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	<title>Verkehrsunfälle mit Wild &#8211; Zahlen und Strategien &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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	<title>Verkehrsunfälle mit Wild &#8211; Zahlen und Strategien &#8211; fränkischer.de</title>
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		<title>Dinkelsbühl + Dürrwangen: +++ Verkehrsunfälle mit Wild &#8211; Zahlen und Strategien +++</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dinkelsbühler Blaulicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2021 19:34:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dinkelsbühler Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[210315]]></category>
		<category><![CDATA[Dinkelsbühl]]></category>
		<category><![CDATA[Dürrwangen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsunfälle mit Wild - Zahlen und Strategien]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2024" height="2048" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/03/17125514/IMG_0327.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/03/17125514/IMG_0327.jpg 2024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/03/17125514/IMG_0327-296x300.jpg 296w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/03/17125514/IMG_0327-1012x1024.jpg 1012w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/03/17125514/IMG_0327-1518x1536.jpg 1518w" sizes="(max-width: 2024px) 100vw, 2024px" /></div>Im Jahresverlauf 2020 ereigneten sich in Mittelfranken 8.161 (8.576, -4,84 %) Wildunf&#228;lle. Bei diesen Unf&#228;llen wurden 60 (68) Personen verletzt. Es entstand nach polizeilicher Sch&#228;tzung ein Sachschaden von 412.000 Euro (351.000 Euro, +17,38 %). Im Bereich der PI Dinkelsb&#252;hl waren es 2017: 414 Wildunf&#228;lle 2018: 440 Wildunf&#228;lle 2019: 470 Wildunf&#228;lle 2020: 500 Wildunf&#228;lle So wurde [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2024" height="2048" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/03/17125514/IMG_0327.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/03/17125514/IMG_0327.jpg 2024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/03/17125514/IMG_0327-296x300.jpg 296w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/03/17125514/IMG_0327-1012x1024.jpg 1012w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/03/17125514/IMG_0327-1518x1536.jpg 1518w" sizes="(max-width: 2024px) 100vw, 2024px" /></div><p>Im Jahresverlauf 2020 ereigneten sich in Mittelfranken 8.161 (8.576, -4,84 %) Wildunf&auml;lle. Bei diesen Unf&auml;llen wurden 60 (68) Personen verletzt. Es entstand nach polizeilicher Sch&auml;tzung ein Sachschaden von 412.000 Euro (351.000 Euro, +17,38 %).</p>
<p>Im Bereich der PI Dinkelsb&uuml;hl waren es</p>
<ul>
<li>2017: 414 Wildunf&auml;lle</li>
<li>2018: 440 Wildunf&auml;lle</li>
<li>2019: 470 Wildunf&auml;lle</li>
<li>2020: 500 Wildunf&auml;lle</li>
</ul>
<p>So wurde 2020 erstmals die Marke von 500 Wildunf&auml;llen allein im Bereich der PI Dinkelsb&uuml;hl erreicht. Dies bedeutet eine kontinuierliche Steigerung. Vermutlich sind die Ursachen daf&uuml;r die Klimakrise, Fl&auml;chenverbrauch (Futtersuche), St&ouml;rungen durch Spazierg&auml;nger und freilaufende Hunde.</p>
<p>Der 1. B&uuml;rgermeister von D&uuml;rrwangen J&uuml;rgen Konsolke sagte, dass es in den letzten drei Jahren im Gemeindebereich 100 Wildunf&auml;lle gegeben hat. Die Ortsverbindungsstra&szlig;e Halsbach-Karlsholz f&uuml;hrt zum Industriegebiet Sinbronn und wird deshalb auch h&auml;ufig genutzt. Aus diesem Grund wurde nun das Gefahrzeichen 142 &ndash; &bdquo;Wildwechsel&ldquo; &ndash; aufgestellt.</p>
<p>Polizeihauptkommissar Daniel Rotter erw&auml;hnte, dass man bei dem Schild &bdquo;Wildwechsel&ldquo; die Geschwindigkeit deutlich reduzieren soll. Wenn bei einem Wildunfall nachgewiesen werden kann, dass der Fahrzeugf&uuml;hrer zu schnell war, muss dieser auch mit einem Bu&szlig;geld und einen Punkt rechnen. Bei einem Wildunfall werden die Tiere meist nur schwer verletzt. Da steht dann das Tierwohl im Vordergrund und man kann dann das Tier von seinem Leid erl&ouml;sen.</p>
<p>Regierungsoberinspektor Maximilian Seybold meinte, dass die Tiere vom Waldrand in den Wiesengrund wechseln. Die Tiere werden durch Personen und Hunde, die nicht auf den Wegen bleiben, gest&ouml;rt und fl&uuml;chten dann aus dem Wald. Leider werden auch die Wildunf&auml;lle zu sp&auml;t gemeldet (meist erst, wenn die Versicherung eine Bescheinigung will), dann ist es aber leider schwer die genaue Unfallstelle und das verletzte Tier zu finden. Man muss dann manchmal stundenlang die verletzten Tiere suchen.</p>
<p>An etwa 90 Prozent aller Wildunf&auml;lle sind Rehe beteiligt.</p>

<a href="https://frank-clone.novo-peak.it/arberg-wildunfall-zwischen-fahrradfahrer-und-reh/reh-1/" data-wpel-link="internal"><img width="150" height="150" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/11/13184539/reh-1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" loading="lazy"/></a>

<p><strong>Wildunf&auml;lle vermeiden &ndash; Ma&szlig;nahmen f&uuml;r den Verkehrsteilnehmer:</strong></p>
<ul>
<li>In Gefahrenzonen vorsichtig sein (un&uuml;bersichtliche Wald- und Feldr&auml;nder, neu gebaute Stra&szlig;en, Stra&szlig;en die durch W&auml;lder f&uuml;hren)</li>
<li>Geschwindigkeit anpassen (wer statt den erlaubten 100 km/h lieber nur mit 80 km/h f&auml;hrt, kann schneller reagieren und bremsen bzw. dadurch die Unfallfolgen reduzieren)</li>
<li>Umgebung im Auge behalten (immer auch die Umgebung der Stra&szlig;e im Blick haben. Oft sind Tiere oder reflektierende Wildaugen bereits auf dem Feld erkennbar &ndash; <strong>dann unbedingt Geschwindigkeit verlangsamen)</strong></li>
<li>Auf Nachz&uuml;gler achten (viele gro&szlig;e Wildtiere tauchen in Rudeln oder Spr&uuml;ngen auf; daher gilt es nach der &Uuml;berquerung eines Tieres immer mit weiteren Tieren rechnen)</li>
<li>Mit hoher Aufmerksamkeit fahren (Insbesondere in der D&auml;mmerung, Nachtzeit, aber auch bei Nebel und schlechter Sicht mehr Aufmerksamkeit schenken als ohnehin)</li>
<li><strong>taucht ein Tier im Fernlicht auf, sollte man das Licht ausschalten; zudem empfiehlt es sich zu hupen, um Tiere von der Fahrbahn zu jagen</strong></li>
</ul>
<p>Corona hat auch hier Auswirkungen, da Freizeitnutzer und freilaufende Hunde das Wild beunruhigen, welches bei Flucht ggf. dann Stra&szlig;en &uuml;berquert und Gefahr f&uuml;r alle Verkehrsteilnehmer darstellt.</p>
<p><strong>Daher der Appell der Polizei und der Jagdp&auml;chter:</strong></p>
<ul>
<li>Bitte als Fu&szlig;g&auml;nger, Mountainbiker, etc. auf den Wegen bleiben</li>
<li>Hunde anleinen (unbeaufsichtigtes Umherlaufen des Hundes kann mit Bu&szlig;geld belegt werden)- Erst j&uuml;ngst kam es im PI Bereich DKB zu einem Fall, dass ein nicht angeleinter Hund ein St&uuml;ck Rehwild hetzte. Dies wird seitens des LRA AN mit empfindlichem Bu&szlig;geld geahndet</li>
</ul>
<p><strong>Ma&szlig;nahmen zur Vermeidung von Wildunf&auml;llen f&uuml;r andere Personen als Verkehrsteilnehmer (Darstellung LRA AN):</strong></p>
<ul>
<li>Wildwarn-Apps f&uuml;r Autofahrer (<a href="https://www.jagdverband.de/mehr-tierschutz-auf-strassen-app" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">Tierfundkataster des Deutschen Jagdverbande</a>s oder <a href="https://wuidi.com/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">Wuidi</a>),</li>
<li>Wildwarner Animot: &uuml;berwacht Gebiet im Stra&szlig;enbereich, ist Wild in der N&auml;he wird der Verkehrsteilnehmer in Echtzeit gewarnt, ist bis Ende 2021 im Testbetrieb</li>
</ul>
<p>Insgesamt bleibt festzuhalten, dass selbst beim Einsatz aller erdenklicher Ma&szlig;nahmen eine g&auml;nzliche Vermeidung von Wildunf&auml;llen leider nicht m&ouml;glich ist.</p>
<p><strong>Wildunfall &ndash; und nun?&nbsp;</strong></p>
<ul>
<li>Grunds&auml;tzlich gilt: Ruhe bewahren, Warnblinkanlage einschalten und Unfallstelle sichern.</li>
<li>Polizei immer informieren! (auch wenn keine Wildunfallbescheinigung ben&ouml;tigt wird)</li>
<li>Die Polizei stellt nach der Unfallaufnahme auch eine Wildunfallbescheinigung aus. Diese wird<br>
f&uuml;r die Teil- bzw. Vollkasko ben&ouml;tigt.</li>
<li><strong>Unfallstelle m&ouml;glichst kennzeichnen</strong> (bspw. Kreidestrich, Markierung an Leitpfosten mit zugelassenen Markierungsb&auml;ndern, welche bei den Zulassungsstellen erh&auml;ltlich sind, usw.)</li>
<li>Unfall&ouml;rtlichkeit m&ouml;glichst genau angeben (bei Ortsunkenntnis kann z.B. das Smartphone bzw. das im Auto verbaute Navigationsger&auml;t genutzt werden)</li>
<li>Wichtig: Leitpfosten d&uuml;rfen nicht entfernt werden</li>
<li>&Uuml;bergabe einer Mobilfunknummer an Polizei mit Weitergabe dieser Nummer an Jagdp&auml;chter (um sp&auml;ter genauestens die Unfall&ouml;rtlichkeit zu beschreiben f&uuml;r Nachsuchen nach verletztem Wild)</li>
</ul>
<p><strong>Folgen eines nicht unverz&uuml;glich gemeldeten Wildunfalls mit Schalenwild:</strong></p>
<p>Gelegentlich melden Unfallfahrer einen Wildunfall nicht unverz&uuml;glich oder gar nicht (Paradebeispiel: Unfall morgens auf Arbeitsweg, Meldung jedoch erst abends nach Feierabend)</p>
<ul>
<li>Einleitung eines Verfahrens mit anschlie&szlig;endem Bu&szlig;geldbescheid</li>
<li>Zus&auml;tzliche Folge: Oft leiden angefahrene Wildtiere stundenlang, bis diese dann elendig sterben</li>
</ul>
<blockquote><p>Abschlussappell:</p>
<p>&bdquo;Jeder vermiedene Wildunfall rettet das Leben eines Tieres, evtl. sogar ein Menschenleben!&ldquo;</p></blockquote>
<p>Quelle: <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/polizeiinspektion-dinkelsbuehl/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Polizeiinspektion Dinkelsb&#xFC;hl</a> und <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/landratsamt-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Landratsamt Ansbach</a></p>

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