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	<title>Ein Vergleich lohnt sich &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>Ansbach: +++ Gerichtsurteil: Ein Vergleich lohnt sich +++</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ansbacher Blaulicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2017 16:53:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1280" height="960" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000034/BIRU-WP-20160229T102742GMT0100.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000034/BIRU-WP-20160229T102742GMT0100.jpg 1280w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000034/BIRU-WP-20160229T102742GMT0100-300x225.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000034/BIRU-WP-20160229T102742GMT0100-1024x768.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000034/BIRU-WP-20160229T102742GMT0100-600x450.jpg 600w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000034/BIRU-WP-20160229T102742GMT0100-86x64.jpg 86w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></div>Die Kosten f&#252;r die Anmietung eines Ersatzfahrzeuges nach einem Unfall werden nicht immer voll erstattet. Grunds&#228;tzlich hat ein Unfallverursacher dem Gesch&#228;digten vollen Ersatz f&#252;r den entstandenen Schaden zu leisten. Nach dem Gesetz hat der Sch&#228;diger &#8222;den Zustand herzustellen, der bestehen w&#252;rde, wenn der zum Ersatz verpflichtende Umstand nicht eingetreten w&#228;re.&#8220; Es gibt aber auch Grenzen: [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1280" height="960" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000034/BIRU-WP-20160229T102742GMT0100.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000034/BIRU-WP-20160229T102742GMT0100.jpg 1280w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000034/BIRU-WP-20160229T102742GMT0100-300x225.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000034/BIRU-WP-20160229T102742GMT0100-1024x768.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000034/BIRU-WP-20160229T102742GMT0100-600x450.jpg 600w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000034/BIRU-WP-20160229T102742GMT0100-86x64.jpg 86w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></div><p>Die Kosten f&uuml;r die Anmietung eines Ersatzfahrzeuges nach einem Unfall werden nicht immer voll erstattet.<br>
Grunds&auml;tzlich hat ein Unfallverursacher dem Gesch&auml;digten vollen Ersatz f&uuml;r den entstandenen Schaden zu leisten. Nach dem Gesetz hat der Sch&auml;diger &bdquo;den Zustand herzustellen, der bestehen w&uuml;rde, wenn der zum Ersatz verpflichtende Umstand nicht eingetreten w&auml;re.&ldquo; Es gibt aber auch Grenzen: die Schadensminderungspflicht des Gesch&auml;digten besagt, dass dieser gehalten ist, den entstandenen Schaden nicht noch mehr auszuweiten.<br>
Eine solche Konfliktlage besch&auml;ftigt die Gerichte regelm&auml;&szlig;ig dann, wenn es um den Ersatz von Kosten geht, die f&uuml;r die Inanspruchnahme eines Mietfahrzeugs w&auml;hrend der Dauer der Reparatur eines Unfallwagens anfallen. Das <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/amtsgericht/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Amtsgericht</a> Ansbach hatte im Sommer diesen Jahres &uuml;ber die Ersatzf&auml;higkeit solcher Mietwagenkosten zu entscheiden. Ein Mann erlitt am Abend des 18.05.2015 in Dinkelsb&uuml;hl mit seinem VW Touareg einen Verkehrsunfall und mietete noch am gleichen Tag f&uuml;r die Zeit der Reparatur seines Wagens (19.05.2015 bis 01.06.2015) ein baugleiches Ersatzfahrzeug an. Hierf&uuml;r wurden ihm insgesamt 2.225,81 Euro in Rechnung gestellt. Die Haftpflichtversicherung des Unfallsch&auml;digers beglich in der Folgezeit jedoch nur 691,00 Euro f&uuml;r die Mietwagenkosten und lehnte eine weitere Zahlung ab, weil der Gesch&auml;digte ihrer Meinung nach Vergleichsangebote verschiedener Mietwagenfirmen h&auml;tte einholen und dann das g&uuml;nstigste ausw&auml;hlen m&uuml;ssen. Der Gesch&auml;digte wiederum erkl&auml;rte, dass ihm dies unter den gegebenen Umst&auml;nden gerade nicht m&ouml;glich gewesen sei.<br>
Das <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/amtsgericht/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Amtsgericht</a> Ansbach hat dem Gesch&auml;digten in seiner Entscheidung weitere 695,23 Euro f&uuml;r die Mietwagenkosten zugesprochen. Es hat ausgef&uuml;hrt, dass die Mietwagenkosten grunds&auml;tzlich vom Unfallsch&auml;diger zu ersetzen sind, soweit sie erforderlich waren. Erforderlich seien aber nur solche Kosten, &bdquo;die ein verst&auml;ndiger, wirtschaftlich denkender Mensch in der konkreten Situation des Gesch&auml;digten machen w&uuml;rde.&ldquo; Grunds&auml;tzlich habe der Gesch&auml;digte daher den g&uuml;nstigsten auf dem Markt erh&auml;ltlichen Mietpreis zu w&auml;hlen, weshalb der Gesch&auml;digte auch gehalten sei, drei Vergleichsangebote verschiedener Anbieter einzuholen. Tut er dies nicht, erfolgt eine Sch&auml;tzung der notwendigen Kosten durch das Gericht. Andererseits d&uuml;rfe vom Gesch&auml;digten auch nichts Unm&ouml;gliches verlangt werden. Liegt zum Zeitpunkt der Anmietung f&uuml;r den Gesch&auml;digten eine besondere Eil- und Notsituation vor, etwa weil es schon sp&auml;t am Abend ist und der Gesch&auml;digte beruflich auf ein Fahrzeug angewiesen ist, so ist eine sofortige Recherche nach Vergleichsangeboten nicht zu verlangen. Mit zunehmender Mietdauer k&ouml;nne diese Eil- und Notsituation aber wieder an Bedeutung verlieren. Dies hatte in der vom <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/amtsgericht/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Amtsgericht</a> Ansbach entschiedenen Fall zur Folge, dass der Gesch&auml;digte seine Mietwagenkosten f&uuml;r die Zeit vom 18.05.2015 bis zum 23.05.2015 voll und f&uuml;r die Zeit vom 24.05.2016 bis zum 01.06.2015 nur teilweise ersetzt erhielt. Das <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/amtsgericht/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Amtsgericht</a> f&uuml;hrte aus, dass in der ersten Zeit f&uuml;r den Gesch&auml;digten die geforderte Eil- und Notsituation vorgelegen habe, ab dem 24.06.2015 jedoch nicht mehr. Weil der Gesch&auml;digte danach keine Vergleichsangebote eingeholt hatte, sch&auml;tzte das Gericht daher die notwendigen Mietwagenkosten f&uuml;r diese Zeit unter Zugrundelegung eines Mietpreisspiegels. So kam das Gericht zu dem Ergebnis, dass 1.386,23 Euro von der gegnerischen Haftpflichtversicherung f&uuml;r die Mietwagenkosten zu erstatten sind, wovon bereits 691,00 Euro bezahlt waren.<br>
Dies sah auch das Landgericht Ansbach so. Das Urteil des Amtsgerichts ist damit rechtskr&auml;ftig (Urteil vom 29.06.2017, Az. 2 C 1513/16).</p>
<p>Quelle: <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/amtsgericht/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Amtsgericht</a> Ansbach</p>]]></content:encoded>
					
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