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	<title>Ernstfall &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>Die Katastrophe im Kleinen bewältigt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Allgemein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Mar 2024 10:18:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Weißenbugr-Gunzenhausen]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1024" height="768" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/03/09111337/Bild-2.jpeg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/03/09111337/Bild-2.jpeg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/03/09111337/Bild-2-300x225.jpeg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/03/09111337/Bild-2-86x64.jpeg 86w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></div>Streudorf/Gunzenhausen, 9. M&#xE4;rz 2024 &#8211; Ein ungew&#246;hnlich starkes und massives Unwetter zieht &#252;ber Mitteleuropa. Die Kommunikation bricht zusammen, Infrastruktur ist massiv gesch&#228;digt. Die Krankenh&#228;user gehen in den Notbetrieb und versorgen nur noch schwer Verletzte oder Erkrankte. Der Katastrophenfall gilt in weiten Teilen von Deutschland. Es gibt hunderte Einsatzstellen im Landkreis, die Einsatzkr&#228;fte kommen nicht mehr [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1024" height="768" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/03/09111337/Bild-2.jpeg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/03/09111337/Bild-2.jpeg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/03/09111337/Bild-2-300x225.jpeg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/03/09111337/Bild-2-86x64.jpeg 86w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></div><p>Streudorf/Gunzenhausen, <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/9-maerz/" target="_blank" data-wpel-link="internal">9. M&#xE4;rz</a> 2024 &ndash; <strong>Ein ungew&ouml;hnlich starkes und massives Unwetter zieht &uuml;ber Mitteleuropa. Die Kommunikation bricht zusammen, Infrastruktur ist massiv gesch&auml;digt. Die Krankenh&auml;user gehen in den Notbetrieb und versorgen nur noch schwer Verletzte oder Erkrankte. Der Katastrophenfall gilt in weiten Teilen von Deutschland. Es gibt hunderte Einsatzstellen im Landkreis, die Einsatzkr&auml;fte kommen nicht mehr hinterher und m&uuml;ssen Hilfeersuche priorisieren. Ein Szenario, was sich keiner ausmalen m&ouml;chte, m&uuml;ssen die Einsatzkr&auml;fte aber auch mal ge&uuml;bt haben. Die Freiwillige Feuerwehr Streudorf und die BRK-Bereitschaft Gunzenhausen setzten sich am vergangenen Samstag mit einer genau solchen Situation auseinander.</strong></p>
<p>Am Montag zuvor kam bei den Sanit&auml;terinnen und Sanit&auml;tern der &ouml;rtlichen Bereitschaft die erste Nachricht auf die Handys. Eine mit KI erstellte Nachrichtensendung k&uuml;ndigte ein gro&szlig;es Unwetter an und das BRK setzte bereits einen Krisenstab ein. Am Mittwoch dann eine neue Sendung mit dramatischen Auswirkungen vom Unwetter in Frankreich. Die Rotkreuzhelfer werden in den Voralarm gestellt. Am Freitagabend gegen 18 Uhr werden sie dann alarmiert und besetzen ihre Wache. Ihre Aufgabe: Einsatzbereitschaft herstellen und auf Anweisungen warten. Paul Pfeifer, der &ouml;rtliche Bereitschaftsleiter, hat in einem solchen Fall die Aufgabe die Einsatzkr&auml;fte zu koordinieren und eventuell auch einen Schichtplan aufzustellen, falls der Einsatz l&auml;nger dauert. &bdquo;In diesem Fall habe ich aber f&uuml;r einen gem&uuml;tlichen Abend gesorgt, denn die Kameradschaft ist in einer solchen Einheit das Allerwichtigste!&ldquo;, erkl&auml;rt Pfeifer.</p>
<figure id="attachment_224899" aria-describedby="caption-attachment-224899" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2024/03/Bild-7-e1709979395600.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="wp-image-224899 size-medium" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2024/03/Bild-7-e1709979395600-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/03/09111554/Bild-7-e1709979395600-200x300.jpg 200w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/03/09111554/Bild-7-e1709979395600.jpg 683w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px"/></a><figcaption id="caption-attachment-224899" class="wp-caption-text">Vier verletzte und nicht gen&uuml;gend Sanit&auml;ter. Genau so kann es jederzeit passieren. So auch am &Uuml;bungstag mehrere mal. (Aufgenommen von Florian Schuster)</figcaption></figure>
<p>Am n&auml;chsten Morgen ging es bereits um 8 Uhr daran, die Fahrzeuge aufzur&uuml;sten und die Mannschaft zu verteilen. Der Startschuss kam dann kurz vor 9 Uhr, ein Fahrzeug sollte zum Feuerwehrhaus in Streudorf fahren und dort die Lage erkunden. Der &ouml;rtliche Kommandant Christian Brunner hatte bereits seine Feuerwehr im Einsatz und &uuml;bergab dem ersten Rettungswagen drei Verletzte, die sich bereits im Feuerwehrhaus eingefunden hatten. Genau in dem Moment gab es eine Meldung &uuml;ber ein Zeltlager, welches das Unwetter zerst&ouml;rt hatte. Die Zufahrt war durch umgest&uuml;rzte B&auml;ume versperrt und die &ouml;rtliche Feuerwehr musste erst mit der Kettens&auml;ge den Weg freir&auml;umen. Am Ort des Geschehens gab es dann f&uuml;nf Verletzte zu versorgen, einer davon war schwerverletzt. Gleichzeitig kam dann noch die Meldung &uuml;ber einen Leitersturz in Streudorf abzuarbeiten. Die Einsatzkr&auml;fte mussten die Lage erkunden und die Fahrzeuge sinnvoll verteilen, sodass alle Patienten ad&auml;quat versorgt werden konnten. Die Helfer der Feuerwehr leisteten dabei wertvolle Arbeit und leisteten Erste Hilfe, bis die Sanit&auml;ter da waren. Aber wohin mit den Verletzten, wenn doch die Kliniken im Notbetrieb laufen? Abhilfe schaffte eine schnell errichtete Sanit&auml;tsstation am Feuerwehrhaus in Streudorf. Unter der F&uuml;hrung vom Gruppenf&uuml;hrer Moritz Mai bereiteten sich die &bdquo;Sanis&ldquo; auf bis zu 15 Patienten vor.</p>
<figure id="attachment_224901" aria-describedby="caption-attachment-224901" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2024/03/Bild-3.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-224901" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2024/03/Bild-3-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/03/09111703/Bild-3-300x225.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/03/09111703/Bild-3-1024x768.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/03/09111703/Bild-3-1536x1152.jpg 1536w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/03/09111703/Bild-3-86x64.jpg 86w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/03/09111703/Bild-3.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a><figcaption id="caption-attachment-224901" class="wp-caption-text">Ein Blick in die Fahrzeughalle der Feuerwehr Streudorf. Hier ist eine kleine Krankenstation entstanden und Patienten k&ouml;nnen trocken und abgeschirmt behandelt werden. (Aufgenommen von Florian Schuster)</figcaption></figure>
<p>Und so ging es dann Schlag auf Schlag, kaum waren Patienten transportiert, kam auch schon die n&auml;chste Meldung ein. Eine Person von einem umgest&uuml;rzten Baum eingeklemmt, eine Jugendgruppe, die sich am Altm&uuml;hlsee im Sturm verlaufen hatte, ein Brandeinsatz, ein Verkehrsunfall, ein h&auml;uslicher Unfall mit einem K&uuml;chenmesser. So mussten dann von der Feuerwehr und vom Roten Kreuz insgesamt 8 verschiedene Szenarien mit 27 Patienten versorgt werden, 11 davon mussten in der Sanit&auml;tsstation station&auml;r aufgenommen werden. Eingesetzt waren der Rettungswagen, der Krankenwagen und der &bdquo;Viertrager&ldquo; &ndash; ein Katastrophenschutzfahrzeug &ndash; der Bereitschaft, das Tragkraftspritzenfahrzeug der Feuerwehr und ein Mannschaftstransportwagen mit Anh&auml;nger f&uuml;r die Sanit&auml;tsstation. Die Sanit&auml;ter waren mit 12 und die Feuerwehr mit 10 Einsatzkr&auml;ften zeitgleich im Einsatz. &Uuml;bungsende riefen die drei &Uuml;bungsorganisatoren &ndash; Florian Schuster, Christian Brunner und Paul Pfeifer &ndash; erst gegen 16 Uhr aus. Beim anschlie&szlig;enden Abendessen konnte das Erlebte in Ruhe nachbesprochen werden. Alle eingesetzten Kr&auml;fte konnten Fehler analysieren und viel positives aus der gro&szlig;en Tages&uuml;bung mitnehmen.</p>
<p>Das Feedback f&uuml;r die F&uuml;hrungskr&auml;fte war durchweg positiv, alle Kameradinnen und Kameraden lobten den gesamten Samstag als lehrreich und sehr interessant. Florian Schuster, der stellvertretende Bereitschaftsleiter, stellte fest: &bdquo;Alle Einsatzkr&auml;fte waren mit gro&szlig;er Begeisterung dabei und arbeiteten die Szenarien professionell ab. Genau so sollte es sein!&ldquo;. &bdquo;F&uuml;r ehrenamtliche Kameradinnen und Kameraden sind solche &Uuml;bungen genau das Richtige.&ldquo;, sagte Christian Brunner aus Sicht der Feuerwehr. &bdquo;Wer professionell seinen Mitmenschen helfen m&ouml;chte, muss realistisch &uuml;ben k&ouml;nnen, sonst kann man sich nicht st&auml;ndig verbessern.&ldquo;, so Bruner weiter. Paul Pfeifer erkl&auml;rte in der Nachbesprechung, dass die Idee der &Uuml;bung aus einem realen Szenario aus der Flutkatastrophe des Ahrtals stammt. &bdquo;&Uuml;ber einem Ort, welcher zu 90 Prozent zerst&ouml;rt war, richtete der &ouml;rtliche DRK-Verein eine Patientenablage ein und bekam &uuml;ber Stunden keine Hilfe von au&szlig;en, weil keine Kommunikation mehr m&ouml;glich war. Deshalb ist es wichtig, dass die &ouml;rtlichen Einsatzkr&auml;fte mit ihrem vorhandenen Material &uuml;ben und wissen was sie selbst k&ouml;nnen.&ldquo;, so der erfahrene Notfallsanit&auml;ter und langj&auml;hrige Bereitschaftsleiter von Gunzenhausen.</p>
<p>Der &ouml;rtliche Kreisbrandmeister Joachim Seltmann und der Kreisbereitschaftsleiter Christian Uhl machen sich im laufe des Samstages selbst ein Bild von der Lage und lie&szlig;en sich von den Organisatoren die &Uuml;bung erkl&auml;ren. Beide zeigten sich begeistert f&uuml;r die Idee einer solchen &Uuml;bung, die ihrer Meinung nach sehr gut organisiert war.</p>
<p>Quelle: Pressemitteilung, BRK Bereitschaft Gunzenhausen</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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