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	<title>Klimaneutralität &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>Klimaneutralität und Biodiversität in der Praxis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Allgemein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Aug 2023 07:55:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Weißenbugr-Gunzenhausen]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2000" height="1500" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/08/08095415/P1280769.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/08/08095415/P1280769.jpg 2000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/08/08095415/P1280769-300x225.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/08/08095415/P1280769-1024x768.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/08/08095415/P1280769-1536x1152.jpg 1536w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2023/08/08095415/P1280769-86x64.jpg 86w" sizes="(max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></div>Triesdorf, 8. August 2023 &#8211; Mitte Juli haben sich die Akteure aus dem Projekt &#8222;Klimalandwirtschaft&#8220; aus Kastl und dem Landkreis Wei&#223;enburg-Gunzenhausen in Triesdorf zum Projekttag &#8222;Klimaneutralit&#228;t und Biodiversit&#228;tssteigerung&#8220; getroffen. Im Mittelpunkt standen Erfahrungsaustausch und erste Bilanzierung nach eineinhalb Jahren Projektlaufzeit. Das Bayerische Staatsministerium f&#252;r Ern&#228;hrung, Landwirtschaft und Forsten f&#246;rdert das Projekt, das in Triesdorf am [&#8230;]]]></description>
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<p>Im Mittelpunkt standen Erfahrungsaustausch und erste Bilanzierung nach eineinhalb Jahren Projektlaufzeit. Das Bayerische Staatsministerium f&uuml;r Ern&auml;hrung, Landwirtschaft und Forsten f&ouml;rdert das Projekt, das in Triesdorf am Fachzentrum f&uuml;r Energie und Landtechnik (FEL) als Projekttr&auml;ger umgesetzt wird.</p>
<p>Ziel ist es, sowohl Kommunen und Unternehmen als auch die beteiligten Landwirte auf dem Weg hin zur Klimaneutralit&auml;t, sowie bei Erhalt und Erh&ouml;hung der Biodiversit&auml;t auf deren Fl&auml;chen zu unterst&uuml;tzen. Neben den eigenen Ma&szlig;nahmen zur Emissionserfassung und -reduktion ist ein Kooperationsmodell zwischen Kommunen bzw. Unternehmen und Landwirten das Herzst&uuml;ck des Projekts. Mit regionalen Partnerschaften werden dabei freiwillige Wertsch&ouml;pfungspakete f&uuml;r Biodiversit&auml;t und Klimaschutz geschn&uuml;rt.</p>
<p>Franziska Sippl, die das Projekt am FEL betreut, gab einen Einblick in ihre Arbeit und die bisherigen Ergebnisse. In der Oberpfalz starteten im Mai 2021 die Marktgemeinde Kastl als Kommune, ein Pharmaunternehmen und drei Landwirte ihre Patenschaften. Im Landkreis Wei&szlig;enburg-Gunzenhausen begannen im Sommer 2022 neun Kommunen, elf Unternehmen und f&uuml;nf Landwirte ihre Kooperation. Dabei wurden viele verschiedene Aktivit&auml;ten umgesetzt: Neben einem Bildungsprogramm reichen sie von Emissionserfassung und -reduktion durch Klimaschutzma&szlig;nahmen &uuml;ber die Speicherung von CO<sub>2</sub> bis hin zu Biodiversit&auml;tsma&szlig;nahmen.</p>
<p>Um die Besonderheiten der heimischen Flora und Fauna zu beachten, wird das Projektteam von lokalen Naturschutzeinrichtungen und -verb&auml;nden unterst&uuml;tzt, z.B. Landschaftspflegeverband Mittelfranken und Naturpark Hirschwald. Die BayWa AG tritt als Mittler zwischen den Paten und Landwirten auf, k&uuml;mmert sich um Vertr&auml;ge, Bodenbeprobungen zum Nachweis von Ver&auml;nderungen des Humusstatus und die Anerkennung von Nachhaltigkeitszertifikaten.</p>
<p>Kurt Herbinger, Projektleiter der BayWa AG, zog f&uuml;r die Patenschaften im Landkreis Wei&szlig;enburg- Gunzenhausen Bilanz. Dort ist es mit den beteiligten Landwirten gelungen, etwa 360 ha unter Vertrag zu nehmen. Herbinger hatte zudem gute Nachrichten f&uuml;r die Projektpartner: Im M&auml;rz 2023 ist es der BayWa AG mit der QAL-Umweltgutachter GmbH gelungen, die erste Zertifizierung zu bekommen. Die Paten werden noch im Laufe des Jahres die entsprechenden Urkunden in H&auml;nden halten k&ouml;nnen. Damit k&ouml;nnen die Landwirte die Optionen der CO<sub>2 </sub>Senken endlich auch sichtbar machen und die Paten k&ouml;nnen mit den Zertifikaten ihr Nachhaltigkeitsengagement dokumentieren.</p>
<p>Zu den Projekterfahrungen aus Sicht eines Landwirts sprach stellvertretend Norbert Bleisteiner (Kastl/Oberpfalz). Die Beteiligung am Projekt gr&uuml;ndet f&uuml;r ihn auf drei Aspekten: 1. Gewinnung von Image durch Ma&szlig;nahmen zur Steigerung der Biodiversit&auml;t und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit. Nach Aktionstagen zur Heckenpflege und Kontakt mit B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern erf&auml;hrt er heute mehr Verst&auml;ndnis und Wertsch&auml;tzung f&uuml;r seine Arbeit. 2. Aus pflanzenbaulicher Sicht ist es f&uuml;r ihn interessant, dass seine Betriebsfl&auml;chen systematisch auf Humusgehalte beprobt werden und er die Auswirkungen seiner landwirtschaftlichen Ma&szlig;nahmen beobachten und Folgen nachvollziehen kann. 3. Aus &ouml;konomischer Sicht ist die Patenschaft aktuell noch nicht so interessant. Da muss die Zukunft erst noch zeigen, ob sich eine angemessene Entsch&auml;digung des Aufwands f&uuml;r Arbeit und Dokumentation auch finanziell realisieren l&auml;sst. Landwirt Johannes H&uuml;ttner (Amberg/Oberpfalz) best&auml;tigte Bleisteiner und brachte eine weitere Herausforderung in die Diskussion ein: In der Praxis sei die Umsetzung von Biodiversit&auml;tsma&szlig;nahmen am Wegrand (z.B. Heckenpflege) schwierig. Es w&uuml;rden schnell Unstimmigkeiten &uuml;ber Besitzverh&auml;ltnisse und Zust&auml;ndigkeiten von Hecken und B&auml;umen aufkommen. Viele Eigent&uuml;mer schrecken vor neuen Pflanzungen zur&uuml;ck. Gepflanzt ist schnell, doch wer &uuml;bernimmt die langfristige Pflege und Erhaltung? Zudem besteht die Angst, dass neue Biotope entstehen und man sich damit zus&auml;tzliche Auflagen einholt. H&uuml;ttner unterst&uuml;tzt den Aspekt des Humusaufbaus, doch er sieht, angesichts des Klimawandels, besondere Herausforderungen, diesen auch umzusetzen und nachzuweisen. Die Humusverh&auml;ltnisse im Boden unterliegen vielf&auml;ltigen Einflussfaktoren, die nicht allein in der Arbeit und Wirtschaftsweise der Landwirte gr&uuml;nden.</p>
<p>Stefan Braun, erster B&uuml;rgermeister der Marktgemeinde Kastl, berichtete &uuml;ber seine Erfahrungen als Vertreter einer Kommune. Auch er habe bemerkt, dass viele Landwirte bei weiteren Ma&szlig;nahmen zur Steigerung der Biodiversit&auml;t eher reserviert sind. In diesem Zusammenhang lobte er die fachkundige Projektbegleitung durch das Fachzentrum f&uuml;r Energie und Landtechnik. Solche Prozesse brauchen Aufkl&auml;rung, Moderation f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit und Abstimmung zwischen den Partnern. Er sieht seine Kommune auf einem guten Weg. In Kastl ist es mit eigenen Ma&szlig;nahmen gelungen, die CO<sub>2</sub>-Emissionen bereits deutlich zu reduzieren. Braun sch&auml;tzt sehr die lokalen Kompensationsm&ouml;glichkeiten durch die Kooperation mit den Landwirten vor Ort. Wichtig ist f&uuml;r ihn, dass man auch transparent macht, was getan wird. Ganz unter dem Motto der Aktionstage in Kastl &bdquo;Sehen-Anfassen-Tun&ldquo;!</p>
<p>Von der Rolle des Naturparks Hirschwald berichtete dessen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Isabel Lautenschlager. Sie und ihre Mitarbeiter unterst&uuml;tzten und beteiligten sich an verschiedenen Ma&szlig;nahmen, von Obstbaumpflanzungen, Aktionstagen zur Heckenpflege, Aufh&auml;ngung von Nistk&auml;sten, Humusuntersuchungen, Bildungsma&szlig;nahmen und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit. Herausragend ist f&uuml;r Lautenschlager das gemeinsam entwickelte Bildungsangebot f&uuml;r Nachhaltige Entwicklung f&uuml;r Grund- und Mittelschulen. Auch hier wurde unter dem Motto &bdquo;Sehen-Anfassen-Tun&ldquo; gearbeitet. Die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler packten tatkr&auml;ftig bei der Heckenpflege mit an. Es wurden Hecken auf Stock gesetzt, B&auml;ume gepflanzt und Nistk&auml;sten aufgeh&auml;ngt. Mit der konkreten Zusammenarbeit der Partner in Kastl hatte sie auch das ideale Praxis-Beispiel f&uuml;r ihre bayerischen Naturpark-Kollegen. F&uuml;r sie geht der Weg weiter &ndash; das Monitoring der Fl&auml;chen in Kastl-Mennersberg, die Ma&szlig;nahmen mit den Landwirten, aber auch das Bildungsangebot f&uuml;r Schulen und Kitas.</p>
<p>Auch Landrat Manuel Westphal (Landkreis Wei&szlig;enburg-Gunzenhausen) zeigte sich zufrieden. Neben den acht Kommunen und elf Unternehmen &uuml;bernahm auch der Landkreis selbst eine Patenschaft (30&nbsp;ha). Wichtige Pluspunkte sind f&uuml;r ihn die tolle Begleitung bei der Umsetzung sowie das Monitoring seitens des FELs. Die Zertifizierung des Projekts und die fortgeschrittene Auditierung runden f&uuml;r ihn das Projekt ab. Die Beteiligung am Projekt bringe viele Vorteile f&uuml;r Gesellschaft und Klimapaten.</p>
<p>Biodiversit&auml;t und Umweltma&szlig;nahmen konnten alle Akteure im Pomoretum der Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf im Rahmen einer F&uuml;hrung erleben. G&auml;rtnermeister Simon Schnell erl&auml;uterte die Anlage mit 1700 Sorten &Auml;pfel, Birnen und Zwetschgen. In Triesdorf werden die verschiedenen Anbauoptionen in der Praxis gezeigt: von Streuobstgel&auml;nde, klassischer Anlagenpflanzung mit Halbstammb&auml;umen und Spindelb&auml;umen zur Sortensicherung. Pflegeaufwand, Arbeitsprozesse und Biodiversit&auml;tswirkung unterscheiden sich dabei enorm. Kurz gesagt, Streuobstwiesen sind f&uuml;r Sortenerhaltung und Biodiversit&auml;t wertvoller. In der Realit&auml;t entscheiden Verbraucherinnen und Verbraucher mit ihren Kaufentscheidungen &uuml;ber die Gestaltung der Anbauverfahren und die Vielfalt im Obstanbau. Wichtig ist, Verst&auml;ndnis zu schaffen und Biodiversit&auml;t integrativ zu gestalten.</p>
<p>Das Projekt wird fortgesetzt und ist offen f&uuml;r weitere Interessenten, Landwirte, Kommunen und Unternehmen oder Finanzdienstleister. Weitere Informationen sowie ein ausf&uuml;hrliches Video zum Projekt sind auf der Homepage der Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf verf&uuml;gbar</p>
<p>(<a href="https://www.triesdorf.de/projekte-fel" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">https://www.triesdorf.de/projekte-fel</a>). Interessenten wenden sich bitte an Franziska Sippl, Fachzentrum f&uuml;r Energie und Landtechnik Triesdorf (<a href="mailto:franziska.sippl@triesdorf.de">franziska.sippl@triesdorf.de</a>).</p>
<p>Annette Schmid FEL Triesdorf</p>
<p>Quelle: Pressemitteilung, Landratsamt Wei&szlig;enburg-Gunzenhausen</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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