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	<title>IT-Infrastruktur &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>Roadmap in die digitale Zukunft – Bezirkskliniken Mittelfranken bauen IT-Infrastruktur nach Cyberangriff neu auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Allgemein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2024 10:21:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2048" height="1363" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/01/19165610/pressefoto-bka-fahnen.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/01/19165610/pressefoto-bka-fahnen.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/01/19165610/pressefoto-bka-fahnen-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/01/19165610/pressefoto-bka-fahnen-1024x682.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/01/19165610/pressefoto-bka-fahnen-1536x1022.jpg 1536w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></div>Ansbach, 28. Februar2024 &#8211; Gestern informierte die Unternehmensleitung der Bezirkskliniken Mittelfranken den Verwaltungsrat in Pr&#228;senz ausf&#252;hrlich &#252;ber den aktuellen Sachstand und den Status des Neuaufbaus ihrer digitalen Infrastruktur. Im Schwerpunkt wurde hierbei eine umfassend ausgearbeitete Roadmap skizziert &#8211; und damit der Weg in eine innovative und sichere digitale Zukunft. Damit nutzen die Bezirkskliniken die aktuellen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2048" height="1363" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/01/19165610/pressefoto-bka-fahnen.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/01/19165610/pressefoto-bka-fahnen.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/01/19165610/pressefoto-bka-fahnen-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/01/19165610/pressefoto-bka-fahnen-1024x682.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/01/19165610/pressefoto-bka-fahnen-1536x1022.jpg 1536w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></div><p>Ansbach, 28. Februar2024 &ndash; <strong>Gestern informierte die Unternehmensleitung der Bezirkskliniken Mittelfranken den Verwaltungsrat in Pr&auml;senz ausf&uuml;hrlich &uuml;ber den aktuellen Sachstand und den Status des Neuaufbaus ihrer digitalen Infrastruktur. </strong></p>
<p>Im Schwerpunkt wurde hierbei eine umfassend ausgearbeitete Roadmap skizziert &ndash; und damit der Weg in eine innovative und sichere digitale Zukunft. Damit nutzen die Bezirkskliniken die aktuellen Herausforderungen als Chance, um den technologischen Fortschritt zu beschleunigen.</p>
<p><strong>Digitaler Neustart und verst&auml;rkte IT-Sicherheit</strong><br>
Die Bezirkskliniken Mittelfranken haben sich entschieden, die gesamte IT-Infrastruktur neu aufzusetzen. Daf&uuml;r m&uuml;ssen alle Serversysteme und Endger&auml;te neu konfiguriert werden. Die Ma&szlig;nahmen hierf&uuml;r begannen bereits am 31.01.2024, parallel zur Aufarbeitung des Hackerangriffs. Dieses Vorgehen gew&auml;hrleistet mehr Stabilit&auml;t und Sicherheit, dauert aber auch l&auml;nger. Die Bezirkskliniken rechnen mit einem Zeitrahmen von bis zu einem halben Jahr bis zur technischen Wiederherstellung der Systeme.</p>
<p>Die Arbeitsf&auml;higkeit der Mitarbeitenden ist jedoch schon fr&uuml;her gew&auml;hrleistet. Der Neuaufbau der IT-Systeme erfolgt sukzessive in mehreren Schritten. So erhalten die Mitarbeitenden nach und nach wieder Zugang zu den wichtigsten Anwendungen sowie zu den in Back-ups gesicherten Daten.</p>
<p>Der Krisenstab erarbeitete mit den IT-Expertinnen und -Experten in den vergangenen Wochen eine detaillierte Roadmap f&uuml;r diesen Neustart. Dabei wurden zun&auml;chst die Anwendungen identifiziert, die f&uuml;r den reibungslosen Klinikbetrieb unverzichtbar sind. Diese Auswahl bestimmt, was sofort umgesetzt werden muss, was nachgelagert werden kann und welche Anwendungen ggf. zuk&uuml;nftig entbehrlich sind. An der Spitze der Priorit&auml;tenliste stehen wichtige Kernprozesse, darunter die Patientendokumentation, die Kommunikation mit Krankenkassen, die Arbeitszeiterfassung und Gehaltsabrechnung sowie die Kommunikation wie z.B. der E-Mail-Verkehr.</p>
<p>&bdquo;Wir haben uns bewusst f&uuml;r diesen Neuanfang entschieden und folgen dabei dem Grundsatz, dass Sicherheit wichtiger ist als Schnelligkeit&ldquo;, erkl&auml;rt Vorstand Dr. Matthias Keilen. &bdquo;So vermeiden wir die Gefahr, potenziell infizierte Daten in die neuen Systeme zu &uuml;bernehmen. Au&szlig;erdem nutzen wir diesen Neustart, um bereits geplante Updates und Upgrades der Systeme vorzuziehen.&ldquo;</p>
<p>Dabei ist klar, dass in den kommenden Monaten Dokumente wie die Patientenakten oder Therapiepl&auml;ne zum Teil noch analog gef&uuml;hrt und in einem weiteren Schritt wieder digitalisiert werden m&uuml;ssen. Gleichzeitig bietet der Neustart aber auch die Chance, mit einer schlankeren und modernisierten IT-Infrastruktur aus der Krise hervorzugehen.</p>
<p><strong>Keine Verhandlungen mit den Hackern</strong><br>
Bei dem Cyberangriff auf die Bezirkskliniken Mittelfranken legten Hacker nicht nur die IT-Systeme lahm, sondern entwendeten auch personenbezogene und unternehmensinterne Daten. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Erpresser diese Informationen ver&ouml;ffentlichen, um den Druck auf den Klinikverbund zu erh&ouml;hen. Trotz dieser Bedrohung bleiben die Bezirkskliniken bei ihrer Haltung, keine Verhandlungen mit den T&auml;tern aufzunehmen oder L&ouml;segeld zu zahlen.</p>
<p>&bdquo;Wir sind auf dieses Szenario vorbereitet und k&ouml;nnen es gleichzeitig nicht verhindern&ldquo;, sagt Vorstand Dr. Matthias Keilen. &bdquo;Selbst wenn wir auf Forderungen der Hacker eingingen, g&auml;be uns das keinerlei Sicherheit. Deshalb bleiben wir bei unserer Haltung, dass wir mit Kriminellen keine Absprachen treffen. F&uuml;r die Folgen, die sich daraus f&uuml;r Patientinnen und Patienten, Mitarbeitende, Gesch&auml;ftspartner und weitere Personen ergeben, k&ouml;nnen wir uns nur entschuldigen.&ldquo;</p>
<p>Der Verwaltungsrat der Bezirksklinken Mittelfranken und die Politik unterst&uuml;tzen diese entschiedene Haltung ausdr&uuml;cklich. &bdquo;Der Staat darf sich nicht erpressen lassen&ldquo;, betont Peter Daniel Forster, Bezirkstagspr&auml;sident und Verwaltungsratsvorsitzender der Bezirkskliniken Mittelfranken. &bdquo;Deshalb werden wir dem Druck, der durch eine Ver&ouml;ffentlichung von pers&ouml;nlichen und vertraulichen Daten aufgebaut wird, auch nicht nachgeben. Diese Entscheidung haben wir als Verwaltungsrat gemeinsam mit der Unternehmensleitung der Bezirkskliniken Mittelfranken getroffen, und zu dieser Entscheidung stehen wir.&ldquo;</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus bedankte sich der Verwaltungsrat f&uuml;r das gro&szlig;e Engagement, die Haltung und den professionellen Umgang der Mitarbeitenden in den Bezirkskliniken mit den Folgen des Cyberangriffs. &bdquo;Die Arbeit auf den Stationen und in der Verwaltung ist durch die analogen Notl&ouml;sungen umst&auml;ndlicher und deutlich zeitaufwendiger&ldquo;, so Forster. &bdquo;Umso dankbarer bin ich f&uuml;r den Einsatz und die Flexibilit&auml;t der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieser herausfordernden Zeit. Herzlichen Dank auch an die Unternehmensleitung sowie die Klinikleitungen f&uuml;r das professionelle Krisenmanagement.&ldquo;</p>
<p><strong>Kein Einzelfall</strong><br>
Die Bezirkskliniken Mittelfranken sind kein Einzelfall. Allein in diesem Jahr fielen mehrere Krankenh&auml;user einem Cyberangriff zum Opfer, unter anderem die Caritas-Klinik Dominikus in Berlin-Reinickendorf oder das Dreifaltigkeits-Hospital in Lippstadt, ein katholischer Verbund mit drei Kliniken. Das Bundeskriminalamt z&auml;hlte allein 2022 mehr als 130.000 F&auml;lle von Cyberkriminalit&auml;t in Deutschland. Die Dunkelziffer ist nach Einsch&auml;tzungen von Expertinnen und Experten deutlich h&ouml;her.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund sieht Dr. Matthias Keilen die Politik in der Verantwortung: &bdquo;Die Kliniken in Deutschland sind schon l&auml;nger einem enormen Kostendruck ausgesetzt. Dieser wird durch die Anforderungen des Krankenhauszukunftsgesetzes und jetzt zus&auml;tzlich durch die Notwendigkeit, in IT-Sicherheit zu investieren, weiter versch&auml;rft. Die Politik muss hier L&ouml;sungen erarbeiten und ausreichende Mittel bereitstellen, um die IT-Systeme von Gesundheitseinrichtungen wirksam zu sch&uuml;tzen.&ldquo;</p>
<p>Quelle: Pressemitteilung, Bezirkskliniken Mittelfranken</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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