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	<title>Schlag gegen organisierte Kriminalität &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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	<title>Schlag gegen organisierte Kriminalität &#8211; fränkischer.de</title>
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		<title>Nürnberg + München: +++ Schlag gegen organisierte Kriminalität +++</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Blaulicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2024 16:14:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nürnberger Blaulicht]]></category>
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		<category><![CDATA[Schlag gegen organisierte Kriminalität]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2048" height="1367" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/06214632/20190806-Polizei-Blaulicht-Sirene.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/06214632/20190806-Polizei-Blaulicht-Sirene.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/06214632/20190806-Polizei-Blaulicht-Sirene-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/06214632/20190806-Polizei-Blaulicht-Sirene-1024x684.jpg 1024w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></div>(1105) Das zur Bek&#228;mpfung der Organisierten Kriminalit&#228;t zust&#228;ndige Fachdezernat der N&#252;rnberger Kriminalpolizei f&#252;hrt zusammen mit der Staatsanwaltschaft M&#252;nchen I seit dem September 2023 ein Ermittlungsverfahren gegen mehrere Personen, welche kriminelle Strukturen in der N&#252;rnberger S&#252;dstadt aufbauten. Hierbei agierten die vier Tatverd&#228;chtigen &#252;berwiegend im Bereich der Schleusungskriminalit&#228;t und dem Betrieb eines &#8222;Schattenfinanzwesens&#8220;, dem so genannten &#8222;Hawala-Banking&#8220;. [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Das zur Bek&auml;mpfung der Organisierten Kriminalit&auml;t zust&auml;ndige Fachdezernat der N&uuml;rnberger Kriminalpolizei f&uuml;hrt zusammen mit der Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen I seit dem September 2023 ein Ermittlungsverfahren gegen mehrere Personen, welche kriminelle Strukturen in der N&uuml;rnberger S&uuml;dstadt aufbauten. Hierbei agierten die vier Tatverd&auml;chtigen &uuml;berwiegend im Bereich der Schleusungskriminalit&auml;t und dem Betrieb eines &bdquo;Schattenfinanzwesens&ldquo;, dem so genannten &bdquo;Hawala-Banking&ldquo;</strong>.</p>
<p>Beim &bdquo;Hawala-Banking&ldquo; handelt es sich um ein anonymisiertes Zahlungswesen, welches ausschlie&szlig;lich auf gegenseitigem Vertrauen beruht und au&szlig;erhalb jeglicher staatlichen Kontrolle betrieben wird. Demnach sind anonymisierte Geldtransaktionen weltweit durchf&uuml;hrbar. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird dieses Zahlungswesen haupts&auml;chlich im arabischen Bereich angewendet, f&uuml;r L&auml;nder wie beispielsweise Syrien, in welchen aufgrund der politischen Lage kein strukturiertes, weltweit anerkanntes Bankenwesen vorzufinden ist.</p>
<p>Bei einem der Tatverd&auml;chtigen handelt es sich um einen sogenannten &bdquo;Hawaladar&ldquo;, welcher unter dem Deckmantel eines ordnungsgem&auml;&szlig; gemeldeten Einzelhandels, Geldtransaktionen gegen die Zahlung einer prozentualen Geb&uuml;hr erm&ouml;glicht. Hierf&uuml;r erfolgen die Ein- und Auszahlungen durch die &bdquo;Kunden&ldquo; anonymisiert.</p>
<p>Nach erfolgter Einzahlung beispielsweise in N&uuml;rnberg, erh&auml;lt der &bdquo;Kunde&ldquo; einen Best&auml;tigungscode, welchen dieser an den Empf&auml;nger weiterleitet. Mit diesem Code erfolgt anschlie&szlig;end die Auszahlung des hinterlegten Geldes. Faktisch kommt es wie bei einem legalen Bankenwesen zu keinem tats&auml;chlich physischen Geldfluss. Der Ausgleich der Konten der jeweils beteiligten &bdquo;Hawaldaren&ldquo; erfolgt durch weitere Ein- und Auszahlungen von Kunden bzw. zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt durch veranlasste Geldtransporte &uuml;ber Kuriere.</p>
<p>Im Laufe der Ermittlungen konnten mindestens zwei weitere aktiv beteiligte Personen namentlich ermittelt werden. Es ist davon auszugehen, dass es im &Uuml;berwachungszeitraum zu t&auml;glichen Geldeinzahlungen im mittleren bis hohen f&uuml;nfstelligen Eurobereich, im &bdquo;Zahlungsb&uuml;ro&ldquo; der beteiligten Personen, kam.</p>
<p>Weiterhin besteht der Verdacht, dass die Gruppe mehrmals im Monat Geldtransporte im mittleren bis hohen sechstelligen Bereich von Deutschland in andere L&auml;nder, wie zum Beispiel nach Tschechien oder in die T&uuml;rkei, organisierte.</p>
<p>Diese genannten Summen stammen nach derzeitigem Ermittlungsstand aus eigenen get&auml;tigten &bdquo;Hawala-Transaktionen&ldquo;, sowie aus &Uuml;bergaben / Aufk&auml;ufen gr&ouml;&szlig;erer Summen von mutma&szlig;lich deutschlandweit agierenden Personen im identischen Deliktsbereich. Der Gewinn errechnete sich aus den erhobenen Geb&uuml;hren f&uuml;r Geldtransaktionen, sowie der Organisation von Geldtransporten ins Ausland. Aufgrund der gef&uuml;hrten Ermittlungen konnten bislang drei derartige Geldtransporte in Grenzn&auml;he zu Tschechien und &Ouml;sterreich angehalten und insgesamt circa 1 Millionen Euro Bargeld beschlagnahmt werden.</p>
<p>Weiterhin gelang es den Ermittlern eine mittlere zweistellige Anzahl syrischer Staatsangeh&ouml;riger namentlich zu ermitteln, welche im Zeitraum August 2022 bis Oktober 2022 durch Teile der Gruppierung illegal von Tschechien und &Ouml;sterreich nach Deutschland geschleust wurden. Hierf&uuml;r wurden &bdquo;Schleusungsentgelder&ldquo; im mittleren f&uuml;nfstelligen Eurobereich erwirtschaftet.</p>
<p>Zudem sollen die Tatverd&auml;chtigen zwei Entf&uuml;hrungen im Raum M&uuml;nchen und Brandenburg im Zusammenhang mit dem &bdquo;Hawala-Banking&ldquo; geplant und durchgef&uuml;hrt haben.</p>
<p>Auf Antrag der Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen I wurden zwischenzeitlich durch das <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/amtsgericht/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Amtsgericht</a> M&uuml;nchen vier Haftbefehle, sowie insgesamt 17 Durchsuchungsbeschl&uuml;sse gegen die Tatverd&auml;chtigen im Alter zwischen 23 und 45 Jahren, sowie deren nahestehenden Personen, erlassen.</p>
<p>Der Vollzug der Beschl&uuml;sse erfolgte am Donnerstagmorgen (<a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/24-oktober/" target="_blank" data-wpel-link="internal">24. Oktober</a> 2024) unter der Beteiligung des Zollfahndungsamts M&uuml;nchen, der Steuerfahndungsstelle N&uuml;rnberg, der N&uuml;rnberger Kriminalpolizei sowie der Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen I mit Unterst&uuml;tzung von Einsatzkr&auml;ften der Bayerischen Bereitschaftspolizei. Hierbei konnten drei der oben genannten vier Haftbefehle vollzogen werden.</p>
<p>Nach Vorf&uuml;hrung der festgenommenen Personen beim Ermittlungsrichter des AG M&uuml;nchen und Best&auml;tigung der erlassenen Haftbefehle, wurden diese in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten in Bayern eingeliefert.</p>
<p>Im Rahmen der Durchsuchungsma&szlig;nahmen von insgesamt 5 Gesch&auml;ftsr&auml;umen und 12 Privatwohnungen konnten rund 40.000 EUR Bargeld, rund 140 Gramm Haschisch und Kleinmengen Ecstasy sowie weitere Beweismittel aufgefunden und sichergestellt werden.</p>
<p>Quelle: Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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