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	<title>Nahrung &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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	<title>Nahrung &#8211; fränkischer.de</title>
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	<item>
		<title>Essen stärkt die Region</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Business Lounge Magazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Sep 2017 07:13:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landratsamt Landkreis Ansbach]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="663" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213335/BBV-Landwirte-bei-der-Arbeit.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213335/BBV-Landwirte-bei-der-Arbeit.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213335/BBV-Landwirte-bei-der-Arbeit-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div>Bio, Regional oder Fix &#38; Fertig &#8211; f&#252;r die Region sind die unterschiedlichen Lebensmittelproduzenten ein wichtiger Wirtschaftszweig*. Wenn der Hunger kommt, greifen viele Menschen zu Fertigprodukten, weil es bequem ist und schnell geht. Andere Verbraucher entscheiden sich dagegen bewusst f&#252;r Produkte aus der Region oder f&#252;r Biolebensmittel. Die Bandbreite an Lebensmittelherstellern in der Region ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="663" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213335/BBV-Landwirte-bei-der-Arbeit.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213335/BBV-Landwirte-bei-der-Arbeit.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213335/BBV-Landwirte-bei-der-Arbeit-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div><p><strong>Bio, Regional oder Fix &amp; Fertig &ndash; f&uuml;r die Region sind die unterschiedlichen Lebensmittelproduzenten ein wichtiger Wirtschaftszweig*. Wenn der Hunger kommt, greifen viele Menschen zu Fertigprodukten, weil es bequem ist und schnell geht. Andere Verbraucher entscheiden sich dagegen bewusst f&uuml;r Produkte aus der Region oder f&uuml;r Biolebensmittel. Die Bandbreite an Lebensmittelherstellern in der Region ist riesig. &bdquo;Es gibt eine ganze Reihe von gro&szlig;en und kleinen Unternehmen; zusammen sind es rund 40 mit etwa 2.000 Arbeitspl&auml;tzen bei uns im <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a>&ldquo;, erkl&auml;rt Thomas Merkel von der Wirtschaftsf&ouml;rderung des Landkreises Ansbach. &bdquo;Und nat&uuml;rlich gibt es noch einen ganz wichtigen Bereich hier im l&auml;ndlich gepr&auml;gten Raum: die landwirtschaftlichen Betriebe.&ldquo;</strong></p>
<div id="attachment_3177" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<p><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Rudolf-F&#xE4;hnlein-BBV.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="alignleft size-medium wp-image-51055" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Rudolf-F&#xE4;hnlein-BBV.jpg" alt="" width="300" height="222" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213319/Rudolf-F%C3%A4hnlein-BBV.jpg 400w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213319/Rudolf-F%C3%A4hnlein-BBV-300x222.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213319/Rudolf-F%C3%A4hnlein-BBV-86x64.jpg 86w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a></p>
<p class="wp-caption-text">Rudolf F&auml;hnlein, Direktor des bayerischen Bauernverbands</p>
</div>
<p><strong>Die Landwirtschaft</strong><br>
Rund 10.000 landwirtschaftliche Betriebe gibt es in Mittelfranken, rund 360 von ihnen sind Biobauern. Ganz klar die Nummer eins sind die Milchviehbetriebe, stellt Rudolf F&auml;hnlein, Direktor des Bayerischen Bauernverbands, fest. Rund 30 Prozent des Gesch&auml;fts der Landwirte l&auml;uft &uuml;ber die Milch. 165.000 Milchk&uuml;he stehen in den St&auml;llen der mittelfr&auml;nkischen Landwirte. Den Schwerpunkt bilden die Landkreise Ansbach, Neustadt/Aisch-Bad Windsheim und Wei&szlig;enburg-Gunzenhausen. &bdquo;Jeder zweite Liter Milch geht raus aus Bayern&ldquo;, sagt F&auml;hnlein. Und die Steigerungsraten in der Produktion sind hoch: Ern&auml;hrte ein Landwirt in den 1950er Jahren zehn Menschen, sind es heute 155 Menschen. Fr&uuml;her war die Dichte an Molkereien in der Region gro&szlig; &ndash; heute gibt es nur noch die beiden Genossenschaftsmolkereien in Windsbach (<a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a>) und Langenfeld (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim). Viel Milch aus der Region flie&szlig;t an die gro&szlig;en Hersteller wie beispielsweise Danone im unterfr&auml;nkischen Ochsenfurt, Zott in Mertingen im Landkreis Donau-Ries oder an die Privatmolkerei Bechtel im oberpf&auml;lzischen Schwarzenberg, die unter anderem hinter &bdquo;Gr&uuml;nl&auml;nder Naturk&auml;se&ldquo; und der Lidl-Marke &bdquo;Milbona&ldquo; steht. Wer als Verbraucher zu Milchprodukten aus Bayern greifen m&ouml;chte, dem empfiehlt Rudolf F&auml;hnlein auf die Kontrollnummer auf der Verpackung zu achten, denn wenn &bdquo;DE-BY&ldquo; darauf steht, dann kommt die Milch aus dem Freistaat. Zum Gl&uuml;ck f&uuml;r die Milchviehbauern hat sich der Markt in China erholt, so der Direktor des Bauernverbands, doch die Sanktionen gegen Russland sind nach wie vor im Geldbeutel der Landwirte sp&uuml;rbar. &bdquo;Immer wenn die Politik eingreift, wird es schwierig&ldquo;, stellt Rudolf F&auml;hnlein fest.</p>
<p>In der Region kommen nach der Milch Schweinefleisch, Weizen und Braugerste. Rund 2.180 Betriebe halten in Mittelfranken Schweine &ndash; zusammen macht das 255.000 Mastschweine. &bdquo;Die Zahlen sind r&uuml;ckl&auml;ufig, was vor allem an der Wirtschaftlichkeit liegt&ldquo;, erkl&auml;rt F&auml;hnlein. Die Tiere finden unter anderem im Schlachthof in Crailsheim, der zur Vion-Gruppe geh&ouml;rt, ihr Ende. Die Schlachttiere kommen aus einem Umkreis von maximal 200 Kilometern &ndash; von Crailsheim gehen die Waren vorrangig zu Partnern aus S&uuml;ddeutschland. Zu den Kunden geh&ouml;ren neben bekannten Handelsketten auch gr&ouml;&szlig;ere mittelst&auml;ndische Metzgereien. In Schw&auml;bisch Hall hat die B&auml;uerliche Erzeugergemeinschaft im Jahr 2001 den ehemals kommunalen Schlachthof erworben, um eine drohende Schlie&szlig;ung abzuwenden. Heute schlachten dort die Mitgliedsbetriebe der Erzeugergemeinschaft selbst und einige Haller Metzger. Und auch in den Schlachthof nach F&uuml;rth-Burgfarrnbach liefern die Landwirte aus der Region ihre Tiere. Daneben gibt es noch einige kleinere Metzgereischlachth&ouml;fe, so F&auml;hnlein. Der Schwerpunkt des Gem&uuml;seanbaus in der Region liegt im sogenannten Knoblauchsland, einem der gr&ouml;&szlig;ten zusammenh&auml;ngenden Anbaugebiete Deutschlands rund um die St&auml;dte N&uuml;rnberg, F&uuml;rth und Erlangen. 1989 schlossen sich 44 Bauern aus dem Knoblauchsland zum &bdquo;Gem&uuml;seerzeugerring Knoblauchsland e.V.&ldquo; zusammen. Zwiebelzuchten haben diesem Landstrich zu seinem Namen verholfen. Heute bewirtschaften rund 130 Betriebe 2.100 Hektar landwirtschaftliche Nutzfl&auml;chen, die Gem&uuml;sefl&auml;che betr&auml;gt 1.500 Hektar. 100 Hektar sind unter Glas. Angebaut werden vor allem die klassischen Gew&auml;chshauskulturen wie Gurken, Tomaten, Paprika, Salate, Feldsalat und Kr&auml;uter. &bdquo;Der Verbraucher m&ouml;chte immer &ouml;fter das ganze Jahr &uuml;ber regionale Produkte kaufen. Deshalb nimmt bei uns auch die Zahl der Gew&auml;chsh&auml;user zu&ldquo;, sagt Rudolf F&auml;hnlein. So hat ein Gem&uuml;sebauer aus dem Knoblauchsland in Dinkelsb&uuml;hl (<a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a>) ein hochmodernes Gew&auml;chshaus f&uuml;r Tomaten errichtet und beliefert damit die Superm&auml;rkte der Region. Was f&uuml;r das St&auml;dtedreieck der Metropolregion der Gem&uuml;seanbau ist, bedeuten f&uuml;r den Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim der Meerrettich und die Zuckerr&uuml;be. Rund hundert Krenbauern pflanzen die scharfe schwarze Wurzel an. In Unter- und Mittelfranken rund um das Werk von S&uuml;dzucker in Ochsenfurt bauen im Bereich des &bdquo;Rings Fr&auml;nkischer Zuckerr&uuml;benbauer&ldquo; rund 3.500 Landwirte auf 25.000 Hektar die Zuckerr&uuml;be an.</p>
<div id="attachment_3161" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<p><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Kupfer-Otto-Kupfer.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="alignleft size-medium wp-image-51067" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Kupfer-Otto-Kupfer-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213419/Kupfer-Otto-Kupfer-300x194.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213419/Kupfer-Otto-Kupfer-210x136.jpg 210w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213419/Kupfer-Otto-Kupfer.jpg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a></p>
<p class="wp-caption-text">Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Otto Kupfer</p>
</div>
<p><strong>Hans Kupfer &amp; Sohn GmbH &amp; Co. KG, Heilsbronn</strong><br>
Im Jahr 1906 beginnt die Geschichte eines Traditionsunternehmens in Heilsbronn: Hans Kupfer gr&uuml;ndet eine Metzgerei. Nach dem Zweiten Weltkrieg nimmt das Unternehmen seinen Betrieb wieder auf. Im Jahr 1981 steigt sein Enkel Otto Kupfer in die Gesch&auml;ftsleitung ein und erobert den spanischen sowie franz&ouml;sischen Markt. Heute hat die Hans Kupfer &amp; Sohn GmbH &amp; Co. KG knapp 1.000 Mitarbeiter, am Stammsitz in Heilsbronn sind es rund 700 Besch&auml;ftigte. Sie fertigen jedes Jahr 28.000 Tonnen Wurstwaren wie Leberk&auml;se, Bierschinken, Gefl&uuml;gelaufschnitte, Wiener oder Minisalamis. Die Produkte finden sich im deutschen Lebensmitteleinzelhandel und in 25 L&auml;ndern in Europa. Ab August wird sich Salami aus dem fr&auml;nkischen Unternehmen auf den Weg in den US-amerikanischen Markt machen. Am Produktionsstandort in N&uuml;rnberg stellt das Unternehmen mit rund 250 Mitarbeitern pro Tag rund eine Million Original N&uuml;rnberger Rostbratw&uuml;rste unter gesch&uuml;tzter Herkunft her: Das Rezept daf&uuml;r stammt aus dem 15. Jahrhundert. Das Geheimnis h&uuml;tet der Betrieb &ndash; nur soviel: Schweinefleisch wird mit Majoran gew&uuml;rzt und dann in einen Schafssaitling gef&uuml;llt. Bei der Frage nach seiner Lieblingswurst zeigt sich Unternehmer Otto Kupfer ganz diplomatisch: &bdquo;Eigentlich schmeckt mir die N&uuml;rnberger <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/ansbacher-bratwurst/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Bratwurst</a> besser, aber die Ansbacher ist nat&uuml;rlich auch ganz hervorragend.&ldquo; Im th&uuml;ringischen G&uuml;nthersleben fertigen knapp 60 Mitarbeiter unter gesch&uuml;tzter Herkunftsbezeichnung unter anderem Th&uuml;ringer Rostbratw&uuml;rste, Rotw&uuml;rste und Leberw&uuml;rste. Alle drei Produktionsst&auml;tten erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund 180 Millionen Euro im Jahr.</p>
<div id="attachment_3162" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<p><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Kupfer-Produkte-1.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-51068" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Kupfer-Produkte-1-300x183.jpg" alt="" width="300" height="183" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213424/Kupfer-Produkte-1-300x183.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213424/Kupfer-Produkte-1.jpg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a></p>
<p class="wp-caption-text">Produkte von Kupfer</p>
</div>
<p>Im Jahr 2006 kommt der Schock f&uuml;r das Unternehmen &ndash; kurz vor den Feierlichkeiten zum 100-j&auml;hrigen Jubil&auml;um zerst&ouml;rt ein Gro&szlig;brand die Produktionsst&auml;tte in Heilsbronn fast vollst&auml;ndig. Trotz verschiedener Subventionsangebote aus anderen Regionen entscheidet sich Otto Kupfer, &bdquo;in der Heimat&ldquo; zu bleiben. Innerhalb nur eines Jahres gelingt es, den Standort nach modernsten Ma&szlig;st&auml;ben wieder aufzubauen. F&uuml;r das Engagement gibt es im Jahr 2008 den Jobstar der Metropolregion N&uuml;rnberg. Aktuell arbeitet die vierte Generation der Familie Kupfer an der Er&ouml;ffnung eines neuen Metzgermarktes in Heilsbronn &ndash; Jakob Kupfer, der Urenkel von Hans, tritt damit in die Fu&szlig;stapfen seiner V&auml;ter. Das Unternehmen setzt auch auf aktuelle Trends: Seit eineinhalb Jahren gibt es Produkte f&uuml;r Vegetarier &ndash; rund ein Prozent des Umsatzes macht das Unternehmen damit. Und auch beim Thema Bio ist der Betrieb aktiv und bezieht Fleisch von Landwirten aus Schw&auml;bisch Hall. &bdquo;Mit unserem Veggie- und Bio-Sortiment runden wir unser traditionelles Wurstangebot ab. Auch weiterhin werden wir den Markt beobachten und f&uuml;r uns entscheiden, welche Trends zu uns passen&ldquo;, so Otto Kupfer.</p>
<p><strong>Triesdorfer Molkerei</strong><br>
Eine Kooperation mit der Molkerei in Crailsheim hat es m&ouml;glich gemacht: Zwei K&auml;sesorten entstehen rein aus Triesdorfer Milch nur einen Steinwurf vom Milchgewinnungszentrum entfernt: Es sind der Camembert &bdquo;Triesdorfer Silber&ldquo; und der &bdquo;Wilde Markgraf&ldquo;. Mittelfrankens Bezirkstagspr&auml;sident <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/richard-bartsch/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Richard Bartsch</a> freut sich &uuml;ber den Schulterschluss von Milchgewinnungszentrum und dem Milchwirtschaftlichen Verein Franken (MVF) als Betreiber der Triesdorfer Molkerei. &bdquo;Es ist schwierig, eine konstante Menge und Qualit&auml;t an Milch zu liefern, die wirtschaftlich vertretbar ist&ldquo;, r&auml;umt er ein. Dank einer separaten Kammer im Tanksammelwagen kann die Triesdorfer Milch &uuml;ber die kurze Strecke bef&ouml;rdert werden, ohne sich mit anderer Milch zu vermischen. &bdquo;Wenn man von Regionalit&auml;t spricht, meint man normalerweise 50 Kilometer, hier sind es 100 Meter&ldquo;, freut sich Molkereimeister Rudolf Raith. Die Geschichte einer Triesdorfer Molkerei ist historisch verbrieft. Schon 1737 wurden zwei Meierei-Scheunen errichtet, 1931 entstand die Molkerei schlie&szlig;lich an ihrem heutigen Standort.</p>
<div id="attachment_3187" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<p><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Buerger-Martin-Bihlmaier.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="alignleft size-medium wp-image-51059" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Buerger-Martin-Bihlmaier-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213340/Buerger-Martin-Bihlmaier-300x204.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213340/Buerger-Martin-Bihlmaier.jpg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a></p>
<p class="wp-caption-text">Martin Bihlmaier, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer B&uuml;rger</p>
</div>
<p><strong>B&uuml;rger GmbH &amp; Co. KG, Crailsheim</strong><br>
Seit &uuml;ber 80 Jahren produziert das 1934 von Richard B&uuml;rger gegr&uuml;ndete Unternehmen regionale und &uuml;berregionale Teigwarenspezialit&auml;ten. Zun&auml;chst als Feinkosthersteller von Mayonnaise und Salaten, entwickelte sich das Unternehmen stetig weiter. Im Jahr 1960 &uuml;bernahm Erwin Bihlmaier, der 1947 ins Unternehmen eingetreten war, die Gesch&auml;fte. 1963 begann er mit der h&auml;ndischen Produktion von Maultaschen. Schon ein Jahr sp&auml;ter erfand sein Sohn Richard Bihlmaier eine Maschine zur industriellen Herstellung. Auch die Entwicklung der Schupfnudelmaschine in den 1970er Jahren sorgte f&uuml;r Aufsehen. Immerhin rettete sie die schw&auml;bische Spezialit&auml;t vor dem Aussterben. Mittlerweile f&uuml;hrt Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Martin Bihlmaier B&uuml;rger in der dritten Generation. Heute produzieren rund 800 Mitarbeiter an den beiden baden-w&uuml;rttembergischen Standorten Ditzingen und Crailsheim 330 Tonnen Lebensmittel pro Tag. Etwa zweieinhalb Millionen Maultaschen verlassen t&auml;glich die Produktionsst&auml;tten des Maultaschenmarktf&uuml;hrers.</p>
<div id="attachment_3188" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<p><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Buerger-Maultaschen-auf-Band.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="alignleft size-medium wp-image-51060" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Buerger-Maultaschen-auf-Band-300x218.jpg" alt="" width="300" height="218" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213344/Buerger-Maultaschen-auf-Band-300x218.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213344/Buerger-Maultaschen-auf-Band.jpg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a></p>
<p class="wp-caption-text">Die Maultaschenproduktion bei B&uuml;rger in Crailsheim</p>
</div>
<p>Zu den fast 200 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2016 trug aber auch das starke Gesch&auml;ft mit frischen Sp&auml;tzle, Schupfnudeln und Co bei. Neben den Frischeprodukten f&uuml;r den Lebensmitteleinzelhandel stellt das Unternehmen tiefgek&uuml;hlte Ware f&uuml;r Gro&szlig;verbraucher her. F&uuml;r diese gibt es nicht nur schw&auml;bische Teigwaren, sondern auch italienische Pasta und internationale Fertiggerichte. Als einer der gr&ouml;&szlig;ten baden-w&uuml;rttembergischen Lebensmittelhersteller f&uuml;hlt sich B&uuml;rger stark mit der Region verbunden. Das &auml;u&szlig;ert sich beispielsweise in besonderen Produktentwicklungen wie der &bdquo;Kloster-Maultasche&ldquo;. Mit Bier der Alpirsbacher Klosterbrauerei verfeinert, geht diese zu den Urspr&uuml;ngen zur&uuml;ck, welche der Legende nach im Kloster Maulbronn erfunden wurde. Die M&ouml;nche erhielten w&auml;hrend der Fastenzeit ein gro&szlig;es St&uuml;ck Fleisch, das sie genie&szlig;en wollten ohne Ansto&szlig; zu erregen. Deshalb hackten sie es klein und mischten es mit Kr&auml;utern und Spinat um den Eindruck eines fleischlosen Mahles zu erwecken. Als zus&auml;tzliche Tarnung versteckten die Geistlichen die Mischung in einem Nudelteig. So entstand die legend&auml;re Maultasche, im L&auml;ndle auch &bdquo;Herrgottsbschei&szlig;erle&ldquo; genannt.</p>
<div id="attachment_3171" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<p><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Merkendorf-Krautfeld.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="alignleft size-medium wp-image-51069" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Merkendorf-Krautfeld-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213428/Merkendorf-Krautfeld-300x169.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213428/Merkendorf-Krautfeld.jpg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a></p>
<p class="wp-caption-text">Krautfeld bei Merkendorf</p>
</div>
<p><strong>Merkendorfer Kraut GmbH &amp; Co. KG</strong><br>
Die Geschichte des Krautanbaus rund um Merkendorf im <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a> geht weit zur&uuml;ck: Im 18. Jahrhundert erlebte die Stadt eine Bl&uuml;tezeit. Die Krautbauern belieferten die M&auml;rkte in Gunzenhausen, Spalt, Schwabach, Ellingen und Wei&szlig;enburg. Sie waren Hoflieferanten im Markgrafenschloss in Ansbach und in der Sommerresidenz in Triesdorf &ndash; ja, auch die feine Gesellschaft liebte den Geschmack des s&auml;uerlichen Gem&uuml;ses &ndash; bis nach Baden-W&uuml;rttemberg fuhren die Krautwagen im Jahr 1790. Und auch heute lebt die Tradition in der Stadt mit knapp 3.000 Einwohnern.</p>
<div id="attachment_3157" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<p><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Juergen-Reuter-Kraut-Merkendorf.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="alignleft size-medium wp-image-51065" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Juergen-Reuter-Kraut-Merkendorf-300x203.jpg" alt="" width="300" height="203" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213407/Juergen-Reuter-Kraut-Merkendorf-300x203.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213407/Juergen-Reuter-Kraut-Merkendorf.jpg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a></p>
<p class="wp-caption-text">J&uuml;rgen Reuter, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Merkendorfer Kraut GmbH &amp; Co. KG</p>
</div>
<p>&bdquo;F&uuml;r rund 80 Prozent aller T&auml;tigkeiten vom Pflanzen bis zum fertigen Sauerkraut ist bei uns Handarbeit erforderlich&ldquo;, sagt J&uuml;rgen Reuter, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Merkendorfer Kraut GmbH &amp; Co. KG. Er ist sich sicher: Erst die N&auml;he zum Produkt schafft die besondere Qualit&auml;t. Rund 60.000 Krautk&ouml;pfe verarbeitet der Familienbetrieb jedes Jahr zu den beiden markengesch&uuml;tzten Qualit&auml;tsprodukten &bdquo;Merkendorfer Sauerkraut&ldquo; und &bdquo;Merkendorfer Kraut&ldquo;. Auf einer Fl&auml;che von zwei Hektar baut das Familienunternehmen mit Sitz in Heglau &ndash; einem Ortsteil von Merkendorf &ndash; Wei&szlig;kraut, Blaukraut, Wirsing und Spitzkraut an. Als Krautbauern hat die Familie Reuter &uuml;ber 30 Jahre Erfahrung im Gesch&auml;ft. In den Anfangsjahren lieferten sie ihr frisch geerntetes Gem&uuml;se an eine Sauerkrautfabrik, die ihren Betrieb jedoch im Jahr 1989 einstellte. Doch die Reuters steckten den Kopf nicht in den Sand und starteten selbst mit der Vermarktung ihrer Produkte. Das Merkendorfer Kraut findet sich &uuml;ber Regional-agenturen in vielen Superm&auml;rkten, Bauernl&auml;den und in den Regalen von b&auml;uerlichen Direktvermarktern und Interessengemeinschaften wie beispielsweise Regionalbuffet, Original Regional oder Hofschmecker. &bdquo;Die komplette Wertsch&ouml;pfung bleibt in der Region&ldquo;, stellt J&uuml;rgen Reuter fest. Auf seinen festen Verkaufstouren beliefert der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer viele Gastst&auml;tten, Restaurants und Metzgereien im Umkreis von rund 60 Kilometern. Die Herstellung des Sauerkrauts ist ganz traditionell: Das Eins&auml;uern findet nur unter Zugabe von Salz statt. Dazu wird im G&auml;rbeh&auml;lter das Wei&szlig;kraut mit Salz vermischt und gepresst. Unter Luftabschluss kommt der G&auml;rungsprozess in Gang, der je nach Temperatur und gew&uuml;nschtem S&auml;uregrad ein bis drei Wochen dauert. Wenn das Sauerkraut fertig vergoren ist, wird es frisch aus dem Fass abgepackt. Die ersten Sorten erntet das Familienunternehmen bereits Mitte Juni. Ab Oktober wird das Sauerkraut auch in Dosen abgef&uuml;llt. &bdquo;Das ist aber nur ein Nebenprodukt f&uuml;r uns &ndash; Hauptprodukt ist das Sauerkraut aus dem Fass&ldquo;, erkl&auml;rt J&uuml;rgen Reuter. Im Betrieb in Heglau k&ouml;nnen Privatpersonen im Hofladen einkaufen; wer au&szlig;erhalb der &Ouml;ffnungszeiten kommt, f&uuml;r den gibt es einen 24-Stunden-Verkaufsautomaten mit Produkten aus der Region.</p>
<div id="attachment_3172" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<p><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Milchhaeuschen-2.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="alignleft size-medium wp-image-51070" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Milchhaeuschen-2-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213435/Milchhaeuschen-2-300x169.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213435/Milchhaeuschen-2.jpg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a></p>
<p class="wp-caption-text">24-Stunden Tankstelle: Das Milchh&auml;uschen bei Leutershausen</p>
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<p><strong>Der Milchautomat von Wiedersbach</strong><br>
Mitten auf dem Land, in Wiedersbach mit rund 400 Einwohnern, einem Ortsteil von Leutershausen im <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a>, steht das Milchh&auml;uschen. Direkt vor dem Bauernhof der Familie H&ouml;rber k&ouml;nnen Verbraucher rund um die Uhr Milch melkfrisch aus dem Automaten zapfen. Die Idee zum Milchh&auml;uschen hatten die beiden Br&uuml;der Johannes und Markus H&ouml;rber, die auf dem elterlichen Hof mitarbeiten. Auf einer Landwirtschaftsmesse vor ein paar Jahren entdeckte Markus einen Milchautomaten, doch das Thema war f&uuml;r ihn zun&auml;chst erledigt. Erst vor knapp zwei Jahren wurde es konkreter. &bdquo;Die Lage unseres Betriebs ist sehr gut. Der Verkehr von Leutershausen nach Ansbach geht nur wenige Meter an unserem Hof vorbei. Und regionale Produkte sind im Moment voll im Trend&ldquo;, erz&auml;hlt er. 6.500 Euro hat der Milchautomat gekostet. F&uuml;r einen Euro gibt es eine Glasflasche, f&uuml;r einen weiteren Euro den Liter frische Milch; die Gef&auml;&szlig;e zum Abf&uuml;llen kann der Kunde aber auch selbst mitbringen. Im Inneren des H&auml;uschens steht der Automat mit zwei 50 Liter-Edelstahlkannen voll Milch. Das Ger&auml;t arbeitet wie ein K&uuml;hlschrank, die Temperatur betr&auml;gt konstant vier Grad. &bdquo;Au&szlig;erdem sorgen R&uuml;hrwerke, dass die Milch jede halbe Stunde umger&uuml;hrt wird&ldquo;, erkl&auml;rt Johannes H&ouml;rber. &bdquo;Dadurch kann sich der Rahm nicht absetzen und die Milch bleibt immer sch&ouml;n gleichm&auml;&szlig;ig.&ldquo; Insgesamt 55 K&uuml;he sorgen im Stall der Familie H&ouml;rber an einem Melkroboter bis zu viermal am Tag f&uuml;r Nachschub im Milchh&auml;uschen.</p>
<div id="attachment_3193" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<figure id="attachment_51061" aria-describedby="caption-attachment-51061" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Guenther-Gabsteiger.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-51061" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Guenther-Gabsteiger-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213348/Guenther-Gabsteiger-300x212.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213348/Guenther-Gabsteiger.jpg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a><figcaption id="caption-attachment-51061" class="wp-caption-text"><span style="text-align: left;">G&uuml;nter Gabsteiger, Vorstand des Fischerzeugerrings Mittelfranken</span></figcaption></figure>
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<p><strong>Fischerzeugerring Mittelfranken</strong><br>
Egal ob blau oder knusprig gebacken: &bdquo;Der Karpfen ist das ges&uuml;ndeste Lebensmittel der Welt&ldquo;, davon ist G&uuml;nter Gabsteiger aus Cadolzburg im Landkreis F&uuml;rth &uuml;berzeugt. Der ehemalige Landtagsabgeordnete ist Vorstand des Fischerzeugerrings Mittelfranken, der rund 450 Mitglieder hat. Die Teichwirtschaft in der Region blickt auf eine jahrhundertealte Tradition zur&uuml;ck: Den Karpfen brachten die R&ouml;mer nach Deutschland. Schon im Mittelalter entstanden in Franken die ersten Teiche. Ein Kilo Karpfen kostete damals so viel wie sechs Kilogramm Rindfleisch oder 24 Ma&szlig; Bier. Neben der <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/ansbacher-bratwurst/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Bratwurst</a> gilt das Schuppentier als das Gericht der Franken. Bis der Speisefisch auf dem Teller landet, dauert es drei Jahre, dann bringt er am Ende zwischen 1.200 und 1.500 Gramm auf die Waage.</p>
<p><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Abfischen.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-51057" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Abfischen-300x229.jpg" alt="" width="300" height="229" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213327/Abfischen-300x229.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213327/Abfischen.jpg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a></p>
<p>Karpfenfans m&uuml;ssen sich noch ein wenig gedulden, denn die Saison startet in den Monaten mit &bdquo;R&ldquo;, sie geht also von September bis April. Rund 20.000 Teiche gibt es in Mittelfranken, die von knapp 3.500 Teichwirten bewirtschaftet werden, meist im Nebenerwerb. Die Karpfenzucht sieht G&uuml;nter Gabsteiger in der Krise, da immer mehr &auml;ltere Teichwirte aufh&ouml;ren und nur wenige der nachfolgenden Generation &uuml;bernehmen m&ouml;chten. &bdquo;Es ist viel Arbeit, aber wir m&uuml;ssen die Karpfenzucht in Nordbayern erhalten. Es ist eine unglaubliche Vielfalt, die sich da in den Teichen bewegt&ldquo;, so Gabsteiger weiter. Der Aischgrund ist eines der bekanntesten Teichgebiete Deutschlands, rund 1.200 Teichwirte k&uuml;mmern sich hier um 7.185 Teiche. Der hochr&uuml;ckige Spiegelkarpfen ist der wichtigste Fisch und tr&auml;gt seit 2012 ein EU-G&uuml;tesiegel. Aus dem Aischgrund stammt etwa ein Drittel der bayerischen Produktion. Die Karpfen sind eine wichtige und identit&auml;tsstiftende Spezialit&auml;t des Landkreises. 1,2 Millionen Karpfenportionen lassen sich die Verbraucher pro Jahr schmecken &ndash; ein Motor f&uuml;r die Region.</p>
<div id="attachment_3194" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<p><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Henglein-Eckhard-Voth.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="alignleft size-medium wp-image-51063" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Henglein-Eckhard-Voth-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213356/Henglein-Eckhard-Voth-300x300.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213356/Henglein-Eckhard-Voth-150x150.jpg 150w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213356/Henglein-Eckhard-Voth-100x100.jpg 100w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213356/Henglein-Eckhard-Voth.jpg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a></p>
<p class="wp-caption-text">Eckhard Voth, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Hans Henglein &amp; Sohn GmbH</p>
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<p><strong>Hans Henglein &amp; Sohn GmbH, Wassermungenau</strong><br>
Mehr als 100 Produkte hat das Unternehmen aus dem Landkreis Roth im Sortiment. Die frischen Lebensmittel des fr&auml;nkischen Herstellers sind in fast allen K&uuml;hlregalen der Superm&auml;rkte quer durch Deutschland zu finden. Besonders beliebt bei den Verbrauchern: Eiersp&auml;tzle, Schupfnudeln, Pizza- und Bl&auml;tterteige, wie Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Eckhard Voth feststellt. Daneben fertigt der Betrieb unter anderem Kn&ouml;del- und Klo&szlig;teig, Bandnudeln, Gnocchi oder Reibekuchenteig. Hinter allen Produkten steckt die Idee des Selbstgemachten &ndash; ohne Aufwand. &bdquo;Wir wollen den Verbraucher unterst&uuml;tzen und ihm den eher unangenehmen, langweiligen Teil abnehmen, damit er sich ums Kreative k&uuml;mmern kann&rdquo;, so Voth weiter. &bdquo;Unsere Produkte werden von Menschen gekauft, die gute K&uuml;che lieben, aber keine Zeit haben, jeden einzelnen notwendigen Kochschritt zu Hause in Eigenregie zu machen.&ldquo; Aber nicht nur den deutschen Verbrauchern schmecken die Frischeprodukte: Sie gehen mit den eigenen leuchtend-gelben K&uuml;hltransportern auch unter anderem nach Polen, Spanien, &Ouml;sterreich, Portugal, Gro&szlig;britannien und Tschechien. Die Exportquote liegt bei knapp 45 Prozent. Am Produktionsstandort in Wassermungenau besch&auml;ftigt Henglein knapp 400 Mitarbeiter, in Klosterh&auml;seler in Sachsen-Anhalt sind es rund 660 Arbeitnehmer. <a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Henglein-Klossteig.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="alignleft size-medium wp-image-51064" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Henglein-Klossteig-193x300.jpg" alt="" width="193" height="300" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213403/Henglein-Klossteig-193x300.jpg 193w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213403/Henglein-Klossteig.jpg 257w" sizes="(max-width: 193px) 100vw, 193px"/></a>Mehr als 100.000 Tonnen Kartoffeln und 60.000 Tonnen Mehl verarbeitet das Unternehmen Jahr f&uuml;r Jahr &ndash; daraus entstehen rund 250 Millionen Packungen. &bdquo;Wir legen sehr gro&szlig;en Wert darauf, dass die Kartoffeln aus deutschem Anbau stammen&ldquo;, erkl&auml;rt Eckhard Voth. Doch eine Sorge treibt ihn um, wie viele andere Unternehmer in der Region auch: Es fehlen Fachkr&auml;fte und geeignete Bewerber f&uuml;r die Ausbildungspl&auml;tze. Und der Bedarf steigt, denn im Moment tut sich etwas am Standort im fr&auml;nkischen Wassermungenau: Ein neues Werk entsteht, das Anfang des kommenden Jahres fertig sein soll. Eckhard Voth geht davon aus, dass dadurch 200 neue Arbeitspl&auml;tze entstehen. Johann Henglein gr&uuml;ndete das Unternehmen 1936 als Fuhrunternehmen f&uuml;r Kartoffeln und Vieh. Ein Meilenstein war das Jahr 1986. Hans Hengleins Sohn Norbert hatte die Idee, den Klo&szlig;teig seiner Mama Maria mit dem Bau der ersten Anlage im gro&szlig;en Stil auf den Markt zu bringen. Kurz darauf verlie&szlig;en die ersten Beutel mit Klo&szlig;teig das Werk. Heute f&uuml;hren Norbert Henglein und Eckhard Voth das Unternehmen.</p>
<div id="attachment_3203" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<p><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Harald-Beck.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="alignleft size-medium wp-image-51062" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Harald-Beck-300x234.jpg" alt="" width="300" height="234" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213352/Harald-Beck-300x234.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213352/Harald-Beck.jpg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a></p>
<p class="wp-caption-text">Imker Harald Beck</p>
</div>
<p><strong>Imker Harald Beck, Wernsbach</strong><br>
Im Garten von Harald Beck in Wernsbach, einem Ortsteil von <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/nora-gemeinden/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Weihenzell</a> (<a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a>), fliegen in einen Nebenschuppen tausende Bienen jeden Tag ein und aus. &bdquo;Sind Sie allergisch auf Bienenstiche?&ldquo;, fragt er gleich zu Beginn des Interviews die Business Lounge Magazin-Redakteurin. &bdquo;Das werden wir rausfinden&ldquo;, so die scherzhafte Antwort. Sieben richtige V&ouml;lker hat der Hobbyimker. In den anderen Bienenst&ouml;cken, &uuml;bereinander gestapelte Holzk&auml;sten mit einer entsprechenden &Ouml;ffnung zum Ein- und Ausfliegen, sind schw&auml;chere V&ouml;lker oder Ableger. Auf bis zu 60.000 Bienen schafft es ein starkes Volk. &bdquo;Wenn alles stimmt, dann legt die K&ouml;nigin am Tag bis zu 2.000 Eier&ldquo;, erkl&auml;rt Harald Beck. &bdquo;Eine Biene braucht ungef&auml;hr drei Wochen, bis sie schl&uuml;pft und hat eine Lebensdauer von 30 bis 35 Tagen.&ldquo; Seit elf Jahren k&uuml;mmert sich der Systemadministrator um seine Bienen. Zuvor hat er einen Lehrgang in Triesdorf besucht. 28.500 Imker gibt es im bayerischen Landesverband, weniger als ein Prozent arbeiten im Vollerwerb. Auch Enkel Stefan ist schon Feuer und Flamme. &bdquo;Bienen stechen nur, wenn sie sich bedroht f&uuml;hlen. Sie sind nicht so l&auml;stig wie Wespen, die auf alles drauf gehen&ldquo;, stellt Harald Beck fest. Rund 100 Kilogramm Honig bringen seine Bienenst&ouml;cke ein. Ein Problem f&uuml;r den Hobbyimker ist die Varroa-Milbe, die Bienenv&ouml;lker in den Wintermonaten zum Schwinden bringt. Der kleine B&ouml;sewicht ern&auml;hrt sich vom Blut der Bienen. &bdquo;Die alten Imker haben diese Probleme noch nicht so gehabt. Die haben zum Teil dreimal im Jahr Honig schleudern k&ouml;nnen&ldquo;, so Beck. Er selbst schleudert nur noch einmal pro Jahr. Ende Juni ist es so weit. &bdquo;Der Honig sollte trocken sein und nicht zu viel Wasser haben, sonst f&auml;ngt er das G&auml;ren an. Optimal ist es, wenn der Honig nur noch 17 Prozent Feuchtigkeit hat.&ldquo;</p>
<div id="attachment_3159" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<p><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Koehler.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="alignleft size-medium wp-image-51066" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Koehler-300x233.jpg" alt="" width="300" height="233" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213411/Koehler-300x233.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213411/Koehler.jpg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a></p>
<p class="wp-caption-text">Dr. Knut K&ouml;hler, Werkleiter Jack Link&acute;s LSI-Germany GmbH, Ansbach</p>
</div>
<p><strong>Jack Link&acute;s LSI-Germany GmbH, Ansbach</strong><br>
Sie ist wohl die bekannteste Wurst Deutschlands und seit dem Jahr 1972 aus den Regalen der Lebensmittelm&auml;rkte und Tankstellen nicht mehr wegzudenken: BiFi &ndash; die herzhafte Salami mit Biss. Hergestellt wird die Kultwurst im Jack Link&lsquo;s Werk in Ansbach, das auf eine lange Tradition im Metzgerhandwerk zur&uuml;ckblickt: Emil Schafft produzierte ab 1868 seine Wurstwaren in N&uuml;rnberg, 1937 verlagerte er das Unternehmen in die mittelfr&auml;nkische Bezirkshauptstadt. Seit drei Jahren ist Jack Link&rsquo;s Eigent&uuml;mer der Marke und des Werkes. Jack Link&rsquo;s ist ein 1886 gegr&uuml;ndetes Familienunternehmen mit weltweit 4.500 Mitarbeitern. Das US-Unternehmen mit Hauptsitz in Minong im Bundesstaat Wisconsin geh&ouml;rt mit seinem Beef Jerky, einem Trockenfleisch aus d&uuml;nngeschnittenem Rindfleisch, zu den weltweit gr&ouml;&szlig;ten Herstellern bei Fleischsnacks. Mit der EMEA-Zentrale in Amsterdam und dem Werk in Ansbach arbeiten zusammen rund 500 Besch&auml;ftigte f&uuml;r das Unternehmen. Die Integration des Werkes in eine neue Organisation und Kultur war eine anspruchsvolle Aufgabe, die sehr gut gemeistert wurde. Im Werk in Franken entstehen alle Produkte der Marken BiFi und Peperami. &bdquo;Der Vorteil unserer Produkte: Sie passen &uuml;berall rein und bleiben immer frisch, anders als beispielsweise ein Schokoriegel, der im Sommer gerne mal schmilzt&ldquo;, erkl&auml;rt Werkleiter Dr. Knut K&ouml;hler schmunzelnd. Unvergessen und wohl nicht ganz unschuldig am Erfolg ist der Werbeslogan der 1980er Jahre: &bdquo;Die BiFi muss mit.&ldquo; Zwischen 170 und 250 Tonnen Fertigprodukte stellt der Betrieb pro Woche her, wie Knut K&ouml;hler verr&auml;t. &bdquo;Wir investieren kr&auml;ftig und erneuern unsere Technologien st&auml;ndig&ldquo;, sagt der Werkleiter. Das Ziel sind noch mehr Qualit&auml;t und h&ouml;here Kapazit&auml;ten. Und auch sonst tut sich viel: So wird beispielsweise durch die Inbetriebnahme eines zweiten Blockheizkraftwerkes der Strombedarf am Standort zu 70 Prozent selbst gedeckt. Insgesamt ist das Werk in vielen Technologie-Feldern sehr gut aufgestellt. &bdquo;Da wir uns intensiv mit diesen Technologien im Werk besch&auml;ftigen, spricht das auch junge Menschen und Bewerber an, die in diesen Bereichen arbeiten wollen&ldquo;, so K&ouml;hler. &bdquo;Der Aha-Effekt kommt bei den Bewerbern immer, wenn wir durch das Werk laufen. Denn da steckt mehr drin als so mancher vermutet.&ldquo; F&uuml;r die Zukunft will das Unternehmen noch weiter wachsen und sein Produktportfolio mit neuen Produktideen erweitern. Neueste Produkte sind beispielsweise die BiFi-Turkey aus 100 Prozent Gefl&uuml;gelfleisch oder die BiFi-Beef aus 100 Prozent Rindfleisch.</p>
<div id="attachment_3173" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<p><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Norbert-Metz.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="alignleft size-medium wp-image-51071" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Norbert-Metz-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213439/Norbert-Metz-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213439/Norbert-Metz.jpg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a></p>
<p class="wp-caption-text">Norbert Metz vom Landschaftspflegeverband Mittelfranken</p>
</div>
<p><strong>Manufaktur Gelbe B&uuml;rg, Dittenheim</strong><br>
Im Landkreis Wei&szlig;enburg-Gunzenhausen pr&auml;gen m&auml;chtige Walnussb&auml;ume die Landschaft. Alleine in Sammenheim, ein Ortsteil von Dittenheim, kommen auf 330 Einwohner 220 Nussb&auml;ume. Seit rund vier Jahren k&uuml;mmert sich die Genossenschaft &bdquo;Manufaktur Gelbe B&uuml;rg&ldquo;, die 130 Mitglieder hat, um die Verwertung und Vermarktung der Waln&uuml;sse in der Region. Die Idee f&uuml;r die Genossenschaft kam vom Landschaftspflegeverband Mittelfranken. &bdquo;Es gibt in diesem Landstrich eine Sortenvielfalt, die man sich nicht vorstellen kann&ldquo;, erkl&auml;rt Norbert Metz vom Landschaftspflegeverband Mittelfranken. In den Gemeinden Dittenheim, Markt Berolzheim, Meinheim, Gnotzheim und Heidenheim stehen rund 3.000 Walnussb&auml;ume. Kernprodukt der Gelben B&uuml;rg ist das &Ouml;l, aber es gibt auch Waln&uuml;sse in T&uuml;ten und Fruchtaufstriche mit zerkleinerten N&uuml;ssen. Wie es der Name verr&auml;t, kauft die Genossenschaft die N&uuml;sse aus den Gemeinden rund um die &bdquo;Gelbe B&uuml;rg&ldquo; beziehungsweise den &bdquo;Gelben Berg&ldquo;, einem Ausl&auml;ufer der Fr&auml;nkischen Alb. Die N&uuml;sse werden gepr&uuml;ft, von Hand ausgelesen und fertig getrocknet.</p>
<div id="attachment_3182" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<p><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Walnuesse.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="alignleft size-medium wp-image-51056" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2018/09/Walnuesse-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213323/Walnuesse-300x201.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/25213323/Walnuesse.jpg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a></p>
<p class="wp-caption-text">Walnuss&ouml;l der Manufaktur Gelbe B&uuml;rg</p>
</div>
<p>Dann fahren Mitarbeiter der Genossenschaft in die N&auml;he von Marburg, wo sie in einer angemieteten Presse &ndash; eine eigene w&auml;re zu teuer &ndash; die N&uuml;sse knacken und das &Ouml;l herstellen. &bdquo;Nur die besten N&uuml;sse gehen in die Presse. Wir pressen kalt. So bringen wir das &Ouml;l unverf&auml;lscht ins Glas&ldquo;, sagt Metz. Das Erzeugnis wird nicht gefiltert, sondern ruht zwei Monate. In dieser Zeit setzt sich das Sediment ab. Anschlie&szlig;end f&uuml;llt das Nussteam das &Ouml;l in Flaschen ab. Diese Handarbeit hat aber auch ihren Preis: 100 Milliliter Walnuss&ouml;l der Manufaktur Gelbe B&uuml;rg kosten rund 6,50 Euro. &bdquo;Der Preis ist dem mittelfr&auml;nkischen Verbraucher nur schwer zu vermitteln&ldquo;, erkl&auml;rt Metz. Aber ein Sternekoch in N&ouml;rdlingen nutzt das Sediment f&uuml;r seine feinen Gerichte. &bdquo;Die R&uuml;ckmeldungen sind wirklich herausragend&ldquo;, stellt Norbert Metz fest. Zu erhalten sind die Produkte im regionalen Einzelhandel, auf M&auml;rkten und &uuml;ber den Online-Shop eines Partners.</p>
<p><em>* Dies ist eine beispielhafte Auswahl, es besteht kein Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit&ldquo;</em></p>
<p>Quelle: Business Lounge Magazin</p>
<p>Bildnachweis: BLMAG, Landschaftspflegeverband, BBV, Kupfer, Henglein, Burger</p>]]></content:encoded>
					
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