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	<title>Urlaubsanspruch &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>Unendliche Urlaubsansprüche?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Business Lounge Magazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jul 2019 10:06:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="649" height="430" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24193049/Anne-Marie-Hermann_LHP.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24193049/Anne-Marie-Hermann_LHP.jpg 649w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24193049/Anne-Marie-Hermann_LHP-300x199.jpg?theia_smart_thumbnails_file_version=2 300w" sizes="(max-width: 649px) 100vw, 649px" /></div>Das deutsche Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) regelt eindeutig den Verfall des Urlaubsanspruchs. &#8222;Grunds&#228;tzlich verf&#228;llt der Urlaubsanspruch mit Ablauf des 31. Dezembers eines Kalenderjahres&#8220;, erkl&#228;rt Anne-Marie Hermann, Fachanw&#228;ltin f&#252;r Arbeitsrecht. &#8222;Nur ausnahmsweise, bei Vorliegen von dringenden betrieblichen oder pers&#246;nlichen Gr&#252;nden, kann der Urlaubsanspruch auf das Folgejahr &#252;bertragen werden. In diesem Fall verf&#228;llt der Urlaubsanspruch mit Ablauf des 31. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="649" height="430" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24193049/Anne-Marie-Hermann_LHP.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24193049/Anne-Marie-Hermann_LHP.jpg 649w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/01/24193049/Anne-Marie-Hermann_LHP-300x199.jpg?theia_smart_thumbnails_file_version=2 300w" sizes="(max-width: 649px) 100vw, 649px" /></div><p><strong>Das deutsche Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) regelt eindeutig den Verfall des Urlaubsanspruchs. &bdquo;Grunds&auml;tzlich verf&auml;llt der Urlaubsanspruch mit Ablauf des 31. Dezembers eines Kalenderjahres&ldquo;, erkl&auml;rt Anne-Marie Hermann, Fachanw&auml;ltin f&uuml;r Arbeitsrecht. &bdquo;Nur ausnahmsweise, bei Vorliegen von dringenden betrieblichen oder pers&ouml;nlichen Gr&uuml;nden, kann der Urlaubsanspruch auf das Folgejahr &uuml;bertragen werden. In diesem Fall verf&auml;llt der Urlaubsanspruch mit Ablauf des <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/31-maerz/" target="_blank" data-wpel-link="internal">31. M&#xE4;rz</a> des Folgejahres.&ldquo;</strong></p>
<p>Dieser seit 1963 in Gesetz gegossene Grundsatz wurde zum ersten Mal durch die Rechtsprechung des Europ&auml;ischen Gerichtshofs (EuGH) im Jahre 2009 ersch&uuml;ttert. In dem sogenannten Schulz-Hoff-Urteil wurde entschieden, dass ein solcher pauschaler Verfall des Urlaubsanspruchs im Falle einer Langzeiterkrankung, die den Arbeitnehmer bei der Urlaubsnahme hindert, europarechtswidrig ist. Dieses Urteil f&uuml;hrte zur Bef&uuml;rchtung, dass Arbeitnehmer ihren Urlaubsanspruch bei Langzeiterkrankungen unbegrenzt &uuml;ber Jahre hinweg ansammeln k&ouml;nnen. Der EuGH korrigierte dies 2011 und erm&ouml;glichte einen &Uuml;bertragungszeitraum von 15 Monaten.</p>
<h3>Die Urteile</h3>
<p>Ein bemerkenswertes Urteil erlie&szlig; das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg im Jahr 2014. Im Wesentlichen entschied das Gericht, dass der Arbeitgeber den Urlaub von sich aus gew&auml;hren muss. Tut er dies nicht, kann der Arbeitnehmer Schadensersatz beanspruchen. Da das deutsche Schadensersatzrecht prim&auml;r eine sogenannte Naturalrestitution (Herstellung des urspr&uuml;nglichen Zustands) vorsieht, hatte der Arbeitgeber den an sich verfallenen Urlaub zu gew&auml;hren. Nunmehr hat der EuGH aktuell entschieden, dass der automatische Verfall nicht genommenen Urlaubs zum Jahresende europarechtswidrig ist. Der EuGH hat die F&auml;lle an die Vorinstanzen zur&uuml;ckverwiesen. Eine der Vorinstanzen ist das Bundesarbeitsgericht (BAG), dessen endg&uuml;ltige Entscheidung nun abgewartet werden muss. Es stellt sich insbesondere die Frage, ob das BAG eine europarechtskonforme Auslegung des BurlG vornehmen wird. Eine solche M&ouml;glichkeit bietet das Urteil des EuGHs, aus dessen Hinweise sich Handlungsempfehlungen an die Arbeitgeber ergeben. &bdquo;Der Arbeitgeber muss den Arbeitnehmer f&ouml;rmlich auffordern, seinen Urlaub zu nehmen. Der Arbeitgeber muss dabei den Arbeitnehmer in transparenter Art und Weise &uuml;ber die Folgen des Urlaubsverfalls informieren&ldquo;, erkl&auml;rt die Fachanw&auml;ltin. &bdquo;Aus Beweisgr&uuml;nden sollte dies schriftlich, zumindest aber per E-Mail erfolgen.&ldquo; Es wird davon ausgegangen, dass das BAG eine europarechtskonforme Auslegung vornehmen wird. Das bedeutet, das BAG wird die transparente Aufkl&auml;rung des Arbeitnehmers in das deutsche Gesetz hereinlesen.</p>
<h3>Wichtig zu wissen</h3>
<p>Wichtig zu wissen ist, dass diese Urteile nur den gesetzlichen Mindesturlaub betreffen. Dieser betr&auml;gt in Deutschland 24 Werktage, wobei Werktage die Tage Montag bis Samstag sind. Ein dar&uuml;ber hinaus gehender Urlaub kann von den Parteien des Arbeitsverh&auml;ltnisses individuell geregelt werden. &bdquo;Sofern der Arbeitgeber nicht an gegenl&auml;ufige Tarifvertr&auml;ge oder Betriebsvereinbarungen gebunden ist, empfehlen wir im Arbeitsvertrag eine deutliche Differenzierung zwischen gesetzlichem Mindesturlaub und freiwilligem Mehrurlaub aufzunehmen&ldquo;, so Hermann. &bdquo;So wird eine abweichende Regelung des Mehrurlaubs nicht nur im Hinblick auf dessen Verfall, sondern auch auf weitere, f&uuml;r den gesetzlichen Mindesturlaub zwingende Regelungen des Bundesurlaubsgesetzes m&ouml;glich.&ldquo;</p>
<p>Bildnachweis: LHP<br>
Quelle: <a href="https://businesslounge-wirtschaftsmagazin.de/2019/02/28/unendliche-urlaubsansprueche/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">Business Lounge Magazin</a></p>
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