberatung an Gymnasien intensivieren. Ziel sei nicht, Jugendlichen das Studieren auszureden, sondern ihren Blick auf das Berufswahlspektrum zu verbreitern. &bdquo;Man muss zeigen, dass die duale Ausbildung keine Sackgasse ist&ldquo;, sagte BA-Chef Detlef Scheele der dpa. Die Abbruchquoten an den Universit&auml;ten seien betr&auml;chtlich, gerade bei den Bachelor-Studieng&auml;ngen. &bdquo;Da ist es bei dem ein oder der anderen sicherlich vern&uuml;nftig, auch in Richtung duales Studium oder duale Ausbildung zu beraten.&ldquo; Die deutsche Wirtschaft pocht darauf, an allen allgemeinbildenden Schulen eine verpflichtende Berufsorientierung nach bundesweiten Standards einzuf&uuml;hren. Scheele betonte: &bdquo;Ich w&uuml;rde jetzt nicht pauschal sagen, dass der Fachkr&auml;ftemangel mit einer erh&ouml;hten Studierneigung zusammenh&auml;ngt.&ldquo; Dennoch m&uuml;sse man gemeinsam mit Eltern und Lehrern so beraten, dass die Berufswahl in den Gymnasien ausgewogener ausfalle. Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit sei zwar schon an den Gymnasien t&auml;tig &ndash; &bdquo;aber nicht in dem Umfang wie in der Sekundarstufe I&ldquo;, sagte Scheele. &bdquo;Die M&ouml;glichkeiten sind vielf&auml;ltig. Das alles muss man Jugendlichen und Eltern noch st&auml;rker bewusst machen.&ldquo;</p>
<p><strong>Was kann man daraus ableiten?</strong><br>
Was nun folgen muss, ist ein Umdenken: Wenn Unternehmen nicht zu den Top 10 beim Bekanntheitsgrad geh&ouml;ren (siehe Tabelle 2 auf Seite 18), dann sollten sie sich schleunigst Gedanken machen, ihren Bekanntheitsgrad bei Sch&uuml;lern, Eltern und Lehrern zu steigern. Aktuell erleben wir eine Boomphase, und diese Zeit sollte man noch nutzen, denn der Konsumg&uuml;terindex geht bereits stark zur&uuml;ck. Der Kampf um Talente hat l&auml;ngst begonnen. Hier bedarf es einer konzeptionellen Vorgehensweise, Unternehmen m&uuml;ssen ihren Imageaufbau vorantreiben. Die Gewinnung von Auszubildenden und Fachkr&auml;ften ist kein Selbstl&auml;ufer (mehr). Unternehmen m&uuml;ssen aktiv etwas tun und auch mehr finanzielle Mittel daf&uuml;r einplanen. Grunds&auml;tzlich gilt: In der Region m&uuml;ssen alle an einem Strang ziehen, anstatt nur in eigenen Bereichen zu denken und zu handeln. Unternehmen, Politik, Schulen und auch die Eltern m&uuml;ssen st&auml;rker zusammenarbeiten.</p>
<p>Die Politik muss die Rahmenbedingungen schaffen, hier ergeben sich aus der Umfrage wichtige Themenfelder: Das Engagement f&uuml;r den Breitbandausbau steht ganz oben, aber auch weitere Infrastrukturma&szlig;nahmen wie &Ouml;PNV-Ausbau, g&uuml;nstiger Wohnraum und attraktive Innenorte d&uuml;rfen nicht mehr aus dem Fokus der lokalen Politiker verschwinden. Firmen siedeln sich erst dann wieder verst&auml;rkt hier an, wenn gute Rahmenbedingungen daf&uuml;r sorgen, dass die Region f&uuml;r junge Menschen insgesamt attraktiv ist.</p>
<p>Auch die Eltern sind in der Pflicht, sich zu informieren, was f&uuml;r ihre Kinder wirklich gut ist. Noch immer steht bei ihnen das Studium zu hoch im Kurs, damit es ihren Kindern mal besser geht. Doch die hohe Abrecherquote spricht l&auml;ngst eine andere Sprache, zudem ist die Qualit&auml;t des Studiums mit dem Abschluss &bdquo;Bachelor&ldquo; schlechter geworden. Die duale Ausbildung hat dagegen eine hohe Qualit&auml;t und bietet viele M&ouml;glichkeiten und einen guten Verdienst.</p>
<p>&bdquo;Wenn wir alle an diesen Zielen mitarbeiten, werden wir einen Gro&szlig;teil der jungen Leute in der Region halten k&ouml;nnen&ldquo;, so das Fazit von Friedrich Uhl, Arbeitskreis Schule-Wirtschaft in Rothenburg.</p>
<p><strong>Fu&szlig;note</strong><br>
Diese Umfrage haben wir gegen den Widerstand des Kultusministeriums gef&uuml;hrt, das sich hinter der bayerischen Schulordnung versteckte. Eine der Regionalentwicklung dienende Befragung sei nicht mit einem erheblichen p&auml;dagogisch-wissenschaftlichen Interesse verbunden, so die Sprecherin des Bayerischen Staatsministeriums f&uuml;r Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Die Unternehmer und wir sehen es anders und haben die Umfrage daher in den &ouml;ffentlichen Raum verlegt. Eine Anfrage an Ministerpr&auml;sident Dr. Markus S&ouml;der, der sich als &bdquo;Heimatminister&ldquo; f&uuml;r seine fr&auml;nkische Heimat, besonders f&uuml;r den l&auml;ndlichen Raum, stehts &ouml;ffentlichkeitswirksam eingesetzt hatte, ist bis heute unbeantwortet.</p>
<p>Bildnachweis: BLMAG, Oleksandr Pidvalnyi (Pexels)</p>
<p>Quelle: Business Lounge Magazin</p>
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		<title>Standortnachteile umkehren &#8211; Die Bedeutung des Breitbandausbaus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Business Lounge Magazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2018 19:59:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Breitband]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="667" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24200505/Ethernet_pixabay.com_.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24200505/Ethernet_pixabay.com_.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24200505/Ethernet_pixabay.com_-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div>Erstmals gibt eine empirische Untersuchung dar&#252;ber Aufschluss, welche konkreten Auswirkungen eine Breitbandversorgung auf Unternehmen im l&#228;ndlichen Raum haben. Die neue MICUS-Studie &#8222;Die Bedeutung des Breitbandausbaus von Gewerbegebieten f&#252;r Standortattraktivit&#228;t und Unternehmenserfolg&#8220; belegt erstmals, dass Unternehmen mit einem breitbandigen Internetanschluss schneller wachsen und innovativer sind als ihre Wettbewerber mit langsamem Internetzugang. Tats&#228;chlich kann die Breitbandversorgung sogar [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="667" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24200505/Ethernet_pixabay.com_.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24200505/Ethernet_pixabay.com_.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24200505/Ethernet_pixabay.com_-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div><p><strong>Erstmals gibt eine empirische Untersuchung dar&uuml;ber Aufschluss, welche konkreten Auswirkungen eine Breitbandversorgung auf Unternehmen im l&auml;ndlichen Raum haben. Die neue MICUS-Studie &bdquo;Die Bedeutung des Breitbandausbaus von Gewerbegebieten f&uuml;r Standortattraktivit&auml;t und Unternehmenserfolg&ldquo; belegt erstmals, dass Unternehmen mit einem breitbandigen Internetanschluss schneller wachsen und innovativer sind als ihre Wettbewerber mit langsamem Internetzugang. Tats&auml;chlich kann die Breitbandversorgung sogar die Standortnachteile des l&auml;ndlichen Raums ausgleichen.</strong></p>
<p>Die neue MICUS-Studie fasst die Ergebnisse in zw&ouml;lf Kernaussagen zusammen und nennt sechs Empfehlungen, wie schnelles Internet noch st&auml;rker zum Unternehmenserfolg beitragen kann.</p>
<p><strong>Breitbandig angeschlossene Unternehmen sind nachweisbar erfolgreicher</strong><br>
Gewerbegebiete im l&auml;ndlichen Raum gelten allein schon durch ihre Lage in der Peripherie als benachteiligt. Doch kann eine breitbandige Internetversorgung deren Standortfaktoren eventuell aufwiegen? Die Antwort k&ouml;nnte klarer nicht ausfallen: &bdquo;Unsere aktuelle Studie belegt eindeutig, dass breitbandig angeschlossene Unternehmen nachweisbar erfolgreicher am Markt agieren als schmalbandige. Breitbandinternet ist imstande, strukturbedingten Standortfaktoren entgegenzuwirken&ldquo;, so Dr. Martin Fornefeld. Der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des auf Breitband spezialisierten Beratungsunternehmens in D&uuml;sseldorf fasst mit diesem Kernstatement die Ergebnisse der neuesten Studie zusammen. Doch er geht sogar noch weiter: &bdquo;Die stetige Weiterentwicklung der Digitalisierung bei steigenden Anteilen internationaler Auftr&auml;ge wird den l&auml;ndlichen R&auml;umen eine Renaissance verleihen! Nat&uuml;rlich nur, wenn die Glasfaser kommt.&ldquo; Damit best&auml;tigt die Studie derzeitige Theorien, die dem l&auml;ndlichen Raum einen Bedeutungszuwachs prognostizieren.</p>
<p>F&uuml;r die Studie hat MICUS Unternehmen unabh&auml;ngig von deren Branchenzugeh&ouml;rigkeit und -gr&ouml;&szlig;e, mit und ohne Breitbandanschluss (&gt;30 MBIT/sec), in Gewerbegebieten in den Regionen M&uuml;nsterland und Ostwestfalen in einer standardisierten empirischen Untersuchung befragt. Ziel war es herauszufinden, ob oder inwiefern der Standortfaktor &bdquo;Breitband&ldquo; andere Standortfaktoren beeinflusst. Tats&auml;chlich belegen die Ergebnisse der Studie, dass ein Internetanschluss zur Grundversorgung und ein Glasfaseranschluss aktuell die wichtigsten Standortfaktoren f&uuml;r Unternehmen darstellen. Die Studie belegt auch, dass der Glasfaseranschluss klassische Standortfaktoren wie den Arbeitsmarkt, weiche Faktoren und auch F&ouml;rderungen in ihrer Wichtigkeit verdr&auml;ngt.</p>
<p><strong>Das Internet &uuml;berwindet den Raum</strong><br>
Das Internet hilft, Distanzen und R&auml;ume zu &uuml;berwinden. Standortkriterien wie die Verkehrsinfrastruktur, die N&auml;he zu Bezugs- und Absatzm&auml;rkten, die N&auml;he zu Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen oder die r&auml;umliche N&auml;he zum Arbeitsmarkt nehmen in ihrer Bedeutung ab. Die Konkurrenzf&auml;higkeit gegen&uuml;ber Unternehmen in Ballungsgebieten steigt. Die Studien-ergebnisse belegen: Der fl&auml;chendeckende Ausbau mit breitbandigem Internet k&ouml;nnte der sinkenden Attraktivit&auml;t des l&auml;ndlichen Raumes und so auch der Abw&auml;rtsspirale aus massenhaft abwandernden jungen, qualifizierten Menschen entgegenwirken.</p>
<p><strong>Breitbandunternehmen machen mehr Gewinne</strong><br>
Zu beobachten ist, dass eine leistungsstarke Breitbandinfrastruktur auch auf ans&auml;ssige Unternehmen einen eindeutigen Einfluss hat. Sie reduziert deren Zeitaufwand und Kosten und steigert damit die Gewinne. Viele Unternehmen nennen speziell den R&uuml;ckgang von Gesch&auml;ftsreisen und deren Ersatz beispielsweise durch Videotelefonie als klaren Effizienzgewinn durch Breitbandinternet. Auch die Faktoren Kommunikation und Innovationsf&auml;higkeit werden positiv beeinflusst. 70 Prozent der breitbandig ausgestatteten Unternehmen gaben in der Untersuchung an, ihre Ums&auml;tze und Gewinne im letzten Jahr gesteigert zu haben. Bei den schmalbandigen Unternehmen waren es hingegen nur 40 Prozent.</p>
<p><strong>Der Standort Deutschland wird auf dem Land entschieden</strong><br>
&bdquo;Ein Gro&szlig;teil der befragten, gr&ouml;&szlig;tenteils mittelst&auml;ndischen Unternehmen agieren deutschland-, europa- oder sogar weltweit und seien somit durchaus als &sbquo;Global Player&lsquo; einzuordnen&ldquo;, so Fornefeld. Ihre Grundversorgung mit breitbandigen Internetanschl&uuml;ssen spiegele deren Bedeutung jedoch in keinster Weise wider. &bdquo;Es ist die Aufgabe aller Beteiligten in Unternehmen, Verb&auml;nden, Kammern, Verwaltung und Politik, einen m&ouml;glichst schnellen Glasfaserausbau zu realisieren. Es sollte in der Vielschichtigkeit der Herausforderungen der Zukunft das Ziel mit der h&ouml;chsten Priorit&auml;t sein, um den Standort Deutschland zukunftssicher zu machen&ldquo;, so Fornefeld abschlie&szlig;end.</p>
<p>Die Studie steht zum kostenfreien <a href="https://micus-duesseldorf.de/de/publikationen/breitbandausbau/22-publikationen/breitbandausbau/130-die-bedeutung-des-breitbandausbaus-von-gewerbegebieten-fuer-standortattraktivitaet-und-unternehmenserfolg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">Download</a> bereit<br>
Bildnachweis: pixabay.com</p>
<p>Quelle: Business Lounge Magazin</p>
<p><a href="http://businesslounge-wirtschaftsmagazin.de/2018/04/26/standortnachteile-umkehren/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">Source link </a></p>]]></content:encoded>
					
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