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	<title>Pfand &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>Kreis Ansbach könnte pro Jahr  18 Millionen Plastikflaschen sparen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Allgemein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2019 20:39:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landratsamt Landkreis Ansbach]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1772" height="1181" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/10/28155048/191028-NGG-Glasperlflasche-Pfandflasche-Wasser-Trinken.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/10/28155048/191028-NGG-Glasperlflasche-Pfandflasche-Wasser-Trinken.jpg 1772w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/10/28155048/191028-NGG-Glasperlflasche-Pfandflasche-Wasser-Trinken-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/10/28155048/191028-NGG-Glasperlflasche-Pfandflasche-Wasser-Trinken-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1772px) 100vw, 1772px" /></div>N&#252;rnberg, 28.10.2019 &#8211; Pfand-Berge aus Plastik: Im Landkreis Ansbach k&#246;nnten pro Jahr rund 18 Millionen Einwegflaschen allein bei Mineralwasser und Erfrischungsgetr&#228;nken eingespart werden &#8211; wenn Hersteller und Handel konsequent die gesetzliche Mehrwegquote einhielten. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst&#228;tten hingewiesen. Die NGG N&#252;rnberg-F&#252;rth geht bei der Berechnung von einem statistischen Pro-KopfVerbrauch von j&#228;hrlich rund 148 Litern [&#8230;]]]></description>
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<p>Die NGG N&uuml;rnberg-F&uuml;rth geht bei der Berechnung von einem statistischen Pro-KopfVerbrauch von j&auml;hrlich rund 148 Litern Mineralwasser und 116 Litern Erfrischungsgetr&auml;nken aus. Hier lag der Anteil wiederbef&uuml;llbarer Mehrwegflaschen nach Angaben des Umweltbundesamts zuletzt bei lediglich 33 Prozent. Gesetzlich vorgeschrieben ist seit diesem Jahr jedoch eine Mehrwegquote von 70 Prozent. F&uuml;r die Differenz von 37 Prozent erg&auml;be sich, ausgehend von einer durchschnittlichen Flaschengr&ouml;&szlig;e von einem Liter, im Kreis Ansbach eine Plastik-Ersparnis von 18 Millionen Flaschen.</p>
<p>&bdquo;Einwegflaschen dr&uuml;cken massiv auf die heimische Umweltbilanz. Denn die Plastikflaschen, auf die es 25 Cent Pfand gibt, werden nach nur einer Benutzung zerschreddert und aufwendig recycelt&ldquo;, sagt Regina Schleser, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der NGG N&uuml;rnberg-F&uuml;rth. Dagegen ersetzt eine 0,7-Liter-Wasserflasche aus Glas bei der &Ouml;kobilanz 37 PET-1-LiterFlaschen. Zu diesem Schluss kommt die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Das Mehrwegsystem sei dabei nicht nur in puncto Umweltschutz wichtig, so Schleser. &bdquo;Wenn Flaschen aus Glas oder robustem Plastik gesammelt, gereinigt und bef&uuml;llt werden, dann sichert das auch Arbeitspl&auml;tze in der Getr&auml;nkebranche. Sie besch&auml;ftigt mehr als 20.000 Menschen in Bayern.&ldquo;</p>
<p>Mehrweg sei dabei auch ein entscheidender Beitrag gegen das &bdquo;Pfand-Chaos&ldquo; im Super- oder Getr&auml;nkemarkt, so die NGG. &bdquo;Verbraucher klagen dar&uuml;ber, dass sie ihr Leergut h&auml;ufig nur noch dort loswerden, wo sie es gekauft haben. Die beste Strategie dagegen sind die Standard-Mehrwegflaschen wie etwa die in Bayern verbreitete Euroflasche beim Bier. Sie werden regional gesammelt und wiederbef&uuml;llt &ndash; ohne dabei weite Transportwege zur&uuml;ckzulegen&ldquo;, erkl&auml;rt Regina Schleser.</p>
<p>Die NGG ruft die Getr&auml;nkehersteller und den Handel dazu auf, den &bdquo;Einweg-Trend auf Kosten von Umwelt und Jobs&ldquo; zu beenden. Auch die Politik d&uuml;rfe nicht l&auml;nger tatenlos dabei zusehen, wie Mehrwegflaschen vom Markt gedr&auml;ngt w&uuml;rden, betont Schleser. Das Thema geh&ouml;re bei der Bundesregierung oben auf die Agenda. &bdquo;Umweltministerin Svenja Schulze sollte rasch einen Mehrweg-Gipfel einberufen &ndash; und sich daf&uuml;r einsetzen, dass ein Versto&szlig; gegen die Quote Konsequenzen hat.&ldquo; Hersteller, die die Mehrwegquote von 70 Prozent nicht einhalten, m&uuml;ssen bislang mit keinerlei Sanktionen rechnen, kritisiert die NGG.</p>]]></content:encoded>
					
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