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	<title>ich habe eine neue Telefonnummer&#8220; &#8211; Ermittlungserfolg der Nürnberger Kriminalpolizei gegen bundesweit agierende Betrügerbande &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>Mittelfranken: +++ WhatsApp Betrugsmasche &#8222;Hallo Mama, hallo Papa, ich habe eine neue Telefonnummer&#8220; &#8211; Ermittlungserfolg der Nürnberger Kriminalpolizei gegen bundesweit agierende Betrügerbande +++</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ansbacher Blaulicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2024 09:15:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2048" height="998" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/12/10113208/IMG_8563.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/12/10113208/IMG_8563.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/12/10113208/IMG_8563-300x146.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/12/10113208/IMG_8563-1024x499.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/12/10113208/IMG_8563-1536x749.jpg 1536w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></div>(412) Seit Anfang 2023 ermittelt das Kommissariat 47 des KFD 4 N&#252;rnberg gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft N&#252;rnberg-F&#252;rth wegen bandenm&#228;&#223;igen Betrugs gegen eine mindestens sechsk&#246;pfige Betr&#252;gerbande. Diese begingen WhatsApp-Betr&#252;gereien sowie Taten, in denen sie sich als falsche Bankmitarbeiter ausgaben. Zur Bew&#228;ltigung der umfangreichen Tatkomplexe wurde eine Ermittlungskommission &#8222;EKO Geist&#8220; beim zust&#228;ndigen Fachkommissariat gebildet. Wie die Ermittlungen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2048" height="998" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/12/10113208/IMG_8563.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/12/10113208/IMG_8563.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/12/10113208/IMG_8563-300x146.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/12/10113208/IMG_8563-1024x499.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/12/10113208/IMG_8563-1536x749.jpg 1536w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></div><p>(412)</p>
<p><strong>Seit Anfang 2023 ermittelt das Kommissariat 47 des KFD 4 N&uuml;rnberg gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft N&uuml;rnberg-F&uuml;rth wegen bandenm&auml;&szlig;igen Betrugs gegen eine mindestens sechsk&ouml;pfige Betr&uuml;gerbande. Diese begingen WhatsApp-Betr&uuml;gereien sowie Taten, in denen sie sich als falsche Bankmitarbeiter ausgaben.</strong></p>
<p>Zur Bew&auml;ltigung der umfangreichen Tatkomplexe wurde eine Ermittlungskommission &bdquo;EKO Geist&ldquo; beim zust&auml;ndigen Fachkommissariat gebildet.</p>
<p>Wie die Ermittlungen zeigten, unterhielt die Bande ein Netzwerk aus mindestens 50 Finanzagenten, die ihre Bankkonten f&uuml;r inkriminierte Geldstr&ouml;me zur Verf&uuml;gung stellten. Unter dem Begriff &bdquo;Finanzagenten&ldquo; sind Personen zu verstehen, die durch die Betr&uuml;ger &ndash; oftmals &uuml;ber soziale Netzwerke &ndash; angeworben werden und die ihre eigenen, legal bestehenden Bankkonten f&uuml;r die Straftaten zur Verf&uuml;gung stellen. Hierzu &uuml;bergaben diese nicht selten ihre Bankkarten samt PIN an die Bande. F&uuml;r die Bereitstellung der Konten wurden die Finanzagenten monet&auml;r entlohnt.</p>
<p>Im Folgenden werden die begangenen Betrugsmaschen n&auml;her erl&auml;utert:</p>
<p><strong>Beim Modus WhatsApp-Betrug</strong> handelt es sich um einen organisierten &Uuml;berweisungsbetrug. Die Gesch&auml;digten werden per SMS oder WhatsApp kontaktiert. Dabei geben sich die T&auml;ter als leibliches Kind der Gesch&auml;digten aus und teilen mit, dass ihr Handy defekt w&auml;re und sie deshalb eine neue Rufnummer h&auml;tten. Im weiteren Verlauf des Chats werden die Gesch&auml;digten gebeten, f&uuml;r das vermeintliche Kind Rechnungen zu begleichen. Dies w&auml;re aktuell nicht m&ouml;glich, da aufgrund des defekten Handys kein Zugriff auf das Onlinebanking m&ouml;glich w&auml;re. Den Gesch&auml;digten wird versprochen, dass sie das Geld umgehend zur&uuml;ckbekommen. Wenn die Angerufenen einwilligen, Rechnungen zu begleichen, werden ihnen die Kontodaten von zuvor angeworbenen Finanzagenten als Zahlungsempf&auml;nger mitgeteilt. Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis die Gesch&auml;digten Verdacht sch&ouml;pfen und weitere &Uuml;berweisungen einstellen.</p>
<p><strong>Beim Modus falscher Bankmitarbeiter </strong>werden die Gesch&auml;digten von einem T&auml;ter kontaktiert, der sich als Mitarbeiter der jeweiligen Bank, bei der diese ihr Konto haben, ausgibt. Zu diesem Zeitpunkt haben die T&auml;ter bereits Zugriff auf das Konto der Gesch&auml;digten, da die Zugangsdaten zum Onlinebanking bereits im Vorfeld meist &uuml;ber &bdquo;Phishing&ldquo; erlangt wurden. Das Betrugsopfer wird durch geschickte Gespr&auml;chsf&uuml;hrung dazu veranlasst, Zahlungen welche durch die T&auml;ter in Auftrag gegeben wurden, im TAN-Verfahren freizugeben. Lediglich das TAN-Verfahren h&auml;lt die T&auml;ter zu diesem Zeitpunkt davon ab, die &Uuml;berweisungen ohne Mitwirken des Gesch&auml;digten auszuf&uuml;hren. In einigen F&auml;llen gelang es den T&auml;tern im Telefonat, Zugang zum TAN-Verfahren zu erlangen. Ab diesem Zeitpunkt hatten die T&auml;ter uneingeschr&auml;nkten Zugriff auf das Konto der Gesch&auml;digten und konnten ohne deren Mitwirken &Uuml;berweisungen t&auml;tigen.</p>
<p>Die &Uuml;berweisungen, die bei beiden Vorgehensweisen zustande kamen, wurden per Echtzeit&uuml;berweisung get&auml;tigt, sodass der Betrag umgehend auf dem Konto der Finanzagenten gutgeschrieben wurde. Direkt nach Geldeingang wurde das Geld in bar abgehoben oder auf ein weiteres Konto &uuml;berwiesen, so dass R&uuml;ckforderungen der &Uuml;berweisungen in vielen F&auml;llen erfolglos blieben.</p>
<p>Ermittlungen zu Folge versendete die Bande innerhalb von 10 Tagen &uuml;ber 16.000 Anbahnungs-SMS an m&ouml;gliche Gesch&auml;digte mit dem bekannten Inhalt: &bdquo;Hallo Mama, hallo Papa, mein Handy ist kaputt. Dies ist meine neue Nummer&hellip;&hellip;..&ldquo;.</p>
<p>Diese Nachrichten dienten als Einstieg bzw. Erstkontakt und sollten die Gesch&auml;digten dazu bewegen, &uuml;ber WhatsApp mit dem &bdquo;falschen Kind&ldquo; in Kontakt zu treten.</p>
<p>Die ermittelten Bandenmitglieder warben nachweislich Finanzagenten im gesamten Bundesgebiet an. Die Gesch&auml;digten der Betrugstaten sind ebenfalls im gesamten Bundesgebiet sowie im deutschsprachigen Ausland ans&auml;ssig.</p>
<p>Insgesamt gelang es den Kriminalbeamten, in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft N&uuml;rnberg-F&uuml;rth, in akribischer, umfangreicher Ermittlungsarbeit, bundesweit 76 Betrugsf&auml;lle zu kl&auml;ren, welche der Bande zugeordnet werden k&ouml;nnen. Die Betr&uuml;ger verursachten durch die beiden Betrugsmaschen einen Verm&ouml;gensschaden in H&ouml;he von &uuml;ber 370.000 Euro. Gegen den Kopf der Gruppierung, einen 21-J&auml;hrigen mit Wohnsitz in N&uuml;rnberg, wurde durch das Gericht ein Haftbefehl erlassen. Ermittler nahmen den Mann am 21.11.2023 in einem Zug im W&uuml;rzburger Raum fest. Anlass der Kontrolle war, dass er keinen g&uuml;ltigen Fahrschein vorweisen konnte. Die Ermittlung seiner Identit&auml;t konnte nur &uuml;ber seinen Fingerabdruck gekl&auml;rt werden, da er bis zu seiner Festnahme eine falsche Identit&auml;t nutzte. Der 21-J&auml;hrige befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.</p>
<p>Die Ermittlungen bzgl. weiterer Mitglieder der Betrugsbande laufen indes weiter. Gegen die sogenannten Finanzagenten leiteten die Beamten Strafverfahren wegen des Verdachts der Geldw&auml;sche ein.</p>
<p>Quelle: Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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