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	<title>Die Gemeinsame Pressekonferenz von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Ansbach &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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	<title>Die Gemeinsame Pressekonferenz von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Ansbach &#8211; fränkischer.de</title>
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		<title>Ansbach: +++ Die Gemeinsame Pressekonferenz von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Ansbach +++</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2021 17:09:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Die Gemeinsame Pressekonferenz von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Ansbach]]></category>
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					<description><![CDATA[(1500) Seit dem Fr&#252;hjahr 2021 hatten sich f&#252;r die Kriminalpolizei Ansbach vermehrt Hinweise auf ein regionales Netzwerk von Rauschgifth&#228;ndlern ergeben. Der vorl&#228;ufige H&#246;hepunkt der daraus resultierenden Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei ist die Festnahme von insgesamt 12 Tatverd&#228;chtigen. Erst in der vergangenen Woche (KW 43) hatten Einsatzkr&#228;fte der Polizei mehrere Haftbefehle und Durchsuchungsbeschl&#252;sse vollstreckt. Aufgrund [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>(1500)</p>
<p>Seit dem Fr&uuml;hjahr 2021 hatten sich f&uuml;r die <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/kriminalpolizeiinspektion-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Kriminalpolizei Ansbach</a> vermehrt Hinweise auf ein regionales Netzwerk von Rauschgifth&auml;ndlern ergeben. Der vorl&auml;ufige H&ouml;hepunkt der daraus resultierenden Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei ist die Festnahme von insgesamt 12 Tatverd&auml;chtigen. Erst in der vergangenen Woche (KW 43) hatten Einsatzkr&auml;fte der Polizei mehrere Haftbefehle und Durchsuchungsbeschl&uuml;sse vollstreckt. Aufgrund der vorliegenden Beweise wird seitens Staatsanwaltschaft und <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/kriminalpolizeiinspektion-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Kriminalpolizei Ansbach</a> davon ausgegangen, dass innerhalb dieses Netzwerks mit Bet&auml;ubungsmitteln im dreistelligen Kilogrammbereich gehandelt worden ist.</p>
<p>Ausgangspunkt f&uuml;r den aktuellen Ermittlungserfolg der Ansbacher Strafverfolgungsbeh&ouml;rden war ein Polizeieinsatz mit tragischem Hintergrund. Ein Jugendlicher aus dem <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a> hatte Ende M&auml;rz 2021 versucht, sich durch den Konsum von Amphetamin das Leben zu nehmen. Als sich Beamte der <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/kriminalpolizeiinspektion-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Kriminalpolizei Ansbach</a> daraufhin der Frage annahmen, woher der 17-J&auml;hrige das Rauschgift f&uuml;r seine Verzweiflungstat bezogen hatte, brachten dessen Angaben die nachfolgenden Ermittlungen ins Rollen.</p>
<p>Aufgrund der Angaben des Jugendlichen richteten sich die Ermittlungen der Polizei zun&auml;chst gegen einen ebenfalls aus dem <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a> stammenden 20-J&auml;hrigen. Dieser gab nach seiner vorl&auml;ufigen Festnahme im August 2021 an, das Amphetamin vor der Weitergabe an den 17-J&auml;hrigen von einem ih&nbsp; nicht namentlich bekannten Internetkontakt erworben zu haben. In enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Ansbach klinkten sich die Rauschgiftfahnder daraufhin in die Handelskette ein und bestellten zum Schein 1 Kilogramm Amphetamin bei dem zun&auml;chst unbekannten H&auml;ndler. Den 19-j&auml;hrigen Tatverd&auml;chtigen nahmen Einsatzkr&auml;fte im Rahmen einer fingierten Rauschgift&uuml;bergabe am 14.10.2021 fest.</p>
<p>Bei der anschlie&szlig;enden Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Beamten weitere 500 Gramm Amphetamin sowie eine Aufzuchtanlage mit insgesamt 15 Cannabispflanzen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erlie&szlig; das <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/amtsgericht/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Amtsgericht</a> Ansbach einen Haftbefehl gegen den Tatverd&auml;chtigen. Dieser befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Da der Festgenommene w&auml;hrend seiner Vernehmung Angaben zu einem Rauschgiftlieferanten aus Rothenburg o. d. Tauber machte, setzten die Ansbacher Kriminalbeamten ihre Ermittlungen mit Blick auf diesen Hintermann fort.</p>
<p>Unabh&auml;ngig davon gingen bei der <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/kriminalpolizeiinspektion-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Kriminalpolizei Ansbach</a> Anfang September 2021 weitere Hinweise auf einen umfangreichen Handel mit Bet&auml;ubungsmitteln im westlichen Mittelfranken ein. Ein 34-j&auml;hriger Mann gab gegen&uuml;ber den Kriminalbeamten des Fachkommissariats an, von einem Drogenlieferanten bedroht zu werden. Von diesem hatte der 34-J&auml;hrige nach eigenen Angaben mehrfach Rauschgift bezogen, dieses allerdings nicht bezahlt. Nur wenige Tage nach dieser Anzeigenerstattung durchsuchten die Beamten mit einem Beschluss des Amtsgerichts Ansbach die Wohnung des benannten H&auml;ndlers im baden-w&uuml;rttembergischen Ostalbkreis. Dort fanden die Ermittler bei dem 25-j&auml;hrigen Beschuldigten ca. 2,3 Kilogramm Marihuana sowie eine geringere Menge Kokain. Vor allem die anschlie&szlig;ende Aussage des Tatverd&auml;chtigen sollte sich zum Schl&uuml;ssel f&uuml;r die weitere umfangreiche Ermittlungsarbeit von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei entwickeln.</p>
<p>Unter anderem schilderte der festgenommene 25-J&auml;hrige in seiner Vernehmung, in seiner Eigenschaft als Rauschgifth&auml;ndler zum Opfer eines gezielten Raub&uuml;berfalls geworden zu sein. Er gab an, im Juni 2020 von drei Personen in seiner Wohnung angegriffen worden zu sein. Dabei h&auml;tten die Angreifer den 25-J&auml;hrigen massiv misshandelt und anschlie&szlig;end mehrere Kilogramm Marihuana, Bargeld, Schmuck sowie Uhren im Gesamtwert von rund 70.000 Euro entwendet. Den 25-J&auml;hrigen selbst habe das Trio gefesselt und letztlich verletzt in seiner Wohnung zur&uuml;ckgelassen.</p>
<p>Der <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/kriminalpolizeiinspektion-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Kriminalpolizei Ansbach</a> gelang es in der Folge, die Tatverd&auml;chtigen f&uuml;r diesen Raub&uuml;berfall zu ermitteln und festzunehmen. Bei der dreik&ouml;pfigen Gruppe handelt es sich um zwei M&auml;nner (22 und 23 Jahre alt) und eine 28-j&auml;hrige Frau. Diese hatten sich zwar unmittelbar nach der Tat mit ihrer Beute ins Ausland abgesetzt, konnten jedoch bei einer zwischenzeitlichen R&uuml;ckkehr nach Ansbach ebenso wie ein weiterer Rauschgiftabnehmer aus dem westlichen <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a> festgenommen werden. Auch in diesem Zusammenhang ordnete das <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/amtsgericht/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Amtsgericht</a> Ansbach gegen alle Tatverd&auml;chtigen die Untersuchungshaft an. Im Zuge der Festnahme hatten die eingesetzten Polizisten ca. 1 Kilogramm Amphetamin, mehrere hundert Ecstasy-Tabletten und 700 Gramm Haschisch-Kekse sichergestellt. Au&szlig;erdem konnten auch die beiden mutma&szlig;lich bei dem Raub&uuml;berfall verwendeten Elektroschocker aufgefunden werden.</p>
<p>Unterdessen war den zust&auml;ndigen Beamten aufgefallen, dass die Ermittlungskomplexe um den Lieferanten aus Rothenburg o. d. Tauber und den 25-j&auml;hrigen H&auml;ndler aus dem baden-w&uuml;rttembergischen Ostalbkreis eine personelle Verbindung aufwies. Die Ermittler stie&szlig;en auf die Personalien eines Mannes aus dem <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a>, der jeweils von beiden Verd&auml;chtigen Rauschgift erworben haben sollte. Aus diesem Grund richtete die <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/kriminalpolizeiinspektion-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Kriminalpolizei Ansbach</a> im Oktober 2021 eine Arbeitsgruppe (AG Westwind) mit insgesamt acht Kriminalbeamtinnen und -beamten ein. Deren Ermittlungen f&uuml;hrten durch die Verkn&uuml;pfung der Erkenntnisse aus den beiden Fallkomplexen zum Erlass von weiteren Haftbefehlen und Durchsuchungsbeschl&uuml;ssen. Der vorl&auml;ufige H&ouml;hepunkt der Ermittlungen erfolgte in der vergangenen Woche (KW 43). Mit einem Aufgebot von rund 100 Polizeibeamten, das sich aus Kr&auml;ften des Unterst&uuml;tzungskommandos Mittelfranken (USK), den Einsatzz&uuml;gen aus Ansbach, Erlangen und Schwabach sowie der <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/polizeiinspektion-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Polizeiinspektion Ansbach</a> zusammensetzte, vollzogen Staatsanwaltschaft und <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/kriminalpolizeiinspektion-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Kriminalpolizei Ansbach</a> die Festnahme von weiteren Tatverd&auml;chtigen und durchsuchten zugeh&ouml;rige Wohnanwesen.</p>
<p>Konkret gelang den Einsatzkr&auml;ften am 28.10.2021 die Festnahme von drei weiteren Hauptabnehmern des festgenommenen 25-J&auml;hrigen aus Baden-W&uuml;rttemberg. Die Ermittler gehen davon aus, dass diese Personen im Rahmen eines wiederholten Rauschgifthandels Amphetamin und Marihuana im zweistelligen Kilogrammbereich gekauft haben. Bei der Festnahme der Tatverd&auml;chtigen konnten Kleinmengen an Bet&auml;ubungsmitteln sowie ein PTB-Revolver samt Munition aufgefunden und sichergestellt werden. Die drei M&auml;nner (2x 21 und 1 x 27 Jahre alt) befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.</p>
<p>Auch der bereits beschriebene Lieferant aus Rothenburg o. d. Tauber befindet sich zwischenzeitlich in Haft. Da die Ermittler bei der Auswertung eines Mobiltelefons darauf gesto&szlig;en waren, dass der 30-J&auml;hrige konkrete Bedrohungen gegen einen Angeh&ouml;rigen eines seiner Kunden richtete, verloren sie keine Zeit. Mit einem durch die Staatsanwaltschaft Ansbach erwirkten Haftbefehl nahmen die Beamten den Beschuldigten noch am gleichen Tag in seiner Wohnung in Rothenburg fest.</p>
<p>Einen Tag sp&auml;ter (29.10.2021) gelangen den Polizeikr&auml;ften zwei weitere Festnahmen. Auch bei den Verfahren gegen die beiden hier festgenommenen 20-J&auml;hrigen geht es um den Tatvorwurf des Handels mit Bet&auml;ubungsmitteln im zweistelligen Kilogrammbereich.</p>
<p>Aktuell richten sich die Ermittlungen Ansbacher Strafverfolgungsbeh&ouml;rden gegen einen Personenkreis von etwa 70 Personen. Bislang erlie&szlig; das <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/amtsgericht/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Amtsgericht</a> Ansbach 12 Untersuchungshaftbefehle sowie 20 Durchsuchungsbeschl&uuml;sse. Sicherstellen konnte die Polizei im Zuge der aktuellen Festnahmen rund 3 Kilogramm Marihuana und 3 Kilogramm Amphetamin sowie 300 Ecstasy-Tabletten und zugeh&ouml;rige Bewaffnung (Elektroschocker, PTB-Waffe).</p>
<p>Mit einem derzeit nachvollziehbaren Handelsvolumen von ca. 230 Kilogramm Marihuana, 30 Kg Amphetamin und mehr als 1000 Ecstasy-Tabletten sowie 150 Gramm Kokain und Testosteron ist es im Bet&auml;ubungsmittelbereich eines der umfangreichsten Ermittlungsverfahren der Ansbacher Kriminalpolizei. Die Ermittler gehen davon aus, dass die aufgef&uuml;hrten Bet&auml;ubungsmittel gr&ouml;&szlig;tenteils aus dem benachbarten Baden-W&uuml;rttemberg sowie &uuml;ber das Darknet erworben worden sind.</p>
<p>Im Zusammenhang mit den Durchsuchungsaktionen der vergangenen Woche (KW 43) konnte die Polizei bei den Tatverd&auml;chtigen zahlreiche Datentr&auml;ger auffinden und sicherstellen. Durch die Auswertung des Inhalts dieser Datentr&auml;ger soll die Ermittlungsarbeit der AG Westwind mit unverminderter Intensit&auml;t und in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Ansbach fortgef&uuml;hrt werden.</p>
<p>Quelle: Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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