
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Holz &#8211; fränkischer.de</title>
	<atom:link href="https://frank-clone.novo-peak.it/tag/holz/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://frank-clone.novo-peak.it</link>
	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Jan 2020 08:52:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.9.3</generator>

<image>
	<url>https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/03/09005401/AN_Fraenkischer_Favicon144x144-100x100.png</url>
	<title>Holz &#8211; fränkischer.de</title>
	<link>https://frank-clone.novo-peak.it</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Abfall + Abfall = Wärmedämmung</title>
		<link>https://frank-clone.novo-peak.it/abfall-abfall-waermedaemmung-fueller/</link>
					<comments>https://frank-clone.novo-peak.it/abfall-abfall-waermedaemmung-fueller/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hochschule Ansbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jan 2020 08:52:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Herrieden]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Studentenfutter]]></category>
		<category><![CDATA[Holz]]></category>
		<category><![CDATA[Kunststoff]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Recycling]]></category>
		<category><![CDATA[Schüller]]></category>
		<category><![CDATA[Verbundwerkstoff]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fraenkischer.de/?p=96729</guid>

					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2048" height="1367" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/12/21195209/Geschaeumtes-Polystyrol-vs-ungeschaeumt-PSHolz-70301.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/12/21195209/Geschaeumtes-Polystyrol-vs-ungeschaeumt-PSHolz-70301.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/12/21195209/Geschaeumtes-Polystyrol-vs-ungeschaeumt-PSHolz-70301-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/12/21195209/Geschaeumtes-Polystyrol-vs-ungeschaeumt-PSHolz-70301-1024x684.jpg 1024w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></div>Aktuell sind Kunststoffe &#252;berall in den Medien in der Kritik. Verschiedene Bewegungen rufen zum kompletten Kunststoff-Verzicht auf, zum Kunststoff-Fasten. So einfach ist es aber nicht, komplett zu verzichten und trotzdem nachhaltig zu leben. Werden nat&#252;rliche Ressourcen als Ersatz f&#252;r Kunststoffe verwendet und m&#252;ssen diese auch noch angebaut werden, ger&#228;t der Nachhaltigkeitsgedanke an seine Grenzen. Hier [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2048" height="1367" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/12/21195209/Geschaeumtes-Polystyrol-vs-ungeschaeumt-PSHolz-70301.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/12/21195209/Geschaeumtes-Polystyrol-vs-ungeschaeumt-PSHolz-70301.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/12/21195209/Geschaeumtes-Polystyrol-vs-ungeschaeumt-PSHolz-70301-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/12/21195209/Geschaeumtes-Polystyrol-vs-ungeschaeumt-PSHolz-70301-1024x684.jpg 1024w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></div><p>Aktuell sind Kunststoffe &uuml;berall in den Medien in der Kritik. Verschiedene Bewegungen rufen zum kompletten Kunststoff-Verzicht auf, zum Kunststoff-Fasten. So einfach ist es aber nicht, komplett zu verzichten und trotzdem nachhaltig zu leben. Werden nat&uuml;rliche Ressourcen als Ersatz f&uuml;r Kunststoffe verwendet und m&uuml;ssen diese auch noch angebaut werden, ger&auml;t der Nachhaltigkeitsgedanke an seine Grenzen. Hier gilt es, einen Kompromiss zu finden und beispielsweise auch Abf&auml;lle zu verwenden, wie es der K&uuml;chenhersteller Sch&uuml;ller M&ouml;belwerke KG aus Herrieden plant.</p>
<p>Aktuell expandiert das Unternehmen &ndash; und mit der Expansion fallen auch immer mehr Holzabf&auml;lle an, welche regul&auml;r verheizt werden w&uuml;rden. Das Unternehmen deckt bereits einen Gro&szlig;teil seines Energiebedarfes durch das Verheizen hauseigener Holzabf&auml;lle. &bdquo;Da muss aber noch mehr gehen. Holz ist zu wertvoll, um nur verbrannt zu werden&ldquo;, war das Ziel von Max Heller, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Sch&uuml;ller M&ouml;belwerke KG. &bdquo;Eine stoffliche Verwertung und etwas Sinnvolles muss dabei herauskommen.&ldquo; Mit diesem Anspruch trat er 2016 an das neu gegr&uuml;ndete Biomasse-Institut der Hochschule Ansbach heran. Es wurden Ideen gesammelt und schlie&szlig;lich entschied man sich f&uuml;r einen Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff, einen sogenannten Wood-Polymer-Composite (kurz WPC). Die Idee war, durch das Beimengen von Holz am &sbquo;Rohstoff Kunststoff&lsquo; einzusparen.</p>
<p>Wof&uuml;r kann man diesen Verbundwerkstoff verwenden? WPC wird &uuml;blicherweise f&uuml;r einfache Anwendungen wie Blumenk&auml;sten, Besteckgriffe, Eimer und Boxen verwendet. F&uuml;r Sch&uuml;ller k&ouml;nnte die Anwendung von WPC als K&uuml;chenplatte eine sinnvolle Option sein. Und warum sollte man &uuml;berhaupt Holz einbringen? Holz verschlechtert die Brennbarkeit des Kunststoffes. Das haben Wissenschaftler*innen am Biomasse-Instituts herausgefunden. Eine schlechte Brennbarkeit ist entscheidend f&uuml;r den Einsatz im Bau. &bdquo;Wir haben uns daher entschlossen, den Fokus auf &sbquo;Holz als Tr&auml;ger f&uuml;r Flammenschutz&lsquo; zu legen&ldquo;, sagt Prof. Dr. Hans-Achim Reimann, stellvertretender Wissenschaftlicher Leiter des Biomasse-Instituts. Weitere Experimente seitens des Biomasse-Institutes sollen hier WPC als Baumaterial erneut einen Schritt nach vorne bringen.</p>
<p>Ein Problem gab es jedoch: Verbundwerkstoffe gelten in der aktuellen Diskussion um Kunststoffabf&auml;lle und Recycling als weniger nachhaltig. Der Verbundwerkstoff ist zu 100 Prozent recycelbar, man kann WPC also wieder einschmelzen und neu verwenden. Trennen lassen sich Holz und Kunststoff jedoch meist nicht mehr. Es sei denn, man bedient sich einer neuen (alten) Technologie. Hier brachte das Biomasse-Institut die Solvolyse von Kunststoffen, eine Art des roh-stofflichen Kunststoffrecyclings, ins Spiel. Eine Variante funktioniert so: Es gibt verschiedene Kunststoffe, welche sich in L&ouml;sungsmitteln l&ouml;sen, z.B. der Schaumstoff Styropor&reg; l&ouml;st sich in Aceton, welches auch in einigen Nagellackentfernern zu finden ist. Es bildet sich also eine&sbquo;&bdquo;Kunststoffl&ouml;sung&ldquo;. Diese l&auml;sst sich leicht von St&ouml;rstoffen (wie Schmutz, Chemikalien oder anderen Kunststoffen) reinigen. Das Biomasse-Institut verarbeitete gel&ouml;stes Altstyropor zusammen mit Altholz zu einem WPC-Werkstoff. Es r&uuml;ckte der Ansatz &bdquo;aus Alt mach Neu&ldquo; in den Fokus: Altes Styropor, welches normalerweise verbrannt wird, sollte zu einem neuen Verpackungs- oder sogar D&auml;mmmaterial f&uuml;r Geb&auml;ude werden.</p>
<p>Aktuell geht das Biomasse-Institut gemeinsam mit einer Firma aus der Region einen Umweg &uuml;ber ein Alternativmaterial, um Firmen an die Solvolyse-Thematik heranzuf&uuml;hren. Innovation braucht seine Zeit. Das Alternativmaterial verspricht schnelle Anwendbarkeit und das ist auch im Interesse der Sch&uuml;ller M&ouml;belwerke KG. Die sinnvolle Verwendung von Abf&auml;llen ist in jedem Fall der richtige Weg.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://frank-clone.novo-peak.it/abfall-abfall-waermedaemmung-fueller/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
