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	<title>Der „mangelhafte“ Kater Ein Streit über den Kauf eines Kater beschäftigt das Amtsgericht &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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	<title>Der „mangelhafte“ Kater Ein Streit über den Kauf eines Kater beschäftigt das Amtsgericht &#8211; fränkischer.de</title>
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		<title>+++ Der „mangelhafte“ Kater &#8211; Ein Streit über den Kauf eines Kater beschäftigt das Amtsgericht +++</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ansbacher Blaulicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2022 09:12:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gerichtsurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2048" height="1367" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/10/18200846/20200913-Katze-2.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/10/18200846/20200913-Katze-2.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/10/18200846/20200913-Katze-2-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/10/18200846/20200913-Katze-2-1024x684.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/10/18200846/20200913-Katze-2-1536x1025.jpg 1536w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></div>Tiere sind nach dem Gesetz keine Sachen, auf ihren Verkauf finden aber die f&#252;r Sachen geltenden Vorschriften entsprechende Anwendungen. Auch beim Kauf eines Tieres kann es daher zu rechtlichen Streitigkeiten kommen. Das Amtsgericht Ansbach hatte sich Anfang September 2022 mit der Klage einer Katzenz&#252;chterin aus Sachsen-Anhalt zu besch&#228;ftigen, die an eine Frau aus dem Landkreis [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2048" height="1367" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/10/18200846/20200913-Katze-2.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/10/18200846/20200913-Katze-2.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/10/18200846/20200913-Katze-2-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/10/18200846/20200913-Katze-2-1024x684.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/10/18200846/20200913-Katze-2-1536x1025.jpg 1536w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></div><p>Tiere sind nach dem Gesetz keine Sachen, auf ihren Verkauf finden aber die f&uuml;r Sachen geltenden Vorschriften entsprechende Anwendungen. Auch beim Kauf eines Tieres kann es daher zu rechtlichen Streitigkeiten kommen.</p>
<p>Das <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/amtsgericht/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Amtsgericht</a> Ansbach hatte sich Anfang September 2022 mit der Klage einer Katzenz&uuml;chterin aus Sachsen-Anhalt zu besch&auml;ftigen, die an eine Frau aus dem <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a> einen Kater verkaufte und nun weitere 5.000,00 &euro; von der K&auml;uferin forderte. Die Parteien schlossen einen Kaufvertrag &uuml;ber einen Kater der Rasse &bdquo;Maine Coone&ldquo; ab. Als Kaufpreis wurde die Zahlung von 700,00 &euro; vereinbart, zus&auml;tzlich sollte die Verk&auml;uferin sich f&uuml;r den Fall, dass der Kater zwei Jahre nach dem Vertragsschluss Nachwuchs zeugen sollte, eines der K&auml;tzchen aussuchen d&uuml;rfen. F&uuml;r den Fall, dass die K&auml;uferin kein K&auml;tzchen erhalten sollte, sollte der Kaufpreis 1.700,00 &euro; betragen.</p>
<p>Ein K&auml;tzchen erhielt die Verk&auml;uferin nicht, sondern fand stattdessen heraus, dass die K&auml;uferin den Kater mittlerweile weiterverkauft hatte. Sie forderte daher von der K&auml;uferin neben den weiteren 1.000,00 &euro; Kaufpreis die Zahlung einer Vertragsstrafe in H&ouml;he von 4.000,00 &euro;. Hintergrund der verlangten Vertragsstrafe war, dass sich die Parteien im Kaufvertrag dar&uuml;ber geeinigt haben, dass ein Weiterverkauf des Tieres an einen Dritten ohne die Zustimmung der Kl&auml;gerin nicht m&ouml;glich sein soll.</p>
<p>Die K&auml;uferin war jedoch weder bereit den weiteren Kaufpreis, noch die Vertragsstrafe zu bezahlen. Vor Gericht wendete sie ein, dass der ihr &uuml;berlassene Kater nicht der vertraglichen Vereinbarung entspricht und daher &bdquo;mangelhaft&ldquo; im rechtlichen Sinn ist. Der Kater h&auml;tte nach dem Vertrag die Farbe &bdquo;black smoke&ldquo; und damit ein silbernes Unterfell haben sollen. Tats&auml;chlich soll der Kater aber fast schwarz gewesen sein. Au&szlig;erdem waren die Ohren des Tieres nach der Auffassung der K&auml;uferin deutlich zu klein. Insgesamt soll der Kater deswegen nicht f&uuml;r die Zucht geeignet gewesen sein. Deswegen soll der Kater keine 1.700,00 &euro; wert gewesen sein. Auch gegen die Zahlung der Vertragsstrafe wendete sich die K&auml;uferin mit dem Einwand, dass diese Vereinbarung unzul&auml;ssig ist.</p>
<p>Durch Vermittlung des Gerichts gelangten die Parteien am Ende zu einer g&uuml;tlichen Einigung: die K&auml;uferin erkl&auml;rte sich bereit noch weitere 1.000,00 &euro; an die K&auml;uferin zu bezahlen und beide Seiten teilen sich die<br>
Gerichtskosten. Damit konnte das Verfahren durch einen Vergleich beendet werden<br>
(<a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/amtsgericht/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Amtsgericht</a> Ansbach, 1 C 1169/21).</p>
<p>Quelle: <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/amtsgericht/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Amtsgericht</a> Ansbach</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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