
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Garagengespräch &#8211; fränkischer.de</title>
	<atom:link href="https://frank-clone.novo-peak.it/tag/garagengespraech/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://frank-clone.novo-peak.it</link>
	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
	<lastBuildDate>Fri, 02 Jul 2021 05:15:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.9.3</generator>

<image>
	<url>https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/03/09005401/AN_Fraenkischer_Favicon144x144-100x100.png</url>
	<title>Garagengespräch &#8211; fränkischer.de</title>
	<link>https://frank-clone.novo-peak.it</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>#zugehört – Der Nachwuchs hat was zu sagen  &#8211; Handwerkskammer lädt zum „1. Garagengespräch“ ein</title>
		<link>https://frank-clone.novo-peak.it/zugehoert-der-nachwuchs-hat-was-zu-sagen-handwerkskammer-laedt-zum-1-garagengespraech-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Angela Büchner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2021 05:15:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Karriereleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Klassenzimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Garagengespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerkskammer für Mittelfranken]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fraenkischer.de/?p=152341</guid>

					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1920" height="1280" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/06/28074833/20210628_HWK_Garagengespraech.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/06/28074833/20210628_HWK_Garagengespraech.jpg 1920w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/06/28074833/20210628_HWK_Garagengespraech-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/06/28074833/20210628_HWK_Garagengespraech-1024x683.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/06/28074833/20210628_HWK_Garagengespraech-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></div>jeder redet über sie, doch kaum einer redet mit ihnen – mit den jungen Menschen, die von den Maßnahmen der Coronakrise hart getroffen werden.
In einer Zeit, in der sie sich finden, ins Erwachsenenleben hineinwachsen, neue Freunde oder die erste Liebe finden müssten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1920" height="1280" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/06/28074833/20210628_HWK_Garagengespraech.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/06/28074833/20210628_HWK_Garagengespraech.jpg 1920w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/06/28074833/20210628_HWK_Garagengespraech-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/06/28074833/20210628_HWK_Garagengespraech-1024x683.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/06/28074833/20210628_HWK_Garagengespraech-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></div><p><strong>Junge Handwerker berichten<br>
</strong>Jeder redet &uuml;ber sie, doch kaum einer redet mit ihnen &ndash; mit den jungen Menschen, die von den Ma&szlig;nahmen der Coronakrise hart getroffen werden. In einer Zeit, in der sie sich finden, ins Erwachsenenleben hineinwachsen, neue Freunde oder die erste Liebe finden m&uuml;ssten. In Gespr&auml;chen mit Tobias Ladewig, dem Leiter des Internats der Handwerkskammer f&uuml;r Mittelfranken, sprachen sie &uuml;ber ihre Erfahrungen. Er griff die Sorgen und N&ouml;te der Jugendlichen auf und entwickelte gemeinsam mit Kollegen die Kampagne #zugeh&ouml;rt. Der Name ist dabei Programm: Die Handwerkskammer hat sich vorgenommen, den jungen Erwachsenen zuzuh&ouml;ren und ihnen eine Plattform zum Meinungsaustausch zu bieten: analog und digital.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong>Forderungen an die Verantwortlichen<br>
</strong>F&uuml;nf junge Auszubildende &ndash; Benjamin Fink (Schreiner, 18), Bj&ouml;rn K&ouml;hler (Schreiner, 18), Marlene Raab (Schreinerin, 25), Elyas Murad (Friseur, 19) und Janina Meister (Konditorin, 20) &ndash; trafen sich und tauschten ihre Erfahrungen aus. Denn die Ma&szlig;nahmen betrafen sie alle in unterschiedlicher Weise. Sie formulierten ihre Forderungen und &uuml;bergaben diese im Rahmen eines &bdquo;Polit-Talks&ldquo; an Ulrike Horneber, Leiterin des Amtes f&uuml;r berufliche Schulen der Stadt N&uuml;rnberg, Christa Naa&szlig;, stellvertretende Bezirkstags-pr&auml;sidentin (SPD), Daniel Arnold, Vorsitzender des Ausschusses f&uuml;r Wirtschaft und Umwelt, Bezirk Mittelfranken (B&uuml;ndnis 90/Gr&uuml;ne),&nbsp; und Prof. Dr. Elmar Forster, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Handwerkskammer f&uuml;r Mittelfranken. Zwei Schwerpunktthemen hatten sie sich gesetzt: Die Coronama&szlig;nahmen der Politik und deren Kommunikation sowie &ndash; vor allem &ndash; Home-Schooling. Eineinhalb Stunden hatten sich Auszubildende und G&auml;ste f&uuml;r den Austausch genommen.</p>
<p><strong>Coole Location &ndash; Klare Kommunikation<br>
</strong>Zum Meinungsaustausch hatte die Handwerkskammer alle Beteiligten in eine coole Location eingeladen: die Tiefgarage der HWK &ndash; mit Lichteffekten und Palettenm&ouml;beln ausgestattet&nbsp; &ndash; war nicht wieder zu erkennen und schuf eine lockere Atmosph&auml;re, die eine Diskussion sp&uuml;rbar erleichterte.<br>
Vier Forderungen wurden w&auml;hrend dieses Austausches an die Verantwortlichen &uuml;bergeben. Elyas Murad w&uuml;nschte sich beispielsweise mehr Klarheit in der Kommunikation. &bdquo;Die vielen, sich st&auml;ndig &auml;ndernden Regeln waren verwirrend. Man verlor schnell den &Uuml;berblick, was gerade gilt und was nicht&ldquo;, f&uuml;hrte er aus. &bdquo;D&uuml;rfen wir morgen den Friseursalon &ouml;ffnen? Wenn ja, unter welchen Bedin-gungen?&ldquo; Vor dem letzten Lockdown hatten er und seine Kollegen im Akkord gearbeitet, um an drei Tagen &uuml;ber 500 Kunden die Haare zu schneiden. &bdquo;Viel geschlafen haben wir da nicht&ldquo;, erz&auml;hlte er stolz. &bdquo;Das ist eine Riesenleistung, die von vielen Menschen nicht wahrgenommen wurde. Das Handwerk hat sich stark eingebracht in dieser Zeit, besonders die Gesundheitsberufe hatten einiges zu tragen&ldquo;, gaben Christa Naa&szlig; und Daniel Arnold zu. Auf seine Frage aber, wie es jetzt weiterginge und ob ein Plan in der Schublade l&auml;ge, um zu verhindern, dass sich so etwas wiederholt, konnten auch die beiden Bezirksr&auml;te nur seufzen. &bdquo;Auch wir erhalten die Vorgaben aus den Ministerien oft nur sehr kurzfristig.&ldquo; Benjamin Fink: &bdquo;Wir reden doch immer alle von Digitalisierung. Es sollte eine Website geben, auf der alle Regeln aktuell und in verst&auml;ndlicher Sprache geb&uuml;ndelt zu finden sind. Sonst interpretiert jede Zeitung, jeder Radio- oder TV-Sendung das unverst&auml;ndliche B&uuml;rokratendeutsch nach eigenem Gutd&uuml;nken und keiner blickt mehr durch.&ldquo;</p>
<p><strong>Redet mit uns<br>
</strong>&Uuml;berhaupt: Kommunikation: Benjamin Fink griff einen weiteren Aspekt auf: &bdquo;Sie wissen nicht, wie es ist, in Coronazeiten eine Ausbildung zu machen. Daher sollten Sie mit uns reden, damit wir Ihnen einen Einblick geben k&ouml;nnen&ldquo;, forderte er von Christa Naa&szlig; und Daniel Arnold. &bdquo;Richten Sie einen Kanal ein, z. B. ein Online-Forum, in dem meine Altersgruppe Statements hinterlassen und auf Probleme hinweisen kann. Wir w&uuml;rden uns die M&uuml;he machen, um etwas Gutes zu erreichen&ldquo;, sagte er. Diese Idee stie&szlig; bei den beiden Politikern auf gro&szlig;es Interesse, auch, wenn Christa Naa&szlig; sich vorstellen k&ouml;nnte, die SMV, die Sch&uuml;lermitverwaltung, st&auml;rker in den Dialog zwischen Sch&uuml;lern und Politik einzubinden. Marlene Raab erweiterte den Fokus und forderte: &bdquo;Denken Sie auch an die psychischen Probleme, unter denen viele junge Menschen in dieser Zeit leiden, z. B. Depressionen. Diese Monate werden sich noch lange auf unser sp&auml;teres Leben auswirken.&ldquo; Christa Naa&szlig; versprach: &bdquo;In der Pandemie sind viele Schwachstellen offenbart worden. Wir m&uuml;ssen auf Landes- und kommunaler Ebene jetzt z&uuml;gig reagieren, um niederschwellige, schnelle Hilfsangebote zu etablieren.&ldquo;</p>
<p><strong>Flexible Pr&uuml;fungsstrategien<br>
</strong>Die Auszubildenden f&uuml;rchten eine weitere Auswirkung der vergangenen: &bdquo;Wir m&ouml;chten kein Corona-Jahrgang sein!&ldquo; sagten alle entschieden. Daher sind sie auch geschlossen gegen leichtere oder ausfallende Pr&uuml;fungen. &bdquo;Pr&uuml;ft uns&ldquo;, sagte Janina Meister. &bdquo;Aber gebt uns die Chance, vorher den ausgefallenen Stoff nachzuholen.&ldquo; Sie forderte &bdquo;mehr Flexibilit&auml;t in dieser Situation f&uuml;r uns und mehr Austausch zwischen Betrieben, Berufsschulen und der Handwerkskammer.&ldquo; Das hei&szlig;t: &bdquo;Wechselunterricht in der &Uuml;LU, um schneller in den Pr&auml;senzunterricht zur&uuml;ckzukommen. Pr&uuml;fungen sollten verschoben werden, um im Blockunterricht vorher noch alles nachholen zu k&ouml;nnen &ndash; und bitte, bitte: Verbessert die &Uuml;LU-Planung. Wir brauchen mehr Vorlauf.&ldquo; Das konnte Benjamin Fink nur unterstreichen: &bdquo;Ich habe beispielsweise am Freitagabend erfahren, dass ich am Montag &Uuml;LU habe und damit am Sonntag im Internat anreisen muss. Wie viel Flexibilit&auml;t kann man von uns erwarten?&ldquo; Wenn der Schulunterricht von Pr&auml;senz in Home umgewandelt wird, sagt keiner dem Betrieb Bescheid. Auch das verursacht regelm&auml;&szlig;ig Chaos. Prof. Dr. Forster griff die Forderung auf, machte aber auch Grenzen deutlich: &bdquo;Ich habe nur eine begrenzte Anzahl an Werkst&auml;tten und Ausbildungsmeister. Selbst, wenn sie sieben Tage die Woche 24 Stunden arbeiten w&uuml;rden &ndash; was nicht zul&auml;ssig ist &ndash;, k&ouml;nnten wir die Welle an ausgefallenem Unterricht nicht schnell genug nachholen. Praktischen Unterreicht kann man leider nicht digital durchf&uuml;hren. Aber wir bem&uuml;hen uns, die wichtigsten &Uuml;LU Ma&szlig;nahmen nachzuholen. Einen Gro&szlig;teil werden wir auch schaffen. &ldquo;</p>
<p><strong>Einheitliche Strukturen in den Berufsschulen<br>
</strong>An den Berufsschulen wiederum hapert es oft an der Struktur &ndash; und Infrastruktur. &bdquo;Investieren Sie in Technik und Fortbildungen f&uuml;r die Lehrer&ldquo;, forderte Marlene Raab. &bdquo;Jeder Lehrer hat sein eigenes System und manche wurden auch durch die b&uuml;rokratischen H&uuml;rden demotiviert. Aber nur einheitlicher Unterricht garantiert auch eine einheitliche Qualit&auml;t der Ausbildung.&ldquo;&nbsp; Es g&auml;be so viel Stoff nachzuholen. Ulrike Horneber: &bdquo;Wir haben bereits Programme laufen, in denen wir F&ouml;rderunterricht anbieten. Aber da m&uuml;ssten auch die Betriebe mitziehen und Sie freistellen.&ldquo; Sie gab zu, dass es vor allem an den beruflichen Schulen schwer sei, diese zus&auml;tzlichen Lerneinheiten umzusetzen. Doch sie appellierte an die Auszubildenden: &bdquo;Tragen Sie Ihre Forderungen auch an den Schulen vor und reden Sie mit Ihren Betrieben. Dann k&ouml;nnen wir bestimmt etwas bewegen.&ldquo;</p>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong>#nachgefasst<br>
</strong>Ob sich etwas bewegt, wird &uuml;brigens nachgepr&uuml;ft: Bis zum <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/31-juli/" target="_blank" data-wpel-link="internal">31. Juli</a> haken die Mitarbeiter der Handwerkskammer bei den vier G&auml;sten aus Politik, Verwaltung und Handwerk nach, was welche Probleme&nbsp; die angesprochenen Diskussionsteilnehmer inzwischen l&ouml;sen konnten und was sie daf&uuml;r getan haben. Der ganze Tag #zugeh&ouml;rt wurde von der Handwerkskammer auch gefilmt. Einzelne Eindr&uuml;cke sind auf facebook und Instagram (passend_gemacht) bzw. unter hwk-mittelfranken.de zu finden. Auch ein Film #zugeh&ouml;rt wurde produziert und wird ab <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/1-juli/" target="_blank" data-wpel-link="internal">1. Juli</a>, 19 Uhr, auf Youtube, facebook, Instagram und auf der Homepage zu sehen sein. Dann hei&szlig;t es wieder: #zugeh&ouml;rt. Und wer wei&szlig;? Vielleicht k&ouml;nnen ja auch schon erste Ergebnisse pr&auml;sentiert werden.</p>
<p>Das Video zu diesem 1. Garagengespr&auml;ch ist zu finden auf <a href="http://www.hwk-mittelfranken.de" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">www.hwk-mittelfranken.de</a> oder unter folgendem<a href="https://www.youtube.com/channel/UCCnRhebfCG9pXDS-FtWSiuw" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"> Youtube-Link</a>.</p>
<p>Quelle: Handwerkskammer f&uuml;r Mittelfranken</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
