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	<title>Igel &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>Obdachlose Igel &#8211; Laubbläser zerstören Winterquartiere</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Allgemein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2020 11:32:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Tier]]></category>
		<category><![CDATA[BUND Naturschutz Kreisgruppe Ansbach]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1080" height="1080" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/11/13123035/wp-16052670348343757058563989686766.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/11/13123035/wp-16052670348343757058563989686766.jpg 1080w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/11/13123035/wp-16052670348343757058563989686766-300x300.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/11/13123035/wp-16052670348343757058563989686766-1024x1024.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/11/13123035/wp-16052670348343757058563989686766-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></div>Kreis Ansbach, 13.11.2020 &#8211; Der Bund Naturschutz (BN) bittet alle Gartenbesitzer, das Laub liegen zu lassen und den Garten igelfreundlich zu gestalten. Wer drau&#223;en zuf&#252;ttern m&#246;chte, kann das jetzt tun. Auf Laubbl&#228;ser sollte verzichtet werden. Wie BN-Kreisgesch&#228;ftsf&#252;hrer Helmut Altreuther betont, sind gute Verstecke f&#252;r den Igel &#252;berlebenswichtig. Sie finden Winterquartiere unter Holzterrassen, unter Str&#228;uchern, in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1080" height="1080" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/11/13123035/wp-16052670348343757058563989686766.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/11/13123035/wp-16052670348343757058563989686766.jpg 1080w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/11/13123035/wp-16052670348343757058563989686766-300x300.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/11/13123035/wp-16052670348343757058563989686766-1024x1024.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/11/13123035/wp-16052670348343757058563989686766-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></div><p><strong>Kreis Ansbach, 13.11.2020 &ndash; Der Bund Naturschutz (BN) bittet alle Gartenbesitzer, das Laub liegen zu lassen und den Garten igelfreundlich zu gestalten. Wer drau&szlig;en zuf&uuml;ttern m&ouml;chte, kann das jetzt tun. Auf Laubbl&auml;ser sollte verzichtet werden.</strong></p>
<p>Wie BN-Kreisgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Helmut Altreuther betont, sind gute Verstecke f&uuml;r den Igel &uuml;berlebenswichtig. Sie finden Winterquartiere unter Holzterrassen, unter Str&auml;uchern, in Laub- und Holzhaufen oder Ger&auml;teschuppen. &bdquo;Der beste Freund des Igels ist ein naturnaher Garten mit schlampigen Ecken&ldquo;. Der November ist f&uuml;r die Tiere jedoch ein Monat mit T&uuml;cken. Manche Igel befinden sich bereits im Winterschlaf. Weibchen und Jungtiere sind aber h&auml;ufig noch auf der Suche nach Nahrung und einem Quartier f&uuml;r den Winter. Die Ordnungsliebe der Menschen bringt die Suche nach guten Verstecken vollkommen durcheinander. In vielen G&auml;rten wird derzeit Laub gefegt, Hecken geschnitten, der Rasen gem&auml;ht &ndash; doch vor allem gel&auml;rmt. &bdquo;Laubsauger zerst&ouml;ren Winterquartiere oder vertreiben die Igel durch ihren enormen L&auml;rm&ldquo;, beklagt Michael Hauer vom BN.</p>
<p>Doch nicht nur Igel sind gef&auml;hrdet. Die Ger&auml;te bedrohen vor allem zahlreiche Kleintiere wie W&uuml;rmer und Insekten, die durch die Beseitigung des Laubs ihren Lebensraum und die Nahrungsgrundlage verlieren. Also gerade die Tiere, die der Igel als Fleischfresser zum &Uuml;berleben braucht. Der BN bittet deshalb alle Gartenbesitzer, auf Laubsauger und Laubbl&auml;ser zu verzichten und stattdessen lieber wilde Ecken mit Laubhaufen im Garten einzurichten. &bdquo;Winterquartiere, die durch eine &uuml;bertriebene Gr&uuml;ndlichkeit zerst&ouml;rt werden, bringen unsere Igel in gro&szlig;e Bedr&auml;ngnis. Die erneute Suche nach einem alternativen Schlafplatz kostet die Tiere viel Energie und kann t&ouml;dlich enden&ldquo;, wei&szlig; Karin Brenner, Umweltlehrerin des BN. Deswegen ist die Hilfe bei der Anlage von Igel-Winterquartieren auch eines ihrer Hauptthemen bei den Herbstaktionen des von ihr durchgef&uuml;hrten &bdquo;Klassenzimmer Natur&ldquo;, die sie mit Grundschulklassen und Kitas durchf&uuml;hrt.</p>
<h3>BN-&Ouml;kotipp</h3>
<p>Wer keine M&ouml;glichkeit f&uuml;r Laub- und Reisigecken im Garten hat, kann den Tieren ein fertiges Igelhaus anbieten und zuf&uuml;ttern. Gefressen werden gerne R&uuml;hreier, Katzenfutter, gekochtes Gefl&uuml;gel oder gebratenes Hackfleisch. Milch dagegen schadet den Tieren. Eine flache Schale mit frischem Wasser sollte in keinem Garten fehlen. Der BN warnt aber vor kontraproduktivem Aktionismus: Eine Zuf&uuml;tterung ohne zus&auml;tzlichen Unterschlupf in der N&auml;he macht keinen Sinn. Futterstellen werden von Igeln gerne angenommen, finden die Tiere dagegen kein Versteck in der unmittelbaren Umgebung, m&uuml;ssen sie bei k&uuml;hlen Temperaturen weit laufen und verlieren ihre zuvor angefressene Energie. Zudem nimmt das Risiko zu, dabei &bdquo;kurz vor dem Ziel&ldquo; noch &uuml;berfahren zu werden. Die beste L&ouml;sung ist deshalb immer ein Naturgarten, in dem der Igel alleine zurechtkommt.</p>
<h3>Igelhilfe &ndash; was ist erlaubt?</h3>
<p>Der Igel ist eine besonders gesch&uuml;tzte Tierart. Nur kranke und verletzte Igel d&uuml;rfen h&auml;uslich aufgenommen und gepflegt werden. Sobald sich diese Tiere wieder selbst erhalten k&ouml;nnen, m&uuml;ssen sie unverz&uuml;glich in die Freiheit entlassen werden. F&uuml;r die Pflege eines hilfsbed&uuml;rftigen Igels reicht Tierliebe allein nicht aus. Igelfinder sollten sich in jedem Fall die n&ouml;tige Sachkenntnis aneignen oder im Zweifelsfall fachkundigen Rat einholen. Mehr Infos hierzu finden Sie auf <u><a href="https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/tieren-helfen/igel" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/tieren-helfen/igel</a></u></p>
<hr>
<p>Quelle: BUND Naturschutz, Kreisgruppe Ansbach</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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