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	<title>Kastration mit Nachspiel &#8211; Ein Tierarzt aus Ansbach hat die Behandlungskosten für die fehlerhafte Kastration eines Pferdes zu bezahlen &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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	<title>Kastration mit Nachspiel &#8211; Ein Tierarzt aus Ansbach hat die Behandlungskosten für die fehlerhafte Kastration eines Pferdes zu bezahlen &#8211; fränkischer.de</title>
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		<title>Ansbach: +++ Kastration mit Nachspiel &#8211; Ein Tierarzt aus Ansbach hat die Behandlungskosten für die fehlerhafte Kastration eines Pferdes zu bezahlen +++</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ansbacher Blaulicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Oct 2017 07:16:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ansbacher Blaulicht]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1024" height="768" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/05/09003558/150129-3.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/05/09003558/150129-3.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/05/09003558/150129-3-300x225.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/05/09003558/150129-3-86x64.jpg 86w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></div>Die Kastration eines Pferdes stellt einen operativen Eingriff dar. Der behandelnde Tierarzt hat daher hohe Sorgfalts- und Aufkl&#228;rungspflichten zu erf&#252;llen, welche umso strenger sind, je risikoreicher der Eingriff ist. Das Amtsgericht Ansbach hatte im Sommer diesen Jahres &#252;ber die Klage eines Pferdebesitzers zu entscheiden, der einen Tierarzt aus Ansbach mit der Kastration seines Hengstes beauftragte. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1024" height="768" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/05/09003558/150129-3.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/05/09003558/150129-3.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/05/09003558/150129-3-300x225.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/05/09003558/150129-3-86x64.jpg 86w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></div><p>Die Kastration eines Pferdes stellt einen operativen Eingriff dar. Der behandelnde Tierarzt hat daher hohe Sorgfalts- und Aufkl&auml;rungspflichten zu erf&uuml;llen, welche umso strenger sind, je risikoreicher der Eingriff ist.<br>
Das <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/amtsgericht/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Amtsgericht</a> Ansbach hatte im Sommer diesen Jahres &uuml;ber die Klage eines Pferdebesitzers zu entscheiden, der einen Tierarzt aus Ansbach mit der Kastration seines Hengstes beauftragte. Der Tierarzt f&uuml;hrte die Kastration am stehenden Pferd aus und verschloss die OP- Wunden anschlie&szlig;end mit zwei gro&szlig;en Metallklammern. Diese Metallklammern wurden in der Folgezeit vom Pferdestallbesitzer im Auftrag des Tierarztes entfernt, eine tier&auml;rztliche Nachkontrolle beim Entfernen dieser Klammern erfolgte nicht. In der darauffolgenden Zeit trat bei dem Pferd dann eine Wundheilungsst&ouml;rung in Form einer sog. Samenstrangfistel auf. Es wurden deshalb Nachbehandlungen des Pferdes notwendig, welche dem Pferdebesitzer insgesamt 1.325,22 &euro; kosteten. Diese Kosten verlangte der Pferdebesitzer nun von dem Tierarzt mit der Behauptung zur&uuml;ck, dass die durchgef&uuml;hrte Art und Weise der Kastration unsachgem&auml;&szlig; und besonders risikoreich gewesen sei. Eine entsprechende Aufkl&auml;rung &uuml;ber die Risiken einer solchen Kastration habe nicht stattgefunden. Au&szlig;erdem w&auml;re beim Entfernen der Metallklammern eine weitere tier&auml;rztliche Kontrolle notwendig gewesen. Der Tierarzt seinerseits behauptete, dass er den Pferdebesitzer umfassend &uuml;ber die verschiedenen Kastrationsmethoden und die jeweils damit verbundenen Risiken und Kosten aufgekl&auml;rt habe. Der Pferdebesitzer habe trotz allem die Kastration am stehenden Pferd gew&uuml;nscht. Diese sei dann im Folgenden auch sachgem&auml;&szlig; durchgef&uuml;hrt worden. Die aufgetretene Samenstrangfistel sei keine Folge unsachgem&auml;&szlig;er Behandlung, sondern das Risiko einer jeden Kastration.<br>
Das <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/amtsgericht/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Amtsgericht</a> Ansbach hat zur Frage einer m&ouml;glichen Verletzung der tier&auml;rztlichen Sorgfalts- und Aufkl&auml;rungspflichten, der Frage &uuml;ber die Ursache der Fistelbildung sowie zur Frage der Fehlerhaftigkeit der durchgef&uuml;hrten Operation ein tier&auml;rztliches Sachverst&auml;ndigengutachten in Auftrag gegeben. Der Sachverst&auml;ndige hat ausgef&uuml;hrt, dass Ursache f&uuml;r die Fistelbildung ein zu langer Samenstrangstumpf und/oder ein operationstechnisch nicht ausreichendes K&uuml;rzen der Gewebeteile sei. Bei der gew&auml;hlten Operationsmethode bestehe ein massiv erh&ouml;htes Infektionsrisiko in dessen Verlauf es zu Wundheilungsst&ouml;rungen und Fistelbildungen kommen k&ouml;nne. Die angewandte Kastrationsmethode entspreche nicht dem aktuellen Stand in der Tiermedizin. Au&szlig;erdem h&auml;tte zum Zeitpunkt der Entfernung der Metallklammern eine tier&auml;rztliche Kontrolle stattfinden m&uuml;ssen, um fr&uuml;hzeitig m&ouml;gliche Komplikationen zu erkennen.<br>
Das <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/amtsgericht/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Amtsgericht</a> Ansbach ist den Ausf&uuml;hrungen des Sachverst&auml;ndigen uneingeschr&auml;nkt gefolgt. Es hat ausgef&uuml;hrt, dass die von dem Tierarzt durchgef&uuml;hrte Kastration am stehenden Pferd nicht den Regeln der tier&auml;rztlichen Kunst entsprochen und er deshalb die entstandenen Nachbehandlungskosten dem Pferdebesitzer zu erstatten habe.<br>
Die gegen das Urteil eingelegte Berufung nahm der Tierarzt in der Folgezeit wieder zur&uuml;ck. Das Urteil des Amtsgerichts ist damit rechtskr&auml;ftig (Urteil vom 13.07.2017, Az. 3 C 78/15).</p>
<p>Quelle: <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/amtsgericht/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Amtsgericht</a> Ansbach</p>]]></content:encoded>
					
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