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	<title>Lebensmittelindustrie &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>Lebensmittelindustrie arbeitet am Limit: 2.100 Beschäftigte im Kreis Ansbach</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fraenkischer.arbeiten]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2020 08:31:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1772" height="1184" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/04/01093022/Einkaufskorb-NGG.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/04/01093022/Einkaufskorb-NGG.jpg 1772w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/04/01093022/Einkaufskorb-NGG-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/04/01093022/Einkaufskorb-NGG-1024x684.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/04/01093022/Einkaufskorb-NGG-1536x1026.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1772px) 100vw, 1772px" /></div>Ansbach, 01.04.2020 &#8211; Sie sorgen f&#252;r Nachschub im Supermarkt: Die rund 2.100 Menschen, die im Landkreis Ansbach in der Lebensmittelindustrie arbeiten, leisten in der Coronavirus-Pandemie einen entscheidenden Beitrag daf&#252;r, dass Essen und Trinken nicht knapp werden. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst&#228;tten (NGG) hingewiesen. &#8222;&#220;berstunden und Extra-Schichten sind in der Lebensmittelindustrie schon seit Wochen an der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1772" height="1184" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/04/01093022/Einkaufskorb-NGG.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/04/01093022/Einkaufskorb-NGG.jpg 1772w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/04/01093022/Einkaufskorb-NGG-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/04/01093022/Einkaufskorb-NGG-1024x684.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/04/01093022/Einkaufskorb-NGG-1536x1026.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1772px) 100vw, 1772px" /></div><p><strong>Ansbach, 01.04.2020 &ndash; Sie sorgen f&uuml;r Nachschub im Supermarkt: Die rund 2.100 Menschen, die im <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a> in der Lebensmittelindustrie arbeiten, leisten in der Coronavirus-Pandemie einen entscheidenden Beitrag daf&uuml;r, dass Essen und Trinken nicht knapp werden.<br>
</strong></p>
<p>Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst&auml;tten (NGG) hingewiesen. &bdquo;&Uuml;berstunden und Extra-Schichten sind in der Lebensmittelindustrie schon seit Wochen an der Tagesordnung. Die Menschen arbeiten am Limit, damit Aldi, Lidl, Rewe, Edeka &amp; Co. die Ware nicht ausgeht&ldquo;, sagt Regina Schleser von der NGG-Region N&uuml;rnberg-F&uuml;rth. Die Politik habe dies erkannt und die Lebensmittelbranche f&uuml;r &bdquo;systemrelevant&ldquo; erkl&auml;rt. Bei den Besch&auml;ftigten allerdings tauchen gerade jetzt viele Fragen auf, so die Gewerkschaft.</p>
<p>&bdquo;Klar ist, dass die Versorgung mit Lebensmitteln an der Industrie, aber auch am B&auml;cker- und Fleischerhandwerk nicht scheitert. Wenn Nudelregale einmal leer oder Tiefk&uuml;hlpizzen ausverkauft sind, dann liegt das vor allem an &uuml;bertriebenen Hamsterk&auml;ufen und an Problemen in der Logistik&ldquo;, macht Schleser deutlich. Scharfe Kritik &uuml;bt die NGG-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin vor allem aber auch an den Vorgaben von Supermarktketten. Die Konzerne forderten von den Herstellern auf der einen Seite, in der Krise noch schneller und noch mehr zu produzieren. Zugleich wolle man die Preise dr&uuml;cken. &bdquo;Das geht letztlich auf Kosten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ohnehin unter Volllast arbeiten&ldquo;, so Schleser.</p>
<p>Da es, wie auch die Politik best&auml;tigt, in der Lebensmittelindustrie derzeit keinerlei Versorgungsengp&auml;sse gibt, warnt die NGG vor geplanten einschneidenden Eingriffen in das Arbeitszeitgesetz. &bdquo;Corona darf nicht daf&uuml;r herhalten, die H&ouml;chstgrenzen bei der Arbeitszeit auszuhebeln. In Tarifvertr&auml;gen und Betriebsvereinbarungen haben wir in der Lebensmittelindustrie l&auml;ngst die n&ouml;tige Flexibilit&auml;t, um Hochphasen zu stemmen. Sonst w&auml;ren die Supermarktregale ja l&auml;ngst leer&ldquo;, betont die Gewerkschafterin. Gesetzliche Standards seien wichtig. Sonst leide am Ende die Gesundheit der Besch&auml;ftigten: &bdquo;Wer eine 12-Stunden-Schicht in der Backwarenindustrie hinter sich hat, bei dem steigt die Unfallgefahr&ldquo;, sagt Schleser. Das derzeit g&uuml;ltige Arbeitszeitgesetz setze ein klares Limit: nicht mehr als zehn Stunden am Tag und nicht mehr als 60 Stunden pro Woche.</p>
<p>Auch der richtige Arbeitsschutz sei mit Blick auf den laufenden Hochbetrieb in der Ern&auml;hrungsindustrie und im Lebensmittelhandwerk &bdquo;extrem ernst&ldquo; zu nehmen. &bdquo;Die Firmen m&uuml;ssen daf&uuml;r sorgen, dass genug Schutzkleidung da ist und die Abstandsregeln &ndash; etwa an Produktionsstra&szlig;en &ndash; eingehalten werden. Der Schutz vor Infektionen hat h&ouml;chste Priorit&auml;t&ldquo;, so Schleser.</p>
<p>Die NGG r&auml;t Besch&auml;ftigten, die Missst&auml;nde beobachten oder unter &Uuml;berlastung leiden, sich an die Gewerkschaft oder den Betriebsrat zu wenden. Umfassende Arbeitnehmer-Infos zur Coronavirus-Pandemie &ndash; von der notwendigen Vorsorge am Arbeitsplatz durch die Arbeitgeber &uuml;ber die Kinderbetreuung und wichtige Azubi-Fragen bis hin zu Fieberkontrollen am Werkstor &ndash; hat die NGG online gestellt: www.ngg.net/corona</p>
<p>Mit einer digitalen Demonstration unter dem Motto #GesichterDerKrise gibt die NGG betroffenen Besch&auml;ftigten zudem die M&ouml;glichkeit, auf ihre Situation aufmerksam zu machen.</p>
<p>Querlle: NGG</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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