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	<title>Gepflegte Gräben voller Leben &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>Gepflegte Gräben voller Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Allgemein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2022 12:05:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landratsamt Landkreis Ansbach]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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		<category><![CDATA[Landkreis Ansbach]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1024" height="768" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/12/03130420/20221125_114505.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/12/03130420/20221125_114505.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/12/03130420/20221125_114505-300x225.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/12/03130420/20221125_114505-86x64.jpg 86w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></div>Ansbach, 3. Dezember 2022 &#8211; B&#228;che und Gr&#228;ben sind Lebensraum f&#252;r zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten. Libellen wie die Gr&#252;ne Keiljungfer oder die Bachmuschel sind auf einen schonenden Umgang mit der Natur, auch im Gew&#228;sser, angewiesen. So leben zum Beispiel Libellenlarven &#252;ber mehrere Jahre im Gew&#228;sserboden, bevor sie sich verpuppen und anschlie&#223;end die L&#252;fte erobern. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1024" height="768" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/12/03130420/20221125_114505.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/12/03130420/20221125_114505.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/12/03130420/20221125_114505-300x225.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/12/03130420/20221125_114505-86x64.jpg 86w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></div><p>Ansbach, <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/3-dezember/" target="_blank" data-wpel-link="internal">3. Dezember</a> 2022 &ndash; <strong>B&auml;che und Gr&auml;ben sind Lebensraum f&uuml;r zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten. Libellen wie die Gr&uuml;ne Keiljungfer oder die Bachmuschel sind auf einen schonenden Umgang mit der Natur, auch im Gew&auml;sser, angewiesen. </strong></p>
<p>So leben zum Beispiel Libellenlarven &uuml;ber mehrere Jahre im Gew&auml;sserboden, bevor sie sich verpuppen und anschlie&szlig;end die L&uuml;fte erobern. Doch w&auml;hrend auf der einen Seite Natur- und Artenschutzgesetze stehen, die es zu beachten gilt, m&ouml;chten Landbewirtschafter und B&uuml;rger auf der anderen Seite einen &bdquo;sauberen&ldquo; Graben und stellen Antr&auml;ge zur vollst&auml;ndigen R&auml;umung der Gew&auml;sser. Damit sitzen die Mitarbeiter der Bauh&ouml;fe als erste Ansprechpartner oft zwischen den St&uuml;hlen. Eine Informationsveranstaltung der Unteren Naturschutzbeh&ouml;rde am <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landratsamt-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landratsamt Ansbach</a> im Bereich der Marktgemeinde Lichtenau brachte mehr Klarheit.</p>
<p>Grunds&auml;tzlich ist beim Gew&auml;sserunterhalt Vorsicht geboten. Eine gro&szlig;fl&auml;chige R&auml;umung k&ouml;nnte zur Beeintr&auml;chtigung oder sogar zum Aussterben von seltenen und gesch&uuml;tzten Arten f&uuml;hren. Die Untere Naturschutzbeh&ouml;rde ber&auml;t daher Kommunen bei der Gew&auml;sserpflege zu natur- und artenschutzrechtlichen Belangen. Die Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r den Unterhalt von Gew&auml;ssern Dritter Ordnung &ndash; das sind kleinere B&auml;che und Gr&auml;ben &ndash; liegt bei den Gemeinden. Im Bereich der Frankenh&ouml;he haben sich die Gemeinden zum Gew&auml;sserzweckverband Frankenh&ouml;he zusammengeschlossen. Jedes Jahr wird ein Programm erarbeitet, welche Gr&auml;ben ger&auml;umt werden sollen und der Unteren Naturschutzbeh&ouml;rde zur Pr&uuml;fung vorgelegt.</p>
<p>Bevor ein Bagger anrollen darf, wird durch die Naturschutzbeh&ouml;rde gepr&uuml;ft, ob Biotope, Schutzgebiete oder seltene Tier- und Pflanzenarten von der Grabenunterhaltsma&szlig;nahme beeintr&auml;chtigt werden k&ouml;nnen. Mit entsprechenden Auflagen geht das Programm zur&uuml;ck an den Zweckverband, dessen Mitgliedsgemeinden dann ihre Bauh&ouml;fe mit der Umsetzung unter Beachtung der naturschutzfachlichen Auflagen beauftragen k&ouml;nnen. W&uuml;rden diese Auflagen missachtet, w&auml;ren umfangreiche Studien und Ausgleichsma&szlig;nahmen erforderlich. Es k&ouml;nnten sogar Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten verfolgt werden. &bdquo;Es geht nur miteinander&ldquo;, betont daher Renate Hans, B&uuml;rgermeisterin von <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/lehrberg/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Lehrberg</a> und Vorsitzende des Gew&auml;sserzweckverbands Frankenh&ouml;he. Sie hat die Untere Naturschutzbeh&ouml;rde gebeten, die &bdquo;Leute vor Ort&ldquo;, also die Bauhofmitarbeiter, zu sensibilisieren und zu informieren.</p>
<p>Vertreter der Unteren Naturschutzbeh&ouml;rde erl&auml;uterten beim Termin in Lichtenau die Aufgaben des Gew&auml;sserunterhalts und die naturschutzfachlichen Vorgaben, die es dabei zu beachten gilt. &bdquo;Dazu geh&ouml;rt nat&uuml;rlich, dass das Gew&auml;sser Niederschl&auml;ge ordnungsgem&auml;&szlig; abf&uuml;hrt. Aber auch die Pflicht, das Gew&auml;sserbett und die Ufer einschlie&szlig;lich ihrer Vegetation zu erhalten und die &ouml;kologische Funktionsf&auml;higkeit zu f&ouml;rdern&ldquo;, erl&auml;utert Christiane Graf von der Unteren Naturschutzbeh&ouml;rde am <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landratsamt-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landratsamt Ansbach</a>. Naturschutzrechtlich ist das St&ouml;ren und T&ouml;ten gef&auml;hrdeter Tiere verboten. Lebensr&auml;ume d&uuml;rfen nicht beeintr&auml;chtigt werden. So m&uuml;ssen zum Beispiel bei Grabenr&auml;umungen versehentlich entnommene Muscheln umgehend zur&uuml;ck gesetzt werden. Gew&auml;sser d&uuml;rfen in der Regel nur in Abschnitten oder einseitig ger&auml;umt werden, so dass sich der ger&auml;umte Bereich schnell aus den verbleibenden Bereichen wiederbesiedeln kann. Schilf und Geh&ouml;lze d&uuml;rfen nur im Winter zur&uuml;ckgeschnitten werden, um br&uuml;tende V&ouml;gel nicht zu st&ouml;ren.</p>
<p>Anhand einiger Praxisbeispiele aus den vergangenen Jahren zeigte Stefan Walter von der Unteren Naturschutzbeh&ouml;rde, wie ein Gew&auml;sserunterhalt effektiv und naturschonend zugleich umgesetzt werden kann. An zwei Beispielen konnten sich die Praktiker anschlie&szlig;end noch vor Ort von der Wirkung eines so genannten Sandfangs &uuml;berzeugen. &bdquo;Hierzu wird an einer gut zug&auml;nglichen Stelle im Gew&auml;sser eine Mulde ausgebaggert, die sich im Laufe des Jahres mit Schlamm f&uuml;llt. So kann ohne Eingriff in die gesamte Gew&auml;sserstrecke das Sediment entnommen werden&ldquo;, erl&auml;utert Stefan Walter. &bdquo;Das spart der Gemeinde erhebliche Kosten, den Landwirten Fahrsch&auml;den auf ihren angrenzenden Wiesen und den Tieren und Pflanzen eine unangenehme St&ouml;rung&ldquo;, erg&auml;nzt Friedrich Bauer, stellvertretender B&uuml;rgermeister des Marktes Lichtenau, der diese Ma&szlig;nahmen hier selbst umgesetzt hat.</p>
<p>Quelle: Pressemitteilung, <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landratsamt-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landratsamt Ansbach</a></p>
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