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	<title>Gesamtpersonalrätin geht in den Ruhestand &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>Gesamtpersonalrätin geht in den Ruhestand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Allgemein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2023 11:59:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bezirk Mittelfranken]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirkskliniken Mittelfranken]]></category>
		<category><![CDATA[Gesamtpersonalrätin geht in den Ruhestand]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1832" height="1348" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/02/14125729/Gesamtpersonalraetin-geht-in-den-Ruhestand.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/02/14125729/Gesamtpersonalraetin-geht-in-den-Ruhestand.jpg 1832w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/02/14125729/Gesamtpersonalraetin-geht-in-den-Ruhestand-300x221.jpg?theia_smart_thumbnails_file_version=2 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/02/14125729/Gesamtpersonalraetin-geht-in-den-Ruhestand-1024x753.jpg?theia_smart_thumbnails_file_version=2 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/02/14125729/Gesamtpersonalraetin-geht-in-den-Ruhestand-1536x1130.jpg?theia_smart_thumbnails_file_version=2 1536w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/02/14125729/Gesamtpersonalraetin-geht-in-den-Ruhestand-86x64.jpg?theia_smart_thumbnails_file_version=2 86w" sizes="(max-width: 1832px) 100vw, 1832px" /></div>Ansbach, 14. Februar 2023 &#8211; &#8222;Steh&#8216; zu deinen &#220;berzeugungen&#8220;, hatten ihre Eltern gesagt. Und daran hat sich Gisela Schindler gehalten &#8211; als B&#252;rgerin, Krankenschwester, Stationsleiterin, Personalr&#228;tin und zuletzt als Vorsitzende des Gesamtpersonalrats. Heute ging die langj&#228;hrige Mitarbeiterin der Bezirkskliniken Mittelfranken in die Freiphase der Altersteilzeit &#8211; Vorstand Dr. Matthias Keilen w&#252;rdigte bei der Abschiedsfeier ihre [&#8230;]]]></description>
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<p>Gisela Schindler verl&auml;sst die Bezirkskliniken zu einer spannenden Zeit. Gerade laufen die Tarifverhandlungen &ndash; in ganz Deutschland fordern Besch&auml;ftige im &ouml;ffentlichen Dienst mehr Lohn, darunter auch viele Pflegekr&auml;fte. Gisela Schindler kann das gut verstehen. Sie hat &uuml;ber 30 Jahre als Krankenschwester und Stationsleiterin im Klinikum am Europakanal in Erlangen gearbeitet. Ihre Devise bis heute: &bdquo;Lass&lsquo; dich nicht klein machen und stehe f&uuml;r deine Interessen ein.&ldquo;</p>
<p><strong>Frau Schindler, bitte!</strong></p>
<p>Ein Schl&uuml;sselerlebnis hatte Gisela Schindler Anfang der 1990er-Jahre als stellvertretende Stationsleiterin. Die &Auml;rztinnen und &Auml;rzte sagten damals noch Schwester Julia, Monika oder Anna, wenn sie eine Pflegekraft ansprachen. Zu Schwester Gisela sagten sie das bald nicht mehr. &bdquo;F&uuml;r meine Kolleginnen und mich war es ein Unding, mit Vornamen angeredet zu werden&ldquo;, erkl&auml;rt Schindler. &bdquo;In jedem anderen Dienstleistungsberuf wird man auch mit Frau oder Herr angesprochen. Also haben wir &uuml;ber Nacht unsere Namensschilder ausgetauscht!&ldquo;</p>
<p>Nat&uuml;rlich gab es Diskussionen mit den vorgesetzten &Auml;rztinnen und &Auml;rzten, die die Pflegekr&auml;fte von heute auf morgen mit Familiennamen anreden sollten. Doch Gisela Schindler und ihre Kolleginnen setzten sich durch. &bdquo;Wir waren die erste Station in der Klinik, die das so gelebt hat&ldquo;, sagt sie r&uuml;ckblickend.</p>
<p><strong>Von der Krankenschwester zur Vorsitzenden des Gesamtpersonalrats</strong></p>
<p>Gisela Schindler wurde 1960 im unterfr&auml;nkischen Kitzingen geboren. Dort absolvierte sie auch ihre Ausbildung zur Krankenschwester. 1989 wechselte sie ins Klinikum am Europakanal, wo sie auf der neuropsychologischen Station arbeitete, zuerst als Pflegekraft, schon bald als Stationsleiterin. Fast ihr ganzes Leben hat sie sich auch sozial engagiert, zum Beispiel in der Frauenbewegung der 1980er-Jahre oder in der Gewerkschaft. Es war also nur konsequent, dass sie 1992 Teil des Personalrats und 1995 Mitglied im Gesamtpersonalrat wurde. Zehn Jahre sp&auml;ter &uuml;bernahm sie den stellvertretenden Vorsitz im Gesamtpersonalrat der Bezirkskliniken Mittelfranken, 2020 wurde sie Vorsitzende.</p>
<p>&bdquo;Wir haben in den vergangenen Jahren viel erreicht&ldquo;, sagt Gisela Schindler. &bdquo;Besonders stolz bin ich unter anderem auf eine Dienstvereinbarung, mit der wir die Telearbeit in den Bezirkskliniken Mittelfranken geregelt haben. So konnten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schon vor Corona eine gro&szlig;z&uuml;gige Home Office-Regelung bieten, w&auml;hrend viele andere Unternehmen erst im Lauf der Pandemie dazu gezwungen wurden.&ldquo;</p>
<p>Dr. Matthias Keilen, Vorstand der Bezirksklinken Mittelfranken, dankt der scheidenden Gesamtpersonalr&auml;tin f&uuml;r Ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit: &bdquo;Ich sch&auml;tze Gisela Schindler als integre Verhandlungspartnerin, die selbstbewusst die Belange ihrer Kolleginnen und Kollegen vertritt. Gemeinsam konnten wir f&uuml;r die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter viele hervorragende Ergebnisse erarbeiten. Das lag nicht zuletzt an ihrem Geschick und guten Willen, die f&uuml;r alle Seiten besten L&ouml;sungen und Kompromisse zu finden.&nbsp;F&uuml;r ihren Ruhestand w&uuml;nsche ich ihr alles Gute.&ldquo;</p>
<p>So ruhig wird der Ruhestand allerdings nicht werden. Gisela Schindler wird sich mit ihrem Mann Zeit f&uuml;r kleine und gro&szlig;e Reisen nehmen. Auf dem Regal stehen rund 50 B&uuml;cher, die sie noch nicht gelesen hat. Dazu kommen Konzertbesuche, Fahrradfahren und eine gro&szlig;e Familie mit vielen Nichten und Neffen.</p>
<p>Quelle: Pressemitteilung, Bezirkskliniken Mittelfranken</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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