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	<title>Tätergruppen &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>München: +++ Tätergruppen, Sprengmittel, Risiken: So gehen Geldautomatensprenger in Bayern vor +++</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Blaulicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2022 12:09:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blaulichter]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Risiken: So gehen Geldautomatensprenger in Bayern vor]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1280" height="960" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/05/11170111/BIRU-WP-20190511T162955GMT0200.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/05/11170111/BIRU-WP-20190511T162955GMT0200.jpg 1280w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/05/11170111/BIRU-WP-20190511T162955GMT0200-300x225.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/05/11170111/BIRU-WP-20190511T162955GMT0200-1024x768.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/05/11170111/BIRU-WP-20190511T162955GMT0200-86x64.jpg 86w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></div>Sie kommen meist in der Nacht, sind schnell wieder weg &#8211; und hinterlassen einen gewaltigen Schaden: Geldautomatensprenger schlagen auch in Bayern immer wieder zu und gehen dabei professionell vor. Zwar ist die Gesamtzahl der F&#228;lle von gesprengten Geldautomaten im Freistaat in den vergangenen drei Jahren gesunken. Jedoch nutzen die T&#228;ter vermehrt sogenannten Festsprengstoff und werden [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Das zeigt ein Blick in die Statistik des Bayerischen Landeskriminalamts (BLKA):</strong></p>
<p>Im Jahr 2019 wurden 27 F&auml;lle von gesprengten Geldautomaten registriert. In 11 F&auml;llen flohen die T&auml;ter mit Beute, in 16 F&auml;llen gingen sie leer aus. Die Summe der Beute lag bei rund 900.000 Euro.</p>
<p>F&uuml;r das Jahr 2020 z&auml;hlt das BLKA 24 Taten. In 15 F&auml;llen gelang es den T&auml;tern, Beute zu machen, in 9 F&auml;llen nicht. Die Beute betrug rund 1,8 Millionen Euro.</p>
<p>Im Jahr 2021 gab es 17 F&auml;lle von gesprengten Geldautomaten. In 10 F&auml;llen erbeuteten die T&auml;ter Bargeld, in 7 flohen sie mit leeren H&auml;nden. Die Summe der Beute lag 2021 bei etwas mehr als 1 Million Euro.</p>
<p>W&auml;hrend 2019 noch 24 von 27 F&auml;llen mit Gas begangen wurden, waren es 2021 nur 7 von 17 F&auml;llen. In 6 F&auml;llen kam 2021 Festsprengstoff zum Einsatz. 2020 wurde in 20 F&auml;llen Gas verwendet, in zwei F&auml;llen Festsprengstoff, in zwei F&auml;llen blieb das Sprengmittel unbekannt.</p>
<p>In diesem Jahr wurden bis zum Stichtag <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/4-februar/" target="_blank" data-wpel-link="internal">4. Februar</a> 2022 f&uuml;nf Geldautomaten gesprengt, davon drei mit Festsprengstoff und einer mit Gas. In vier F&auml;llen gelang es den T&auml;tern, Beute zu machen.</p>
<p>Hinter dem Begriff Festsprengstoff verbergen sich unterschiedliche Explosivstoffe. In den meisten F&auml;llen kommt selbst hergestellter Sprengstoff zum Einsatz, sogenannte Selbstlaborate. Selten nutzen die T&auml;ter auch milit&auml;rischen Sprengstoff, den sie sich im Ausland besorgen. Beiden Sprengmitteln gemein ist die gewaltige Sprengkraft. Oft werden die Geldautomaten bei den Attacken vollkommen zerst&ouml;rt, der Materialschaden liegt schnell im f&uuml;nfstelligen Bereich.</p>
<p>Doch auch Menschen k&ouml;nnen bei der Sprengung von Geldautomaten sowohl mit Gas als auch mit Festsprengstoff Schaden nehmen. Auch wenn die T&auml;ter oft zu einem Zeitpunkt zuschlagen, zu dem keine Kunden Geld abheben wollen, bleibt ein Risiko f&uuml;r Leib und Leben von Passanten und Bewohnern etwa von Wohnungen oberhalb von Bankfilialen. Unabh&auml;ngig davon, wo ein Geldautomat aufgestellt ist, k&ouml;nnen Tr&uuml;mmer und Splitter umherfliegen. Zudem entstehen bei jeder Sprengung erhebliche Geb&auml;udesch&auml;den.</p>
<p><strong>Franken als Hotspot in Bayern</strong></p>
<p>Nach der Tat fliehen die Geldautomatensprenger, die in Kleingruppen agieren, in der Regel in hochmotorisierten Fahrzeugen. Viele von ihnen stammen aus dem Maghreb, leben in den Niederlanden und reisen f&uuml;r die Taten nach Deutschland. Ein Grund daf&uuml;r ist, dass viele Banken in den Niederladen ihre Automaten mittlerweile besser sch&uuml;tzen als noch vor einigen Jahren, sowohl technisch als auch etwa durch begrenzte &Ouml;ffnungszeiten bzw. Betriebszeiten der Automaten. Dass die T&auml;ter keinerlei pers&ouml;nliche Bez&uuml;ge zu dem Ort haben, an dem sie zuschlagen, erschwert die Ermittlungen. So schnell die T&auml;ter am Tatort sind, so schnell sind sie wieder weg. Die Region Franken ist ein Hotspot in Bayern, da der Anreiseweg der niederl&auml;ndischen T&auml;ter geringer ist als in andere bayerische Regionen.</p>
<p>Nach jeder Tat starten die Polizeipr&auml;sidien umfangreiche Fahndungsma&szlig;nahmen, jagen die T&auml;ter mit vielen Einsatzkr&auml;ften und Hubschraubern. Je nach Einsatzlage unterst&uuml;tzen Entsch&auml;rfer und Sprengstoffermittler des BLKA bei der Tatortarbeit. Sowohl die &ouml;rtlichen Polizeipr&auml;sidien als auch das BLKA ermitteln dann unter der Sachleitung der jeweils zust&auml;ndigen Staatsanwaltschaft. Anfang 2019 wurde beim BLKA zudem eine zentrale Ermittlungsstelle eingerichtet, die die Arbeit der &ouml;rtlichen Polizeipr&auml;sidien unterst&uuml;tzt und auch eigene Ermittlungen durchf&uuml;hrt. Sie ist zentraler Ansprechpartner f&uuml;r die sachbearbeitenden Dienststellen der Bayerischen Polizei, anderer betroffener Bundesl&auml;nder, f&uuml;r das Bundeskriminalamt und Europol sowie f&uuml;r Sicherheitsbeh&ouml;rden im benachbarten Ausland, insbesondere mit den niederl&auml;ndischen Ermittlungsdienststellen.</p>
<p>&bdquo;Wir lassen im Kampf gegen Geldautomatensprenger nicht locker&ldquo;, betont BLKA-Pr&auml;sident Harald Pickert. &bdquo;Unsere Ermittlerinnen und Ermittler heften sich an die Fersen der T&auml;ter, um diesen zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland und Europa das Handwerk zu legen.&ldquo; Nichtsdestotrotz wird die Polizei weiter mit dem Ph&auml;nomen zu k&auml;mpfen haben, bis wirksame Pr&auml;ventionsma&szlig;nahmen die T&auml;ter von weiteren Taten abhalten werden. Hier sind in erster Linie die Banken in der Pflicht!</p>
<p>Quelle: Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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