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	<title>KAJAK &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>Mit „KAJAK“ zum Traumberuf</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Dec 2019 15:58:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ansbach]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1799" height="1200" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/12/02165748/191129_69_KAJAK-Bild.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/12/02165748/191129_69_KAJAK-Bild.jpg 1799w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/12/02165748/191129_69_KAJAK-Bild-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/12/02165748/191129_69_KAJAK-Bild-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1799px) 100vw, 1799px" /></div>Ansbach, 02.12.2019 &#8211; Auf dem Arbeitsmarkt werden h&#228;nderingend Fachkr&#228;fte gesucht. Dennoch f&#228;llt es vielen Menschen nicht leicht, eine Arbeitsstelle zu finden, weil sie h&#228;ufig mit einer Vielzahl von zeitgleich auftretenden Problemen zu k&#228;mpfen haben. Das Jobcenter Stadt Ansbach bietet deshalb ein Coaching an, bei dem durch intensive Beratung und Hilfestellung die gesamte Familie der Leistungsberechtigten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1799" height="1200" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/12/02165748/191129_69_KAJAK-Bild.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/12/02165748/191129_69_KAJAK-Bild.jpg 1799w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/12/02165748/191129_69_KAJAK-Bild-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/12/02165748/191129_69_KAJAK-Bild-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1799px) 100vw, 1799px" /></div><p><strong>Ansbach, 02.12.2019 &ndash; Auf dem Arbeitsmarkt werden h&auml;nderingend Fachkr&auml;fte gesucht. Dennoch f&auml;llt es vielen Menschen nicht leicht, eine Arbeitsstelle zu finden, weil sie h&auml;ufig mit einer Vielzahl von zeitgleich auftretenden Problemen zu k&auml;mpfen haben. Das Jobcenter Stadt Ansbach bietet deshalb ein Coaching an, bei dem durch intensive Beratung und Hilfestellung die gesamte Familie der Leistungsberechtigten unterst&uuml;tzt wird.</strong></p>
<p>Die Teilnahme daran ist freiwillig. Ziel des durch den &bdquo;Europ&auml;ischen Sozialfonds in Bayern&ldquo; gef&ouml;rderten Programms &bdquo;KAJAK &ndash; Coaching f&uuml;r Bedarfsgemeinschaften&ldquo; ist es, dass die Teilnehmenden eine Ausbildung, eine andere Qualifizierung oder eine Besch&auml;ftigung beginnen und damit ihr Leben wieder selbst finanzieren k&ouml;nnen.</p>
<p>&bdquo;Der Weg dahin ist allerdings h&auml;ufig lang, und man muss immer die Gesamt-Situation der Bedarfsgemeinschaft im Blick haben. Vor allem Alleinerziehende, Migranten oder auch die Geringverdiener in einer Familie brauchen zuerst L&ouml;sungen f&uuml;r ihre vorgelagerten Probleme, bevor sie sich auf die Suche nach einem Arbeitsplatz machen k&ouml;nnen&ldquo;, beschreibt Gabriele Lender-Mieke, die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des Jobcenters Stadt Ansbach, die Situation. &bdquo;So beinhaltet das KAJAK-Projekt in erster Linie eine Analyse der Familiensituation, bevor es zur Erarbeitung der individuellen Hilfestellungen geht. Ob es hierbei nun zum Beispiel um die Verbesserung des Wohnumfeldes, das Thema Gesundheit oder die Bildung von Netzwerken geht, ist von Familie zu Familie unterschiedlich. Wir haben in diesem Projekt die M&ouml;glichkeit, uns viel Zeit f&uuml;r den Einzelnen zu nehmen und gemeinsam Strategien zu entwickeln.&ldquo; Bereits seit 2016 f&uuml;hrt das Jobcenter Stadt Ansbach dieses Coaching durch. In K&uuml;rze wird die zweite Verl&auml;ngerung vom &bdquo;Europ&auml;ischen Sozialfonds in Bayern&ldquo; beantragt. &bdquo;Ich bin sehr stolz auf die guten Erfolge, die wir mit dem Projekt erzielen. Insgesamt haben bisher etwa 130 Menschen aus dem Stadtgebiet Ansbach dieses Coaching in Anspruch genommen. Von den gut 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich bereits wieder davon abmelden konnten, haben rund 45 Prozent eine Ausbildung, Arbeit oder Qualifizierung aufgenommen, andere haben sich zum Beispiel f&uuml;r einen weiterf&uuml;hrenden Sprachkurs oder &Auml;hnliches aus der Teilnahme abgemeldet. Insgesamt also wirklich ein sehr gutes Ergebnis.&ldquo;, freut sich Lender-Mieke.</p>
<h4>Traumberuf &bdquo;Bankkauffrau&ldquo; mit Hilfe des Jobcenters Stadt Ansbach realisiert</h4>
<p>Eine erfolgreiche Teilnehmerin des KAJAK-Projekts ist Linda Shahda. Die 30-j&auml;hrige kam ohne deutsche Sprachkenntnisse im Sommer 2015 nach ihrer Flucht als syrische Staatsangeh&ouml;rige mit ihrem damals 2-j&auml;hrigen Sohn nach Deutschland. In ihrem Heimatland hatte sie nach dem Abitur zwar Handelsbetriebswirtschaft studiert, das dortige Technische Institut aber ohne Abschluss verlassen m&uuml;ssen. Bis zu ihrer Flucht finanzierte sie sich ihr Leben &uuml;ber verschiedene Aushilfsjobs. In Deutschland angekommen machte sie sich sofort daran, die ihr bis dahin unbekannte Sprache zu lernen. Die Basiskurse absolvierte sie rasch, und bereits im Fr&uuml;hjahr 2017 bestand sie die darauf aufbauende B1-Sprachpr&uuml;fung. Mitte September bewies sie durch die B2-Pr&uuml;fung, dass sie die deutsche Sprache inzwischen recht sicher beherrschte.</p>
<p>Seit M&auml;rz 2017 werden sie und ihr Sohn im Projekt KAJAK betreut. Ina Prager, ihre KAJAKCoachin beim Jobcenter Stadt Ansbach erz&auml;hlt: &bdquo;Frau Shahda war von Anfang an sehr zielstrebig und hatte einen klaren Berufswunsch. Sie wollte unbedingt Bankkauffrau werden und lie&szlig; sich bei der Verfolgung ihres Ziels auch nicht von R&uuml;ckschl&auml;gen oder Schwierigkeiten vom Weg abbringen. Dank der guten M&ouml;glichkeiten, die KAJAK bietet, konnte ich mit ihr zusammen bereits viele Steine aus dem Weg r&auml;umen.&ldquo; So wurde das Fehlen eines Kindergartenplatzes gel&ouml;st genauso wie die fehlende Mobilit&auml;t. Au&szlig;erdem lernte Shahda unerm&uuml;dlich weiter Deutsch, um dem in einer Bank geforderten, guten Sprachniveau gerecht werden zu k&ouml;nnen. Parallel zu all diesen Aktivit&auml;ten machten sich Prager und Shahda auf die Suche nach einem Ausbildungsplatz als Bankkauffrau.</p>
<h4>Familienfreundlichkeit und Verst&auml;ndnis</h4>
<p>Der stellvertretende Personalleiter der <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/sparkasse-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Sparkasse Ansbach</a>, Bernd H&auml;&szlig;lein, berichtet: &bdquo;Im Juli 2018 machte sie auf Initiative des Jobcenters bei uns ein 2-w&ouml;chiges Praktikum. Durch ihren sp&uuml;rbaren Ehrgeiz, ihre aufgeschlossene, freundliche Art und ihre Zielstrebigkeit erhielt sie daraufhin einen Ausbildungsvertrag ab September des gleichen Jahres. Den zun&auml;chst vom Jobcenter unterst&uuml;tzend angebotenen F&ouml;rderunterricht nahm sie nur f&uuml;r ein halbes Jahr in Anspruch. Inzwischen hat sie gemeinsam mit den anderen Auszubildenden die Zwischenpr&uuml;fung abgelegt, und ihr Ergebnis kann sich sehen lassen. Sie bringt durch ihr gro&szlig;es Engagement alle Voraussetzungen mit, die f&uuml;r den Beruf der Bankkauffrau erforderlich sind. Damit sie ihrer Ausbildung und zeitgleich auch ihren famili&auml;ren Verpflichtungen gerecht werden kann, haben wir uns auf eine Reduzierung der w&ouml;chentlichen Arbeitszeit und zeitgleich auf eine Verl&auml;ngerung der Ausbildungsdauer geeinigt &ndash; und ihre Sprachkenntnisse erweitert sie im t&auml;glichen Arbeitsalltag ganz nebenbei.&ldquo;</p>
<p>Linda Shahda selbst ist begeistert von der Unterst&uuml;tzung, die Prager ihr &uuml;ber KAJAK anbieten konnte: &bdquo;Ohne die Hilfe, die ich von Frau Prager und dem Jobcenter Stadt Ansbach erhalten habe, k&ouml;nnte ich jetzt nicht meinen beruflichen Traum verwirklichen und Bankkauffrau werden. Daf&uuml;r bin ich sehr dankbar. Ich bin fest davon &uuml;berzeugt, dass ich nach der Ausbildung genug f&uuml;r meinen Sohn und mich verdiene, um davon leben zu k&ouml;nnen. Es ist mir sehr wichtig, ihm ein gutes Vorbild zu sein.&ldquo;</p>
<p>&bdquo;KAJAK &ndash; Coaching f&uuml;r Bedarfsgemeinschaften&ldquo; ist ein festes Angebot im Jobcenter Stadt Ansbach. Kundinnen und Kunden k&ouml;nnen sich bei Interesse an einer Teilnahme am Projekt gerne an die f&uuml;r sie zust&auml;ndige Vermittlungsfachkraft wenden oder eine E-Mail senden an jobcenter-ansbach.integration@jobcenter-ge.de .</p>]]></content:encoded>
					
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