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	<title>Müncehn &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>München: +++ Die Predictive Policing bei der Bayerischen Polizei +++</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ansbacher Blaulicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Oct 2021 12:03:01 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Die Predictive Policing bei der Bayerischen Polizei]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2048" height="1371" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/08/08230245/Fingerabdruck-Dakt-Polizei-Erkennungsdienst-4.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/08/08230245/Fingerabdruck-Dakt-Polizei-Erkennungsdienst-4.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/08/08230245/Fingerabdruck-Dakt-Polizei-Erkennungsdienst-4-300x201.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/08/08230245/Fingerabdruck-Dakt-Polizei-Erkennungsdienst-4-1024x685.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/08/08230245/Fingerabdruck-Dakt-Polizei-Erkennungsdienst-4-600x402.jpg 600w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/08/08230245/Fingerabdruck-Dakt-Polizei-Erkennungsdienst-4-450x300.jpg 450w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></div>Die Bayerische Polizei befasst sich seit dem Jahr 2012 mit den M&#246;glichkeiten und Methoden des Predictive Policing und hier im Besonderen mit der raumzentrierten Variante vorhersagender Polizeiarbeit. Predictive Policing ist ein Ansatz, der es erm&#246;glichen soll, polizeiliches Vorgehen auf der Basis valider, wissenschaftlich fundierter Prognosen &#252;ber die Kriminalit&#228;tsentwicklung besser planen zu k&#246;nnen. Ziel ist die [&#8230;]]]></description>
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<p>Predictive Policing ist ein Ansatz, der es erm&ouml;glichen soll, polizeiliches Vorgehen auf der Basis valider, wissenschaftlich fundierter Prognosen &uuml;ber die Kriminalit&auml;tsentwicklung besser planen zu k&ouml;nnen. Ziel ist die Identifizierung von Risikobereichen, in denen durch geeignete Ma&szlig;nahmen k&uuml;nftigen Straftaten begegnet werden soll. Hierf&uuml;r gibt es verschiedene Methoden; diese k&ouml;nnen T&auml;ter-, Opfer und/oder Deliktsbasiert sein. Beispielsweise k&ouml;nnen durch die zeitliche und r&auml;umliche Eingrenzung m&ouml;glicher (Folge-)Taten Polizeikr&auml;fte effizient eingesetzt werden, um Straftaten zu verhindern oder aufzukl&auml;ren.</p>
<p>Infolge damals bundesweit stark steigender Zahlen im Bereich des Wohnungseinbruchsdiebstahls (WED) wurde zur Bek&auml;mpfung des Ph&auml;nomens ein Ma&szlig;nahmenb&uuml;ndel erarbeitet. Ein Teil davon war die Einf&uuml;hrung der Predictive-Policing-Software PRECOBS (Pre Crime Observation System) im Jahr 2014. Die Methodik der Software basiert auf dem Near Repeat-Ph&auml;nomen, also der Beobachtung, dass es im nahen r&auml;umlichen und zeitlichen Umfeld bestimmter Taten vermehrt zu Folgetaten kommt (7 Tage, ca. 500 m).</p>
<p>Die Software wurde in den Ballungsr&auml;umen M&uuml;nchen und N&uuml;rnberg eingesetzt. Dort wurde sie von speziell ausgebildeten Sachbearbeitern (&bdquo;Operatoren&ldquo;) bedient. Das Bayerische Landeskriminalamt nahm als Zentralstelle die Produktverantwortung wahr.</p>
<p>Der starke R&uuml;ckgang der Fallzahlen bei den Wohnungseinbr&uuml;chen in Bayern und die damit verbundene quantitative Minderung der zur Berechnung notwendigen Datengrundlage f&uuml;hrten zu einer Verringerung der Prognosen und beschr&auml;nkten so die effiziente Nutzung von Precobs. Die vom System ausgel&ouml;sten Alarme nahmen unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig ab, so dass eine gezielte Einsatzsteuerung nichtmehr m&ouml;glich war. Die eingangs angedachte Ausweitung auf weitere Ph&auml;nomenbereiche oder die Verwendung in anderen Pr&auml;sidien erwiesen sich mit den in PRECOBS zur Verf&uuml;gung stehenden M&ouml;glichkeiten als nicht umsetzbar. Zudem wurden in den letzten Jahren im Feld der kontinuierlichen Lagearbeit und strategischen Einsatzsteuerung durch die Bayerische Polizei verschiedene Produkte entwickelt bzw. fortentwickelt.</p>
<p>Aufgrund dieser Tatsachen wurde im Rahmen einer Kosten-Nutzen-Abw&auml;gung entschieden, den Betrieb der Software einzustellen.</p>
<p>Die softwaregest&uuml;tzte, vorausschauende Polizeiarbeit kann einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung bereits vorhandener Bek&auml;mpfungsans&auml;tze leisten. Insbesondere als Bestandteil einer Gesamtstrategie hat der Einsatz von softwarebasierten Lage- und Risikoanalysen hohes Potenzial. Das BLKA als kriminalpolizeiliche Zentralstelle wird auch weiterhin strategische und innovative M&ouml;glichkeiten beobachten, um die bayerischen Polizeidienststellen bei der Verbrechensbek&auml;mpfung zu unterst&uuml;tzen.</p>
<p>Quelle: Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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