
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Subventionen &#8211; fränkischer.de</title>
	<atom:link href="https://frank-clone.novo-peak.it/tag/subventionen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://frank-clone.novo-peak.it</link>
	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
	<lastBuildDate>Thu, 25 Apr 2024 12:16:52 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.9.3</generator>

<image>
	<url>https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/03/09005401/AN_Fraenkischer_Favicon144x144-100x100.png</url>
	<title>Subventionen &#8211; fränkischer.de</title>
	<link>https://frank-clone.novo-peak.it</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Welche Landwirtschaft brauchen wir in der Zukunft für die Ernährung der Menschheit?</title>
		<link>https://frank-clone.novo-peak.it/welche-landwirtschaft-brauchen-wir-in-der-zukunft-fuer-die-ernaehrung-der-menschheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Berberich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2024 12:16:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ansbach]]></category>
		<category><![CDATA[Landkreis Ansbach]]></category>
		<category><![CDATA[lokaler]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologisch-Demokratische Partei ÖDP]]></category>
		<category><![CDATA[Subventionen]]></category>
		<category><![CDATA[Tierwohl]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fraenkischer.de/?p=227852</guid>

					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2048" height="1152" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/04/24211926/CIMG4492.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/04/24211926/CIMG4492.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/04/24211926/CIMG4492-300x169.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/04/24211926/CIMG4492-1024x576.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/04/24211926/CIMG4492-1536x864.jpg 1536w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></div>Besagter Frage stellten sich der Pfarrer i.R. Günther Brendle-Behnisch und die beiden Biolandwirte Jürgen Schilling und Tristan Billmann im Rahmen einer Veranstaltung der ÖDP in Herrieden-Schernberg]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2048" height="1152" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/04/24211926/CIMG4492.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/04/24211926/CIMG4492.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/04/24211926/CIMG4492-300x169.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/04/24211926/CIMG4492-1024x576.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/04/24211926/CIMG4492-1536x864.jpg 1536w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></div><p><strong><span style="font-size: medium;">Herrieden, <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/24-april/" target="_blank" data-wpel-link="internal">24. April</a> 2024 &ndash; Besagter Frage stellten sich der Pfarrer i.R. G&uuml;nther Brendle-Behnisch und die beiden Biolandwirte J&uuml;rgen Schilling und Tristan Billmann im Rahmen einer Veranstaltung der &Ouml;DP in Herrieden-Schernberg</span></strong></p>
<blockquote><p><span style="font-size: medium;">Der Vortrags- und Diskussionsabend warf ein kritisches Licht auf die zunehmende Massenproduktion von Nahrungsmitteln und die Industrialisierung und machte deutlich, ein &bdquo;Weiter so&ldquo; darf es nicht geben</span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: medium;">Zun&auml;chst er&ouml;rterte G&uuml;nther Brendle-Behnisch die globale Ern&auml;hrungssituation. Derzeit leben acht Milliarden Menschen auf diesen Planeten und um 2050 werden es zehn Milliarden sein. Das Ziel, den Hunger in der Welt auszurotten, wurde krachend verfehlt. Dabei vertreten die Agrarindustrie, Lobbyisten, Agrochemie und der Bauernverband nach wie vor die Meinung nur mit konventioneller Landwirtschaft, mit immer gr&ouml;&szlig;er, weiter und rationalisierter, lie&szlig;e sich die Menschheit ern&auml;hren. Dabei zeigt sich, dass gerade diese Entwicklung den Hunger in der Welt versch&auml;rft. Die sogenannten Entwicklungsl&auml;nder produzieren oft weit mehr als ihre Bev&ouml;lkerung br&auml;uchte, aber nicht f&uuml;r ihr Volk, sondern f&uuml;r den Weltmarkt. &Uuml;ber die H&auml;ndler und die B&ouml;rse werden die Nahrungsmittel dann so verteuert, dass sich die Menschen in diesen L&auml;ndern ihre eigenen Produkte nicht mehr leisten k&ouml;nnen. Wir haben genug Lebensmittel, um die Welt zu ern&auml;hren, aber ein massives Verteilungsproblem. Noch dazu werden Lebensmittel im gro&szlig;en Stil weggeworfen bzw. gezielt vernichtet. In Deutschland sind es 11 Mio. Tonnen. &bdquo;We feed the World!&ldquo; &ndash; Ein zynisches Versprechen, so Brendle-Behnisch, das auch von den Gr&ouml;&szlig;enverh&auml;ltnissen her der Wirklichkeit widerspricht: </span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: medium;">Nur 25 % der Welt-Nahrungsmittelproduktion sind die gro&szlig;en Player, 75 % stammt aus kleinen und sehr kleinen H&ouml;fen.</span></p></blockquote>
<p class="western"><span style="font-size: medium;">Tristan Billmann aus Gunzendorf bei Emskirchen, Biolandwirt aus Leidenschaft stellte seinen Fahrplan f&uuml;r eine zukunftsf&auml;hige b&auml;uerliche Landwirtschaft vor und ging dabei auch auf die F&ouml;rderprogramme der EU ein. Die Subventionen f&uuml;r die Landwirtschaft sind nach wie vor auf die Fl&auml;che bezogen, das bedeutet, gro&szlig;e rationalisierte Ackerbaubetriebe mit wenig Arbeitskr&auml;ften erhalten ein Mehrfaches an F&ouml;rderung je Arbeitskraft als ein kleiner Betrieb mit Viehhaltung. Auch nach der j&uuml;ngsten EU-Agrarreform bemisst sich die H&ouml;he der Direktzahlungen nach der Gr&ouml;&szlig;e der H&ouml;fe und ist kaum an Auflagen gekn&uuml;pft. Wer mehr f&uuml;r die Umwelt oder das Tierwohl leistet, bekommt jedoch zus&auml;tzlich Geld. Die F&ouml;rderung f&uuml;r Biobetriebe und f&uuml;r alle Ma&szlig;nahmen, die der Umwelt- dem Natur- und Klimaschutz dienen m&uuml;ssen st&auml;rker gef&ouml;rdert werden. Tristan Billmann mahnte eine Entb&uuml;rokratisierung an. Eine einfachere Antragstellung ist von N&ouml;ten und man muss weg von der Flut von Vorschriften und Antr&auml;gen. </span></p>
<p class="western"><span style="font-size: medium;">J&uuml;rgen Schilling, engagierter Biolandwirt aus Schnepfendorf bei Rothenburg widmete sich dem Thema &bdquo;Neue Gentechnik&ldquo;. Im Gegensatz zur &bdquo;alten&ldquo; Gentechnik werden nicht mehr artfremde Genabschnitte ins Genom eingebracht, sondern es wird an bestimmten Stellen im Genom der DNA-Strang so lange zerschnitten (Gen-Schere), bis die Reparatur der Zelle eine Ver&auml;nderung herstellt. Dabei k&ouml;nnen auch unerwartete Effekte auftreten. Dieser Vorgang ist patentierbar und die Biotechnologie-Firmen nutzen dies und versuchen auf Genver&auml;nderungen Patente zu erhalten, auch wenn diese ohne Gentechnik entstanden sind. Die Reichweite der Patente erstreckt sich oft vom Saatgut bis zum fertigen Nahrungsmittel. </span></p>
<p class="western"><span style="font-size: medium;">J&uuml;rgen Schilling ging auf die Argumente ein, die pro Gentechnik verwendet werden. Derzeit wird propagiert, dass die Pflanzen so dem Klimawandel angepasst werden k&ouml;nnen. Dabei muss aber ber&uuml;cksichtigt werden, so Schilling, dass es nicht nur Trockenphasen gibt, sondern auch vermehrt &Uuml;berschwemmungen. Hier ist vor allem ein gesunder Boden wichtig, der die Wetterextreme abpuffern kann. Das Argument, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren, wurde schon in der Vergangenheit widerlegt. Genau das Gegenteil war der Fall. Als sehr bedenklich erw&auml;hnte J&uuml;rgen Schilling den Vorschlag der EU-Kommission bei weniger als 20 Ver&auml;nderungen die gentechnisch ver&auml;nderten Pflanzen mit herk&ouml;mmlich gez&uuml;chteten Pflanzen gleichzustellen, nicht zu deklarieren und kein Standortregister zu f&uuml;hren. Das ist vor allem f&uuml;r angrenzende Biolandwirte und auch f&uuml;r die Verbraucher problematisch. Er</span><span style="font-size: medium;">&nbsp;wies darauf hin, dass es einige Petitionen zu dem Thema gibt und die B&uuml;rger sich hier wirklich gut informieren und auch engagieren sollen. Das Vorsorgeprinzip darf nicht ausgehebelt werden.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Im Anschluss an die Redebeitr&auml;ge entwickelte sich eine lebhafte Diskussion mit den Zuh&ouml;rern. </span></p>
<blockquote>
<p align="center"><span style="font-size: medium;"><b>Die Zukunft der b&auml;uerlichen Landwirtschaft ist jetzt</b></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">F&uuml;r die Ern&auml;hrung der Menschen sind weder die Gentechnik noch die Gro&szlig;konzerne notwendig. Wichtig sind gesunde B&ouml;den, regionale Strukturen, weniger und qualit&auml;tsbewusster Fleischkonsum und mehr biologische Landwirtschaft. </span></p></blockquote>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
