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	<title>Jahr 2020 &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>Jahresrückblick 2020: Arbeitsmarktentwicklung im Kreis Ansbach besser als erwartet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fraenkischer.arbeiten]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2021 13:19:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karriereleiter]]></category>
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		<category><![CDATA[Jahr 2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="667" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25202148/Homeoffice.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25202148/Homeoffice.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25202148/Homeoffice-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25202148/Homeoffice-450x300.jpg 450w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div>Kreis Ansbach, 05.01.2021 &#8211; In den letzten Jahren konnte Claudia Wolfinger, die Vorsitzende der Gesch&#228;ftsf&#252;hrung in der Agentur f&#252;r Arbeit Ansbach-Wei&#223;enburg, fast nur Positives &#252;ber die Arbeitsmarktentwicklung berichten. Denn seit 2016 ist die Arbeitslosigkeit in der Region Jahr f&#252;r Jahr zur&#252;ckgegangen. Das hat sich 2020 ge&#228;ndert: Die 7.856 Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt &#252;bertreffen das Vorjahresniveau um [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="667" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25202148/Homeoffice.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25202148/Homeoffice.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25202148/Homeoffice-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25202148/Homeoffice-450x300.jpg 450w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div><p><strong>Kreis Ansbach, 05.01.2021 &ndash; In den letzten Jahren konnte Claudia Wolfinger, die Vorsitzende der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung in der Agentur f&uuml;r Arbeit Ansbach-Wei&szlig;enburg, fast nur Positives &uuml;ber die Arbeitsmarktentwicklung berichten. </strong></p>
<p>Denn seit 2016 ist die Arbeitslosigkeit in der Region Jahr f&uuml;r Jahr zur&uuml;ckgegangen. Das hat sich 2020 ge&auml;ndert: Die 7.856 Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt &uuml;bertreffen das Vorjahresniveau um ein Viertel. Entsprechend erh&ouml;hte sich auch die Arbeitslosenquote von 2,4 Prozent im Vorjahr auf durchschnittlich 3,0 Prozent im Jahr 2020.</p>
<ul>
<li>Durchschnittliche Arbeitslosenzahl 2020: 7.856</li>
<li>Durchschnittliche Arbeitslosenzahl im Vorjahr: 6.282</li>
<li>Durchschnittliche Arbeitslosenquote 2020: 3,0 %</li>
<li>Durchschnittliche Arbeitslosenquote im Vorjahr: 2,4 %</li>
</ul>
<h4>Kurzarbeit verhindert Entlassungen</h4>
<p>&bdquo;Es h&auml;tte schlimmer kommen k&ouml;nnen&ldquo;, kommentiert die Agenturchefin diese Zahlen. So sei die Arbeitslosigkeit weniger stark gestiegen als im Fr&uuml;hjahr bef&uuml;rchtet. &bdquo;Ohne Kurzarbeit w&auml;re das nicht m&ouml;glich gewesen&ldquo;, so Wolfinger weiter. &bdquo;Dadurch konnten Arbeitgeber Entlassungen verhindern und bei einer Besserung der Lage mit ihrem bew&auml;hrten Personal schnell wieder durchstarten&ldquo;.</p>
<p>Was 2020 vielfach gut funktioniert hat. Zwar haben die Betriebe in Ansbach-Wei&szlig;enburg Kurzarbeit in Rekordh&ouml;he angezeigt &ndash; H&ouml;chststand war im April mit 3.433 Anzeigen f&uuml;r 53.122 Arbeitnehmer &ndash;, doch es musste nur ein Teil tats&auml;chlich realisiert werden. Einige Unternehmen konnten schneller als gedacht wieder zur Vollbesch&auml;ftigung &uuml;bergehen, andere mussten allerdings beim zweiten Lockdown erneut Kurzarbeit beantragen. Da sie f&uuml;r die Abrechnung drei Monate Zeit haben, l&auml;sst sich die tats&auml;chliche Inanspruchnahme der Kurzarbeit f&uuml;r 2020 noch nicht beziffern. Bisheriger H&ouml;chststand war auch hier der Abrechnungsmonat April mit 31.733 Kurzarbeitern in 3.256 Betrieben.</p>
<h4>Jahresbilanz auch ohne Corona nicht ungetr&uuml;bt</h4>
<p>Damit wurde die Krise relativ gut bew&auml;ltigt &ndash; zumindest bis zum zweiten Lockdown im November. Claudia Wolfinger ist jedoch in Sorge, dass jetzt einige Betriebe trotz staatlicher Unterst&uuml;tzung nicht mehr lange durchhalten. Zumal der Arbeitsmarkt 2020 auch unabh&auml;ngig von Corona Einiges zu verkraften hatte. Wolfinger erinnert an die Betriebsschlie&szlig;ungen der Kennametal Widia produktions GmbH &amp; Co KG in Lichtenau, der NBHX Trim GmbH in Heilsbronn und des Logistikstandorts von Aldi S&uuml;d in Roth. Hinzu kamen die Insolvenzen der Hotel Eisenhut &amp; Co KG in Rothenburg sowie der Ing. Horst Kegler GmbH in Hilpoltstein. Zuletzt sorgte die Aufl&ouml;sung der Pressmetall Gunzenhausen GmbH zum <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/31-maerz/" target="_blank" data-wpel-link="internal">31. M&#xE4;rz</a> 2021 mit bereits 130 Freistellungen im Dezember f&uuml;r negative Schlagzeilen. &bdquo;Allein durch diese Ma&szlig;nahmen haben wir zusammen rund 1.000 Arbeitspl&auml;tze verloren &ndash; und das sind nur die gr&ouml;&szlig;eren Firmen&ldquo;.</p>
<h4>Sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung leicht r&uuml;ckl&auml;ufig</h4>
<p>Die neueste Besch&auml;ftigtenstatistik vom <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/30-juni/" target="_blank" data-wpel-link="internal">30. Juni</a> 2020 zeigt ebenfalls eine erste Eintr&uuml;bung. Mit 162.218 sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten wurde das Vorjahresergebnis erstmals seit Bestehen des Agenturbezirks Ansbach-Wei&szlig;enburg unter-schritten. Der Verlust von 1.746 Arbeitspl&auml;tzen (-1,1 Prozent) zur Jahresmitte war bisher gering, allerdings ist in n&auml;chster Zeit wegen der allgemeinen Unsicherheit vieler Firmen und der hohen Zahl an Kurzarbeitern nicht mit einer Trendumkehr &ndash; sprich mit einem nennenswerten Besch&auml;ftigungszuwachs &ndash; zu rechnen.</p>
<h4>Branchen mit Personalbedarf</h4>
<p>Erfreulicherweise gibt es auf der anderen Seite aber auch Branchen, die Personal einstellen. In Ansbach-Wei&szlig;enburg sind das vor allem das Handwerk, das Gesundheits- und Sozialwesen, der &ouml;ffentliche Dienst sowie der Bereich Erziehung und Unterricht. Auch im Lager und in der Logistik gibt es weiterhin gute Chancen. &bdquo;Nicht jeder, der in der Industrie seinen Arbeitsplatz verliert, kann nahtlos in einen anderen Bereich wechseln&ldquo;, stellt Claudia Wolfinger realistisch fest. &bdquo;Aber oftmals kann eine Neuorientierung durchaus gelingen.&ldquo; Die Agentur f&uuml;r Arbeit unterst&uuml;tzt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dabei nicht nur finanziell. 2020 wurde mit der &bdquo;Berufsberatung im Erwerbsleben&ldquo; eine neue Dienstleistung speziell f&uuml;r Erwachsene etabliert, die sich beruflich ver&auml;ndern und qualifizieren wollen oder m&uuml;ssen.</p>
<h4>2.444 Stellenangebote weniger</h4>
<p>Im Jahr 2020 meldeten die Arbeitgeber dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcentern insgesamt 10.997 freie Stellen. Das sind 2.444 oder 18,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Knapp ein Viertel aller Angebote kam von Zeitarbeitsfirmen. Es folgten das verarbeitende Gewerbe (15 Prozent aller Stellenzug&auml;nge), das Gesundheits- und Sozialwesen (13 Prozent), der Handel (zehn Prozent) und das Baugewerbe (sieben Prozent).</p>
<p>Im Vergleich zum Vorjahr waren die gemeldeten Stellen in allen Branchen r&uuml;ckl&auml;ufig, mit einer Ausnahme: Der &ouml;ffentliche Dienst suchte 2020 mehr Personal, zum Beispiel in den Gesundheits&auml;mtern oder auch in der Agentur f&uuml;r Arbeit zur Bearbeitung von Kurzarbeiter- oder Arbeitslosengeld.</p>
<p>Im Jahresdurchschnitt standen im Berichtsjahr 4.510 freie Stellen zur Verf&uuml;gung; 2019 waren durchschnittlich 5.027 im Bestand. Unver&auml;ndert hoch blieb die Nachfrage nach Fachkr&auml;ften. Wie schon im Vorjahr waren mehr als drei Viertel aller Angebote f&uuml;r Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Berufs- oder akademischer Ausbildung reserviert.</p>
<hr>
<p>Quelle: Agentur f&uuml;r Arbeit Ansbach-Wei&szlig;enburg,</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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