
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>THG &#8211; fränkischer.de</title>
	<atom:link href="https://frank-clone.novo-peak.it/tag/thg/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://frank-clone.novo-peak.it</link>
	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
	<lastBuildDate>Thu, 31 Jan 2019 11:56:06 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.9.3</generator>

<image>
	<url>https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/03/09005401/AN_Fraenkischer_Favicon144x144-100x100.png</url>
	<title>THG &#8211; fränkischer.de</title>
	<link>https://frank-clone.novo-peak.it</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Gesprächiger: Beate Nachtrab vom Ansbacher Theresien-Gymnasium</title>
		<link>https://frank-clone.novo-peak.it/gespraechiger-beate-nachtrab-vom-ansbacher-theresien-gymnasium/</link>
					<comments>https://frank-clone.novo-peak.it/gespraechiger-beate-nachtrab-vom-ansbacher-theresien-gymnasium/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christina Reif]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2019 11:56:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Beate Nachtrab]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerin des Jahres]]></category>
		<category><![CDATA[Theresien-Gymnasium]]></category>
		<category><![CDATA[THG]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fraenkischer.de/?p=62890</guid>

					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2048" height="1365" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/30201105/IMG_3325.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/30201105/IMG_3325.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/30201105/IMG_3325-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/30201105/IMG_3325-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></div>F&#252;r viele ist es ein absoluter Traum bzw. ein gro&#223;es Ziel, auf das hingearbeitet wird: eine besondere Auszeichnung f&#252;r seine berufliche Leistung verliehen zu bekommen. Und dann gibt es noch diejenigen, die so einen Preis bekommen, sich kurz dar&#252;ber freuen und dann weitermachen als w&#228;re nix passiert. So jemand ist Beate Nachtrab, seit vielen Jahren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2048" height="1365" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/30201105/IMG_3325.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/30201105/IMG_3325.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/30201105/IMG_3325-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/30201105/IMG_3325-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></div><p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">F&uuml;r viele ist es ein absoluter Traum bzw. ein gro&szlig;es Ziel, auf das hingearbeitet wird: eine besondere Auszeichnung f&uuml;r seine berufliche Leistung verliehen zu bekommen. </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">Und dann gibt es noch diejenigen, die so einen Preis bekommen, sich kurz dar&uuml;ber freuen und dann weitermachen als w&auml;re nix passiert. So jemand ist Beate Nachtrab, seit vielen Jahren Lehrerin f&uuml;r Englisch und Wirtschaft am Ansbacher <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/theresien-gymnasium/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Theresien-Gymnasium</a>.</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">Sie erhielt im Jahr 2015 den Titel der &bdquo;Lehrerin des Jahres&ldquo; verliehen. Ich habe mich mit ihr getroffen und dar&uuml;ber gesprochen, wie das Ganze zustande kam und wie sie heute ihren Alltag als Lehrerin sieht.</span></p>
<h5><strong><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">Frau Nachtrab, man muss schon sagen: der Titel h&ouml;rt sich ja ziemlich gut an!</span></strong></h5>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">Ja das tut er. Aber er kommt anders zustande als man sich das vielleicht vorstellt. Dazu muss ich etwas ausholen. 2015 habe ich mit dem sogenannten P-Seminar &ndash; das den Zweck hat, eine Verbindung aus Schule und Wirtschaft herzustellen &ndash; aus meinem Fach Wirtschaft beim Deutschen Gr&uuml;nderpreis f&uuml;r Sch&uuml;ler teilgenommen. Die Aufgabe bestand darin, ein fiktives Unternehmen zu gr&uuml;nden, einen Businessplan zu erstellen und diesen dann einzusenden &ndash; aber nat&uuml;rlich geh&ouml;rten noch diverse andere Aufgaben dazu. Jedenfalls war es das zweite Jahr meiner Teilnahme und dort wurde den Sch&uuml;lern die M&ouml;glichkeit gegeben, ihre Lehrer zu bewerten &ndash; ich wusste das anfangs gar nicht. Ich hatte dort drei Gruppen am Start und diese Gruppen haben sich dazu entschieden mich zur Lehrerin des Jahres zu kr&ouml;nen. Man muss dazu sagen, dass das 15 Sch&uuml;ler in ganz Deutschland sind. Seitdem habe ich an dem Gr&uuml;nderpreis aber nicht mehr teilgenommen. Dieses Jahr ist leider kein P-Seminar zustande gekommen, man braucht daf&uuml;r mindestens zehn Sch&uuml;ler die sich daf&uuml;r entscheiden. </span></p>
<h5><strong><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">Wie haben Sie erfahren, dass Sie gewonnen haben?</span></strong></h5>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">Das Magazin &bdquo;Stern&ldquo;, das einer der Sponsoren des Gr&uuml;nderpreises ist, hat die Schulleitung &uuml;ber den Preis informiert, weil das Ganze w&auml;hrend den Ferien passiert war. Die Schulleitung hat mich dann wiederum angerufen. Ich hatte mich total gefreut weil ich dachte &bdquo;Endlich hat mal eine dieser Gruppen, die sich immer so engagieren, einen tollen Platz gemacht, der bundesweit in die Ehrungen geht&ldquo;. Jedenfalls dachte ich, wir sind unter diesen ersten Pl&auml;tzen und tja &ndash; das waren wir dann eben nicht. Als ich dann erfahren habe, dass ich zur Lehrerin des Jahres gek&uuml;rt worden bin, war ich schon sehr &uuml;berrascht. Der Chef meinte, dass das auf jeden Fall ein Preis ist, den man annehmen muss, also bin ich dann nach Hamburg geflogen. Die Verleihung fand dann im Geb&auml;ude des &bdquo;Stern&ldquo; statt. Dort habe ich einen richtigen Award und eine Urkunde bekommen. Im Lehrerkreis hat sich das dann irgendwann herumgesprochen, dass ich diesen Titel errungen habe und ich musste dann auch ein paar Mal klarstellen, wie es dazu gekommen ist und <a href="https://www.stern.de/familie/leben/lehrerin-des-jahres-2015--ansbacher-gymnasiallehrerin-holt-den-titel-6316374.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">auf das Interview des Stern verweisen</a>. </span></p>
<h5><strong><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">Wissen Sie, ob aus den damaligen &bdquo;Gr&uuml;ndern&ldquo; auch tats&auml;chlich welche geworden sind?</span></strong></h5>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">Ich wei&szlig; tats&auml;chlich nicht, ob die Sch&uuml;ler in diese Richtung gegangen sind. Allerdings wei&szlig; ich von der damaligen Siegergruppe, dass sich da was getan hat. Die hatten bereits von der Firma, die sie als Paten hatten, das Angebot bekommen, das Produkt, das sie entwickelt haben in das Unternehmens-Portfolio mitaufzunehmen und den Sch&uuml;lern die M&ouml;glichkeit er&ouml;ffnet, jederzeit in das Unternehmen einzusteigen. Grunds&auml;tzlich ist es so, dass sich die Sch&uuml;ler jeweils einen Lehrer &ndash; und einen Unternehmens-Paten aussuchen m&uuml;ssen; beide begleiten und unterst&uuml;tzen sie beim Projekt. Der Unternehmens-Pate muss von der Gruppe selbstst&auml;ndig gesucht werden und muss auch etwas mit der Produktidee zu tun haben. Das Problem dabei ist, dass es in Ansbach nur eine begrenzte Anzahl an in Frage kommenden Unternehmen gibt &ndash; ganz im Gegensatz zu einer Gro&szlig;stadt. Da gibt es ganz andere M&ouml;glichkeiten. Ein Pate aus einer passenden Branche w&auml;re oft aber sehr hilfreich, weil die Unternehmen nat&uuml;rlich &uuml;ber ganz anderes Fachwissen verf&uuml;gen als ich mit meiner grauen Theorie. Da war die Sparkasse bisher aber auch immer ein super Partner, der daf&uuml;r gesorgt hat, dass sich von deren Mitarbeitern jemand fand der z. B. &uuml;ber den Businessplan geschaut hat. </span></p>
<h5><strong><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">Wollten Sie schon immer Lehrerin werden?</span></strong></h5>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">Nee. Es gibt immer andere Berufe, die einem im Kopf rumschwirren, aber es waren zwei Sachen, die ich vereinen wollte. Zum einen wollte ich etwas mit einer Sprache machen und etwas mit anderen L&auml;ndern. Also eher in Richtung Geografie. Das wurde mir damals dann aber vom Arbeitsamt ausgeredet, und so bin ich beim Fach Wirtschaft und im Lehramts-Studium gelandet. </span></p>
<h5><span style="color: #000000; font-family: Calibri;"><strong>Sie sind ja jetzt schon auch ein paar Jahre lang im Beruf &ndash; was w&uuml;rden Sie denn neuen Lehrern f&uuml;r Tipps mit an die Hand geben?</strong> </span></h5>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">Also als neuer Lehrer w&uuml;rde ich mich nicht so stark mit den gleichaltrigen Kollegen kurzschlie&szlig;en wie es oft aktuell der Fall ist, sondern w&uuml;rde auch mal &uuml;ber meinen Tellerrand hinweg schauen. Ich kann mich erinnern, als ich in ein neues Kollegium hineinkam, habe ich versucht auch auf die &auml;lteren Leute zuzugehen. Man befruchtet sich eigentlich nur gegenseitig, wenn man miteinander spricht. Seit einigen Jahren gibt es das Ph&auml;nomen, dass sich die jungen Leute eher abschotten, also unter sich bleiben, und das finde ich nicht gut. Denn man kann sich in vielerlei Hinsicht austauschen und Synergien nutzen. Der junge Mensch bringt nat&uuml;rlich neue Ideen mit, und der &auml;ltere Kollege konnte bisher viele Erfahrungen sammeln &ndash; da w&auml;re es sch&ouml;n und auch wichtig auch mal die Perspektive zu wechseln.</span></p>
<h5><strong><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">Was ist Ihnen im Unterricht besonders wichtig?</span></strong></h5>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">F&uuml;r mich ist wirklich wichtig, dass die Klasse mich als ihre Lehrkraft akzeptiert, dass sie tats&auml;chlich auch gern lernt. Ganz egal wie langweilig der Stoff vielleicht auch ist, ich versuche ihn m&ouml;glichst nicht &ouml;de zu gestalten. Aber die Sch&uuml;ler m&uuml;ssen trotz allem Spa&szlig;, den sie dabei haben, erkennen, dass sie was tun m&uuml;ssen. Und dann k&ouml;nnen eben auch manchmal schlechte Noten dabei rauskommen. Aktuell ist es ein gro&szlig;es Problem, dass schlechte Noten gleichgesetzt werden mit &bdquo;das Kind kann nix&ldquo;. Das ist definitiv nicht zutreffend. Denn das zeigt nur, dass das Kind mehr tun muss. Die Sch&uuml;ler akzeptieren das auch von mir. </span></p>
<h5><strong><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">Wie sieht es denn mit den Sch&uuml;lern aus? Sind die heute anders als vor 10-15 Jahren?</span></strong></h5>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">Die sind auf jeden Fall anders geworden. Auch die Familienverh&auml;ltnisse damals waren ganz andere als heute. Es gibt mehr, die auff&auml;lliger und auch selbstbewusster sind. Also der F&uuml;nftkl&auml;ssler an sich kommt schon mit einem gesunden Selbstbewusstsein rein &ndash; so von wegen &bdquo;ich wei&szlig; doch eh schon alles&ldquo;. Das h&auml;tten sie definitiv vor 20 Jahren nicht gemacht. Aber das schadet nicht und das m&ouml;chte ich den Kindern auch nicht absprechen. Ich finde es sogar wichtig, das braucht man heutzutage. Aber um es kurz zu machen: es ist heutzutage wirklich v&ouml;llig anders als es fr&uuml;her war. </span></p>
<h5><strong><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">Wenn Sie bewerten k&ouml;nnten, was w&uuml;rde f&uuml;r Sie einen Lehrer des Jahres ausmachen?</span></strong></h5>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri;">Er muss mit seinen Sch&uuml;lern zurechtkommen, egal mit welcher Methode er unterrichtet. F&uuml;r mich ist es wirklich unerheblich wie er es macht, aber die Sch&uuml;ler m&uuml;ssen hinterher was k&ouml;nnen und auch selbst den Eindruck haben, sie haben was gelernt. Nicht dass man Sch&uuml;ler dann nach f&uuml;nf Jahren trifft und sie sagen &bdquo;Also, wenn Sie den Unterricht nicht gehalten h&auml;tten, w&auml;re das ganz genauso gewesen&ldquo;. Hatte ich zum Gl&uuml;ck nie &ndash; vielleicht trauen sich die Sch&uuml;ler das aber auch einfach nicht zu sagen. Au&szlig;erdem muss jeder Einzelne daf&uuml;r bereit sein, was zu tun. Ich mag keine Lehrer, die in die Schule kommen, ihre Stunden runterrei&szlig;en und das war es dann f&uuml;r sie. Ohne das eigene innere Engagement und Begeisterung geht meiner Meinung nach gar nichts. Denn das ist etwas, das man den Sch&uuml;lern auch weitergeben muss. Meiner Meinung nach sollte man auf jeden Fall hinter seiner Arbeit stehen. </span></p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://frank-clone.novo-peak.it/gespraechiger-beate-nachtrab-vom-ansbacher-theresien-gymnasium/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
