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	<title>Jahreswechsel 2020/2021 &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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	<title>Jahreswechsel 2020/2021 &#8211; fränkischer.de</title>
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		<title>Mittelfranken: +++ Jahreswechsel 2020/2021 +++</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ansbacher Blaulicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2021 11:43:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1280" height="721" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/07/08234635/BIRU-WP-20170712T224830GMT0200.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/07/08234635/BIRU-WP-20170712T224830GMT0200.jpg 1280w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/07/08234635/BIRU-WP-20170712T224830GMT0200-300x169.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/07/08234635/BIRU-WP-20170712T224830GMT0200-1024x577.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/07/08234635/BIRU-WP-20170712T224830GMT0200-600x338.jpg 600w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></div>(1) Eine durchwegs positive Bilanz zieht das Polizeipr&#228;sidium Mittelfranken zum Einsatzgeschehen am Jahreswechsel. Mit Ausnahme von Einzelf&#228;llen hielt sich die Bev&#246;lkerung an die infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen. Auch das Verbot des Abbrennens von Feuerwerksk&#246;rpern und die n&#228;chtliche Ausgangssperre wurden weitestgehend eingehalten. Ein ganz besonderes, ein herausragend &#8222;anderes&#8220; Jahr ging zu Ende. Ein Jahr, das uns allen viel [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1280" height="721" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/07/08234635/BIRU-WP-20170712T224830GMT0200.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/07/08234635/BIRU-WP-20170712T224830GMT0200.jpg 1280w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/07/08234635/BIRU-WP-20170712T224830GMT0200-300x169.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/07/08234635/BIRU-WP-20170712T224830GMT0200-1024x577.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/07/08234635/BIRU-WP-20170712T224830GMT0200-600x338.jpg 600w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></div><p>(1)</p>
<p>Eine durchwegs positive Bilanz zieht das Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken zum Einsatzgeschehen am Jahreswechsel. Mit Ausnahme von Einzelf&auml;llen hielt sich die Bev&ouml;lkerung an die infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen. Auch das Verbot des Abbrennens von Feuerwerksk&ouml;rpern und die n&auml;chtliche Ausgangssperre wurden weitestgehend eingehalten.</p>
<p>Ein ganz besonderes, ein herausragend &bdquo;anderes&ldquo; Jahr ging zu Ende. Ein Jahr, das uns allen viel abverlangt hat. Wie das gesamte Jahr 2020 verlief auch die Silvesternacht etwas anders als in den Jahren zuvor.</p>
<p>Im Zeitraum zwischen dem 31.12.2020 (19:00 Uhr) und dem 01.01.2021 (07:00 Uhr) dokumentierte die Einsatzzentrale des Polizeipr&auml;sidiums Mittelfranken insgesamt 577 Eins&auml;tze. Der Schwerpunkt der Eins&auml;tze lag hierbei bei gemeldeten 125 Ruhest&ouml;rungen. Im Vorjahr wurden diesbez&uuml;glich lediglich 28 F&auml;lle verzeichnet. Die Anzahl der K&ouml;rperverletzungen (15) und Sachbesch&auml;digungen (8) lag auf einem vergleichsweise sehr niedrigem Niveau. Insgesamt registrierte die mittelfr&auml;nkische Polizei bei ihren Eins&auml;tzen fast ausschlie&szlig;lich leicht verletzte Personen (19).</p>
<p>Nach 21:00 Uhr waren die Stra&szlig;en in Mittelfranken aufgrund der Ausgangssperre praktisch menschenleer. Bei der Einsatzzentrale gingen zwar zahlreiche Hinweise zu B&ouml;llersch&uuml;ssen oder vermeintlich gr&ouml;&szlig;eren Feiern in der Nachbarschaft ein &ndash; in vielen F&auml;llen konnte die anfahrende Polizeistreife aber keine Verst&ouml;&szlig;e gegen die infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen (mehr) feststellen.</p>
<p>Ein schwerwiegender Vorfall ereignete sich gegen 22:00 Uhr in einer Wohnung in Ansbach. Ein Mann hatte dort Wachs auf dem Herd aufgekocht. Aus bisher ungekl&auml;rten Gr&uuml;nden kam es dabei zu einer Explosion/Verpuffung. Durch diese erlitt der 60-J&auml;hrige Verbrennungen an den Fingern und musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. An der Fassade sowie an den T&uuml;ren und Fenstern des Geb&auml;udes entstand ein gr&ouml;&szlig;erer Sachschaden von sch&auml;tzungsweise 50.000 Euro.</p>
<p>Gegen 22:00 Uhr wurden zwei M&auml;nner in der Allersberger Stra&szlig;e durch eine Polizeistreife kontrolliert. Einen triftigen Grund f&uuml;r den Versto&szlig; gegen die Ausgangssperre konnten sie nicht vorbringen. Bei der anschlie&szlig;enden Identit&auml;tsfeststellung weigerte sich einer der M&auml;nner (19) zuerst seine Personalien herauszugeben und gab dann mehrfach falsche Identit&auml;ten an. Da er sich durchgehend aggressiv zeigte und die Polizeibeamten beleidigte, wurde er in Gewahrsam genommen. Hierbei leistete er Widerstand, wodurch ein Beamter leicht verletzt wurde. Er blieb jedoch weiterhin dienstf&auml;hig. Da der stark alkoholisierte Mann keinen festen Wohnsitz hatte, wurde durch die Staatsanwaltschaft N&uuml;rnberg-F&uuml;rth Haftantrag gestellt.</p>
<p>Um Mitternacht wurden h&ouml;rbar an verschiedenen Orten B&ouml;ller gez&uuml;ndet und auch vereinzelt Raketen abgeschossen. Dies f&uuml;hrte auch zu einem starken Anstieg der Anrufe bei der Einsatzzentrale. Dennoch kann hierbei von Einzelf&auml;llen gesprochen werden; selbst im Ballungsraum N&uuml;rnberg blieb es vergleichsweise ruhig.</p>
<p>Viele der Mitteilungen konnten durch die anfahrenden Streifen nicht best&auml;tigt werden. Statt 10 mitgeteilter Personen bei einer Party im <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a> wurden beispielsweise nur zwei Personen angetroffen und zur Ruhe ermahnt. In einem anderen Fall meldete ein Anwohner aus dem N&uuml;rnberger Stadtteil Laufamholz zwanzig Personen, die auf der Stra&szlig;e mit Raketen und lauter Musik feien sollten. Die umgehend eintreffende Streife stellte nur eine einzige Person in einem privaten Garten fest.</p>
<p>Gegen 03:00 Uhr kam es im Bereich des Vestnertorgrabens noch zu einem gr&ouml;&szlig;eren Einsatz. Durch eine Streifenbesatzung der PI N&uuml;rnberg-Mitte wurde eine Gruppe von ca. 10 Personen angetroffen und einer Kontrolle unterzogen. Ein 60-J&auml;hriger versuchte sich zu entfernen und blieb auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht stehen. Er wurde durch einen Beamten festgehalten. Eine Frau aus der Gruppe (28) versuchte ihren Bekannten zu befreien, indem sie einen Beamten anging, schubste und dem Polizisten die getragene Body Cam entriss. Gegen die 28-J&auml;hrige und eine weitere m&auml;nnliche Person aus der Gruppe (58) musste im weiteren Verlauf Pfefferspray eingesetzt werden, da beide die polizeilichen Ma&szlig;nahmen massiv st&ouml;rten und Widerstand leisteten. Die genannten drei Personen wurden zur Dienststelle gebracht. Beim Verbringen der 28-J&auml;hrigen in das Dienstfahrzeug wehrte sich diese erneut in Form von Schl&auml;gen, Tritten und Zwicken der Beamten. Bei den Widerstandhandlungen wurden 2 Beamte leicht verletzt, beide sind weiterhin dienstf&auml;hig.</p>
<p>Abschlie&szlig;end kann festgestellt werden, dass sich auch in der Silvesternacht der weit &uuml;berwiegende Teil der Bev&ouml;lkerung an die geltenden Bestimmungen gehalten hat.</p>
<p>Das Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken setzte von Beginn der Pandemie an auf die Vernunft und die Einsicht der Menschen. Dieses Vertrauen wurde bis zuletzt nicht entt&auml;uscht. Das Konzept, gegen Uneinsichtige und Unbelehrbare konsequent vorzugehen, andererseits aber durchgehend mit Augenma&szlig; und Fingerspitzengef&uuml;hl zu agieren, hat sich bew&auml;hrt.</p>
<p>Das prim&auml;re Ziel der Ausgangssperre und des Verbotes von Feuerwerken &ndash; n&auml;mlich Krankenh&auml;user in der derzeit bereits sehr angespannten Situation nicht noch mehr zu belasten &ndash; konnte dank des umsichtigen Verhaltens der Bev&ouml;lkerung erreicht werden: im Gegensatz zu anderen Jahreswechseln kam es zu keinen schweren Verletzungen durch Feuerwerksk&ouml;rper.</p>
<p>Die Polizei bedankt sich ausdr&uuml;cklich bei den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern f&uuml;r das vorbildliche Verhalten und w&uuml;nscht ein &ndash; vor allem gesundes &ndash; neues Jahr 2021.</p>
<p>Auch zuk&uuml;nftig werden wir diese, f&uuml;r alle schweren Zeiten, nur gemeinsam bew&auml;ltigen k&ouml;nnen.</p>
<p>Quelle: Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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