
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Lohnlücke &#8211; fränkischer.de</title>
	<atom:link href="https://frank-clone.novo-peak.it/tag/lohnluecke/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://frank-clone.novo-peak.it</link>
	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Jan 2020 10:56:21 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.9.3</generator>

<image>
	<url>https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/03/09005401/AN_Fraenkischer_Favicon144x144-100x100.png</url>
	<title>Lohnlücke &#8211; fränkischer.de</title>
	<link>https://frank-clone.novo-peak.it</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Bei den 3.200 Bauarbeitern im Kreis Ansbach droht 10-Euro-Lohn-Lücke</title>
		<link>https://frank-clone.novo-peak.it/bei-den-3-200-bauarbeitern-im-kreis-ansbach-droht-10-euro-lohn-luecke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[fraenkischer.arbeiten]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2020 10:56:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karriereleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Bauarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[IG Bau]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnlücke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fraenkischer.de/?p=97986</guid>

					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1694" height="1200" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/01/10115433/200110-IG-BAU-9-35-Euro-Haus.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/01/10115433/200110-IG-BAU-9-35-Euro-Haus.jpg 1694w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/01/10115433/200110-IG-BAU-9-35-Euro-Haus-300x213.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/01/10115433/200110-IG-BAU-9-35-Euro-Haus-1024x725.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/01/10115433/200110-IG-BAU-9-35-Euro-Haus-1536x1088.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1694px) 100vw, 1694px" /></div>Zwei Bauarbeiter, die gleiche Arbeit &#8211; und trotzdem zwei unterschiedliche L&#246;hne: Gut 10 Euro k&#246;nnten die L&#246;hne pro Stunde auf den Baustellen im Landkreis Ansbach bald auseinandergehen. Denn Bauarbeiter, die keinen Tariflohn bekommen, m&#252;ssen jetzt sogar um ihren Branchen-Mindestlohn bangen. Das teilt die IG BAU Mittelfranken mit. Betroffen davon k&#246;nnte ein Gro&#223;teil der rund 3.200 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1694" height="1200" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/01/10115433/200110-IG-BAU-9-35-Euro-Haus.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/01/10115433/200110-IG-BAU-9-35-Euro-Haus.jpg 1694w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/01/10115433/200110-IG-BAU-9-35-Euro-Haus-300x213.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/01/10115433/200110-IG-BAU-9-35-Euro-Haus-1024x725.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/01/10115433/200110-IG-BAU-9-35-Euro-Haus-1536x1088.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1694px) 100vw, 1694px" /></div><p>Zwei Bauarbeiter, die gleiche Arbeit &ndash; und trotzdem zwei unterschiedliche L&ouml;hne: Gut 10 Euro k&ouml;nnten die L&ouml;hne pro Stunde auf den Baustellen im <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a> bald auseinandergehen. Denn Bauarbeiter, die keinen Tariflohn bekommen, m&uuml;ssen jetzt sogar um ihren Branchen-Mindestlohn bangen. Das teilt die IG BAU Mittelfranken mit. Betroffen davon k&ouml;nnte ein Gro&szlig;teil der rund 3.200 Bauarbeiter im Kreis Ansbach sein.</p>
<p>&bdquo;Bauhandwerk und Bauindustrie m&uuml;ssen jetzt das tun, was die IG BAU schon gemacht hat: Die Arbeitgeber m&uuml;ssen n&auml;mlich einem Schlichterspruch und damit neuen BauMindestl&ouml;hnen zustimmen. Passiert das nicht, droht dem Bau im <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a> schlimmstenfalls der gesetzliche Mindestlohn von 9,35 Euro pro Stunde als unterste Verdienstgrenze. Jetzt h&auml;ngt alles am seidenen Faden der Arbeitgeber&ldquo;, sagt IG BAUBezirksvorsitzende Iris Santoro.</p>
<p>Der Schlichterspruch sieht vor, dass die Branchen-Mindestl&ouml;hne auf dem Bau ab April steigen &ndash; und zwar auf 12,55 Euro f&uuml;r Hilfsarbeiten (Mindestlohn 1) und auf 15,40 Euro f&uuml;r Facharbeiten (Mindestlohn 2). &bdquo;Diese Bau-Mindestl&ouml;hne sind die Lohn-Stoppschilder nach unten. Und genau die braucht der Bau ganz dringend. Wenn die Arbeitgeber die neuen Branchen-Mindestl&ouml;hne allerdings nicht akzeptieren, dann w&auml;re das ein Lockruf an alle Billig-Firmen aus dem In- und Ausland, als Dumping-Konkurrenz auf den Markt zu dr&auml;ngen. Diese Billigheimer w&uuml;rden dann ordentlich arbeitenden und anst&auml;ndig &ndash; n&auml;mlich den Tariflohn &ndash; bezahlenden Unternehmen im Kreis Ansbach wirtschaftlich das Handwerk legen&ldquo;, sagt Santoro. Die Vorsitzende der IG BAU Mittelfranken warnt die heimischen Bauunternehmen davor, sich hier auf einen &bdquo;Kamikaze-Kurs&ldquo; einzulassen.</p>
<p>Der Countdown dazu laufe bereits: Die Arbeitgeber m&uuml;ssen bis zum kommenden Freitag &ndash; also bis zum <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/17-januar/" target="_blank" data-wpel-link="internal">17. Januar</a> &ndash; gr&uuml;nes Licht f&uuml;r h&ouml;here Mindestl&ouml;hne auf dem Bau geben. Die IG BAU ruft deshalb &bdquo;alle anst&auml;ndigen Bauunternehmen im Landkreis auf, im Schulterschluss mit anderen als &sbquo;starke Bayern-Kraft&lsquo; klare Signale an den Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und an den Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) zu senden &ndash; und zwar f&uuml;r das Akzeptieren der neuen BauMindestl&ouml;hne.</p>
<p>&bdquo;Hier steht viel auf dem Spiel. N&auml;mlich der faire Wettbewerb bei fairer Bezahlung. Der Bau darf nicht zur Niedriglohn-Branche werden. Denn die Folgen f&uuml;r die Besch&auml;ftigungsentwicklung w&auml;ren verheerend &ndash; und das mitten im Bau-Boom: Selbst Facharbeiter w&uuml;rden dann abwandern. Vom Niedriglohn-Image der Baubranche und ihrem fehlenden Nachwuchs ganz zu schweigen&ldquo;, macht Iris Santoro klar. Gerade jungen Menschen m&uuml;sse das Signal gegeben werden, dass der Bau eine boomende Branche mit Zukunft sei, in der man was Tolles schaffen, den Erfolg seiner Arbeit sehen und gutes Geld verdienen k&ouml;nne.</p>
<p>Mit dem Tariflohn sei die &bdquo;Lohnlatte&ldquo; fair gelegt. Der Basis-Tariflohn f&uuml;r einen erfahrenen Maurer, Zimmerer oder Stra&szlig;enbauer im Kreis Ansbach liege derzeit bei 20,63 Euro. &bdquo;W&uuml;rden Unternehmen, die nicht an den Tariflohn gebunden sind, k&uuml;nftig lediglich den gesetzlichen Mindestlohn von derzeit nur 9,35 Euro bezahlen, dann w&uuml;rde das eine krasse Kluft von &uuml;ber 10 Euro beim Stundenlohn bedeuten. Das w&uuml;rde der Bau nicht verkraften. Denn das w&uuml;rde zu Lasten der Unternehmen gehen, die f&uuml;r fairen Wettbewerb und Qualit&auml;t stehen&ldquo;, so Santoro. Dem Bau drohe dann ein regelrechter Preiskampf.</p>
<p>Genau dieser Punkt habe den Pr&auml;sidenten des Bundessozialgerichts, Prof. Dr. Rainer Schlegel, als Schlichter f&uuml;r das Bauhauptgewerbe offensichtlich bewogen, sich f&uuml;r neue Bau-Mindestl&ouml;hne auszusprechen. &bdquo;Dieser Schlichterspruch ist f&uuml;r alle Seiten &ndash; f&uuml;r die IG BAU, die ihm bereits zugestimmt hat, vor allem aber f&uuml;r Bauhandwerk und Bauindustrie &ndash; akzeptabel. Zum Wohle der Branche wird&rsquo;s jetzt Zeit, dass auch die Arbeitgeber ihn akzeptieren&ldquo;, fordert die Vorsitzende der IG BAU Mittelfranken, Iris Santoro. Wie es tarifpolitisch dann auf dem Bau weitergeht, dar&uuml;ber werden IG BAU und Bau-Arbeitgeber bereits im Fr&uuml;hjahr verhandeln: Dann steht n&auml;mlich die neue LohnTarifrunde an.</p>
<hr>
<p>Quelle: IG Bau</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
