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	<title>„MAKS aktiv!“ &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>Demenz: Den Krankheitsverlauf verlangsamen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Allgemein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2018 02:20:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gesünder]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Diakoniewerk Neuendettelsau]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1177" height="779" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/12/01074623/Nau_Fachstelle_Maks11.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/12/01074623/Nau_Fachstelle_Maks11.jpg 1177w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/12/01074623/Nau_Fachstelle_Maks11-300x199.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/12/01074623/Nau_Fachstelle_Maks11-1024x678.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1177px) 100vw, 1177px" /></div>Durch das Therapieprogramm &#8222;MAKS aktiv!&#8220; kann der Krankheitsverlauf Demenzkranker verlangsamt werden. Das Team von Prof. Dr. Elmar Gr&#228;&#223;el hat in ihrer Studie &#8222;Psychosoziale MAKS-Therapie f&#252;r Menschen mit Demenz in der Tagespflege&#8220; eine &#228;hnliche Wirkung nachgewiesen wie bei Medikamenten. F&#252;r diese Studie wurde das Team jetzt mit dem &#8222;Dr. Theo und Friedl Sch&#246;ller-Preis 2018&#8220; ausgezeichnet, der [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Von Marlene Schmidt und Amanda M&uuml;ller</strong></p>
<p>Demenz ist nicht heilbar, das Voranschreiten der Symptome kann aber durch Medikamente oder bestimmte Therapien verlangsamt werden. Eine davon ist das nicht-medikament&ouml;se Behandlungsprogramm &bdquo;MAKS aktiv!&ldquo;. Was genau das ist und wie es Demenzkranken dabei hilft, besser mit ihrer Krankheit umzugehen, wollen wir uns heute anschauen und treffen uns dazu mit Christiane Schuh, einer Fachkraft f&uuml;r Gerontopsychiatrie. Sie ist Mitglied der Diakonischen Schwestern- und Br&uuml;derschaft (DSB) und leitet und organisiert die kreative Betreuungsgruppe, in der das &bdquo;MAKS aktiv&ldquo;-Konzept angeboten wird.</p>
<p>&bdquo;Unser Ziel ist es, demenzkranken Menschen bei der Bew&auml;ltigung ihres Alltags zu helfen sowie die vorhandenen F&auml;higkeiten zu erhalten&ldquo;, erkl&auml;rt Christiane Schuh. &bdquo;Im Laufe der Krankheit tauchen immer mehr Probleme im Alltag auf. Es wird schwer, den Tagesablauf zu gliedern und mit der Zeit geht auch die Selbstst&auml;ndigkeit verloren&ldquo;, erz&auml;hlt sie.</p>
<p><strong>MAKS &ndash; motorisch, alltagspraktisch, kognitiv und sozial</strong></p>
<p>Gemeinsames Kochen, Ged&auml;chtnistraining und Gymnastik mit dem Ball: Das Therapieprogramm &bdquo;MAKS aktiv!&ldquo; spricht die Motorik, Alltagspraxis, Kognition und soziale Kompetenz an. Es bewirkt, dass die Hirn- und Ged&auml;chtnisleistung der Erkrankten verlangsamt abbaut und l&auml;nger stabil bleibt.</p>
<p>H&ouml;chstens neun Menschen werden in die kreative Betreuungsgruppe der Diakonie Neuendettelsau aufgenommen. Pro Stunde sind immer eine Gerontopsychiatrische Fachkraft und drei ausgebildete Helfer f&uuml;r sie da. &bdquo;So kann sichergestellt werden, dass auch jeder Mensch gen&uuml;gend Zeit erh&auml;lt&ldquo;, erkl&auml;rt Christiane Schuh. Nach dem Ankommen im Stuhlkreis beginnt Christiane Schuh den Nachmittag mit einer spirituellen Einheit, bestehend aus einer kleinen Andacht und einem gemeinsam gesungenen Lied. Noch w&auml;hrend sie ein paar S&auml;tze spricht, f&auml;llt ihre Aufmerksamkeit auf eine &auml;ltere Frau, die sie mit gro&szlig;en Augen anschaut. &bdquo;K&ouml;nnen Sie mich heute nicht so gut verstehen?&ldquo;, fragt sie und die Dame nickt. &bdquo;Sie k&ouml;nnen sich auch auf den Stuhl neben mich setzen, dann h&ouml;ren sie mich besser&ldquo;, bietet sie der Seniorin an und Helferin Renate Unger steht auf und hilft beim Platzwechsel. W&auml;hrend Christiane Schuh den Liedtext vorliest, steht auch Rudolf Kupser auf und nimmt einem &auml;lteren Herrn das leere Wasserglas ab. Auch er ist einer der heutigen Helfer und achtet wie Renate Unger und Jutta Gro&szlig;berger darauf, dass die Demenzkranken alles haben, damit sie sich wohlf&uuml;hlen. Wie sie das umsetzen k&ouml;nnen, haben sie w&auml;hrend einer Schulung gelernt, die die Voraussetzung daf&uuml;r ist, das Projekt als Helferin oder Helfer zu betreuen.</p>
<figure id="attachment_57250" aria-describedby="caption-attachment-57250" style="width: 357px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" class="wp-image-57250 size-publisher-md" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/12/Nau_Fachstelle_Maks21-357x210.jpg" alt="" width="357" height="210"/><figcaption id="caption-attachment-57250" class="wp-caption-text">Individuell und Wertsch&auml;tzend: Jeder Mensch erh&auml;lt die Betreuung, die er braucht. Foto: Diakonie Neuendettelsau/ Marlene Schmidt</figcaption></figure>
<p>Nach der Andacht stehen die Motorik und alltagspraktische &Uuml;bungen auf dem Programm. Heute dreht sich alles um das Thema &bdquo;Herbstfarben&ldquo;. Je nach Jahreszeit entwickelt Christiane Schuh ein Betreuungsprogramm, bei dem sich die Demenzkranken aktiv mit einbringen k&ouml;nnen. Neben der Aktivierung der Sinne soll ihnen auch das Gef&uuml;hl vermittelt werden, gebraucht zu werden und einen Platz in der Gesellschaft zu haben. In dem geschlossenen Rahmen erfahren die Demenzkranken Sicherheit und Wohlbefinden. &bdquo;In erster Linie soll ein sch&ouml;ner Nachmittag verbracht werden&ldquo;, betont Christiane Schuh. &bdquo;Demenzkranke merken, dass sie einige Dinge nicht mehr so gut k&ouml;nnen wie fr&uuml;her. Sie sch&auml;men sich, nicht mehr zu wissen wie man Schuhe bindet oder den Kaffeeautomaten bedient. Viele bleiben deswegen lieber zuhause&ldquo;, erz&auml;hlt sie. Wenn sich Demenzkranke dazu entscheiden, regelm&auml;&szlig;ig in die kreative Betreuungsgruppe zu kommen, freut sie sich. &bdquo;Das zeigt uns, dass sie sich hier wohl f&uuml;hlen&ldquo;, betont sie. Einmal in der Woche treffen sich die Erkrankten zusammen mit mindesten einer Gerontopsychiatrischen Fachkraft und drei ausgebildeten Helfern, um das Therapieprogramm klar strukturiert und unter Ber&uuml;cksichtigung jedes Einzelnen zu erleben. Oft wird in Bezug auf die menschlichen Bed&uuml;rfnisse gearbeitet. Zusammen kochen die demenzkranken Menschen Marmelade, backen Kuchen oder besch&auml;ftigen sich mit bekannten Spielen, die sie auch in Bewegung halten. Es wird gemeinsam getanzt, gestaltet, gebastelt oder gemalt. Zu dem h&ouml;ren sie Musik und erz&auml;hlen sich Geschichten, die ihnen je nach Thema in den Sinn kommen.</p>
<p>&bdquo;Wir legen gro&szlig;en Wert auf einen liebevollen Umgang mit den Demenzkranken und achten darauf, dass wir ihnen Freude bereiten&ldquo; so Christiane Schuh. Entwickelt wurde &bdquo;MAKS aktiv!&ldquo; 2008 von Prof. Dr. Elmar Gr&auml;&szlig;el, dem Leiter des Zentrums f&uuml;r Medizinische Versorgungsforschung der Psychiatrischen Universit&auml;tsklinik Erlangen. Die Abk&uuml;rzung &bdquo;MAKS aktiv&ldquo; steht f&uuml;r motorische, alltagspraktische, kognitive und spirituelle Aktivierungstherapie. Erstmalig erprobt wurde es unter anderem in sechs Einrichtungen der Diakonie Neuendettelsau. &bdquo;Das Betreuungsprogramm wurde ein Jahr lang an sechs Tagen in der Woche durchgef&uuml;hrt und konnte zahlreiche Erfolgserlebnisse aufweisen&ldquo;, so Christiane Schuh. Seitdem bietet die Diakonie Neuendettelsau es noch dreimal in der Woche f&uuml;r den station&auml;ren Bereich an. &bdquo;Ambulant gibt es bisher leider wenig M&ouml;glichkeiten, dabei d&uuml;rfen die Menschen, die zuhause gepflegt werden, nicht vergessen werden&ldquo;, betont Schuh. Deswegen gibt es die kreative Betreuungsgruppe.</p>
<p>Die Gruppe wird als Entlastungsangebot f&uuml;r pflegende Angeh&ouml;rige vom Bayrischen Staatsministerium f&uuml;r Gesundheit und Pflege gef&ouml;rdert. Die Kosten k&ouml;nnen bei bestehendem Pflegegrad &uuml;ber das Budget des <img loading="lazy" class="alignright wp-image-29903 size-full" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/02/Evang.-Luth.-Diakoniewerk-Neuendettelsau-logo.png" alt="" width="168" height="67"/>Entlastungsbetrages finanziert werden. Weitere Infos erhalten sie bei der Fachstelle f&uuml;r pflegende Angeh&ouml;rige unter Tel. 09874 8-5555 oder im Internet unter <a href="https://www.diakonieneuendettelsau.de/senioren/beratung-betreuung-entlastung/ansbach/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.diakonieneuendettelsau.de/senioren/beratung-betreuung-entlastung/ansbach/</a></p>
<p>Quelle:&nbsp;Diakoniewerk Neuendettelsau</p>]]></content:encoded>
					
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