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	<title>Unternehmer &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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	<title>Unternehmer &#8211; fränkischer.de</title>
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	<item>
		<title>Stimmungsvoller Dank an Unternehmen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Allgemein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jul 2024 08:04:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuchtwangen]]></category>
		<category><![CDATA[Landratsamt Landkreis Ansbach]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="831" height="572" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/07/26100308/Unternehmerabend.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/07/26100308/Unternehmerabend.png 831w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/07/26100308/Unternehmerabend-300x206.png 300w" sizes="(max-width: 831px) 100vw, 831px" /></div>Ansbach/Feuchtwangen, 26. Juli 2024 &#8211; Zu mehr Unternehmergeist in der Verwaltung hat Landrat Dr. J&#xFC;rgen Ludwig aufgerufen. &#8222;Wir machen uns zu viele Gedanken, wie Steuergeld verwaltet und ausgegeben wird. Und zu wenig, wie es wo verdient werden kann. Wir m&#252;ssen uns in Politik und Gesellschaft wieder mehr auf Wirtschaft, Arbeitspl&#228;tze und die Zukunft konzentrieren. Daf&#252;r [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="831" height="572" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/07/26100308/Unternehmerabend.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/07/26100308/Unternehmerabend.png 831w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/07/26100308/Unternehmerabend-300x206.png 300w" sizes="(max-width: 831px) 100vw, 831px" /></div><p>Ansbach/<a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/feuchtwangen/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Feuchtwangen</a>, <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/26-juli/" target="_blank" data-wpel-link="internal">26. Juli</a> 2024 &ndash; <strong>Zu mehr Unternehmergeist in der Verwaltung hat Landrat <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/dr-juergen-ludwig/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Dr. J&#xFC;rgen Ludwig</a> aufgerufen. &bdquo;Wir machen uns zu viele Gedanken, wie Steuergeld verwaltet und ausgegeben wird. Und zu wenig, wie es wo verdient werden kann. </strong></p>
<p>Wir m&uuml;ssen uns in Politik und Gesellschaft wieder mehr auf Wirtschaft, Arbeitspl&auml;tze und die Zukunft konzentrieren. Daf&uuml;r braucht es mehr Investitionen in Infrastruktur und Innovationen und weniger in sonstige Ausgaben&ldquo;, sagte der Landrat vor &uuml;ber 400 G&auml;sten beim Unternehmerabend des Landkreises Ansbach in der Bayerischen Bauakademie <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/feuchtwangen/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Feuchtwangen</a>.</p>
<p>Der Abend sei vor allem dazu da, den Unternehmerinnen und Unternehmern Dank und Respekt f&uuml;r ihre erfolgreiche Arbeit entgegenzubringen, so der Landrat weiter. Denn sie schafften Arbeits- und Ausbildungspl&auml;tze, sorgten damit f&uuml;r Perspektiven und erm&ouml;glichten es, dass der <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a> Heimat werden und bleiben k&ouml;nne. Unternehmer seien es gewohnt, den Wandel zu gestalten und Chancen zu nutzen, die sich bei Ver&auml;nderungen ergeben. Damit seien sie Vorbilder in unsicheren Zeiten voller Krisen, die sich &uuml;berlagern und gegenseitig verst&auml;rken, so <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/dr-juergen-ludwig/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Dr. J&#xFC;rgen Ludwig</a>. Um erfolgreich zu sein, brauche es aber weniger B&uuml;rokratie, &bdquo;mehr Luft zum Atmen, Zeit zum Arbeiten und auch mehr Freiheiten&ldquo; &ndash; nicht nur f&uuml;r Unternehmen, sondern auch f&uuml;r Beh&ouml;rden. Mehr Freiheit bedeute dann auch mehr Selbstverantwortung &ndash; f&uuml;r sich selbst und f&uuml;r die Gemeinschaft, verdeutlichte der Landrat und meinte: &bdquo;Ich sehe es als eine gemeinsame Aufgabe f&uuml;r uns alle: zu &uuml;berlegen und auch zu handeln, um mehr Freiheit, mehr Verantwortung, mehr Zufriedenheit, mehr Zuversicht und mehr Zukunft zu erm&ouml;glichen.&ldquo;</p>
<p>Seine Begr&uuml;&szlig;ung nutzte <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/dr-juergen-ludwig/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Dr. J&#xFC;rgen Ludwig</a> auch, um in Zeiten von Krisen und Ver&auml;nderungen die Unternehmer auf die St&auml;rken des l&auml;ndlichen Raums einzuschw&ouml;ren. &bdquo;Flei&szlig;ige Mitarbeiter, gro&szlig;es Engagement im Ehrenamt, sehr gute Bildungseinrichtungen, breit aufgestellte Branchenstruktur, aktive Netzwerke, spannende Projekte und eine starke Bindung der Menschen an ihre Heimat&ldquo; &ndash; all das finde man im <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landkreis-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landkreis Ansbach</a>.</p>
<p>Gabriela Gottwald stellte die Bayerische Bauakademie als deutschlandweit anerkanntes Zentrum f&uuml;r die Aus- und Weiterbildung im Bauhandwerk vor. B&uuml;rgermeister Patrick Ruh pr&auml;sentierte die Stadt <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/feuchtwangen/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Feuchtwangen</a> als starken Wirtschaftsstandort, der mit Investitionen in g&uuml;nstigen erneuerbaren Strom sowie in Infrastruktur daf&uuml;r sorgen wolle, dass dies auch so bleibt. Ruh nannte hier unter anderem das Glasfasernetz, G&uuml;terverkehr auf der Schiene und auch innovative Projekte mit Wasserstoff.</p>
<p>Vor und nach den kurzen Ansprachen lie&szlig;en es sich die zahlreiche G&auml;ste bei Gespr&auml;chen im Innen- und Au&szlig;enbereich der Bayerischen Bauakademie gut gehen. Kurze kr&auml;ftige Regenschauer sorgten zwar f&uuml;r nasse Tischdenken, aber nicht f&uuml;r schlechte Stimmung, sodass der Unternehmerabend erst zu deutlich vorger&uuml;ckter Stunde zu Ende ging.</p>
<p>Quelle: Pressemitteilung, <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landratsamt-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landratsamt Ansbach</a></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum eine Online Marketing Agentur für Unternehmen immer wichtiger wird?</title>
		<link>https://frank-clone.novo-peak.it/warum-eine-online-marketing-agentur-fuer-unternehmen-immer-wichtiger-wird/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chantal Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2022 09:30:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Online Marketing Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2048" height="1267" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/09/22112340/macbook-459196.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/09/22112340/macbook-459196.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/09/22112340/macbook-459196-300x186.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/09/22112340/macbook-459196-1024x634.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/09/22112340/macbook-459196-1536x950.jpg 1536w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></div>Das Internet hat in den vergangenen Jahren in den verschiedensten Bereichen immer mehr an Bedeutung gewonnen. Mittlerweile gibt es allein in Deutschland mehr als 60 Millionen Internetnutzer, die sich zumindest sporadisch immer wieder im World Wide Web bewegen. Aus diesem Grund spielt das Internet auch f&#252;r viele Unternehmen eine immer wichtigere Rolle. Schlie&#223;lich ist es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2048" height="1267" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/09/22112340/macbook-459196.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/09/22112340/macbook-459196.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/09/22112340/macbook-459196-300x186.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/09/22112340/macbook-459196-1024x634.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/09/22112340/macbook-459196-1536x950.jpg 1536w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></div><p style="font-weight: 400;"><strong>Das Internet hat in den vergangenen Jahren in den verschiedensten Bereichen immer mehr an Bedeutung gewonnen. Mittlerweile gibt es allein in Deutschland mehr als 60 Millionen Internetnutzer, die sich zumindest sporadisch immer wieder im World Wide Web bewegen. Aus diesem Grund spielt das Internet auch f&uuml;r viele <a href="https://fraenkischer.de/die-beduerfnisse-der-baeume-verstehen-start-up-unternehmen-treesense-jetzt-auch-in-dinkelsbuehl/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">Unternehmen</a> eine immer wichtigere Rolle. Schlie&szlig;lich ist es &uuml;ber das Internet f&uuml;r ein Unternehmen besonders gut m&ouml;glich Kunden und neue Interessenten anzusprechen. Diesen Umstand haben immer mehr Unternehmerinnen und Unternehmer erkannt und versuchen sich aus diesem Grund im Netz einen guten Namen zu machen. Allerdings wird die Konkurrenz im Netz immer gr&ouml;&szlig;er und aus diesem Grund ist es auf jeden Fall eine gute Idee auf die Hilfe einer Online Marketing Agentur zur&uuml;ckzugreifen.</strong></p>
<h3>Warum ist es sinnvoll auf eine Online Marketing Agentur zur&uuml;ckzugreifen?</h3>
<p style="font-weight: 400;">Wenn man sich mit dem eigenen Unternehmen im Internet professionell und erfolgreich pr&auml;sentieren will, dann ist das in der heutigen Zeit gar nicht mehr so einfach. In fr&uuml;heren Jahren konnte man noch eine Menge rund um den eigenen Internetauftritt selbst in die Wege leiten und durchaus in Eigenregie eine Internetpr&auml;senz auf den Weg bringen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mittlerweile sind die Anforderungen rund um einen erfolgreichen Internetauftritt aber so gro&szlig; und umfangreich, dass es in den meisten F&auml;llen sicher die bessere L&ouml;sung auf eine <a href="https://www.suchhelden.de/online-marketing-agentur.php" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">erfahrene Online Marketing Agentur</a> zur&uuml;ckzugreifen. Eine solche Marketing Agentur ist auf das Online Marketing spezialisiert und verf&uuml;gt beispielsweise &uuml;ber SEO Experten, die bei der Erstellung einer Webseite behilflich sein k&ouml;nnen und zus&auml;tzlich eine umfangreiche SEO-Beratung bieten k&ouml;nnen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Durch die Zusammenarbeit mit einer solchen professionellen Webagentur k&ouml;nnen Unternehmerinnen und Unternehmer ohne eine eigene Marketingabteilung eine optimierte Internetseite erstellen oder erstellen lassen. Eine solche Online Marketing Agentur kann aber noch viel mehr leisten und hilft unter anderem die Internetpr&auml;senz durch verschiedene Marketing Ma&szlig;nahmen bekannter und erfolgreicher zu machen. Im weiteren Verlauf dieses Artikels wollen wir einige besonders wichtige Bereiche des Online Marketings ein wenig n&auml;her vorstellen.</p>
<h3>Die Suchmaschinenoptimierung</h3>
<p style="font-weight: 400;">Das Angebot im Web ist so riesig, dass es f&uuml;r die Internetnutzer nicht mehr m&ouml;glich ist den &Uuml;berblick zu behalten und ausgiebig zu recherchieren. Aus diesem Grund ist es enorm wichtig, dass die eigene Unternehmenswebseite bei Google und bei anderen Suchmaschinen m&ouml;glichst weit oben aufgelistet wird. Eine Online Marketing Agentur hilft durch <a href="https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/suchmaschinenmarketing-53618" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">Suchmaschinenmarketing</a> die Webpr&auml;senz bei Google bei den vordersten Suchergebnissen auftauchen zu lassen. Das ist entscheidend, weil viele Kunden und Interessenten sich nur die ersten Treffer bei den Suchmaschinen anschauen. Entsprechend gilt es als erfolgreiches Unternehmen durch geeignete SEO-Ma&szlig;nahmen unter de Topergebnissen aufzutauchen.</p>
<h3>Suchmaschinenwerbung sinnvoll gestalten</h3>
<p style="font-weight: 400;">Mit passender Suchmaschinenwerbung ist es m&ouml;glich gezielt bestimmte Kunden und Interessenten mit Werbung anzusprechen. Bei Google ist es beispielsweise m&ouml;glich mit sogenannten Adwords Kampagnen zu arbeiten. An dieser Stelle gibt es aber wie zu erwarten wieder viele Dinge zu ber&uuml;cksichtigen. Aus diesem Grund ist es auch bei der Schaltung von Suchmaschinenwerbung auf die das Wissen einer erfahrenen Online Marketingagentur zur&uuml;ckzugreifen. Schlie&szlig;lich kann man ohne die richtigen Experten an der Seite viel Geld in Werbema&szlig;nahmen investieren, die bei Weitem nicht die erhofften Resultate bringen.</p>
<h3>Mit passendem Content mehr Kunden anlocken</h3>
<p style="font-weight: 400;">Eine Internetseite sollte immer gepflegt sein und f&uuml;r die Besucher interessante Inhalte zur Verf&uuml;gung stellen. Schlie&szlig;lich ist es unter anderem ein Ziel Kunden m&ouml;glichst lange auf der eigenen Webseite zu halten und zum Beispiel f&uuml;r den Kauf eines Produktes zu sorgen. Genauso kann es aber ein Ziel sein, dass ein Besucher der Webseite sich per Email oder auf anderem Weg direkt mit dem entsprechenden Anliegen melden soll.</p>
<p style="font-weight: 400;">F&uuml;r die Erreichung dieser oder anderer vergleichbarer Ziele ist es wichtig guten und informativen Content auf die Webseite zu bringen. Dar&uuml;ber hinaus beziehen Suchmaschinen wie Google die Qualit&auml;t des Contents in ihre Bewertungen ein, dadurch hilft guter Inhalt in Kombination mit den richtigen Keywords ebenfalls die eigene Webseite m&ouml;glichst weit oben in den Suchmaschinen zu platzieren.</p>
<h3>Social Media und Apps f&uuml;r das Smartphone</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Social Media spielt bei der erfolgreichen Positionierung einer Firma oder eines Unternehmens weiterhin eine gro&szlig;e Rolle. Aus diesem Grund erarbeiten erfahrene Online Marketing Agenturen zus&auml;tzlich perfekt abgestimmte Marketingstrategien f&uuml;r die sozialen Medien. Dar&uuml;ber hinaus gilt es die gesamten Online Marketingma&szlig;nahmen auch f&uuml;r Nutzer mit einem Smartphone oder Tablet in perfekter Art und Weise zur Verf&uuml;gung zu stellen. Schlie&szlig;lich steigt die Zahl der Leute, die mit Tablet oder Smartphone im Web unterwegs sind, weiterhin an.</span></p>
<p><em>Info: sunset digital</em></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unendliche Urlaubsansprüche?</title>
		<link>https://frank-clone.novo-peak.it/unendliche-urlaubsansprueche/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Business Lounge Magazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jul 2019 10:06:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karriereleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
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		<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaubsanspruch]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="649" height="430" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24193049/Anne-Marie-Hermann_LHP.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24193049/Anne-Marie-Hermann_LHP.jpg 649w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24193049/Anne-Marie-Hermann_LHP-300x199.jpg?theia_smart_thumbnails_file_version=2 300w" sizes="(max-width: 649px) 100vw, 649px" /></div>Das deutsche Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) regelt eindeutig den Verfall des Urlaubsanspruchs. &#8222;Grunds&#228;tzlich verf&#228;llt der Urlaubsanspruch mit Ablauf des 31. Dezembers eines Kalenderjahres&#8220;, erkl&#228;rt Anne-Marie Hermann, Fachanw&#228;ltin f&#252;r Arbeitsrecht. &#8222;Nur ausnahmsweise, bei Vorliegen von dringenden betrieblichen oder pers&#246;nlichen Gr&#252;nden, kann der Urlaubsanspruch auf das Folgejahr &#252;bertragen werden. In diesem Fall verf&#228;llt der Urlaubsanspruch mit Ablauf des 31. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="649" height="430" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24193049/Anne-Marie-Hermann_LHP.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24193049/Anne-Marie-Hermann_LHP.jpg 649w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24193049/Anne-Marie-Hermann_LHP-300x199.jpg?theia_smart_thumbnails_file_version=2 300w" sizes="(max-width: 649px) 100vw, 649px" /></div><p><strong>Das deutsche Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) regelt eindeutig den Verfall des Urlaubsanspruchs. &bdquo;Grunds&auml;tzlich verf&auml;llt der Urlaubsanspruch mit Ablauf des 31. Dezembers eines Kalenderjahres&ldquo;, erkl&auml;rt Anne-Marie Hermann, Fachanw&auml;ltin f&uuml;r Arbeitsrecht. &bdquo;Nur ausnahmsweise, bei Vorliegen von dringenden betrieblichen oder pers&ouml;nlichen Gr&uuml;nden, kann der Urlaubsanspruch auf das Folgejahr &uuml;bertragen werden. In diesem Fall verf&auml;llt der Urlaubsanspruch mit Ablauf des <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/31-maerz/" target="_blank" data-wpel-link="internal">31. M&#xE4;rz</a> des Folgejahres.&ldquo;</strong></p>
<p>Dieser seit 1963 in Gesetz gegossene Grundsatz wurde zum ersten Mal durch die Rechtsprechung des Europ&auml;ischen Gerichtshofs (EuGH) im Jahre 2009 ersch&uuml;ttert. In dem sogenannten Schulz-Hoff-Urteil wurde entschieden, dass ein solcher pauschaler Verfall des Urlaubsanspruchs im Falle einer Langzeiterkrankung, die den Arbeitnehmer bei der Urlaubsnahme hindert, europarechtswidrig ist. Dieses Urteil f&uuml;hrte zur Bef&uuml;rchtung, dass Arbeitnehmer ihren Urlaubsanspruch bei Langzeiterkrankungen unbegrenzt &uuml;ber Jahre hinweg ansammeln k&ouml;nnen. Der EuGH korrigierte dies 2011 und erm&ouml;glichte einen &Uuml;bertragungszeitraum von 15 Monaten.</p>
<h3>Die Urteile</h3>
<p>Ein bemerkenswertes Urteil erlie&szlig; das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg im Jahr 2014. Im Wesentlichen entschied das Gericht, dass der Arbeitgeber den Urlaub von sich aus gew&auml;hren muss. Tut er dies nicht, kann der Arbeitnehmer Schadensersatz beanspruchen. Da das deutsche Schadensersatzrecht prim&auml;r eine sogenannte Naturalrestitution (Herstellung des urspr&uuml;nglichen Zustands) vorsieht, hatte der Arbeitgeber den an sich verfallenen Urlaub zu gew&auml;hren. Nunmehr hat der EuGH aktuell entschieden, dass der automatische Verfall nicht genommenen Urlaubs zum Jahresende europarechtswidrig ist. Der EuGH hat die F&auml;lle an die Vorinstanzen zur&uuml;ckverwiesen. Eine der Vorinstanzen ist das Bundesarbeitsgericht (BAG), dessen endg&uuml;ltige Entscheidung nun abgewartet werden muss. Es stellt sich insbesondere die Frage, ob das BAG eine europarechtskonforme Auslegung des BurlG vornehmen wird. Eine solche M&ouml;glichkeit bietet das Urteil des EuGHs, aus dessen Hinweise sich Handlungsempfehlungen an die Arbeitgeber ergeben. &bdquo;Der Arbeitgeber muss den Arbeitnehmer f&ouml;rmlich auffordern, seinen Urlaub zu nehmen. Der Arbeitgeber muss dabei den Arbeitnehmer in transparenter Art und Weise &uuml;ber die Folgen des Urlaubsverfalls informieren&ldquo;, erkl&auml;rt die Fachanw&auml;ltin. &bdquo;Aus Beweisgr&uuml;nden sollte dies schriftlich, zumindest aber per E-Mail erfolgen.&ldquo; Es wird davon ausgegangen, dass das BAG eine europarechtskonforme Auslegung vornehmen wird. Das bedeutet, das BAG wird die transparente Aufkl&auml;rung des Arbeitnehmers in das deutsche Gesetz hereinlesen.</p>
<h3>Wichtig zu wissen</h3>
<p>Wichtig zu wissen ist, dass diese Urteile nur den gesetzlichen Mindesturlaub betreffen. Dieser betr&auml;gt in Deutschland 24 Werktage, wobei Werktage die Tage Montag bis Samstag sind. Ein dar&uuml;ber hinaus gehender Urlaub kann von den Parteien des Arbeitsverh&auml;ltnisses individuell geregelt werden. &bdquo;Sofern der Arbeitgeber nicht an gegenl&auml;ufige Tarifvertr&auml;ge oder Betriebsvereinbarungen gebunden ist, empfehlen wir im Arbeitsvertrag eine deutliche Differenzierung zwischen gesetzlichem Mindesturlaub und freiwilligem Mehrurlaub aufzunehmen&ldquo;, so Hermann. &bdquo;So wird eine abweichende Regelung des Mehrurlaubs nicht nur im Hinblick auf dessen Verfall, sondern auch auf weitere, f&uuml;r den gesetzlichen Mindesturlaub zwingende Regelungen des Bundesurlaubsgesetzes m&ouml;glich.&ldquo;</p>
<p>Bildnachweis: LHP<br>
Quelle: <a href="https://businesslounge-wirtschaftsmagazin.de/2019/02/28/unendliche-urlaubsansprueche/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">Business Lounge Magazin</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Der Schlüssel zum Erfolg &#8211; Mitarbeitermotivation und Veränderungen im Personalwesen</title>
		<link>https://frank-clone.novo-peak.it/der-schluessel-zum-erfolg-mitarbeitermotivation-und-veraenderungen-im-personalwesen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Business Lounge Magazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2019 21:35:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="657" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004230/2018-12-0004.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004230/2018-12-0004.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004230/2018-12-0004-300x197.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div>Mit rund 2.400 Mitarbeitern ist das Bosch-Werk der gr&#246;&#223;te Industriearbeitgeber in der Region Ansbach. Es liefert elektronische Sicherheitssysteme f&#252;r die Automobilindustrie, in fast allen Automarken der Welt sind die Systeme aus Ansbach verbaut. Rund 75.000 Steuerger&#228;te verlassen t&#228;glich das Werk. Wir haben mit dem Personalleiter Udo Noack &#252;ber Personalmangel, Mitarbeitermotivation und die Ver&#228;nderungen im Personalwesen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="657" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004230/2018-12-0004.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004230/2018-12-0004.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004230/2018-12-0004-300x197.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div><p><strong>Mit rund 2.400 Mitarbeitern ist das Bosch-Werk der gr&ouml;&szlig;te Industriearbeitgeber in der Region Ansbach. Es liefert elektronische Sicherheitssysteme f&uuml;r die Automobilindustrie, in fast allen Automarken der Welt sind die Systeme aus Ansbach verbaut. Rund 75.000 Steuerger&auml;te verlassen t&auml;glich das Werk. Wir haben mit dem Personalleiter Udo Noack &uuml;ber Personalmangel, Mitarbeitermotivation und die Ver&auml;nderungen im Personalwesen gesprochen.</strong></p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Wollten Sie schon immer Personaler werden?&ldquo;</p>
<p><strong>Udo Noack:</strong> &bdquo;Mittlerweile bin ich seit 28 Jahren bei Bosch, und ich bin es immer noch gerne. Das liegt auch daran, dass ich immer das machen durfte, was mir Spa&szlig; gemacht hat &ndash; und das war nicht immer Personal. Urspr&uuml;nglich habe ich einen technischen Hintergrund, habe schon Fertigungsmaschinen geplant und eingekauft. &Uuml;ber das Optimieren von Prozessen und Arbeitsabl&auml;ufen und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Menschen bin ich mit Personalarbeit in Kontakt gekommen. Dann bin ich den f&uuml;r einen Konzern klassischen Weg &uuml;ber unterschiedliche Funktionen und den Wechsel in den Zentralbereich Personalgrundsatzfragen gegangen. Heute bringt mir das viele Vorteile, da ich bei technischen, logistischen, kaufm&auml;nnischen und juristischen Themen mitreden kann.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Sie sind sehr stark vernetzt. Was bringt Ihnen diese Vernetzung?&ldquo;</p>
<p><strong>Udo Noack:</strong> &bdquo;F&uuml;r mich ist Netzwerk der Schl&uuml;ssel<br>
zum Erfolg. Dadurch komme ich f&uuml;r anstehende Problemstellungen sehr, sehr schnell weltweit an Input. Es ist deutlich effizienter, aus den guten Ideen meines Netzwerks etwas abzuleiten, als es selbst auszubr&uuml;ten. Ich br&auml;uchte viel Zeit, um die Erfahrungen zu machen, die andere bereits haben. Au&szlig;erdem nutze ich Netzwerke auch, um Einfluss zu nehmen, dass sich Dinge so entwickeln, wie ich mir vorstelle, dass sie richtig sind. Das hei&szlig;t, ich gebe lieber in einem starken Netzwerk eine Richtung mit vor, als nur mitzulaufen.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Momentan kommen Unternehmen schwer an Fachkr&auml;fte und Azubis. Wie klappt das bei Ihnen?&ldquo;</p>
<p><strong><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/2018-12-0009.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-61315 alignright" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/2018-12-0009.jpg" alt="" width="450" height="720" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004233/2018-12-0009.jpg 450w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004233/2018-12-0009-188x300.jpg 188w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px"/></a>Udo Noack:</strong> &bdquo;Wir nutzen verschiedene M&ouml;glichkeiten wie Social Media, Annoncen bis zur Leuchtreklame im Bus, und diese haben wir einmal bewertet. Tats&auml;chlich hat alles einen Response &ndash; mehr oder weniger intensiv. Der gr&ouml;&szlig;te R&uuml;cklauf kommt aber nach wie vor &uuml;ber unsere interne Kommunikation, wenn wir unseren Mitarbeitern sagen, dass Bosch Mitarbeiter sucht. Wir haben noch kein Problem, gen&uuml;gend sehr gute Fachkr&auml;fte zu finden, aber auch wir merken, dass die Anzahl r&uuml;ckl&auml;ufig ist. &Uuml;ber Partnerschulen oder Erfahrungstage wie &bdquo;Girls Day&ldquo; versuchen wir schon fr&uuml;h, den Kontakt zu den Sch&uuml;lern herzustellen. Auch bei der internen Kinderbetreuung, wie etwa an Bu&szlig;- und Bettag, versuchen wir, bei den Kindern der Mitarbeiter einen ersten Kontakt zur Technik herzustellen. Die Sch&uuml;ler, die aus den Schulen in das Arbeitsleben entlassen werden, haben aus meiner Sicht kaum eine Vorstellung, was das Arbeitsleben ist. Da muss von allen deutlich mehr getan werden, um die junge Menschen besser auf das Arbeitsleben vorzubereiten. Das ist ein gesellschaftspolitisches Thema. Was wir aber auch deutlich merken ist, dass die jungen Leute wesentlich beh&uuml;teter sind als fr&uuml;her. Es ist immer jemand im Hintergrund, der hilft.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;K&ouml;nnen sich aufgrund des Fachkr&auml;ftemangels Mitarbeiter heute alles herausnehmen?&ldquo;</p>
<p><strong>Udo Noack:</strong> &bdquo;Bei uns klar nicht. Zwar braucht Kreativit&auml;t Freiraum, den wir auch geben, genau so wichtig sind aber Struktur und Orientierung. Auch ein klares Wertesystem ist aus meiner Sicht f&uuml;r ein erfolgreiches Unternehmen existenziell. Genauso wichtig ist es, mit den verschiedenen Generationen im Dialog zu bleiben. &sbquo;Wie tickt wer und was motiviert wen&lsquo; &ndash; das ist Wertsch&auml;tzung, und nur wertgesch&auml;tzte Mitarbeiter bringen H&ouml;chstleistung. Ein Spiegel daf&uuml;r ist bei uns am Standort die Beteiligung der Mitarbeiter am betrieblichen Vorschlagswesen. So sind wir seit vielen Jahren in Folge das Werk mit dem erfolgreichsten Vorschlagswesen. F&uuml;r die jungen Menschen bedeutet das, keine Distanz den &Auml;lteren gegen&uuml;ber zu sp&uuml;ren, sondern den Mut zu haben, eigene Ideen klar zu formulieren. Das fordern wir ein und belohnen die Ergebnisse &uuml;ber das System.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Wie ist Ihr F&uuml;hrungsstil?&ldquo;</p>
<p><strong>Udo Noack:</strong> &bdquo;Ich w&uuml;rde ihn als zielorientiert und kooperativ bezeichnen. Ich zeige klar, wo wir hin wollen, aber auf dem Weg dorthin lasse ich m&ouml;glichst gro&szlig;e Freiheiten zu. Meine Erfahrung ist, wenn Mitarbeiter ihre St&auml;rken einsetzen d&uuml;rfen, erzielen sie die besten Ergebnisse. Motivation ist ganz wichtig, und idealerweise m&uuml;ssen Aufgaben mit den St&auml;rken der Mitarbeiter zusammenpassen. Umgekehrt hei&szlig;t das aber auch, Aufgaben wegnehmen, die Mitarbeitern nicht liegen.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Wie wichtig ist interne Kommunikation mit Mitarbeitern?&ldquo;</p>
<p><strong>Udo Noack:</strong> &bdquo;Man kann nie genug kommunizieren. Neben der Art und Weise, dem &sbquo;wie&lsquo; der Kommunikation, ist es nat&uuml;rlich entscheidend, was kommuniziert wird. Bei der Vielzahl der Informationen, die uns st&auml;ndig flutet, ist es wichtig, Informationen als &Uuml;berblick zu geben und Interessierten die M&ouml;glichkeit zum Deep Dive zu bieten. Sehr wichtig ist es auch, ein Feedback zuzulassen, denn Kommunikation geht in zwei Richtungen. Wenn ich mit jemanden spreche, dann bin ich bei ihm und nicht gedanklich bei meinem n&auml;chsten Termin. Das merken die Mitarbeiter, und dann kann man Berge versetzen.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Was halten Sie vom Mindestlohn?&ldquo;</p>
<p><strong>Udo Noack:</strong> &bdquo;Dieses Thema ist f&uuml;r klein- und mittelst&auml;ndische Unternehmen durchaus eine existenzielle Frage, die in einem sehr starken Konkurrenzkampf zum nahen Ausland stehen. Vom Grundsatz her bin ich allerdings der festen &Uuml;berzeugung, dass jeder seinen Lebensunterhalt vom Lohn bestreiten k&ouml;nnen muss. Aber die Mindestlohndiskussion so zu f&uuml;hren, dass einem Unternehmer vorgeschrieben wird, was er wem bezahlt, halte ich f&uuml;r nicht akzeptabel. Die Politik h&auml;tte aus meiner Sicht wichtigere Themen, vor allem in der Bildungspolitik. So w&auml;re erstrebenswert, wenn wir gleiche Bildungschancen f&uuml;r alle schaffen w&uuml;rden, und da k&ouml;nnte die Politik einiges beitragen. Wir w&uuml;rden gut daran tun, wenn in Deutschland das Bildungssystem kostenfrei w&auml;re, das f&auml;ngt schon bei den Fahrtkosten an. Au&szlig;erdem m&uuml;ssten sich die Unternehmen noch st&auml;rker in die Bildungspl&auml;ne einbinden, da sie den Bedarf am Besten kennen.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Wie wird sich die Personalpolitik in den n&auml;chsten zehn Jahren entwickeln?&ldquo;</p>
<p><strong>Udo Noack:</strong> &bdquo;Fr&uuml;her war die Personalabteilung Naturschutzgebiet, dann wurde sie Dienstleister, und wo wir hin m&uuml;ssen ist, dass die Personalabteilung Partner der Fertigung ist. Dazu muss sie die Fertigung aber auch verstehen und sich nicht mit Routinen blockieren. Briefe tippen oder immer wiederkehrende Sachen erledigen, ist demotivierend f&uuml;r die Kollegen, die gestalten wollen. So etwas wird man in Zukunft in Shared Services auslagern, und die Personaler werden sich mit den Fertigungsleuten als Team darum k&uuml;mmern, wie die Zukunft langfristig gesichert wird. In der Vergangenheit ist man von Qualifikationsspr&uuml;ngen alle zehn bis f&uuml;nfzehn Jahre ausgegangen, das wird in Zukunft nur noch f&uuml;nf Jahre dauern. Darauf muss sich unser Bildungssysterm einstellen. Immer wichtiger f&uuml;r die Mitarbeiter werden Themen wie Vereinbarkeit von Beruf und Familie, betriebliches Gesundheitsmanagement und die M&ouml;glichkeit, die Arbeit flexibel zu gestalten. Um ganz vorne mitzuspielen, ist gelebte Diversity unabdingbar, das hei&szlig;t unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Geschlechter und unterschiedliche Altersgruppen. In solchen gemischten Teams kann ich die unterschiedlichen St&auml;rken b&uuml;ndeln und einsetzen. Deshalb bin ich ein deutlicher Verfechter vom Thema Diversity.&ldquo;</p>
<p>Bildnachweis: Robert Bosch GmbH<br>
Quelle: Business Lounge Magazin</p>
<p><a href="https://businesslounge-wirtschaftsmagazin.de/2019/02/21/der-schluessel-zum-erfolg/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">Source link </a></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Es wird nicht nur digitaler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Business Lounge Magazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Feb 2019 14:11:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karriereleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="666" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004246/blond-draussen-fernglas-Variante.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004246/blond-draussen-fernglas-Variante.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004246/blond-draussen-fernglas-Variante-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div>Der Fachkr&#228;ftemangel stellt viele Unternehmen gerade im l&#228;ndlichen Raum vor gro&#223;e Herausforderungen. Diskutiert werden viele M&#246;glichkeiten, wie dieser zu bek&#228;mpfen ist. Das Netzwerk Fachkr&#228;fte bietet den Unternehmen in unserer Region immer wieder neue Ans&#228;tze, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Ein Thema, mit dem sich auch Professor Peter Wippermann und das Netzwerk Xing aktuell auseinandergesetzt haben, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="666" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004246/blond-draussen-fernglas-Variante.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004246/blond-draussen-fernglas-Variante.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004246/blond-draussen-fernglas-Variante-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div><p><strong>Der Fachkr&auml;ftemangel stellt viele Unternehmen gerade im l&auml;ndlichen Raum vor gro&szlig;e Herausforderungen. Diskutiert werden viele M&ouml;glichkeiten, wie dieser zu bek&auml;mpfen ist. Das Netzwerk Fachkr&auml;fte bietet den Unternehmen in unserer Region immer wieder neue Ans&auml;tze, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Ein Thema, mit dem sich auch Professor Peter Wippermann und das Netzwerk Xing aktuell auseinandergesetzt haben, wird leider von unseren Unternehmen vielfach noch untersch&auml;tzt: der starke Wandel in der Arbeitswelt durch die Digitalisierung. Hier ein inspirierender &Uuml;berblick.</strong></p>
<p>Wie gravierend sich die Arbeitswelt in den n&auml;chsten Jahren &auml;ndern wird, kann man noch nicht ann&auml;hernd absch&auml;tzen. Es gibt jedoch Hinweise, die Wissenschaftler als Trend werten. Sie werden die Arbeitswelt grundlegend ver&auml;ndern, was beim demografischen Wandel auch dringend n&ouml;tig ist. Viele Jobs werden verschwinden &ndash; bis zu einem Drittel der Arbeitnehmer glaubt heute, dass sein Arbeitsplatz in 15 Jahren nicht mehr existiert. Umgekehrt werden dann viele Kinder, die heute zur Grundschule gehen, in Berufen arbeiten, die es heute noch gar nicht gibt. Aber dieser schneller werdende Wandel ist nicht neu, eine Entwicklung, die sich auch kaum aufhalten l&auml;sst &ndash; von wem auch? Bereits in den letzten 15 Jahren sind viele neue Jobs entstanden, in denen heute rund 15 Prozent der Arbeitnehmer arbeiten.</p>
<p>Die Menschen werden in Zukunft ihre Arbeitswelt deutlich mehr selbst bestimmen wollen als heute. Nicht nur bei der Verantwortung &ndash; Mitarbeiter sind dann keine reinen Befehlsempf&auml;nger mehr &ndash; sondern auch bei der Zeiteinteilung. Schon jetzt bemerken Personaler eine deutlich h&ouml;here Wechselbereitschaft der Mitarbeiter. Stellen m&uuml;ssen &ouml;fter neu besetzt werden, eine lebenslange Besch&auml;ftigung bei einem Unternehmen ist schon fast nicht mehr vorstellbar. Gerade Hochschulabsolventen gehen davon aus, dass sie ihren ersten Job im Schnitt nur vier Jahre aus&uuml;ben &ndash; um Praxis zu lernen &ndash; bevor sie weiter ziehen. Zukunftsforscher gehen davon aus, dass die klassische Festanstellung &bdquo;nine to five&ldquo; in den n&auml;chsten 15 Jahren stark zur&uuml;ckgeht. Mehr Menschen arbeiten dann in irgendeiner Art und Weise als Freiberufler, die sich auf zahlreichen Jobb&ouml;rsen einzelne Auftr&auml;ge generieren. Die gr&ouml;&szlig;te Motivation hierf&uuml;r ist die freie Zeiteinteilung, sie wollen den Ausgleich zwischen Arbeit und Privatleben frei gestalten und nach ihren Bed&uuml;rfnissen festlegen. Das passt in keine 37,5 Stunden Woche.</p>
<p>Die freie Zeiteinteilung wird vielleicht auch n&ouml;tig sein, um sich von den gestiegenen Belastungen am Arbeitsplatz zu erholen. Schon heute sagen &uuml;ber 80 Prozent der Menschen, dass die Aufgaben am Arbeitsplatz durch die Digitalisierung zugenommen haben und eine deutlich h&ouml;here Aufmerksamkeit erfordern. Es gibt bereits Unternehmen, die eine Vier-Tage-Woche bieten, bei vollem Lohnausgleich. Die Arbeitsleistung ist &uuml;brigens kaum geringer als bei der F&uuml;nf-Tage-Woche, die Mitarbeiter aber deutlich zufriedener und motivierter. Ein Trend, der sich durchsetzen kann? Parallel dazu gewinnt das Gesundheitsmanagement immer mehr an Bedeutung, um Mitarbeiter fit zu halten. Diversitymanagement ist in Zukunft unerl&auml;sslich, schon heute machen es die gro&szlig;en Unternehmen vor. Mit Diversity versuchen sie, einen Wettbewerbsvorteil zu bekommen. Werte erlangen bei der Besetzung von Stellen immer gr&ouml;&szlig;ere Bedeutung. In Zukunft ist die soziale Kompetenz wichtiger als die Fachkompetenz. Personalabteilungen erhalten hierf&uuml;r Hilfe vom sogenannten Robo-Recruting, eine k&uuml;nstliche Intelligenz, die eine Vorauswahl trifft. Im Gegenzug legen Arbeitnehmer mehr Wert auf eine sinnstiftende T&auml;tigkeit. Forscher vermuten, dass in Zukunft der Niedriglohnsektor stark w&auml;chst. Eine diskutierte Option ist hierf&uuml;r das bedingungslose Grundeinkommen. Es f&ouml;rdert eine freie Arbeitsplatzwahl und sorgt f&uuml;r sozialen Frieden. Lernen k&ouml;nnte sich ebenfalls grundlegend &auml;ndern. Wissen &auml;ndert sich so schnell, dass es nur scheibchenweise und bedarfsgerecht gelernt wird. Im Gegenzug muss man veraltetes Wissen auch wieder entlernen, um Platz auf der &bdquo;menschnlichen Festplatte&ldquo; zu machen.</p>
<p>Bildnachweis: pixabay from pexels</p>
<p>Quelle: Business Lounge Magazin</p>
<p><a href="https://businesslounge-wirtschaftsmagazin.de/2019/01/24/es-wird-nicht-nur-digitaler/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">Source link </a></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Kundennähe macht den Unterschied</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Business Lounge Magazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2019 19:51:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Abwassertechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Ehingen]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Landkreis Ansbach]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraft]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="666" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004200/KG9_4044m.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004200/KG9_4044m.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004200/KG9_4044m-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div>Die REHARTGROUP mit Sitz in Ehingen am Hesselberg bietet hochwertigen Verschlei&#223;schutz, Maschinen f&#252;r die Grob- und Feinkeramik, Produkte f&#252;r die Abwassertechnik und Anlagen zur Erzeugung von erneuerbarer Energie aus Wasserkraft. Beste Qualit&#228;t und optimale Kundenbetreuung bei fairen Preisen ist die Firmenphilosophie. Dazu belegen zahlreiche Patente und Gebrauchsmuster die Innovationskraft der REHARTGROUP. Klaus Sch&#252;lein hatte das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="666" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004200/KG9_4044m.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004200/KG9_4044m.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004200/KG9_4044m-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div><p><strong>Die REHARTGROUP mit Sitz in Ehingen am <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/hesselberg/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Hesselberg</a> bietet hochwertigen Verschlei&szlig;schutz, Maschinen f&uuml;r die Grob- und Feinkeramik, Produkte f&uuml;r die Abwassertechnik und Anlagen zur Erzeugung von erneuerbarer Energie aus Wasserkraft. Beste Qualit&auml;t und optimale Kundenbetreuung bei fairen Preisen ist die Firmenphilosophie. Dazu belegen zahlreiche Patente und Gebrauchsmuster die Innovationskraft der REHARTGROUP. Klaus Sch&uuml;lein hatte das Unternehmen 1983 als &bdquo;Zwei-Mann-Firma&ldquo; gegr&uuml;ndet, heute besch&auml;ftigt es 110 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von rund 18 Millionen Euro. Nach einem sehr erfolgreichen Jahr haben wir mit Gesellschafter und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Klaus Sch&uuml;lein gesprochen.<br>
</strong></p>
<figure id="attachment_61310" aria-describedby="caption-attachment-61310" style="width: 450px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/RS16896_rehart_06.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-61310" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/RS16896_rehart_06.jpg" alt="" width="450" height="301" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004213/RS16896_rehart_06.jpg 450w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004213/RS16896_rehart_06-300x201.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px"/></a><figcaption id="caption-attachment-61310" class="wp-caption-text">Der Hauptsitz von Rehart in Ehingen</figcaption></figure>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Mit dem Beschichten von Verschlei&szlig;teilen sind Sie in einer Nische erfolgreich. Wie sind Sie auf diese Idee gekommen?&ldquo;</p>
<p><strong>Klaus Sch&uuml;lein:</strong> &bdquo;Durch meinen damaligen Arbeitgeber kam ich mit der Ziegelindustrie in Ber&uuml;hrung und bin auf ein Problem gesto&szlig;en, mit dem alle zu k&auml;mpfen hatten. Maschinen zur Ziegelproduktion werden sehr stark beansprucht und viele Bauteile unterliegen einem hohen Verschlei&szlig;. Diese Verschlei&szlig;teile mussten schon nach wenigen Einsatzwochen verschrottet werden. Meine Idee war, diese Teile aus einem Material herzustellen, das man aufarbeiten, sprich regenerieren kann. Dabei kommen hochverschlei&szlig;feste Werkstoffe zum Einsatz, die die Lebensdauer der Verschlei&szlig;teile deutlich erh&ouml;hen und nach entsprechender Abnutzung wieder neu aufgetragen werden k&ouml;nnen. Bis zu zehn Mal kann so ein Bauteil mit unserer Technologie regeneriert werden &ndash; das spart Rohstoffe, weil nur die Beschichtung erneuert werden muss. In der Anfangszeit habe ich die Teile selbst beschichtet, wof&uuml;r meine Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker eine wichtige Grundlage war. Zus&auml;tzlich war mir immer die N&auml;he zum Kunden sehr wichtig, was ein entscheidender Baustein zum Erfolg der REHARTGROUP ist. Ich habe am Anfang&nbsp; jeden Kunden pers&ouml;nlich besucht und bin auf die Bed&uuml;rfnisse zu 100 Prozent eingegangen. Um sie von meiner neuen Technik zu &uuml;berzeugen, hab ich mir die Bauteile mit dem gr&ouml;&szlig;ten Verschlei&szlig; zum Beschichten geben lassen. Der Erfolg hat mir Recht gegeben. Verschlei&szlig;teile, die vorher nach wenigen Wochen im Einsatz getauscht werden mussten, hielten mit unserer Beschichtung eine ganze Saison. Damit konnten die Ziegelhersteller durchg&auml;ngig produzieren und f&uuml;r uns ging es steil bergauf.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Warum ist nicht schon fr&uuml;her jemand auf die Idee mit dem Beschichten gekommen?&ldquo;</p>
<p><strong>Klaus Sch&uuml;lein:</strong> &bdquo;Es gab zu dieser Zeit noch ein weiteres Unternehmen, das Versuche in dieser Richtung unternommen hat. Letztlich wurde dort aber nie die notwendige Qualit&auml;t erreicht. Um eine optimale Qualit&auml;t liefern zu k&ouml;nnen, habe ich immer sehr eng mit den Herstellern von Schwei&szlig;zusatzwerkstoffen zusammengearbeitet. Hier wurden sogar immer wieder eigene Rezepturen f&uuml;r mich entwickelt. So konnte ich die Anforderungen der Kunden bereits bei der Materialauswahl einflie&szlig;en lassen. Wir ruhen uns auch nicht auf den erreichten Erfolgen aus. Aktuell befinden wir uns in der Testphase f&uuml;r ein neues Produkt, das Mitte n&auml;chsten Jahres auf den Markt kommen wird. Damit verschaffen wir uns einen weiteren Wettbewerbsvorteil gegen&uuml;ber unseren Konkurrenten in der Beschichtungstechnik &ndash; die es nat&uuml;rlich mittlerweile gibt. Ein Alleinstellungsmerkmal in der Branche ist unser Abhol- und Lieferservice. Fr&uuml;her war ich selbst mit dem PKW-Anh&auml;nger unterwegs, heute habe ich Mitarbeiter, die diese Aufgabe &uuml;bernehmen, aber der Service ist der gleiche geblieben. Auf Wunsch holen wir verschlissene Teile bei unseren Kunden ab und liefern diese auch wieder aus. Der enge Kontakt zum Kunden ist uns auch hier sehr wichtig. Bei einer internationalen Kundenumfrage einer Fachzeitschrift der Ziegelindustrie sind wir im vergangenen Jahr im Bereich Service auf Platz 3 gew&auml;hlt worden &ndash; eine sch&ouml;ne Best&auml;tigung unserer Arbeit und unserer Philosophie&ldquo;</p>
<blockquote><p>&bdquo;Vertrauensbildende Ma&szlig;nahmen sind heute immer noch sehr wichtig&ldquo;</p></blockquote>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Sie bauen auch Maschinen f&uuml;r die Ziegelindustrie &ndash; ist es wichtig, dieses Segment auch mit zu bedienen?&ldquo;</p>

<a href="https://frank-clone.novo-peak.it/wasserhebeschnecke_rs461_transport_schnecke24/" data-wpel-link="internal"><img width="150" height="150" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004221/Wasserhebeschnecke_RS461_transport_schnecke24-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" loading="lazy"/></a>
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<p><strong>Klaus Sch&uuml;lein:</strong> &bdquo;Jede Maschine, die wir verkaufen, generiert &uuml;ber deren Verschlei&szlig;- und Ersatzteile weiteren Umsatz f&uuml;r uns &ndash; in f&uuml;nf Jahren entspricht das in Summe etwa dem Anschaffungspreis. W&uuml;rden wir aufh&ouml;ren Maschinen zu bauen, w&auml;re in den folgenden Jahren mit einem sp&uuml;rbaren Einbruch im Verschlei&szlig;- und Ersatzteilgesch&auml;ft zu rechnen. Unsere Verschlei&szlig;schutztechnik flie&szlig;t nat&uuml;rlich auch in unsere Maschinen mit ein, was uns wiederum von der Konkurrenz abhebt. So sind wir beispielsweise zum Thema &sbquo;Optimierung von Extrudern&lsquo; gekommen. Viele Maschinenhersteller haben sich wenig mit den Problemen der Kunden besch&auml;ftigt. Das Herzst&uuml;ck eines Extruders &ndash; also einer Presse zur Ziegelherstellung &ndash; ist die Pressschnecke und die Auskleidung des Presszylinders. Damit ein gleichm&auml;&szlig;iger Druck aufgebaut wird, ist hier ein optimales Zusammenspiel der Komponenten n&ouml;tig. In vielen Versuchen und im engen Kontakt mit Kunden haben wir die Bauteile im Lauf der Jahre immer weiter optimiert. In einem Beispielprojekt konnten wir so bei einer Maschine eine Energieeinsparung von 30 Prozent erreichen, und das bei einer Leistungssteigerung von 10 Prozent. Dazu produziert der Extruder noch deutlich weniger Ausschuss. Ein Erfolg auf ganzer Linie &ndash; f&uuml;r uns und f&uuml;r unseren Kunden.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Das bedeutet, Ihre Kundenn&auml;he ist Ihr Erfolgsrezept?&ldquo;</p>
<p><strong>Klaus Sch&uuml;lein:</strong> &bdquo;Unser Gesamtkonzept &uuml;berzeugt zu 100 Prozent, woraus eine hohe Zufriedenheit und Treue folgt. Nicht jedes Dumpingangebot aus einem Niedriglohnland zieht unsere Kundschaft ab. In Krisenzeiten kommt es nat&uuml;rlich vor, dass ein Kunde mehr auf den Preis als auf die Leistung achtet. Aber aktuell steht der Preis nicht im Vordergrund. Viel wichtiger ist die Produktionssicherheit, die unsere Produkte und Anlagen bieten, sowie die bereits erw&auml;hnte Kundenn&auml;he. Unsere Kunden wissen, dass wir bei Problemen zur Stelle sind und die n&ouml;tige Hilfe bieten. Nach diesem Interview fahre ich zu einer Tagung nach W&uuml;rzburg, dort treffe ich langj&auml;hrige Kunden und kn&uuml;pfe auch immer wieder neue und wichtige Kontakte. Solche Treffen wirken zus&auml;tzlich als vertrauensbildende Ma&szlig;nahmen, die immer noch sehr wichtig sind.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Nutzen Sie noch andere Netzwerkm&ouml;glichkeiten, etwa neue Medien?&ldquo;</p>
<p><strong><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG9_3970.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="alignright size-medium wp-image-61306" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG9_3970-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004156/KG9_3970-300x214.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004156/KG9_3970.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a>Klaus Sch&uuml;lein</strong>: &bdquo;Wir betreiben eine umfangreiche Internetseite, die intensiv genutzt wird. Viele Besucher interessieren sich besonders f&uuml;r den Bereich Wasserkraft, also REHARTPOWER. Erst vor kurzem haben wir Vertr&auml;ge mit Unternehmen in Japan und Chile geschlossen, die unsere Wasserkraftanlagen vor Ort vertreiben wollen. Auf Nachfrage erfuhren wir, dass diese Kontakte &uuml;ber unsere Webseiten entstanden sind. Unsere jetzigen Partner hatten recherchiert, welche Unternehmen in diesem Bereich aktiv sind, sich verschiedene vor Ort angeschaut und wir konnten mit unserem Know-how &uuml;berzeugen. Facebook nutzen wir ebenfalls, vor allem zur Mitarbeitersuche. Auf eine unserer letzten Zeitungsannoncen kam zum Beispiel keine R&uuml;ckmeldung. Nach Ver&ouml;ffentlichung der Stelle auf Facebook erhielten wir drei Bewerbungen.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Mit der erw&auml;hnten Wasserkraft haben Sie noch ein weiteres Standbein &ndash; ist das notwendig?&ldquo;</p>
<p><strong>Klaus Sch&uuml;lein:</strong> &bdquo;Immerhin hat REHARTPOWER bereits 120 Wasserkraftanlagen gebaut, trotzdem ist es ein extrem schwieriger Markt. Genehmigungen dauern gerade in Deutschland nicht selten zehn Jahre und es herrscht ein gro&szlig;er Preiskampf. Wir waren vor etwa 15 Jahren mit dieser Technik die zweiten am Markt, kurz darauf teilten sich zehn Unternehmen den europ&auml;ischen Markt. Mittlerweile sind wir in Deutschland die einzigen, den Hype im Fahrwasser der Energiewende hat sonst keiner &uuml;berlebt. Wegen dieses und anderer Standbeine, etwa der Abwassertechnik, haben wir durchhalten k&ouml;nnen. Umgekehrt hat uns in der Bankenkrise 2008 die Wasserkraft geholfen. Bei 13 Prozent Einbruch im Ersatzteilgesch&auml;ft und 50 Prozent im Maschinen- und Anlagenbau, war die Wasserkraft eine sehr wichtige St&uuml;tze. Die Abwassertechnik ist ein relativ krisensicheres Gesch&auml;ft, hier sehe ich gro&szlig;es Potenzial. Gerade in unserer Region stehen einige Investitionen an, wo wir gerne mit unseren Produkten und Leistungen &uuml;berzeugen wollen.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Wie sehen Sie als Unternehmer die Politik in Deutschland? Ist sie &uuml;berhaupt noch berechenbar?&ldquo;</p>
<p><strong>Klaus Sch&uuml;lein:</strong> &bdquo;Gerade in Bezug auf die Wasserkraft ist die Politik eigentlich &uuml;berhaupt nicht berechenbar. Wir k&auml;mpfen hier mit mangelndem Fachwissen bei Entscheidungstr&auml;gern und einem starken Lobbyismus seitens der Fischereibeh&ouml;rde. Leider fehlen klare Vor-gaben. Aufgrund von Forschungsergebnissen und vor-liegenden Fakten m&uuml;sste in Abw&auml;gungsprozessen die Wasserkraft immer den Vorrang erhalten, was aber leider selten der Fall ist. Als Mittelst&auml;ndler leiden wir auch unter einer Ungleichbehandlung gegen&uuml;ber gro&szlig;en Konzernen. Die lokale Infrastruktur wird gerne in Anspruch genommen, aber h&auml;ufig werden von Gro&szlig;unternehmen Schlupfl&ouml;cher genutzt, um sich vor Ort der Steuerpflicht zu entziehen. Hier muss meiner Meinung nach die Politik f&uuml;r mehr Gerechtigkeit sorgen.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Was halten Sie vom Mindestlohn?&ldquo;</p>
<p><strong><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG9_3943.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="alignleft size-medium wp-image-61305" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG9_3943-300x269.jpg" alt="" width="300" height="269" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004152/KG9_3943-300x269.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004152/KG9_3943.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a>Klaus Sch&uuml;lein:</strong> &bdquo;Ich wundere mich, dass man beim aktuellen Arbeitskr&auml;ftemangel &uuml;berhaupt &uuml;ber den Mindestlohn sprechen muss. Daf&uuml;r w&uuml;rden wir beispielsweise keinen Schwei&szlig;er mehr bekommen, unser Lohnniveau lag schon immer &uuml;ber dem Mindestlohn. Zus&auml;tzlich macht unser Arbeitszeitmodell ohne Schichtarbeit die REHARTGROUP f&uuml;r die Menschen attraktiv.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Wie kommen Sie an Fachkr&auml;fte und Auszubildende?&ldquo;</p>
<p><strong>Klaus Sch&uuml;lein:</strong> &bdquo;Wir sind nat&uuml;rlich bei den regionalen Ausbildungsb&ouml;rsen vertreten und engagieren uns auch bei den MINT-Tagen an der Realschule in Wassertr&uuml;dingen. Dazu machen viele Sch&uuml;ler bei uns ein Betriebspraktikum, um einen Einblick in das Berufsleben zu bekommen. Fr&uuml;her lief das eher nebenbei, heute haben wir eine Mitarbeiterin, die sich um Praktikanten und Auszubildende k&uuml;mmert, sie in den Betrieb und die Abl&auml;ufe einf&uuml;hrt und st&auml;ndige Ansprechpartnerin f&uuml;r die jungen Menschen ist. F&uuml;r Sch&uuml;ler haben wir die Praktika neu konzipiert, was sehr gut ankommt. W&auml;hrend ihres Praktikums bauen sie einen Stiftebecher. Dazu schwei&szlig;en sie eine Naht, bohren, schleifen und k&ouml;nnen am Ende ihr fertiges Produkt mit nach Hause nehmen. Au&szlig;erdem bieten wir f&uuml;r Studenten, etwa aus Ansbach oder Triesdorf, Praktikumspl&auml;tze und haben auf diesem Weg in den letzten Jahren schon einige Ingenieure gefunden, die nach ihrem Studium bei uns einen Arbeitsplatz bekommen haben. Ich stelle &uuml;brigens zunehmend fest, dass junge Menschen, die hier in der Region aufgewachsen sind, nach einem Studium gern wieder hier leben und arbeiten wollen. Gute und sichere Arbeitspl&auml;tze in der Region sind deshalb ein wichtiger Beitrag, damit junge Leute nicht in die Ballungszentren abwandern.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Wie sieht es mit ausl&auml;ndischen Arbeitskr&auml;ften aus?&ldquo;</p>
<p><strong><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG9_3921.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="alignright size-medium wp-image-61325" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG9_3921-300x253.jpg" alt="" width="300" height="253" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004314/KG9_3921-300x253.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004314/KG9_3921.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a>Klaus Sch&uuml;lein:</strong> &bdquo;Bei uns arbeiten Menschen aus vielen unterschiedlichen L&auml;ndern wie Kroatien, Ungarn oder Rum&auml;nien. Die meisten finden den Weg &uuml;ber Zeitarbeitsfirmen in unser Unternehmen. Das ist eine gute M&ouml;glichkeit, die Menschen kennen zu lernen und anschlie&szlig;end in ein festes Arbeitsverh&auml;ltnis zu &uuml;bernehmen. Bei den weichen Faktoren helfen wir gerne mit. Ein ausl&auml;ndisches Ehepaar war auf Wohnungssuche, bekam aber ohne Arbeit keine Wohnung und ohne Wohnung keine Arbeit &ndash; ein Teufelskreis. Wir wollten beide gerne als Arbeitskr&auml;fte gewinnen und haben deshalb aktiv bei der Wohnungssuche geholfen &ndash; mit Erfolg! Sie sind heute noch von unserem Engagement begeistert und sehr dankbare und gute Mitarbeiter. Deshalb halten wir mittlerweile auch Augen und Ohren nach freiem Wohnraum in der Gegend offen.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Wie ist Ihr Kontakt zu den Mitarbeitern?&ldquo;</p>
<p><strong>Klaus Sch&uuml;lein:</strong> &bdquo;Der Kontakt zu meinen Mitarbeitern ist mir sehr wichtig, aufgrund der Unternehmensgr&ouml;&szlig;e aber leider nicht immer m&ouml;glich. Mein Sohn Philipp ist vor kurzem bei REHART eingestiegen. Um Firma und Abl&auml;ufe von Grund auf kennenzulernen, arbeitet er derzeit aktiv in der Produktion mit. Sein enger Kontakt zu den Mitarbeitern ist eine wichtige Schnittstelle. Es ist erstaunlich, welche Einblicke und Informationen er aus erster Hand bekommt. Da ging in letzter Zeit manches verloren, was wir auf diesem Weg wieder auffangen wollen. Gute Ideen greifen wir nat&uuml;rlich gerne auf und setzen sie auch soweit m&ouml;glich um.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Wo wird REHART in zehn Jahren stehen?&ldquo;</p>
<p><strong><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG9_3894.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-61324 alignleft" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG9_3894-300x190.jpg" alt="" width="300" height="190" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004311/KG9_3894-300x190.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004311/KG9_3894.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a>Klaus Sch&uuml;lein:</strong> &bdquo;Da bin ich &ndash; aller Wahrscheinlichkeit nach &ndash; nicht mehr mit im Boot. Aber es wird sich mit Sicherheit einiges ver&auml;ndern. Wir wissen schon heute, dass der Boom in der Baubranche in sp&auml;testens drei bis vier Jahren abflauen wird. Damit sinkt der Bedarf an Baumaterial. Das werden unsere Kunden aus der Ziegelindustrie und auch wir deutlich sp&uuml;ren. Wir als REHARTGROUP hoffen mit unseren Standbeinen in der Wasserkraft, Abwassertechnik und weiteren Bereichen gut gewappnet zu sein. Unseren fast chronischen Platzmangel wollen wir in naher Zukunft beseitigen, wozu wir bereits weiteren Grund in Ehingen gekauft haben. F&uuml;r schwere T&auml;tigkeiten, wie Schwei&szlig;en und Schleifen, finden wir immer schwieriger Arbeitskr&auml;fte, deshalb arbeiten wir an Automatisierungsl&ouml;sungen mit Robotern. Wir sind dazu bereits in Kontakt mit Roboterherstellern, aber die Umsetzung ist sehr anspruchsvoll. Trotz aller technischen Ver&auml;nderungen und Verbesserungen wird es meiner Meinung nach aber auch f&uuml;r den zuk&uuml;nftigen Erfolg der REHARTGROUP absolut notwendig bleiben, nah am Kunden zu sein, seine Bed&uuml;rfnisse und Probleme zu verstehen und ihm daf&uuml;r qualitativ hochwertige L&ouml;sungen anzubieten.&ldquo;</p>
<p>Bildnachweis: REHARTGROUP, BLMAG</p>
<p>Quelle: Business Lounge Magazin</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>„Dann mache ich es selbst!“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Business Lounge Magazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jan 2019 00:43:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dinkelsbühl]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="667" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004251/DINKELSBUEHL_Weihnachtsmarkt_01_David-Haas.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004251/DINKELSBUEHL_Weihnachtsmarkt_01_David-Haas.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004251/DINKELSBUEHL_Weihnachtsmarkt_01_David-Haas-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div>Karl Reinhardt-Szowtucha steckt seit vielen Jahren hinter dem Weihnachtsmarkt in Dinkelsb&#252;hl. Durch viel Hartn&#228;ckigkeit hat er mit zur Erfolgsgeschichte der Budenstadt im idyllischen Innenhof der historischen Spitalanlage beigetragen, und ihn letztlich gerettet. Im Jahr 1986 hat er sich selbstst&#228;ndig gemacht. &#8222;Meine Vorfahren kommen alle aus dem reisenden Handel. Das steckt bei mir im Blut&#8220;, sagt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="667" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004251/DINKELSBUEHL_Weihnachtsmarkt_01_David-Haas.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004251/DINKELSBUEHL_Weihnachtsmarkt_01_David-Haas.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004251/DINKELSBUEHL_Weihnachtsmarkt_01_David-Haas-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div><p><strong>Karl Reinhardt-Szowtucha steckt seit vielen Jahren hinter dem Weihnachtsmarkt in Dinkelsb&uuml;hl. Durch viel Hartn&auml;ckigkeit hat er mit zur Erfolgsgeschichte der Budenstadt im idyllischen Innenhof der historischen Spitalanlage beigetragen, und ihn letztlich gerettet.</strong></p>
<p><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/DINKELSBUEHL_Weihnachtsmarkt-2_David-Haas.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="alignleft size-medium wp-image-61320" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/DINKELSBUEHL_Weihnachtsmarkt-2_David-Haas-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004255/DINKELSBUEHL_Weihnachtsmarkt-2_David-Haas-300x300.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004255/DINKELSBUEHL_Weihnachtsmarkt-2_David-Haas-150x150.jpg 150w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004255/DINKELSBUEHL_Weihnachtsmarkt-2_David-Haas.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a>Im Jahr 1986 hat er sich selbstst&auml;ndig gemacht. &bdquo;Meine Vorfahren kommen alle aus dem reisenden Handel. Das steckt bei mir im Blut&ldquo;, sagt der Unternehmer. Der Markthandel war zu Zeiten von Reinhardts Kindheit noch ein anderer. Das Gesch&auml;ft seines Vaters lief von Haust&uuml;r zu Haust&uuml;r. &bdquo;Damals lebten noch zwei Generationen unter einem Dach. Da war immer jemand zuhause&ldquo;, stellt er fest. Ab Anfang der 1990er Jahre begann Karl Reinhardt-Szowtucha mit S&uuml;&szlig;waren auf Volksfeste und Jahrm&auml;rkte in Franken und Baden-W&uuml;rttemberg zu gehen. &bdquo;Wir waren mit einer der ersten mit einer Bonbonbar. Damals haben 100 Gramm noch 1,60 D-Mark gekostet.&ldquo; Doch ein schweres Unwetter setzte 1992 den Holzstand seiner Frau Annemarie Szowtucha unter Wasser. Danach kaufte der Unternehmer zwei mobile Fahrzeuge f&uuml;r den Verkauf, mittlerweile sind sechs Fahrzeuge im Einsatz.</p>
<figure id="attachment_61322" aria-describedby="caption-attachment-61322" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG7_4098.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-61322" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG7_4098-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004302/KG7_4098-300x300.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004302/KG7_4098-150x150.jpg 150w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004302/KG7_4098.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a><figcaption id="caption-attachment-61322" class="wp-caption-text">Unternehmer Karl Reinhardt-Szowtucha</figcaption></figure>
<p><strong>Wie der Weihnachtsmarkttourismus beinahe an </strong><strong>Dinkelsb&uuml;hl vorbeigezogen w&auml;re<br>
</strong>Die Anfangszeiten des Dinkelsb&uuml;hler Weihnachtsmarkts waren bescheiden, erinnert sich Karl Reinhardt-Szowtucha. Zehn Holzbuden vor der Sparkasse, er selbst war auch in der Vorweihnachtszeit im Einsatz. &bdquo;Die Weihnachtsm&auml;rkte in N&uuml;rnberg und Rothenburg waren in aller Munde. Der Fremdenverkehr in der Stadt war damals noch nicht die Welt&ldquo;, sagt der Unternehmer. &bdquo;Viele Hotels und Gastst&auml;tten hatten von November bis Januar geschlossen, weil kaum einer ein Zimmer buchte. Heute ist es umgedreht: Wir bekommen die Touristen nicht mehr unter.&ldquo; Dann, im Jahr 2001, diskutierten die Verantwortlichen den Umzug des Weihnachtsmarktes. Im Raum standen der Platz vor der St.-Georgs-Kirche und der Spitalhof. Doch der Standort konnte sich wegen dem Altenpflegeheim und bef&uuml;rchtetem L&auml;rm nicht durchsetzen. Mit dem Oberb&uuml;rger-meisterwechsel 2003 kam die Wende. &bdquo;Dr. Christoph Hammer hatte ein total offenes Ohr f&uuml;r den Umzug in den Spitalhof&ldquo;, erinnert sich Karl Reinhardt-Szowtucha.</p>
<p>Ingenieure erstellten ein Gutachten. Markth&auml;ndler, Gesch&auml;ftsleute, Gewerbeverein und Stadtverantwortliche trafen sich zu einem ersten Treffen. Das Ergebnis: Die Anschaffung der Buden mitsamt der n&ouml;tigen Leitungen und Elektrik f&uuml;r 250.000 Euro. 2003 ging der Weihnachtsmarkt dann zum ersten Mal am neuen Standort &uuml;ber die B&uuml;hne. Mit: 50.000 Euro Verlust f&uuml;r die Stadt f&uuml;r Auf- und Abbau sowie Lagerung der Buden. Bei der Versammlung im darauffolgenden Jahr kam es wegen der Kosten zu Reibereien. Und die Stunde von Karl Reinhardt-Szowtucha schlug. Mit ziemlicher Wut im Bauch stand er auf und sagte: &bdquo;Es kann nicht sein, dass es an den Kosten scheitert. Ich brauche euch alle nicht. Ich mache alles selber&ldquo;, sagte er in Richtung der Stadtverantwortlichen, Markth&auml;ndler und Bankenvertreter. Dr. Christoph&nbsp; Hammer habe die Situation gut eingesch&auml;tzt und dar&uuml;ber abstimmen lassen, so Reinhardt-Szowtucha. &bdquo;Alle H&auml;nde gingen nach oben&ldquo;, stellt der Unternehmer im R&uuml;ckblick fest. &bdquo;Ich hatte anfangs noch gar kein Konzept, und es kam zum Ehekrach.&ldquo;</p>
<p><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Dinkelsbuehl-Weihnachtsmarkt2.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-61321" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Dinkelsbuehl-Weihnachtsmarkt2.jpg" alt="" width="450" height="287" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004258/Dinkelsbuehl-Weihnachtsmarkt2.jpg 450w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004258/Dinkelsbuehl-Weihnachtsmarkt2-300x191.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px"/></a>2004 fand der Weihnachtsmarkt zum ersten Mal unter der Leitung von Karl Reinhardt-Szowtucha statt, der die Kosten senkte. Die Lagerung der Holzbuden verlegte er ins Freie mit entsprechender &Uuml;berwachung. Die Auf- und Abbauarbeiten &uuml;bernahm der Unternehmer mit seinem Team selbst. &bdquo;Es war alles wunderbar. Die Menschen aus dem Altenpflegeheim kamen auch herunter zum Gl&uuml;hweintrinken. Entgegen aller Bef&uuml;rchtungen wegen des L&auml;rms gefiel es ihnen sogar&ldquo;, sagt Reinhardt-Szowtucha. Durch seine Beziehungen suchte er sich Marktleute raus, die einmalige und hochwertige Produkte im Angebot haben &ndash; beispielsweise einen Glockengie&szlig;er oder Drechsler. Er selbst betreibt zwei Buden mit Gl&uuml;hwein und S&uuml;&szlig;waren, Tochter Kyra einen Stand mit Kartoffelchips. &bdquo;Ohne den Umzug des Marktes w&auml;re der Weihnachtstourismus mit dem Schnellzug an Dinkelsb&uuml;hl vorbeigefahren&ldquo;, sagt der Markth&auml;ndler ein klein wenig stolz. &bdquo;Das Zusammenspiel mit der Stadt funktioniert heute perfekt.&ldquo; Und auch nach den Feiertagen geht es weiter, am zweiten Weihnachtstag &ouml;ffnet bis Neujahr am Altrathausplatz der Weihnachtshof &ndash; eine kleinere Version des gro&szlig;en Bruders im Spitalhof. Aber nat&uuml;rlich mit Gl&uuml;hwein und <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/ansbacher-bratwurst/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Bratwurst</a> im Angebot. Dinkelsb&uuml;hl und Weihnachten scheinen wie gemacht f&uuml;reinander, das fanden auch die Leser eines Onlineportals, die ihn zum sch&ouml;nsten in Franken k&uuml;rten. Malerische Pl&auml;tze, verwinkelte Gassen, viele historische T&uuml;rme und bunte Fachwerkh&auml;user locken jedes Jahr rund 70.000 Besucher auf den Weihnachtsmarkt im Spitalhof, wie Oberb&uuml;rgermeister Christoph Hammer sagt. &bdquo;Er ist ein weihnachtliches Wohnzimmer.&ldquo;</p>
<p>Quelle: Business Lounge Magazin</p>
<p><a href="https://businesslounge-wirtschaftsmagazin.de/2019/01/03/dann-mache-ich-es-selbst/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">Source link </a></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Da läuft etwas gewaltig schief – Resolution der Unternehmer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Business Lounge Magazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jan 2019 14:29:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Asylpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Mittelfranken]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="660" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24155522/Resolution-Ueberschrift-mit-Arbeiter.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24155522/Resolution-Ueberschrift-mit-Arbeiter.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24155522/Resolution-Ueberschrift-mit-Arbeiter-300x198.jpg?theia_smart_thumbnails_file_version=2 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div>Schon weit mehr als 100 Unternehmen haben eine Resolution gegen die Asylpolitik der Staatsregierung unterschrieben &#8211; Unternehmer fordern Taten, doch es passiert einfach nichts. Der Unternehmer G&#252;nther Dietrich aus dem Landkreis Neustadt/Aisch &#8211; Bad Windsheim ruft zu einem drastischen Kurswechsel in der bayerischen Asylpolitik auf. Bei einer Arbeitslosenquote von rund zwei Prozent leiden viele Unternehmen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="660" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24155522/Resolution-Ueberschrift-mit-Arbeiter.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24155522/Resolution-Ueberschrift-mit-Arbeiter.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24155522/Resolution-Ueberschrift-mit-Arbeiter-300x198.jpg?theia_smart_thumbnails_file_version=2 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div><p><strong>Schon weit mehr als 100 Unternehmen haben eine Resolution gegen die Asylpolitik der Staatsregierung unterschrieben &ndash; Unternehmer fordern Taten, doch es passiert einfach nichts. Der Unternehmer G&uuml;nther Dietrich aus dem Landkreis Neustadt/Aisch &ndash; Bad Windsheim ruft zu einem drastischen Kurswechsel in der bayerischen Asylpolitik auf. Bei einer Arbeitslosenquote von rund zwei Prozent leiden viele Unternehmen an Fachkr&auml;ftemangel. Bei den Bem&uuml;hungen, diesen mit Asylbewerbern zu kompensieren, werden die Unternehmen durch die bayerische Politik ausgebremst und auf perfide Weise benachteiligt. Mit einer Resolution sucht G&uuml;nther Dietrich weitere Mitstreiter, damit sich in M&uuml;nchen endlich etwas bewegt.</strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Downloads:</strong> <a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Resolution-Dietrich.pdf" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">Resolution</a> und <a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Aufruf-der-Betriebe-im-Landkreis-zum-Kurswechsel-2018.pdf" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">Aufruf</a><br>
</span></p>
<figure id="attachment_62196" aria-describedby="caption-attachment-62196" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/IMG_0364.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-62196" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/IMG_0364-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24155530/IMG_0364-300x300.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24155530/IMG_0364-150x150.jpg 150w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24155530/IMG_0364.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a><figcaption id="caption-attachment-62196" class="wp-caption-text">Unternehmer G&uuml;nther Dietrich</figcaption></figure>
<p>&bdquo;Vor rund drei Jahren stand pl&ouml;tzlich ein ehrenamtlicher Fl&uuml;chtlingshelfer bei mir im B&uuml;ro, der f&uuml;r zwei Fl&uuml;chtlinge Arbeit suchte. Es gab damals den Aufruf, die deutsche Industrie soll mit Arbeitspl&auml;tzen bei der Integration helfen&ldquo;, erinnert sich G&uuml;nther Dietrich noch gut. Auf das Wagnis hatte er sich seinerzeit eingelassen, er wollte seinen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Schlie&szlig;lich war Personal schon damals knapp. Dietrich hat ein Metallbauunternehmen in Dietersheim-Walddachsbach. Die Firma hatte er alleine im Jahr 2001 gegr&uuml;ndet, inzwischen ist sie auf &uuml;ber 100 Mitarbeiter angewachsen. Der Auftragsbestand geht aktuell bereits bis &uuml;ber das Jahr 2020 hinaus, das Unternehmen beliefert die ganze Welt mit Industrieofenanlagen, W&auml;rmetauschern, Malzanlagen und weiteren Industriekomponenten.</p>
<p>So hat er beide Fl&uuml;chtlinge eingestellt und auf eigene Kosten einen Deutschkurs vermittelt &ndash; der Lehrer kam sogar zu uns in den Betrieb und hat mit den beiden geb&uuml;ffelt. Heute sprechen sie ordentlich Deutsch, sind beim Fu&szlig;ball dabei, waren auf der Kirchweih &ndash; die Kollegen kommen gut mit ihnen aus. &bdquo;Also ehrlich gesagt, viel besser integriert als die beiden bin ich selbst auch nicht&ldquo;, meint Dietrich nachdenklich. Und dann kam v&ouml;llig &uuml;berraschend das Aus f&uuml;r Benni, einem der beiden Iraner, der seit zwei Jahren hier arbeitet und es so auf Facharbeiterniveau geschafft hat. Das menschliche Schicksal von damals scheint bei Politik und Verwaltung vergessen. Sein Asylantrag wurde abgelehnt und damit die Arbeitserlaubnis entzogen. Diese k&ouml;nne er wieder bekommen, wenn er sich bei der iranischen Botschaft einen Pass ausstellen l&auml;sst. Das Perfide: Das Landratsamt macht keinen Hehl daraus, dass der Iraner mit dem neuen Pass direkt abgeschoben wird. &bdquo;Das ist schlichtweg absurd&ldquo;, ist der Unternehmer erbost. &bdquo;Der junge Mann spricht mittlerweile sehr gut Deutsch, hat eine eigene Wohnung, liegt niemandem auf der Tasche und spielt Fu&szlig;ball in einem hiesigen Verein. Er ist ein Paradebeispiel f&uuml;r eine gelungene Integration. Und ich brauche ihn als Lackierer unglaublich dringend, auf dem deutschen Arbeitsmarkt war und ist eine so gute Kraft nicht mehr zu finden. Ich flieg h&auml;ufig nach Serbien oder Ungarn und hole mir dort &uuml;ber Vermittlungsagenturen f&uuml;r teures Geld Schwei&szlig;er, Monteure und Lackierer, die nach ein paar Monaten wieder weg sind, und dann fang ich wieder von vorne an. Benni wird, statt selbst sein Geld zu verdienen, dazu gezwungen, zum Sozialamt zu gehen. &bdquo;Wer kann mir das noch erkl&auml;ren&ldquo;, ist G&uuml;nther Dietrich fassungslos. Das ist leider kein Einzelfall &ndash; so wie Benni erging es Hunderten im Landkreis. &bdquo;Und wenn das Menschliche bei den Politikern keine Rolle mehr spielen soll, dann sollten sie langsam kapieren, dass wir diese Menschen dringend ben&ouml;tigen.&ldquo;</p>
<p>Diese Absurdit&auml;t der Situation f&uuml;hrte letztlich dazu, dass G&uuml;nther Dietrich eine Resolution aufsetze. Im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim haben sich mehr als 100 Unternehmer angeschlossen &ndash; aus allen Bereichen von Industrie und Handwerk. Darunter auch etliche der gr&ouml;&szlig;ten Arbeitgeber der Region. Weitere rund 40 Unternehmer haben sich aus dem Kreis Ansbach angeschlossen, und auch aus N&uuml;rnberg. &bdquo;Man hat uns dieses Papier buchst&auml;blich aus den H&auml;nden gerissen&ldquo;, so der engagierte Unternehmer. &bdquo; Ich will das ausdr&uuml;cklich betonen: Wir mussten niemanden zur Unterschrift &uuml;berreden.&ldquo;</p>
<p><strong>Pragmatische Herangehensweise gefordert</strong><br>
&bdquo;Wir fordern, dass man endlich eine pragmatische Politik verfolgt&ldquo;, erkl&auml;rt der Unternehmer und zeigt ein Beispiel: &bdquo;Meine serbischen Lohnschwei&szlig;er haben keinerlei Interesse an der Integration. Die sind einige Monate bei mir, leben zusammen in angemieteten Objekten, und wollen dann zur&uuml;ck in ihre Heimat. Die Asylbewerber, die hierher kommen, wollen hier bleiben, integrieren sich teilweise vorbildlich, wollen unbedingt arbeiten. Wenn sich diese Menschen nichts zuschulden kommen lassen, wenn sie ihre Steuern zahlen, selbst f&uuml;r sich sorgen k&ouml;nnen und bestens dazu geeignet sind, den massiven Arbeitskr&auml;ftemangel in unserer Region zumindest zu mildern, warum sollten sie dann nicht hier bleiben d&uuml;rfen und sich ihre Duldung verdienen? Diese Menschen brauchen uns, und wir brauchen sie. Aber die Politik scheint nach wie vor ideologische Scheuklappen aufzuhaben. Niemand von uns Unternehmern fordert eine &Auml;nderung des Asylrechts, aber wir verlangen eine pragmatische Herangehensweise.&ldquo; Obwohl der neue Landtag l&auml;ngst im Amt ist, hat sich bisher nichts getan. &bdquo;Benni hat seine Arbeitserlaubnis noch immer nicht zur&uuml;ck&ldquo;, berichtet der Unternehmer. &bdquo;Im Gegenteil: Der Druck auf ihn, m&ouml;glichst rasch auszureisen, wurde vom Landratsamt noch einmal verst&auml;rkt. Unsere beiden Landtagsabgeordneten &ndash; beide Angeh&ouml;rige der regierenden Koalition &ndash; haben auf ein entsprechendes Schreiben von mir nicht reagiert. Vor der Landtagswahl haben sie mir beide noch Hoffnung gemacht, seitdem scheint das Interesse an den Problemen der hiesigen Unternehmer wieder schlagartig gesunken zu sein.&ldquo;</p>
<p><strong>Massiver Nachteil f&uuml;r Westmittelfranken</strong><br>
Es herrscht quasi Vollbesch&auml;ftigung in Westmittelfranken, das erh&ouml;ht den Druck. Ich bin zwar nur ein kleiner Unternehmer, aber Zahlen kann ich lesen&ldquo;, sagt G&uuml;nther Dietrich. &bdquo;Wenn es bei uns so weitergeht, dann werden etliche Betriebe aus dem Landkreis verschwinden und ihre Produktionen in Polen oder Serbien ansiedeln. Dort sind noch Arbeitskr&auml;fte zu finden. Menschen, die vielleicht nicht so gut sind wie der Benni, aber irgendwann k&ouml;nnen wir es uns einfach nicht mehr leisten, w&auml;hlerisch zu sein. Ich glaube nicht, dass die Politik so lange warten sollte, bis es soweit kommt.&ldquo;</p>
<figure id="attachment_62195" aria-describedby="caption-attachment-62195" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Norbert-Teltschik.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-62195" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Norbert-Teltschik-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24155527/Norbert-Teltschik-300x300.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24155527/Norbert-Teltschik-150x150.jpg 150w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24155527/Norbert-Teltschik.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a><figcaption id="caption-attachment-62195" class="wp-caption-text">Dr. Norbert Teltschik, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Richard K&ouml;stner AG und Vorsitzender des IHK-Gremiums in Neustadt</figcaption></figure>
<p>Ein Neust&auml;dter Unternehmer war einer der ersten, der mit unterzeichnet hat: Dr. Norbert Teltschik ist nicht nur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Richard K&ouml;stner AG, sondern auch Vorsitzender des IHK-Gremiums Neustadt/Aisch &ndash; Bad Windsheim. &bdquo;Als Unternehmer unterst&uuml;tze ich jedes Wort dieser Resolution&ldquo;, sagt der Gremiumsvorsitzende. &bdquo;Viele Firmen in unserer Region haben massive Probleme durch den Fachkr&auml;ftemangel. Hier muss es endlich einen Politikwechsel geben.&ldquo;</p>
<p><strong>Jeder Unternehmer kann sich beteiligen</strong><br>
&bdquo;Man kann sich der Resolution weiterhin anschlie&szlig;en, auf Wunsch sende ich gerne den Text zu, man kann ihn auch auf den Homepages des Business Lounge Magazins und der Business Lounge herunter laden. Einfach unterschreiben und an mich zur&uuml;cksenden&ldquo;, erkl&auml;rt G&uuml;nther Dietrich. &bdquo;Zudem planen wir eine Podiumsdiskussion, unter anderem auch mit Unterst&uuml;tzung der IHK im Landkreis. Aufgeben werde ich nicht, aber mittlerweile bin ich ein wenig ersch&ouml;pft. Ich habe Verantwortung f&uuml;r &uuml;ber 100 Mitarbeiter und deren Familien. Sie k&ouml;nnen sich nicht vorstellen, wie viel Energie dieser st&auml;ndige Kampf mit den Beh&ouml;rden kostet. Ich kann es nach wie vor nicht fassen, dass Unternehmer, die sich auf Bitten der Politik um die Integration von Fl&uuml;chtlingen engagiert haben, jetzt einfach im Regen stehen gelassen werden. Dabei bin ich beileibe kein Einzelfall.&ldquo;</p>
<h5 class="toggle"><a href="#">KONTAKT</a></h5>
<div class="toggle-content">
<div class="block"><strong>G&uuml;nther Dietrich (Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer)</strong><br>
Metall- und Stahlbau GmbH G&uuml;nther Dietrich<br>
Walddachsbach 51 | 91463 Dietersheim<br>
Telefon: 09846/97 87 61 | Fax: 09846/97 70 44<br>
<a title="dietrich@stahlbau-dietrich.de" href="mailto:dietrich@stahlbau-dietrich.de">dietrich@stahlbau-dietrich.de</a></div>
</div>
<p>Bildnachweis: Metall- und Stahlbau GmbH G&uuml;nter Dietrich, Richard K&ouml;stner AG, pixabay.com</p>
<p>Quelle: Business Lounge Magazin</p>
<p><a href="https://businesslounge-wirtschaftsmagazin.de/2018/12/13/da-laeuft-etwas-gewaltig-schief-resolution-der-unternehmer/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">Source link </a></p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Eine Firma mit gutem Ruf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Business Lounge Magazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Dec 2018 14:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Ansbach]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie 4.0]]></category>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="667" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004338/KG1_6791.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004338/KG1_6791.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004338/KG1_6791-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div>Transnova Ruf aus Ansbach hat sich vom Standardmaschinenbauer zum Anbieter von roboterbasierten, ma&#223;geschneiderten Automatisierungsl&#246;sungen im Endverpackungsbereich entwickelt. 1993 &#252;bernahm Dr. Klaus Peter Ruf das insolvente Unternehmen Transnova mit 15 Mitarbeitern. Heute ist sein Unternehmen Marktf&#252;hrer beim Bau von roboterbasierten Verpackungs- und Palettier-Anlagen mit rund 300 Mitarbeitern. Der Jahresumsatz liegt derzeit bei 40 Millionen Euro. Jede [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="667" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004338/KG1_6791.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004338/KG1_6791.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004338/KG1_6791-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div><p><strong>Transnova Ruf aus Ansbach hat sich vom Standardmaschinenbauer zum Anbieter von roboterbasierten, ma&szlig;geschneiderten Automatisierungsl&ouml;sungen im Endverpackungsbereich entwickelt. 1993 &uuml;bernahm Dr. Klaus Peter Ruf das insolvente Unternehmen Transnova mit 15 Mitarbeitern. Heute ist sein Unternehmen Marktf&uuml;hrer beim Bau von roboterbasierten Verpackungs- und Palettier-Anlagen mit rund 300 Mitarbeitern. Der Jahresumsatz liegt derzeit bei 40 Millionen Euro. Jede der Sondermaschinen entsteht nach den Bed&uuml;rfnissen und W&uuml;nschen der einzelnen Kunden und stellt ein technisch ausgefeiltes Unikat dar. Zu diesen Kunden z&auml;hlen zahlreiche Top-Unternehmen weltweit, wie Unilever, Nestl&eacute;, Adidas, Fresenius, Hipp, Bayer, Haribo, Beiersdorf, Henkel, Melitta, AEG, Pfizer, Schwarzkopf oder Tchibo. Von der Knopfbatterie &uuml;ber K&auml;seblister, Beutel mit Infusionsl&ouml;sung, Sportschuhe bis hin zu K&uuml;hlschr&auml;nken &ndash; es gibt quasi keine Produktkategorie, die nicht schon mit den Anlagen aus Ansbach automatisiert verpackt wurde. Passend zum 25-j&auml;hrigen Firmenjubil&auml;um haben&nbsp; wir mit dem Unternehmer und seinen S&ouml;hnen gesprochen.</strong></p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Wollten Sie schon immer Maschinen und Anlagen entwickeln?&ldquo;</p>
<figure id="attachment_61332" aria-describedby="caption-attachment-61332" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG1_6835-3.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-61332" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG1_6835-3-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004341/KG1_6835-3-300x300.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004341/KG1_6835-3-150x150.jpg 150w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004341/KG1_6835-3.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a><figcaption id="caption-attachment-61332" class="wp-caption-text">Dr. Klaus-Peter Ruf</figcaption></figure>
<p><strong>Dr. Klaus-Peter Ruf:</strong> &bdquo;Seit meinem sechsten Lebensjahr. Mein Lieblingsspielzeug war der M&auml;rklin-Baukasten. Ich komme aus relativ einfachen Verh&auml;ltnissen und habe mich immer gefreut, wenn es von meinen Eltern f&uuml;r eine Mark ein paar Zahnr&auml;der gab. Dann konnte ich wieder ein kleines Getriebe bauen. Ich habe dann sp&auml;ter den technischen Weg eingeschlagen und in den 1980er Jahren in einem Unternehmen mit 600 Mitarbeitern f&uuml;r Verpackungsmaschinen gearbeitet, zuletzt in der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung. Dieses Unternehmen hat Anlagen f&uuml;r Prim&auml;rverpackungen hergestellt, das hei&szlig;t, die eigentlichen Produkte haben eine Verpackung bekommen. Am Ende so einer Verpackungsmaschine waren damals hunderte Menschen, die einen Karton aufrichteten, die Produkte hineinlegten, den Karton zuklebten, ein Etikett aufklebten und dann den Karton auf einer Palette stapelten. Mir war schon damals klar, dass innerhalb der n&auml;chsten 20 Jahre dieser Prozess automatisiert sein w&uuml;rde, aber mein damaliger Chef hatte daf&uuml;r kein Gesp&uuml;r. Schon immer hatte ich einen Drang zur Selbstst&auml;ndigkeit, aber bereits damals war eine Neugr&uuml;ndung sehr schwer zu finanzieren, heute ist es unm&ouml;glich. Dann h&ouml;rte ich von der Insolvenz von Transnova und das war der Ausl&ouml;ser. Ich hatte ein erstes Gespr&auml;ch mit dem Konkursverwalter, der aber schon mehrere Interessenten hatte. Nach acht weiteren Wochen habe ich ihn nochmals angesprochen, die Interessenten waren weg und die Firma am Ende. Es war gl&uuml;cklicherweise ein Konkursverwalter, der ein gro&szlig;es Interesse daran hatte, die Firma weiterzuf&uuml;hren. Wir haben dann einen guten Weg gefunden, wie ich mit fast keinem eigenen Kapital die Restmenge &uuml;bernehmen konnte. Mit 15 Mitarbeitern habe ich dann in meinem 42. Lebensjahr begonnen.&ldquo;</p>
<figure id="attachment_61351" aria-describedby="caption-attachment-61351" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/TNR-Verpackungsmaschine.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-61351" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/TNR-Verpackungsmaschine-300x223.jpg" alt="" width="300" height="223" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15005955/TNR-Verpackungsmaschine-300x223.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15005955/TNR-Verpackungsmaschine-86x64.jpg 86w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15005955/TNR-Verpackungsmaschine.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a><figcaption id="caption-attachment-61351" class="wp-caption-text">Eine Verpackungsmaschine von transnova-Ruf</figcaption></figure>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Dann mussten Sie erst einmal schnell Geld verdienen.&ldquo;</p>
<p><strong>Dr. Klaus-Peter Ruf:</strong> &bdquo; Die gr&ouml;&szlig;te H&uuml;rde ist erst einmal das Startkapital zu bekommen. Die etablierten Banken hatten gerade Millionen von Betr&auml;gen abgeschrieben und wollten nichts mehr in Transnova investieren. Letztlich war es mit der damaligen Schmidt-Bank eine kleine Bank, die mir vertraut hat und 700.000 Deutsche Mark Startkredit gew&auml;hrte. Das zweitwichtigste sind dann neue Auftr&auml;ge. Ich hatte vom vorherigen Job gute Kontakte zu Nestl&eacute;. Ich war nie ein Mann des Schreibtischs, sondern eher der Taten und bin immer, wenn es Probleme gab, zu den Kunden hingefahren. So habe ich meine Kontakte aufgebaut und damit haben wir dann den ersten Auftrag bekommen. Wo Tauben sind, fliegen Tauben hin und auf diese Weise kamen weitere Auftr&auml;ge hinzu. Zuerst ging es mit der alten Technik weiter, parallel habe ich umgesetzt, was ich immer vor hatte: roboterbasierte Anlagen zu entwickeln. Schon bald hat es dann keine Anlagen mehr ohne Roboter gegeben. Wir haben ein Programm entwickelt, bei dem ein Kunde nur noch die Ma&szlig;e von seinem Karton angegeben hat, und dann hat die Anlage ausgerechnet, wie die Palette optimal bepackt wird. Das konnten keine konventionellen Anlagen, die damals am Markt waren.&ldquo;</p>
<figure id="attachment_61350" aria-describedby="caption-attachment-61350" style="width: 181px" class="wp-caption alignright"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/ABB_IRB-460-white.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-61350" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/ABB_IRB-460-white-181x300.jpg" alt="" width="181" height="300" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15005952/ABB_IRB-460-white-181x300.jpg 181w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15005952/ABB_IRB-460-white.jpg 450w" sizes="(max-width: 181px) 100vw, 181px"/></a><figcaption id="caption-attachment-61350" class="wp-caption-text">Bereits 1.000 Roboter von ABB hat Transnova-Ruf verbaut</figcaption></figure>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Warum setzten Sie so explizit auf die modulare Robotertechnologie?&ldquo;</p>
<p><strong>Michael Ruf:</strong> &bdquo;Der gro&szlig;e Vorteil von Robotern ist die unendlich Flexibilit&auml;t. Da haben Wettbewerber mit konventioneller Technik das Nachsehen, gerade wenn der Kunde nachtr&auml;glich die Verpackung &auml;ndern m&ouml;chte. Wir leben von der produzierenden Industrie in Deutschland und wir sorgen daf&uuml;r, dass sie wettbewerbsf&auml;hig produzieren kann. Wir sehen f&uuml;r unsere Technologie einen nahezu unersch&ouml;pflichen Markt, denn der Automatisierungsbedarf ist gigantisch. Ungef&auml;hr 60 bis 80 Prozent unseres Umsatzes erzielen wir hier in Deutschland. Das ist atypisch, denn die meisten Marktbegleiter machen das Gesch&auml;ft in der gleichen Gr&ouml;&szlig;enordnung im Ausland. Wir sind die letzten Jahre durchschnittlich 15 Prozent pro Jahr gewachsen und wir k&ouml;nnten sogar noch schneller wachsen, aber wir haben ein Fachkr&auml;fteproblem.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin</strong>: &bdquo;Mit dem Einsatz von Robotern haben Sie sich einen Marktvorteil bis heute erarbeitet. Wieso zieht die Konkurrenz nicht nach?&ldquo;</p>
<p><strong>Martin Ruf:</strong> &bdquo;Der normale Unternehmer bleibt immer zuerst bei seiner Technologie, denn eine neue Technik bedeutet auch Risiko. Deshalb springen unsere Marktbegleiter auch nicht so schnell um, denn eine Umstellung bedeutet zuerst viel &Auml;rger, viele Probleme und keinen Gewinn. Wir haben auf diesem Feld nach 20 Jahren einen gro&szlig;en Erfahrungs- und Wissensvorsprung. In unserer Branche beginnen inzwischen auch einige mit dieser Technik, wir verbauen aber schon heute jedes Jahr mehr als 200 Roboter und haben entsprechende Referenzen.&ldquo;</p>
<blockquote><p>Wir sind der Ma&szlig;schneider in unserer Branche &ndash; Michael Ruf</p></blockquote>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Haben Sie Stammkunden, die regelm&auml;&szlig;ig Ihre Produkte kaufen?&ldquo;</p>
<p><strong>Michael Ruf:</strong> &bdquo;Wir sind der Ma&szlig;schneider in der Branche, das hei&szlig;t, unsere Kunden kommen dann gerne zu uns, wenn sie wissen, dass eine L&ouml;sung von der Stange nicht gut passt. Der Kunde hat eine Aufgabenstellung, ein Budget und meistens eine vorhandene Fabrik, in die etwas hineingeplant werden muss. Diese Bed&uuml;rfnisse m&uuml;ssen alle exakt abgedeckt werden. Mit unserer Robotertechnik und der Mikromodulstrategie k&ouml;nnen wir ganz spezifisch auf Kundenbed&uuml;rfnisse eingehen &ndash; deutlich besser als das die meisten unserer Marktbegleiter k&ouml;nnen, die versuchen, den Kunden von ihrer Standardl&ouml;sung zu &uuml;berzeugen. Etwa 80 bis 90 Prozent sind Stammkunden, die wissen, worauf sie sich einlassen. Die Qualit&auml;t stimmt und die Maschinen laufen in der Regel sehr lange. Wir bekommen Umr&uuml;stauftr&auml;ge von Maschinen, die 13 Jahre und &auml;lter sind.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Daf&uuml;r ben&ouml;tigen Sie aber &uuml;berdurchschnittlich gut ausgebildete Mitarbeiter. Wie bekommen Sie diese Qualit&auml;t hin?&ldquo;</p>
<figure id="attachment_61327" aria-describedby="caption-attachment-61327" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Schering_Zeichnung.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="wp-image-61327 size-full" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/Schering_Zeichnung.jpg" alt="" width="600" height="398" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004321/Schering_Zeichnung.jpg 600w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004321/Schering_Zeichnung-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"/></a><figcaption id="caption-attachment-61327" class="wp-caption-text">Eine Verpackungsanlage f&uuml;r Schering</figcaption></figure>
<p><strong>Martin Ruf:</strong> &bdquo;Mitarbeiter zu finden und zu halten ist sehr schwierig. Softwareentwickler und Konstrukteure entwickeln wir selbst &uuml;ber unsere eigenes Stipendiensystem, das wir zum Gl&uuml;ck schon vor 15 Jahren begonnen haben. Ein Teil der Auszubildenden geht weiter zur Technikerschule und bekommt einen Teil des Gehaltes weiter bezahlt, um die Ausbildung zu unterst&uuml;tzen. Ein anderer Teil geht weiter zur Hochschule und kommt zum Beispiel als Bachelor zur&uuml;ck. So haben wir bisher keinen Engpass bei Softwareentwicklern und Konstrukteuren. Ein ganz gro&szlig;er Teil unserer heutigen Mechaniker und Elektroinstallateure kommt aus Osteuropa und das ist die einzige Chance, den Facharbeiterbedarf zu decken. In Deutschland gibt es keine mehr. Wir bilden zwar selbst aus, aber diese Mitarbeiter werden ganz rasch Konstrukteure oder Softwareentwickler.&ldquo;</p>
<p><strong><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG1_6750.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="alignright wp-image-61330 size-medium" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG1_6750-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004333/KG1_6750-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004333/KG1_6750.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a>Magazin:</strong> &bdquo;Haben Sie eine Idee, wie das besser werden k&ouml;nnte?&ldquo;</p>
<p><strong>Dr. Klaus-Peter Ruf:</strong> &bdquo;Die Idealisierung der theoretischen beziehungsweise akademischen Ausbildung ist v&ouml;llig &uuml;berzogen. In den letzten Jahren wurden viele neue Technikerschulen und Hochschulen gegr&uuml;ndet und zum Bef&uuml;llen dieser zus&auml;tzlichen Kapazit&auml;ten die Eingangsbedingungen heruntergenommen. Das Ergebnis ist letztlich, dass das Ausbildungsniveau insgesamt von Jahr zu Jahr inflation&auml;r verw&auml;ssert worden ist. Stellen Sie sich vor: Es bewerben sich bei uns Techniker von der Technikerschule, deren Wissensniveau dem unserer Auszubildenden im dritten Lehrjahr entspricht. Wir hatten schon Kandidaten, die wir als Abzubis als zu schlecht abgelehnt hatten und die sich sp&auml;ter mit bestandener Technikerschule wieder beworben haben. Ich bin davon &uuml;berzeugt, dass sich damit die Technikerschulen ruinieren. Erstmalig hatten wir in diesem Jahr in Deutschland mehr Studienbeginner als Beginner einer Ausbildung. Dieser Trend zeigt, dass wir in Deutschland Gefahr laufen, die qualifizierte Facharbeiterbasis zu verlieren.</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Die Politik wollte die Ausbildung vergleichbarer mit anderen L&auml;ndern machen. Im Vergleich haben wir weniger Studenten.&ldquo;</p>
<p><strong>Dr. Klaus-Peter Ruf:</strong> &bdquo;Nicht die Quantit&auml;t, sondern die Qualit&auml;t z&auml;hlt. Die Politik macht leider im Konkreten nur selten etwas richtig, weil die Erfahrung aus der Praxis fehlt. Au&szlig;erdem kann sich der einzelne Politiker bez&uuml;glich unserer spezifischen Probleme nicht in M&uuml;nchen oder Berlin durchsetzen. Das Tragische ist aber gerade der europ&auml;ische Vergleich. Jeder Nachbarstaat beneidet uns um unser duales Ausbildungssystem, das &uuml;ber Jahrzehnte gereift ist und sich bestens bew&auml;hrt hat. Und gerade da legen wir die Axt an, nur um dem schlechteren Ausbildungssystem des Auslandes nachzueifern. Leider verschaffen uns die Fachverb&auml;nde bei der Regierung auch kein ausreichendes Geh&ouml;r.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Wo sehen Sie die Herausforderung f&uuml;r die Zukunft?&ldquo;</p>
<figure id="attachment_61334" aria-describedby="caption-attachment-61334" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG1_6877-5.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-61334" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG1_6877-5-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004348/KG1_6877-5-300x300.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004348/KG1_6877-5-150x150.jpg 150w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004348/KG1_6877-5.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a><figcaption id="caption-attachment-61334" class="wp-caption-text">Michael Ruf</figcaption></figure>
<p><strong>Michael Ruf:</strong> &bdquo;Wir m&uuml;ssen uns mit dem Thema Fachkr&auml;ftemangel strategisch auseinandersetzen, denn das ist f&uuml;r uns die wichtigste Ressource. Altersabg&auml;nge und Fluktuation m&uuml;ssen kompensiert werden, hinzu kommen moderate Wachstumsperspektiven. F&uuml;r unsere Personalakquise investieren wir einiges, dass mussten wir fr&uuml;her nicht. So planen wir eine strategische Vorgehensweise beim Themenfeld Social Media. Das ist nat&uuml;rlich kein Thema f&uuml;r unser Absatzgesch&auml;ft, denn unsere Kunden im B2B-Gesch&auml;ft sind Techniker in einem industriellen Umfeld, die treffen keine Investitionsentscheidungen &uuml;ber soziale Medien. Bei Social Media geht es darum, Mitarbeiter und Nachwuchs zu akquirieren. Wir konkurrieren mit bekannten Firmen wie Bosch oder Oechsler und da m&uuml;ssen wir bei den jungen Menschen unsere Story r&uuml;berbringen und zeigen, warum die Ausbildung bei uns besser ist. Eine Medienagentur erarbeitet gerade ein Konzept f&uuml;r die strategische Nutzung der sozialen Medien wie Facebook. Wir haben gemerkt, dass man die jungen Menschen &uuml;ber die klassischen Wege nicht mehr erreicht. Wenn wir jetzt neues Personal suchen, haben wir die Suche fast komplett von den klassischen Printmedien auf internetbasierte verlagert. In der Vergangenheit war es f&uuml;r uns kein Problem, genug Bewerber zu finden, so dass wir auch selektieren konnten. Jetzt k&auml;mpfen wir darum, &uuml;berhaupt gen&uuml;gend Bewerber zu bekommen. Au&szlig;erdem legen wir sehr viel Wert auf ein gutes Arbeitsumfeld. Durch unser dynamisches Projektgesch&auml;ft ist unser Arbeitsumfeld sehr herausfordernd, denn zum Ende wird es oft stressig. Daf&uuml;r pflegen wir den Sportsgeist unserer Mitarbeiter und lassen die Leistungstr&auml;ger &uuml;ber Pr&auml;mien, Belobigungen und ein leistungsorientiertes Verg&uuml;tungssystem sp&uuml;ren, dass sie Leistungstr&auml;ger sind. Wir gehen auch immer mehr auf die individuellen Bed&uuml;rfnisse der Mitarbeiter ein, etwa bei Elternzeit, Homeoffice oder dem Wunsch nach einer Viertage-Woche. Wir haben auch einen jungen Mann, der gerade eine Auszeit will und f&uuml;r ein Viertel Jahr mit dem Rucksack um die Welt reist. Nat&uuml;rlich halten wir ihm die Stelle frei und freuen uns, wenn er gesund wiederkommt. Man kann als Arbeitgeber nicht restriktiv sein, denn dann verlieren wir die Mitarbeiter. Wir starten aktuell auch einen ersten Versuch mit der Einstellung eines Fl&uuml;chtlings aus Syrien.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Ist Zeitarbeit eine Option f&uuml;r Sie?&ldquo;</p>
<figure id="attachment_61333" aria-describedby="caption-attachment-61333" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG1_6855-4.jpg" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-61333" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/01/KG1_6855-4-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004345/KG1_6855-4-300x300.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004345/KG1_6855-4-150x150.jpg 150w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/15004345/KG1_6855-4.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/></a><figcaption id="caption-attachment-61333" class="wp-caption-text">Martin Ruf</figcaption></figure>
<p><strong>Martin Ruf:</strong> &bdquo;Der Arbeitsmarkt f&uuml;r Fachkr&auml;fte in Deutschland ist leergefegt. Zeitarbeit ist bei uns kein Modell, um Geld zu sparen, sondern um &uuml;berhaupt Fachkr&auml;fte zu bekommen, insbesondere &uuml;ber Zeitarbeitsfirmen mit Mitarbeitern aus Osteuropa. Die wissen genau, was wir ben&ouml;tigen und sobald sie jemanden haben, informieren sie uns, aber das sind Einzelf&auml;lle. Mehr Mitarbeiter bekommen wir &uuml;ber eine Zeitarbeitsfirma aus Slowenien. Die Mitarbeiter kommen dann vier Wochen zum Arbeiten her, danach haben sie ein verl&auml;ngertes Wochenende bei ihren Familien in Slowenien. Anschlie&szlig;end arbeiten sie wieder vier Wochen bei uns.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Wie ist denn der F&uuml;hrungsstil hier im Haus?&ldquo;</p>
<p><strong>Martin Ruf:</strong>&nbsp; &bdquo;Es funktioniert nicht, dass wir im B&uuml;ro alle Entscheidungen treffen und die Mitarbeiter diese nur noch umsetzen. Projektgesch&auml;ft bedeutet, dass sie eine gewisse Teamstruktur zulassen m&uuml;ssen, damit sich die Mitarbeiter entfalten und an Entscheidungen beteiligen k&ouml;nnen. Klar ist auch, wir sind kein Debattierclub, Entscheidungen m&uuml;ssen nat&uuml;rlich getroffen werden. Gerade bei Ideenfindung, technischer Umsetzung und Realisierung gibt es einen permanenten Probleml&ouml;sungsprozess, damit am Ende die Maschine funktioniert. Das funktioniert nur von unten, das kommt von unseren Mitarbeitern.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Was halten Sie vom Unternehmertum in Deutschland?&ldquo;</p>
<p><strong>Dr. Klaus-Peter Ruf:</strong> &bdquo;Das ist f&uuml;r mich das Gr&ouml;&szlig;te, was ein Mensch in seinem Leben erreichen kann. Der gr&ouml;&szlig;te Vorteil ist, in der Entscheidung frei zu sein. Nur so konnte unser Unternehmen wachsen. Angestellte Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer haben Angst und das l&auml;hmt in Entscheidungen. Und die Politik tut seit Jahren alles, um dem Unternehmer permanent das Leben schwerer zu machen: Arbeitszeitgesetz, Kontrollen, Abmahnungen oder Geldstrafen. Oder das Thema Bauen &ndash; wir haben kein Bauamt, wir haben ein Bauverhinderungsamt. Bei&nbsp; Marktbegleitern, die zuf&auml;llig einer anderen Kommune angeh&ouml;ren, gelten wieder andere Ma&szlig;st&auml;be und die sind dadurch im Wettbewerbsvorteil. Deutschland hat ein ausgepr&auml;gtes Unternehmertum, das trotz dieser politischen Rahmenbedingungen funktioniert. Irgendwann wird die Situation aber nicht mehr so komfortabel sein, denn der Politik fehlt die Weitsicht.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Haben Sie eigentlich schon Ihre Nach-folge geregelt?&ldquo;</p>
<p><strong>Dr. Klaus-Peter Ruf:</strong> &bdquo;Das haben wir bereits vor zehn Jahren getan. Beide S&ouml;hne hatten zuerst ihren eigenen Weg au&szlig;erhalb des Unternehmens bestritten. Als ich 55 Jahre alt war, wollte ich wissen, ob einer der S&ouml;hne ins Unternehmen einsteigt oder ob ich die Braut zum Verkauf schm&uuml;cken muss. Dann ist die Erkenntnis bei meinen S&ouml;hnen gekommen, dass sie auch unternehmerisch t&auml;tig sein wollten, dass sie selbst gestalten und das Risiko selbst in die Hand nehmen m&ouml;chten. Beide haben sich dann unabh&auml;ngig voneinander daf&uuml;r entschieden, in das Familienunternehmen einzusteigen.&ldquo;</p>
<p><strong>Magazin:</strong> &bdquo;Wo wird transnova-Ruf in zehn Jahren stehen?&ldquo;</p>
<p><strong>Michael Ruf:</strong> &bdquo;Selbstverst&auml;ndlich wollen wir unsere erfolgreiche Strategie weiter ausbauen. Ich denke, dass der strategische Ansatz von unserem Vater auch in den n&auml;chsten Jahren noch hervorragendes Gesch&auml;ftspotenzial hat. Nicht nur Facharbeiter sind mittlerweile knapp, sondern unsere produzierenden Kunden finden kein Personal f&uuml;r einfachste T&auml;tigkeiten. Das hei&szlig;t, der Drang zur Automatisierung ist da. Wenn wir noch weitere 100 Mitarbeiter finden, werden wir auch weiter wachsen, aber Wachstum ist nicht unser prim&auml;res Ziel. Es ist wichtig, eine gute Substanz im Unternehmen zu entwickeln und ein sehr ausbalanciertes Unternehmertum weiter zu pflegen.&ldquo;</p>
<p>Quelle: Business Lounge Magazin</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Von wegen „Pay and Forget“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Business Lounge Magazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2018 22:23:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="676" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/08/03101902/Anton-Wittmann.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/08/03101902/Anton-Wittmann.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/08/03101902/Anton-Wittmann-300x203.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div>Es klingt nach einer Verbesserung, ist allerdings nur Augenwischerei: Anfang Juli hat der Bundesrat dem umstrittenen Betriebsrentenst&#228;rkungsgesetz zugestimmt, f&#252;r das sich Arbeitsministerin Andrea Nahles stark gemacht hatte. Doch f&#252;r die Unternehmer wird das Haftungsrisiko bei einer betrieblichen Altersversorgung (bAV) nicht geringer, nur un&#252;bersichtlicher. Auf der Homepage der Bundesregierung hei&#223;t es, dass es mit dem Betriebsrentenst&#228;rkungsgesetz [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1000" height="676" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/08/03101902/Anton-Wittmann.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/08/03101902/Anton-Wittmann.jpg 1000w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/08/03101902/Anton-Wittmann-300x203.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></div><p><strong>Es klingt nach einer Verbesserung, ist allerdings nur Augenwischerei: Anfang Juli hat der Bundesrat dem umstrittenen Betriebsrentenst&auml;rkungsgesetz zugestimmt, f&uuml;r das sich Arbeitsministerin Andrea Nahles stark gemacht hatte. Doch f&uuml;r die Unternehmer wird das Haftungsrisiko bei einer betrieblichen Altersversorgung (bAV) nicht geringer, nur un&uuml;bersichtlicher.</strong></p>
<p>Auf der Homepage der Bundesregierung hei&szlig;t es, dass es mit dem Betriebsrentenst&auml;rkungsgesetz attraktiver f&uuml;r Unternehmen werde, eine Betriebsrente anzubieten. In verschiedenen Publikationen wurde das Gesetz als &bdquo;pay and forget&ldquo; gefeiert, soll hei&szlig;en: Der Arbeitgeber zahlt seine Beitr&auml;ge und damit habe sich die Haftungsfrage erledigt. &bdquo;Ganz so einfach ist das nicht&ldquo;, warnt der Ansbacher bAV-Experte Anton Wittmann. Er hat sich bereits eingehend mit dem neuen Gesetz besch&auml;ftigt. &bdquo;So entsteht gleich die n&auml;chste Haftungsfalle. Es bleiben die zahlreichen Informations- und Aufkl&auml;rungspflichten des Arbeitgebers gegen&uuml;ber seinen Mitarbeitern. Kommt er diesen nicht nach, ist er bereits wieder in der Haftung.&ldquo;</p>
<p>Bisher war der Rechtsanspruch der Arbeitnehmer bei vier Prozent Geldumwandlung, mit dem neuen Gesetz darf er bis zu acht Prozent umwandeln, wenn der Arbeitgeber mitmacht. &bdquo;Das sieht nach einer Verdoppelung aus, ist in Wahrheit aber nur Augenwischerei.&ldquo; Denn wie bisher gibt es nur f&uuml;r die ersten vier Prozent eine Steuer- und Sozialversicherungsersparnis, die der Arbeitgeber als Zuschuss weitergibt. F&uuml;r die weiteren vier Prozent gibt es aber nur noch eine Steuerersparnis. Die Sozialabgaben hierauf m&uuml;ssen voll entrichtet werden und sp&auml;ter in der Rentenphase m&uuml;ssen auf die Ertr&auml;ge noch einmal die Sozialabgaben voll gezahlt werden. &bdquo;Das ist eine Frechheit, denn so werden die zus&auml;tzlichen vier Prozent doppelt mit den Sozialausgaben belastet. Das rechnet sich am Ende nicht&ldquo;, so der bAV-Experte. &bdquo;F&uuml;r die Unternehmen wird es aber kritisch, denn gerade auf solche Umst&auml;nde m&uuml;ssen sie ihre Mitarbeiter hinweisen, ansonsten haften sie und zahlen am Ende aus der eigenen Tasche drauf.&ldquo; Die Vereinfachung durch das Betriebsrentenst&auml;rkungsgesetz betrifft nur den Beitrag, alles andere bleibt. &bdquo;Es wird suggeriert, dass es eine Erleichterung gibt, de facto gibt es dieselbe Haftung wie bisher.&ldquo; Und zus&auml;tzlich muss der Unternehmer &uuml;ber die Gesetzes&auml;nderungen Bescheid wissen, um entsprechend seiner Informationspflicht nachzukommen. Doch die Wenigsten wissen &uuml;berhaupt, was im neuen Gesetz steht. Zudem ist der bisherige Weg, eine bAV umzusetzen, geregelt und der Arbeitgeber hat eine Garantie. Die gibt es beim neuen Umsetzungsweg noch nicht, hier gibt es viele Unbekannte. Unter anderem spielt hier das Tarifrecht mit rein. Deshalb ist es wichtig, dass sich Unternehmer genau informieren.</p>
<p><strong>Positives Beispiel</strong><br>
Das neue Betriebsrentenst&auml;rkungsgesetz sorgt aber auch f&uuml;r einige Verbesserungen, etwa bei Teilzeitkr&auml;ften und Geringverdiener. Hier hat der Arbeitgeber nun die M&ouml;glichkeit einer zus&auml;tzlichen F&ouml;rderung. Betroffen sind alle Arbeitnehmer bis zu einem Bruttogehalt von monatlich 2.200 Euro, das umfasst ganze Branchen. Damit soll die bAV auch bei Mitarbeitern mit unterdurchschnittlichem Einkommen verbreitet werden. Der Unternehmer kann nun 480 Euro im Jahr zuzahlen; zur Finanzierung darf er 30 Prozent dieser Summe an Lohnsteuer einbehalten, also 144 Euro. Letztlich zahlt der Unternehmer so nur 336 Euro dazu.</p>
<p>Bildnachweis: BLMAG<br>
Quelle: Business Lounge Magazin</p>
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