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	<title>Kein Schadensersatz wegen Brunnenverunreinigung nahe US-Militärstützpunkt Katterbach &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>Kein Schadensersatz wegen Brunnenverunreinigung nahe US-Militärstützpunkt Katterbach</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Allgemein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Aug 2021 13:23:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ansbach]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1280" height="960" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000039/BIRU-WP-20160229T102724GMT0100.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000039/BIRU-WP-20160229T102724GMT0100.jpg 1280w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000039/BIRU-WP-20160229T102724GMT0100-300x225.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000039/BIRU-WP-20160229T102724GMT0100-1024x768.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000039/BIRU-WP-20160229T102724GMT0100-600x450.jpg 600w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000039/BIRU-WP-20160229T102724GMT0100-86x64.jpg 86w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></div>Das Landgericht Ansbach &#8211; 2. Zivilkammer &#8211; hat mit Urteil vom 04.08.2021 die Klage eines B&#252;rgers auf Schadensersatz gegen die Bundesrepublik Deutschland als Vertreterin der Vereinigten Staaten von Amerika wegen behaupteter Verunreinigung des Wassers seines Brunnens und seiner Fischweiher durch den Einsatz von PFC-haltigem L&#246;schschaum auf dem Gel&#228;nde der US-Streitkr&#228;fte in Ansbach-Katterbach als unbegr&#252;ndet abgewiesen. [&#8230;]]]></description>
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<p>Soweit der Kl&auml;ger Ersatz von Miet- und Pachtausfall verlangte, sah das Gericht die Klage als unbegr&uuml;ndet an, weil der Kl&auml;ger die Einhaltung der nach dem Gesetz zum NATO-Truppenstatut vorgeschriebenen Frist vers&auml;umt habe. Ihm seien die m&ouml;glichen Verunreinigungen seit&nbsp; 2018 bekannt gewesen, die Miet- und Pachtausf&auml;lle seit sp&auml;testens 2019. Erstmals geltend gemacht habe er diese aber im Sommer 2020 und damit nicht innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von drei Monaten.</p>
<p>Auch im &Uuml;brigen sah die Kammer ein Schadensersatzanspruch des Kl&auml;gers nicht als gegeben an. Aus belastetem Grundwasser unter einem Grundst&uuml;ck allein k&ouml;nnten sich keine zivilrechtlichen Schadensersatzanspr&uuml;che herleiten. Die Kammer konnte auch unter Ber&uuml;cksichtigung des Vortrags des Kl&auml;gers kein Verschulden der US-Streitkr&auml;fte feststellen. F&uuml;r eine Haftung h&auml;tte diese schuldhaft das Eigentum des Kl&auml;gers oder ein Schutzgesetz verletzen m&uuml;ssen. Hierf&uuml;r m&uuml;ssten die US-Streitkr&auml;fte PFC- haltigen L&ouml;schschaum verwendet haben, obwohl sie Kenntnis von der potentiell gesundheitssch&auml;dlichen Wirkung von PFC hatte bzw. diese Kenntnis zumindest h&auml;tte haben k&ouml;nnen. Dies sah die Kammer nicht als ersichtlich an. Die Verwendung des PFC-haltigen L&ouml;schschaums sei gesetzlich erst im Jahr 2007 verboten worden. Die US Army habe auf dem Gel&auml;nde der Kaserne <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/katterbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Katterbach</a> allerdings nur bis in das Jahr 2000 PFC-haltigen L&ouml;schschaum verwendet. Eine l&auml;ngere Verwendungsdauer habe der Kl&auml;ger nicht nachgewiesen. Eine Umkehrung der Beweislast hierf&uuml;r folge auch nicht aus den Bestimmungen des Umwelthaftungsgesetzes.</p>
<p>Auch eine Haftung der Beklagten aus Unterlassen verneinte die Kammer. Der Kl&auml;ger habe schon nicht vorgetragen, welche konkreten Ma&szlig;nahmen geeignet gewesen w&auml;ren, eine Verunreinigung von seinem Brunnenwasser und dem Bachlauf zu vermeiden. Auch aus anderen Rechtsgr&uuml;nden konnte die Kammer keine Haftung der Beklagten als Vertreterin der USA herleiten, so dass die Klage insgesamt abgewiesen wurde.</p>
<p>Quelle: Landgericht Ansbach</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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