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	<title>Bund Naturschutz Bayern e.V. &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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	<title>Bund Naturschutz Bayern e.V. &#8211; fränkischer.de</title>
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	<item>
		<title>Streuobstannahme 2020 geht Mitte September los</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Allgemein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2020 07:15:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
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		<category><![CDATA[Bund Naturschutz Bayern e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Streuobstannahme]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1728" height="1152" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/14111011/FFM_Apfelbaum2018.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/14111011/FFM_Apfelbaum2018.jpg 1728w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/14111011/FFM_Apfelbaum2018-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/14111011/FFM_Apfelbaum2018-1024x683.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/14111011/FFM_Apfelbaum2018-450x300.jpg 450w" sizes="(max-width: 1728px) 100vw, 1728px" /></div>Landkreis Ansbach, 07.09.2020 &#8211; Nach dem schlechten Apfeljahr 2019 wird eine durchschnittliche Ernte von Kernobst im bevorstehenden Herbst erwartet. Die Annahme von Streuobst kann also wieder durchgef&#252;hrt werden. Die Regenf&#228;lle im August kamen gerade noch so rechtzeitig, dass das Wachstum und der Reifeprozess von &#196;pfeln und Birnen weiter gehen. Dennoch stehen die B&#228;ume nach wie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1728" height="1152" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/14111011/FFM_Apfelbaum2018.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/14111011/FFM_Apfelbaum2018.jpg 1728w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/14111011/FFM_Apfelbaum2018-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/14111011/FFM_Apfelbaum2018-1024x683.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/14111011/FFM_Apfelbaum2018-450x300.jpg 450w" sizes="(max-width: 1728px) 100vw, 1728px" /></div><p><strong><a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a>, 07.09.2020 &ndash; Nach dem schlechten Apfeljahr 2019 wird eine durchschnittliche Ernte von Kernobst im bevorstehenden Herbst erwartet. Die Annahme von Streuobst kann also wieder durchgef&uuml;hrt werden.</strong></p>
<p>Die Regenf&auml;lle im August kamen gerade noch so rechtzeitig, dass das Wachstum und der Reifeprozess von &Auml;pfeln und Birnen weiter gehen. Dennoch stehen die B&auml;ume nach wie vor sehr trocken. Dass sie um diese Zeit h&auml;ufig gro&szlig;e Mengen Fr&uuml;chte absto&szlig;en, sei ganz normal, sagt BN-Kreisvorsitzender Paul Beitzer. Die B&auml;ume trennen sich von eher minderwertigen Fr&uuml;chten, um den Baum zu entlasten und weil sie solch gro&szlig;e Mengen ohnehin nicht mit Wasser und N&auml;hrstoffen versorgen k&ouml;nnten. Zudem werde dadurch auch die Gefahr des Auseinanderbrechens von Obstb&auml;umen gemindert, was aufgrund immer h&auml;ufigerer Sommerst&uuml;rme zu einem zunehmenden Problem werde.</p>
<div id="c97234">
<h4>Streuobstannahme nach dem Gr&uuml;nspecht-Aufpreismodell</h4>
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<div class="ce-bodytext">
<p>Eine durchschnittliche Ernte von Kernobst erwartet der Bund Naturschutz (BN) im bevorstehenden Herbst. Die Regenf&auml;lle im August kamen gerade noch so &nbsp;rechtzeitig, dass das Wachstum und der Reifeprozess von &Auml;pfeln und Birnen weiter gehen. Dennoch stehen die B&auml;ume nach wie vor sehr trocken. Dass sie &nbsp;um diese Zeit h&auml;ufig gro&szlig;e Mengen Fr&uuml;chte absto&szlig;en, sei ganz normal, sagt BN-Kreisvorsitzender Paul Beitzer. Die B&auml;ume trennen sich von eher minderwertigen Fr&uuml;chten, um den Baum zu entlasten und weil sie solch gro&szlig;e Mengen ohnehin nicht mit Wasser und N&auml;hrstoffen versorgen k&ouml;nnten. Zudem werde dadurch &nbsp;auch die Gefahr des Auseinanderbrechens von Obstb&auml;umen gemindert, was aufgrund immer h&auml;ufigerer Sommerst&uuml;rme zu einem zunehmenden Problem werde.</p>
<p>Aufgrund der erheblichen &ouml;kologischen Bedeutung von Streuobstbest&auml;nden, so Kreisgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Helmut Altreuther, bietet der BN zu den erwarteten wirklichen Reifezeiten, wie seit 30 Jahren gewohnt, an drei Orten im Landkreis wieder Streuobstannahmestellen nach dem sog. &bdquo;Gr&uuml;nspecht-Aufpreismodell&ldquo; an. Der Bund Naturschutz &nbsp;appelliert an alle Besitzer von Streuobstwiesen, ihr Obst ausreifen zu lassen: &bdquo;Nur ausgereiftes Obst ergibt guten Saft&ldquo;.</p>
<h4>Die BN-Annahmetermine:</h4>
<ul>
<li>Rothenburg-Bettenfeld<br>
SHF-Steinbruchbetriebe<br>
<a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/19-september/" target="_blank" data-wpel-link="internal">19. September</a> und <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/10-oktober/" target="_blank" data-wpel-link="internal">10. Oktober</a><br>
jeweils von 8.00 &ndash; 12.00 Uhr</li>
</ul>
<ul>
<li>Schnelldorf<br>
Lagerhaus Barthelme&szlig;<br>
Raiffeisenstra&szlig;e<br>
<a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/26-september/" target="_blank" data-wpel-link="internal">26. September</a> und <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/17-oktober/" target="_blank" data-wpel-link="internal">17. Oktober</a><br>
jeweils von 13.00 &ndash; 17.00 Uhr</li>
</ul>
<ul>
<li>Unternbibert<br>
ehemaliges Raiffeisen-Lagerhaus<br>
<a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/26-september/" target="_blank" data-wpel-link="internal">26. September</a> und <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/17-oktober/" target="_blank" data-wpel-link="internal">17. Oktober</a><br>
jeweils von 8.00 &ndash; 12.00 Uhr</li>
</ul>
<p><strong>Bei den jeweils ersten Annahmen werden ausschlie&szlig;lich &Auml;pfel, bei den jeweils zweiten auch Birnen angenommen.</strong></p>
<p>Das Besondere am BN-Konzept ist der &bdquo;<strong>Streuobst-Pflegebeitrag</strong>&ldquo; von 3,60 EURO pro Doppelzentner (dt), den die beteiligte Mosterei, mit der der BN zusammenarbeitet, zus&auml;tzlich zum Tagespreis f&uuml;r ungespritzte &Auml;pfel bezahlt. Daf&uuml;r m&uuml;ssen aber bestimmte <strong>Voraussetzungen</strong> erf&uuml;llt werden, f&uuml;r deren Einhaltung die Anlieferer unterschreiben m&uuml;ssen:</p>
<p><em><strong>Das Obst muss von Hochstamm-Obstb&auml;umen stammen, in denen in diesem Wirtschaftsjahr kein chemischer Pflanzenschutz stattgefunden hat, es darf nur trockenes, einwandfreies Obst angeliefert werden und es m&uuml;ssen die Flurst&uuml;cks-Nummern mit Gemarkung angegeben werden, aus denen das Obst stammt. </strong></em></p>
<p>Durch diese strengen, &ouml;kologisch orientierten Kriterien hat beim Endprodukt, dem sog. Gr&uuml;nspecht-Apfelsaft, der Verbraucher h&ouml;chstm&ouml;gliche Sicherheit, ein r&uuml;ckstandsfrei erzeugtes Produkt zu erwerben und durch sein Konsumverhalten etwas f&uuml;r den Erhalt der Streuobstbest&auml;nde zu tun.</p>
<p>Unabh&auml;ngig von der Organisation der Obstannahme bietet der Bund Naturschutz Interessierten auch die Ernte von Obst in den BN-eigenen Best&auml;nden im Landkreis an. Interessenten k&ouml;nnen sich gerne unter 0981-14213 melden.</p>
<p>BN-Kreisgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Helmut Altreuther weist auf den &auml;u&szlig;erst hohen <strong>&ouml;kologischen Wert der in Franken landschaftstypischen Streuobstbest&auml;nde</strong> hin. Dort findet man eine enorme Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren, insbesondere dann, wenn die Fl&auml;chen extensiv genutzt w&uuml;rden. Ein einziger Apfelbaum, so h&auml;tten wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, k&ouml;nne mehr als 1.000 wirbellose Tierarten beherbergen. Je &auml;lter ein Obstbaum sei, desto h&ouml;her sei auch sein &ouml;kologischer Wert. Wegen ihrer herausragenden &ouml;kologischen Substanz seien deshalb auch solche Altb&auml;ume, die keinen nennenswerten Obstertrag mehr erzielen, besonders erhaltenswert.</p>
<hr>
<p>Quelle: <a href="https://ansbach.bund-naturschutz.de/aktuelles/artikel/streuobstannahme-2020.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Bund Naturschutz Bayern e.V.</a></p>
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