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	<title>Nächster Schlag gegen Organisierte Kriminalität im Kampf gegen illegales „Cybertrading“ &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>Ansbach + Bamberg + Sofia (Bulgarien): +++ Nächster Schlag gegen Organisierte Kriminalität im Kampf gegen illegales „Cybertrading“ +++</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ansbacher Blaulicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2021 08:28:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1280" height="960" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000611/BIRU-WP-20170626T094405GMT0200.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000611/BIRU-WP-20170626T094405GMT0200.jpg 1280w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000611/BIRU-WP-20170626T094405GMT0200-300x225.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000611/BIRU-WP-20170626T094405GMT0200-1024x768.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000611/BIRU-WP-20170626T094405GMT0200-600x450.jpg 600w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000611/BIRU-WP-20170626T094405GMT0200-86x64.jpg 86w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></div>(1113) Nach intensiver und monatelanger Ermittlungsarbeit gelang der Kriminalpolizeiinspektion Ansbach und der Zentralstelle Cybercrime Bayern ein empfindlicher Schlag gegen international agierende Anlagebetr&#252;ger. In einer gemeinsamen Operation mit bulgarischen Beh&#246;rden wurden Ende Juli mehrere B&#252;rogeb&#228;ude und Wohnungen in Sofia durchsucht. Gegen vier M&#228;nner ergingen Haftbefehle. Die Spezialstaatsanw&#228;lte der Zentralstelle Cybercrime Bayern lassen im Kampfe gegen betr&#252;gerisches [&#8230;]]]></description>
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<p>Nach intensiver und monatelanger Ermittlungsarbeit gelang der <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/kriminalpolizeiinspektion-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Kriminalpolizeiinspektion Ansbach</a> und der Zentralstelle Cybercrime Bayern ein empfindlicher Schlag gegen international agierende Anlagebetr&uuml;ger. In einer gemeinsamen Operation mit bulgarischen Beh&ouml;rden wurden Ende Juli mehrere B&uuml;rogeb&auml;ude und Wohnungen in Sofia durchsucht. Gegen vier M&auml;nner ergingen Haftbefehle.</p>
<p>Die Spezialstaatsanw&auml;lte der Zentralstelle Cybercrime Bayern lassen im Kampfe gegen betr&uuml;gerisches Cybertrading nicht locker: Am 27.07.2021 erfolgten in einem weiteren gro&szlig;en Ermittlungskomplex Durchsuchungen und Festnahmen in Bulgarien. Bei den Zugriffen waren erneut bayerische Beamte vor Ort im Einsatz. Die vier fest genommenen M&auml;nner, deren Auslieferung aus Bulgarien nun angestrebt wird, stehen im dringenden Tatverdacht, aus einem Callcenter in Bulgarien Anleger im gesamten deutschsprachigen Raum im Wege des sog. Cybertrading betrogen und um einen Betrag in H&ouml;he von insgesamt mehreren Millionen Euro gebracht zu haben.</p>
<p>Anlass der Ermittlungen des Fachkommissariats f&uuml;r Wirtschafts- und Verm&ouml;genskriminalit&auml;t der Ansbacher Kriminalpolizei waren zahlreiche Strafanzeigen von betrogenen Anlegern aus ganz Bayern. Die Gesch&auml;digten hatten zuvor teils hohe Summen auf vermeintlichen Trading-Plattformen im Internet investiert. Tats&auml;chlich floss das Geld aber &uuml;ber komplexe Geldw&auml;schenetzwerke letztlich auf die Konten der mutma&szlig;lichen Betr&uuml;ger.</p>
<p>Die Anleger informierten sich im Vorfeld auf verschiedenen Webseiten &uuml;ber diverse Anlagem&ouml;glichkeiten und gaben hier ihre Kontaktdaten preis. Die Betr&uuml;ger nutzten die so gewonnenen Daten, um im Anschluss aus einem Callcenter heraus mittels speziell geschulter Telefonagenten (vermeintliche &bdquo;Trading-Spezialisten&ldquo;) Kontakt zu den Interessierten aufzunehmen. Diesen bot man in den Telefongespr&auml;chen und in E-Mails daraufhin angeblich lukrative Investments im Bereich sogenannter bin&auml;rer Optionen, CFDs, Forex oder Kryptow&auml;hrungen an. Insbesondere zu Beginn der Gesch&auml;ftsbeziehung wurden den Anlegern regelm&auml;&szlig;ig durch simulierte Charts betr&auml;chtliche Gewinne wahrheitswidrig vorgespiegelt, verbunden mit der Forderung nach weiteren Investments. Die Gesch&auml;digten w&auml;hnten ihr Verm&ouml;gen gut angelegt &ndash; tats&auml;chlich wurde es jedoch nie in die angebotenen Finanzprodukte investiert, sondern von den T&auml;tern selbst vereinnahmt.</p>
<p>Teilweise investierten die gutgl&auml;ubigen Anleger hohe Geldsummen &ndash; allein in einem Fall aus dem <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a> wurde auf diese Weise ein Betrag in sechsstelliger H&ouml;he erbeutet. Der bisher bekannt gewordene Gesamtschaden betr&auml;gt allein in dem Tatkomplex, in dem jetzt die Zugriffe in Sofia erfolgten, mehrere Millionen Euro, wobei von einem hohen Dunkelfeld auszugehen ist.</p>
<p>Die intensiven und monatelangen Ermittlungen der bayerischen Ermittler richteten den Verdacht auf Tatverd&auml;chtige, die aus dem Ausland heraus agierten &ndash; unter anderem aus einem Callcenter in Sofia (Bulgarien). Am 27.07.2021 durchsuchten zwei Staatsanw&auml;lte der Zentralstelle Cybercrime Bayern, Ermittler der Ansbacher Kriminalpolizei und des Bundeskriminalamtes &ndash; unter Leitung der Spezialstaatsanwaltschaft in Sofia und einer auf die Bek&auml;mpfung der organisierten Kriminalit&auml;t spezialisierten bulgarischen Polizeibeh&ouml;rde &ndash; zeitgleich mehrere B&uuml;rogeb&auml;ude und Wohnungen in Sofia. Dabei wurden die Beamten auch von Digital-Forensikern des Cybercrime-Kommissariats der N&uuml;rnberger Kriminalpolizei unterst&uuml;tzt.</p>
<p>Hierbei stie&szlig;en die Beamten unter anderem auf ein vollbesetztes, offensichtlich auf den deutschen Sprachraum spezialisiertes Callcenter, in dem Telefonagenten ihrer auf Betrug angelegten T&auml;tigkeit nachgingen. Durch die in Sofia gewonnenen Erkenntnisse konnten vier Europ&auml;ische Haftbefehle wegen des dringenden Tatverdachts des gewerbs- und bandenm&auml;&szlig;igen Betrugs erwirkt und noch vor Ort vollzogen werden. Hierbei handelte es sich um die mutma&szlig;lichen Hauptakteure des Callcenters sowie um besonders erfolgreiche Telefonagenten. Von den bulgarischen Gerichten ist nun in den kommenden Wochen &uuml;ber die Auslieferung der Festgenommenen &ndash; eines deutschen, eines israelischen und zweier bulgarischer Staatsangeh&ouml;riger &ndash; nach Deutschland zu entscheiden.</p>
<p>Neben den Festnahmen gelang es den Ermittlern, in Sofia umfangreiches Beweismaterial, insbesondere elektronische Daten, zu sichern. Von der Auswertung dieser Daten erwarten sich die Beamten weitere Erkenntnisse zu den Hinterm&auml;nnern des Callcenters.</p>
<p>Auf Grund der akribischen Ermittlungsarbeit der Beamtinnen und Beamten der Ansbacher Kriminalpolizei und der ZCB sowie der hervorragend funktionierenden l&auml;nder&uuml;bergreifenden Strafverfolgung bayerischer und bulgarischer Ermittler unter Einbindung des Bundeskriminalamtes ist mit der Festnahme- und Durchsuchungsaktion und der damit verbundenen Zerschlagung des Callcenters in Sofia ein empfindlicher Schlag gegen die internationale organisierte Kriminalit&auml;t auf dem Feld des Cybertradings gelungen.</p>
<p>Die T&auml;tergruppierung ist nach dem derzeitigen Ermittlungsstand verantwortlich f&uuml;r die Plattformen alphafinancialgroup.com (offline), zurichfinancialgroup.co, genevacapitalgroup.com und zuletzt promarketsgroup.com. Die Ermittlungen dauern an.</p>
<p>Seit dem <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/1-januar/" target="_blank" data-wpel-link="internal">1. Januar</a> 2015 besteht bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg die Zentralstelle Cybercrime Bayern. Diese Zentralstelle ist bayernweit zust&auml;ndig f&uuml;r die Bearbeitung herausgehobener Ermittlungsverfahren im Bereich der Cyberkriminalit&auml;t. Sie ermittelt in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Spezialisten der Landes- und Bundespolizei, des Bundeskriminalamts, des Zollfahndungsdienstes und mit internationalen Partnern, z.B. bei Angriffen auf bedeutende Wirtschaftszweige oder bei Verfahren aus dem Bereich der organisierten Cyberkriminalit&auml;t.</p>
<p>Auch dann, wenn bei Verfahren der Allgemeinkriminalit&auml;t ein hoher Ermittlungsaufwand im Bereich der Computer- und Informationstechnik abzuarbeiten ist, werden die Staatsanw&auml;lte der Zentralstelle t&auml;tig. Die bearbeiteten F&auml;lle sind vielf&auml;ltig. Sie reichen von Hackerangriffen &uuml;ber F&auml;lle des Vorkasse-Betrugs im Internet, z. B. durch professionelle sog. Fake-Shops, und F&auml;lle von Ransomware bis hin zum Handel mit Waffen, Drogen und Falschgeld im Darknet. Zudem ist die Zentralstelle Cybercrime Bayern f&uuml;r herausgehobene F&auml;lle der Wirtschaftscyberkriminalit&auml;t zust&auml;ndig.</p>
<p>Derzeit sind 18 Staatsanw&auml;ltinnen und Staatsanw&auml;lte und vier IT-Forensikerinnen und IT-Forensiker bei der Zentralstelle Cybercrime Bayern t&auml;tig.</p>
<p>Quelle: Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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