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	<title>Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11.2020 &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>Mittelfranken: +++ Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11.2020 +++</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 12:14:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="682" height="1024" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/27153937/pressebild-haeusliche-gewalt.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/27153937/pressebild-haeusliche-gewalt.jpg 682w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/27153937/pressebild-haeusliche-gewalt-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 682px) 100vw, 682px" /></div>(1708) Der &#8222;Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen&#8220;, ist ein am 25. November j&#228;hrlich abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Bek&#228;mpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegen&#252;ber Frauen und M&#228;dchen. Auch das PP Mittelfranken beteiligt sich hieran mit Aktionen, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Jeder Streifenbeamte kennt diese Situation: Man wird [&#8230;]]]></description>
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<p>Der &bdquo;Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen&ldquo;, ist ein am <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/25-november/" target="_blank" data-wpel-link="internal">25. November</a> j&auml;hrlich abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Bek&auml;mpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegen&uuml;ber Frauen und M&auml;dchen. Auch das PP Mittelfranken beteiligt sich hieran mit Aktionen, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen.</p>
<p>Jeder Streifenbeamte kennt diese Situation:</p>
<p>Man wird zu einem Familienstreit gerufen. Das zumeist weibliche Opfer berichtet &uuml;ber h&auml;usliche Gewalt ist vielleicht sogar verletzt. Die Beamten nehmen sich der Frau an, treffen im Rahmen der rechtlichen M&ouml;glichkeiten Ma&szlig;nahmen wie die Aussprache eines Platzverweises oder die Anordnung eines polizeilichen Kontaktverbots.</p>
<p>Wenige Tage sp&auml;ter meldet sich die Gesch&auml;digte bei den Beamten und teilt mit, dass sie nun doch keine Anzeige erstatten m&ouml;chte und sich wieder mit ihrem Ehemann vertragen hat. F&uuml;r Au&szlig;enstehende m&ouml;glicherweise v&ouml;llig unverst&auml;ndlich. Nicht aber dann, wenn man sich mit der oft schweren und ausweglos erscheinenden Situation von Opfern h&auml;uslicher Gewalt befasst.</p>
<p>Der Terminus H&auml;usliche Gewalt umfasst alle Formen von Misshandlungen &ndash; sowohl psychische, physische und sexuelle Gewalt &ndash; welche zwischen Eheleuten, Lebensgef&auml;hrten oder Lebenspartnern begangen werden. Opfer sind zumeist Frauen und T&auml;ter in der Mehrzahl M&auml;nner.</p>
<p>H&auml;usliche Gewalt ist ein Ph&auml;nomen, das Frauen aller sozialen Schichten betrifft. Sie kommt in allen L&auml;ndern vor, quer durch alle Kulturen, Klassen oder Herkunftsl&auml;nder. Sie betrifft Frauen aller Bildungsgrade und Einkommensschichten sowie jeden Alters.</p>
<p>&bdquo;Niemals h&auml;tte ich gedacht, dass mir so etwas passiert&ldquo;. Die Folgen h&auml;uslicher Gewalt sind f&uuml;r die Opfer schwerwiegend. Die Lebensqualit&auml;t betroffener Frauen wird wesentlich beeintr&auml;chtigt. Sie verlieren ihr Selbstwertgef&uuml;hl bis hin zum Verlust der Selbstachtung.</p>
<p>H&auml;usliche Gewalt hat viele Formen: Tritte, Schl&auml;ge oder unfreiwillige sexuelle Handlungen. Aber auch N&ouml;tigungen, Beleidigungen oder Dem&uuml;tigungen geh&ouml;ren dazu. Das heimt&uuml;ckische an dieser Form von Gewalt ist, dass sie dort stattfindet, wo jeder Mensch eigentlich Schutz finden sollte: zu Hause. Daher ist sie f&uuml;r Au&szlig;enstehende oft unsichtbar.</p>
<p>Betroffene Frauen finden sich nach dem ersten &Uuml;bergriff in einer Spirale der Gewalt wieder. Einem Teufelskreis aus Machtaus&uuml;bung, Kontrolle, Eifersucht. Aus Entschuldigungen, Beteuerungen, es w&uuml;rde nie wieder geschehen, Hoffnung und wieder Entt&auml;uschung.</p>
<p>H&auml;usliche Gewalt stellt in der Statistik keine eigene Deliktsform dar. Man spricht daher von einem &bdquo;Ph&auml;nomenbereich&ldquo;, der verschiedene Straftaten aufweisen kann. Im Jahr 2019 verzeichnete das Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken etwa 3400 F&auml;lle von h&auml;uslicher Gewalt. In ca. 1100 F&auml;llen wurden Frauen nach einer Trennung Opfer. In rund 1000 F&auml;llen ereigneten sich die Taten zwischen Ehepartnern. In 80 Prozent dieser F&auml;lle waren die Opfer weiblich und die T&auml;ter m&auml;nnlich. In &uuml;ber 40 Prozent der F&auml;lle waren Kinder bei der Tatausf&uuml;hrung anwesend und mussten somit zumindest mittelbar entsprechende Gewalterfahrungen erleben.</p>
<p>Gerade in der momentanen &bdquo;coronagepr&auml;gten&ldquo; Zeit ist es f&uuml;r betroffene Frauen besonders schwer. Sind Menschen &uuml;ber l&auml;ngere Zeit auf engstem Raum zusammen, entladen sich Spannungen und Gewalt schneller. Hinzu kommen zus&auml;tzliche Belastungen wie Sorgen um die eigene Gesundheit, einem Jobverlust oder Zukunfts&auml;ngsten. Dennoch ist seitens des PP Mittelfranken seit M&auml;rz 2020 kein signifikanter Anstieg von F&auml;llen h&auml;uslicher Gewalt zu verzeichnen. Das Dunkelfeld ist jedoch gerade in diesem Bereich sehr hoch und Opfer zeigen Straftaten oftmals erst nach Jahren voller Gewalterfahrungen bei der Polizei an.</p>
<p>Was hindert Frauen nun daran, sich hilfesuchend an Polizei oder Opferschutzeinrichtungen zu wenden? Oftmals ist es Scham, Schuld wird bei sich selbst gesucht, das gesellschaftliche Tabu ist gro&szlig;. Frauen wurden durch ihre Peiniger isoliert, soziale Kontakte sind rar geworden. Die Angst, das Leben, auch und vor allem in finanzieller Hinsicht, nicht alleine meistern zu k&ouml;nnen, &uuml;berwiegt. Letztendlich sind Kinder ein ganz entscheidender Faktor. Die Drohung des Mannes, der Frau die Kinder zu nehmen oder ihnen gar etwas anzutun, l&auml;sst Frauen in ihrer unaushaltsamen Situation verharren.</p>
<p><strong>Am heutigen Tag, dem Tag gegen Gewalt an Frauen, sollen Opfer von h&auml;uslicher Gewalt ermutigt werden, diesen Schritt, heraus aus der Gewaltspirale, zu gehen.</strong><br>
Niemand steht mit seinen &Auml;ngsten alleine da! Es gibt vielf&auml;ltige Hilfsangebote. Menschen, die mit viel Engagement und Einf&uuml;hlungsverm&ouml;gen professionell helfen und sch&uuml;tzen.</p>
<p>Auszugsweise m&ouml;chten wir folgende Einrichtungen nennen:</p>
<p>&ndash; das Hilfstelefon &bdquo;Gewalt gegen Frauen&ldquo;: 08000 116016</p>
<p>&ndash; den Krisendienst Mittelfranken: 0911/424855-0</p>
<p>&ndash; die Beauftragten der <a href="https://www.polizei.bayern.de/schuetzenvorbeugen/beratung/frauenundkinder/index.html/49209" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">Polizei f&#xFC;r Kriminalit&#xE4;tsopfer: 0911/2112-1331</a></p>
<p>&ndash; das Opfertelefon des Wei&szlig;en Rings: 116006</p>
<p>Um aus dem Kreislauf der Gewalt ausbrechen zu k&ouml;nnen, ist verst&auml;ndnisvolle Hilfe von au&szlig;en unbedingt notwendig. Betroffene Frauen brauchen Augen, die hin- und nicht wegsehen, Ohren, die zuh&ouml;ren und H&auml;nde, die sie aus der Not f&uuml;hren.</p>
<p>Quelle und Foto: Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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