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	<title>Defizit des Kommunalunternehmens ANregiomed &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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	<title>Defizit des Kommunalunternehmens ANregiomed &#8211; fränkischer.de</title>
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		<title>ANregiomed: Wirtschaftsplanung revidiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Allgemein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Oct 2018 16:28:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gesünder]]></category>
		<category><![CDATA[ANregiomed]]></category>
		<category><![CDATA[BSG-Urteil]]></category>
		<category><![CDATA[Defizit des Kommunalunternehmens ANregiomed]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaganfallbehandlung]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1024" height="768" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/03/09010536/k-161203-5.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/03/09010536/k-161203-5.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/03/09010536/k-161203-5-300x225.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/03/09010536/k-161203-5-768x576.jpg 768w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/03/09010536/k-161203-5-86x64.jpg 86w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></div>Das Defizit des Kommunalunternehmens ANregiomed wird laut ANregiomed Vorstand Dr. Gerhard M. Sontheimer h&#246;her ausfallen als von seinem Vorg&#228;nger J&#246;rg Reinhardt zum Jahresbeginn eingesch&#228;tzt. &#8222;Die geplanten Erl&#246;ssteigerungen k&#246;nnen nicht erreicht werden, aber die Personalkosten sind auch schon ohne den urspr&#252;nglich geplanten Personalaufbau aufgrund der Tarifsteigerungen &#252;ber Vorjahresniveau&#8220;, erkl&#228;rt Dr. Sontheimer. Au&#223;erdem k&#246;nnte ein Urteil des [&#8230;]]]></description>
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<p>Aufgrund der wesentlichen Abweichungen von der Planung zu Jahresbeginn wurde die Wirtschaftsplanung revidiert und den Mitgliedern des Verwaltungsrates neu zur Abstimmung vorgelegt. Anstatt der urspr&uuml;nglich festgesetzten -9,8 Mio. &euro; geht die in der gestrigen Sitzung beschlossene Fassung im laufenden Jahr von einem Defizit in H&ouml;he von -14,8 Mio. &euro; aus, die aktuelle Hochrechnung sogar von -15,5 Mio. &euro;. Durch R&uuml;ckstellungen in H&ouml;he von -8,2 Mio. &euro; erh&ouml;ht sich das Defizit im Wirtschaftsplan auf -23 Mio. &euro;.</p>
<p>Unerwartete Belastungen drohen dem Kommunalunternehmen n&auml;mlich durch ein Urteil des Bundessozialgerichts. &bdquo;Bisher konnten alle Kliniken mit speziell ausgestatteten Schlaganfalleinheiten, sogenannten &sbquo;Stroke units&lsquo;, eine zus&auml;tzliche Verg&uuml;tung f&uuml;r die daf&uuml;r notwendigen hohen Behandlungskosten erhalten&ldquo;, erkl&auml;rt Dr. Sontheimer. Jenseits der eigenen Behandlungsm&ouml;glichkeiten musste die Klinik f&uuml;r den Erhalt der zus&auml;tzlichen Verg&uuml;tung sicherstellen, dass besonders schwer betroffene Patienten bei einer Transportzeit von maximal 30 Minuten in ein qualifiziertes &uuml;berregionales Zentrum weiterverlegt werden k&ouml;nnen.</p>
<p>Das Bundessozialgericht hat denn Begriff &bdquo;Transportzeit&ldquo; in einem Urteil im April 2018 jedoch neu definiert und versteht darunter nicht nur die reine Transportzeit des Patienten, sondern den gesamten Zeitraum von der Entscheidung zur Verlegung bis zur &Uuml;bergabe an die weiterbehandelnde Einheit. Wenn diese Zeitvorgabe nicht rund um die Uhr erf&uuml;llt werden kann, entf&auml;llt f&uuml;r die behandelnde Klinik f&uuml;r alle behandelten F&auml;lle die M&ouml;glichkeit, die zus&auml;tzliche Verg&uuml;tung zu erhalten, das hei&szlig;t eine sogenannte &bdquo;neurologische Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls&ldquo; abzurechnen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Patient tats&auml;chlich verlegt werden muss oder nicht. Tats&auml;chlich m&uuml;ssen weniger als 5 Prozent der Patienten verlegt werden.</p>
<p>Von dieser neuen Interpretation der Abrechnungsvoraussetzungen betroffen sind auch die Schlaganfalleinheiten der ANregiomed-Kliniken Ansbach und Dinkelsb&uuml;hl. &bdquo;Es besteht die Gefahr, dass die Krankenkassen die von uns f&uuml;r die Schlaganfallbehandlung erbrachten Leistungen unter Berufung auf dieses Urteil zur&uuml;ckstufen und angeblich zu hohe Verg&uuml;tungen in Frage stellen&ldquo;, bef&uuml;rchtet der ANregiomed-Vorstand. Weil die Kostentr&auml;ger die bezahlten Leistungen r&uuml;ckwirkend bis zum <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/1-januar/" target="_blank" data-wpel-link="internal">1. Januar</a> 2014 von den Kliniken zur&uuml;ckfordern k&ouml;nnten, m&uuml;ssen f&uuml;r m&ouml;gliche Nachforderungen von bis zu 6,65 Mio. &euro; bis zum 31.12.2017 sowie in H&ouml;he von 1,58 Mio. &euro; f&uuml;r das laufende Jahr aus kaufm&auml;nnischer Vorsicht R&uuml;ckstellungen gebildet werden.</p>
<p>Da man vor einer endg&uuml;ltigen Kl&auml;rung der Situation vom schlechtesten Fall ausgehen m&uuml;sse, wurde f&uuml;r den gesamten Betrag vorsorglich eine R&uuml;ckstellung im revidierten Budget eingestellt. Diese schl&auml;gt sich in vollem <a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2017/12/ANregiomed-logo.gif" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="alignright wp-image-26869 size-publisher-sm" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2017/12/ANregiomed-logo-210x136.gif" alt="" width="210" height="136"/></a>Umfang negativ auf die Jahresplanung nieder.</p>
<p>&bdquo;Hat das Urteil Bestand, kann die Behandlung von Patienten mit Schlaganf&auml;llen nicht mehr kostendeckend abgerechnet werden. Trotzdem gibt es in unseren Kliniken bis auf weiteres keinerlei Einschr&auml;nkungen bei der Behandlung von Schlaganfallpatienten&ldquo;, versichert der ANregiomed-Vorstand.</p>
<p>Quelle: ANregiomed</p>]]></content:encoded>
					
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