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	<title>Verkehrsunfallstatistik 2020 für den Dienstbereich der Polizeiinspektion Treuchtlingen &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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	<title>Verkehrsunfallstatistik 2020 für den Dienstbereich der Polizeiinspektion Treuchtlingen &#8211; fränkischer.de</title>
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		<title>Treuchtlingen: +++ Verkehrsunfallstatistik 2020 für den Dienstbereich der Polizeiinspektion Treuchtlingen +++</title>
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		<dc:creator><![CDATA[treuchtlinger.blaulicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2021 18:03:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Treuchtlinger Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[210225]]></category>
		<category><![CDATA[Treuchtlingen]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="758" height="578" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/02/25190105/2.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/02/25190105/2.jpg 758w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/02/25190105/2-300x229.jpg 300w" sizes="(max-width: 758px) 100vw, 758px" /></div>Weniger Verkehrsunf&#228;lle, weniger Verletzte, das Unfallgeschehen im Bereich der PI Treuchtlingen entwickelte sich positiv, ist aber f&#252;r das Jahr 2020 nur bedingt aussagekr&#228;ftig. F&#252;r die nachfolgenden Betrachtungen und Zahlen sollte beachtet werden, dass die vorliegenden Daten der Verkehrsunfallstatistik der PI Treuchtlingen unter Ber&#252;cksichtigung der im Jahr 2020 beginnenden Corona-Pandemie zu bewerten sind. Ein deutlicher R&#252;ckgang [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="758" height="578" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/02/25190105/2.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/02/25190105/2.jpg 758w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2021/02/25190105/2-300x229.jpg 300w" sizes="(max-width: 758px) 100vw, 758px" /></div><p style="text-align: left;"><strong>Weniger Verkehrsunf&auml;lle, weniger Verletzte, das Unfallgeschehen im Bereich der PI Treuchtlingen entwickelte sich positiv, ist aber f&uuml;r das Jahr 2020 nur bedingt aussagekr&auml;ftig. F&uuml;r die nachfolgenden Betrachtungen und Zahlen sollte beachtet werden, dass die vorliegenden Daten der Verkehrsunfallstatistik der PI Treuchtlingen unter Ber&uuml;cksichtigung der im Jahr 2020 beginnenden Corona-Pandemie zu bewerten sind. Ein deutlicher R&uuml;ckgang der Mobilit&auml;t insgesamt, so auch im Dienstbereich der PI Treuchtlingen, wirkte sich unmittelbar auch auf die Verkehrsdichte aus.</strong></p>
<p style="text-align: left;">Eine Abnahme des Stra&szlig;enverkehrsaufkommens stellt einen wesentlichen Einflussfaktor auf die Entwicklung der Verkehrsunfallzahlen dar. Somit sind Jahresvergleiche mit den Datenwerten des Jahres 2020 nur sehr eingeschr&auml;nkt m&ouml;glich. Trotzdem entwickelte sich das Verkehrsgeschehen im Bereich der PI Treuchtlingen positiv.</p>
<p>Wie im Jahr 2019 kam es im Dienstbereich der PI Treuchtlingen auch 2020 zu einem Verkehrsunfall mit t&ouml;dlichem Ausgang. Am Donnerstag, 03.09.2020, gegen 14.45 Uhr, ereignete sich auf der Kreisstra&szlig;e WUG 6 ein Motorradunfall, bei dem der 72 Jahre alte Fahrer des Kraftrades get&ouml;tet wurde. Der Mann befuhr mit seinem Motorrad die Kreisstra&szlig;e von Gundelsheim in Richtung M&ouml;hren, geriet in einer leichten Linkskurve alleinbeteiligt ins Stra&szlig;enbegleitgr&uuml;n und st&uuml;rzte. Hierbei zog er sich t&ouml;dliche Verletzungen zu, am Krad entstand Totalschaden.</p>
<p style="text-align: left;">Im Dienstbereich der PI Treuchtlingen wurden im Berichtsjahr 709 (Vorjahr 862) Verkehrsunf&auml;lle registriert und bearbeitet, was einen R&uuml;ckgang von 17,7 % bedeutet. &Auml;hnlich r&uuml;ckl&auml;ufige Unfallzahlen waren auch im Bund, in Bayern, Mittelfranken und dem Landkreis zu beobachten, was sicherlich dem stark r&uuml;ckl&auml;ufigen Verkehrsaufkommen durch die Corona-Lage zuzuschreiben ist. Bei den aufgenommenen Verkehrsunf&auml;llen waren 555 sogenannte Kleinunf&auml;lle (78,3 %), von denen wiederum 359 (2019: 412) aus Zusammenst&ouml;&szlig;en mit Wild resultierten. Somit handelte es sich bei &uuml;ber der H&auml;lfte aller Verkehrsunf&auml;lle im Bereich der PI Treuchtlingen um sog. Wildunf&auml;lle (50,6 %). Schl&uuml;ssige Erkl&auml;rungsans&auml;tze f&uuml;r die best&auml;ndig hohe Zahl von Wildunf&auml;llen, die zwar im Jahr 2020 zur&uuml;ckgegangen sind, aber immer noch auf hohem Niveau verharren, k&ouml;nnen hier jedoch auch die f&uuml;r die Jagd Verantwortlichen, beziehungsweise die Verkehrsunfallkommission nicht liefern.</p>
<p style="text-align: left;">Bevor die Verkehrsunfallstatistik des Jahres 2020 beleuchtet, erl&auml;utert und bewertet wird, eine kurze Erkl&auml;rung der kategorisierten Verkehrsunf&auml;lle und deren Bedeutung. Verkehrsunfall mit Personenschaden (VUPS) wird erfasst wenn mindestens ein Verkehrsteilnehmer get&ouml;tet oder verletzt wurde, schwerwiegender Verkehrsunfall mit Sachschaden (VUSA) liegt vor, wenn nach den Feststellungen der Polizei als Unfallursache eine Verkehrsordnungswidrigkeit gegeben ist, bei der im Bu&szlig;geldkatalog eine Geldbu&szlig;e festgesetzt ist oder eine Straftat im Zusammenhang mit der Teilnahme am Stra&szlig;enverkehr gegeben ist, sonstiger Verkehrsunfall mit Sachschaden (VU-Kurzaufnahme) wird registriert, wenn von der Polizei keine oder nur eine geringf&uuml;gige Verkehrsordnungswidrigkeit, die verwarnt werden kann, festgestellt wird. Die Schadensh&ouml;he ist dabei unerheblich. In diese Kategorisierung fallen regelm&auml;&szlig;ig auch die Wildunf&auml;lle, die somit, wie oben kurz angef&uuml;hrt &uuml;ber 50 Prozent der Verkehrsunf&auml;lle der PI Treuchtlingen ausmachen.</p>
<p style="text-align: left;">Wie eingangs kurz erw&auml;hnt war im Jahr 2020 wie im Vorjahr ein Verkehrstoter zu beklagen. Die Zahl der Unf&auml;lle mit Personenschaden fiel im Jahr 2020 mit 55 (Vorjahr 61) auf den niedrigsten Stand der letzten 10 Jahre. Hierbei wurden 12 Beteiligte schwer (Vorjahr 21) und 53 (2019: 61) leicht verletzt. Dies bedeutet eine &auml;u&szlig;erst positive Entwicklung, da die Zahl der Schwerverletzten um ca. 42% zur&uuml;ckging. Insgesamt wurden also im Jahr 2020 bei Verkehrsunf&auml;llen 65 Personen (Vorjahr 82) verletzt, was einen R&uuml;ckgang von ca. 20 Prozent bedeutet.</p>
<p>Die Verkehrsunf&auml;lle mit der Hauptunfallursache Geschwindigkeit reduzierten sich von 37 im Jahr 2019 auf 23 im Jahr 2020 und somit um 37,9 Prozent. Dies ist sicherlich unter anderem auf den Kontrolldruck des Jahres 2019 mit einer Vielzahl durchgef&uuml;hrter Geschwindigkeitsmessungen mit entsprechenden Ver&ouml;ffentlichungen in der &ouml;rtlichen Presse zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, aber auch eines geringeren Verkehrsaufkommens.</p>
<p><strong>Die Verkehrssicherheitsaktion &bdquo;Bayern mobil &ndash; sicher ans Ziel&ldquo; im Jahr 2020 lief unter dem Motto &bdquo;F&uuml;r ein faires Miteinander im Stra&szlig;enverkehr&ldquo; , was auch bedingt, dass weiterhin ein ganz besonderes Augenmerk auf die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer gelenkt werden sollte. Sehr viele Verkehrsteilnehmer nutzen Handy und sonstige elektronische Ger&auml;te bei der Fahrt, werden dadurch abgelenkt, mit teilweise </strong><strong>schrecklichen Folgen f&uuml;r sich, aber auch andere. Im Jahr 2020 wurden im Bereich der PI Treuchtlingen 271 (Vorjahr 248) Handyverst&ouml;&szlig;e zur Anzeige gebracht, was eine Steigerung von fast 10 Prozent ausmacht. </strong></p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Ein Blick aufs Handy bei 100 km/h bedeuten 83,3 Meter &bdquo;im Blindflug.&ldquo;</strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Hier ist es weiterhin unsere vorrangigste Aufgabe mit allen rechtlichen M&ouml;glichkeiten diesen Entwicklungen gegenzusteuern.</p>
<p style="text-align: left;">Die h&auml;ufigsten Hauptunfallursachen bei Verkehrsunf&auml;llen mit Toten oder Verletzten sind im Bereich der PI Treuchtlingen, wie &uuml;berall anders auch, zu schnelles Fahren, ungen&uuml;gender Sicherheitsabstand, Fehler beim Abbiegen, Wenden und R&uuml;ckw&auml;rtsfahren, sowie Versto&szlig; gegen das Rechtsfahrgebot. Jeder Einzelne tr&auml;gt Verantwortung im Stra&szlig;enverkehr f&uuml;r sich und andere und jeder muss sich bewusst sein, dass Geschwindigkeit &uuml;ber Leben und Tod entscheiden kann. Hier muss ebenfalls angesetzt werden, indem die Geschwindigkeitsmessungen weiter forciert werden und Verkehrsteilnehmer &bdquo;rund um die Uhr&ldquo; mit Kontrollen rechnen m&uuml;ssen. Hier wird auch Kontakt zur <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/verkehrspolizeiinspektion-ansbach/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Verkehrspolizeiinspektion Ansbach</a> und zu den Verantwortlichen der kommunalen Verkehrs&uuml;berwachung gehalten, die beide auch in unserem Dienstbereich Radarmessungen durchf&uuml;hren. Durch die Senkung des Geschwindigkeitsniveaus um 1 km/h kann nach einer Studie des ETSC (European Transport und Safety Council) die Anzahl der Verkehrsunf&auml;lle um 4 Prozent reduziert werden.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Mit ein paar vergleichenden Zahlen und plakativen Feststellungen soll noch kurz verdeutlicht werden, welchen Stellenwert die Verkehrssicherheitsarbeit einnehmen muss. Statistisch gesehen ist jeder dritte Bayer in seinem Leben an einem Verkehrsunfall mit Personenschaden beteiligt. Rasen, Dr&auml;ngeln, Alkohol und Drogen t&ouml;ten Menschen. Verkehrs&uuml;berwachung kann Menschenleben retten. Jeder Einzelne tr&auml;gt Verantwortung im Stra&szlig;enverkehr f&uuml;r sich und f&uuml;r andere. Das Motto der Verkehrssicherheitsaktion 2020 </strong><strong>&bdquo;F&uuml;r ein faires Miteinander im Stra&szlig;enverkehr&ldquo; sollte weiterhin f&uuml;r alle Verkehrsteilnehmer oberste Priorit&auml;t haben.</strong></p>
<p style="text-align: left;">Die Zahl der schwerwiegenden Verkehrsunf&auml;lle verringerte sich im Jahr 2020 um 26 Unf&auml;lle auf 99 (Vorjahr 125). Die angezeigten Verkehrsunfallfluchten gingen im Jahr 2020 um 18 F&auml;lle auf 62 (Vorjahr 80) zur&uuml;ck. Gekl&auml;rt werden konnten leider nur 23 Verkehrsunfallfluchten (Vorjahr 29), was eine Quote von 37,10 % bedeutet (Vorjahr 36,25 %). Unfallflucht, auch bei vermeintlich nur geringen Sch&auml;den, ist kein &bdquo;Kavaliersdelikt&ldquo;, sondern eine Straftat, die mit aller Konsequenz verfolgt wird und die oftmals auch einen Entzug der Fahrerlaubnis des/der Beteiligten nach sich zieht. Hier muss noch angemerkt werden, dass immer wieder Unfallfluchten angezeigt werden, wo Fahrzeughalter/-f&uuml;hrer nicht wissen, wo sich der Unfall ereignet hatte, da der Schaden erst beim Autowaschen festgestellt wurde. Solche Unfallfluchten sind f&uuml;r uns fast nicht mehr zu kl&auml;ren. Trotz aller auftretenden Widrigkeiten m&uuml;ssen wir in diesem Bereich unsere Anstrengungen steigern, da nahezu zwei Drittel der angezeigten Unfallfluchten in unserem Dienstbereich nicht gekl&auml;rt werden konnten.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Hier sind wir auch auf die Mithilfe jedes Einzelnen angewiesen, dass uns Zeugen gemachte Beobachtungen auch mitteilen, um Ans&auml;tze zur Kl&auml;rung zu erhalten</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Die Geschwindigkeitsunf&auml;lle gingen im Jahr 2020 auf 23 F&auml;lle (Vorjahr 37) stark zur&uuml;ck. Es wurden 14 Menschen (Vorjahr 19) verletzt. Zur Senkung der Hauptunfallursachen werden auch weiterhin Geschwindigkeits- und Alkoholkontrollen durchgef&uuml;hrt. Im Jahr 2020 wurden im Dienstbereich der PI Treuchtlingen 169 (Vorjahr 238) Geschwindigkeitsmessungen mit dem Laserhandmessger&auml;t durchgef&uuml;hrt, aus denen 115 (Vorjahr 156) Bu&szlig;geldanzeigen und 125 (Vorjahr 73) Verwarnungen mit Verwarnungsgeld resultierten. In 9 (Vorjahr 22) F&auml;llen waren ausl&auml;ndische Fahrzeugf&uuml;hrer betroffen, die vor der Weiterfahrt eine Sicherheitsleistung hinterlegen mussten. F&uuml;r 26 (Vorjahr 30) Fahrzeugf&uuml;hrer /-innen zogen die Geschwindigkeits&uuml;berschreitungen Fahrverbote nach sich. 271 (Vorjahr 248) Verkehrsteilnehmer wurden im Jahr 2020 mit dem Handy am Steuer erwischt, 63 (Vorjahr 103) Fahrer /-innen hatten keinen Sicherheitsgurt angelegt. Im Jahr 2020 wurden mehrere Kontrollaktionen zur &bdquo;Rotlicht&uuml;berwachung&ldquo; durchgef&uuml;hrt. Hierbei wurden 65 Verst&ouml;&szlig;e zur Anzeige gebracht, im Jahr 2019 war die Zahl mit 5 Verst&ouml;&szlig;en in diesem Bereich verschwindend gering.</p>
<p style="text-align: left;">Die Zahl der Verkehrsunf&auml;lle unter Alkoholbeeinflussung verringerte sich im vergangenen Jahr von 5 Verkehrsunf&auml;llen 2019 auf 3 im Berichtsjahr. Bei diesen 3 Unf&auml;llen unter Alkoholbeeinflussung wurde 1 Person verletzt (Vorjahr 2). Dem gegen&uuml;ber standen 24 aufgedeckte, folgenlose Trunkenheitsfahrten (Vorjahr 26), was einen sogenannten Verfolgungsindex von 1:8 f&uuml;r das Jahr 2020 ergibt (Vorjahr 1: 5,2). Das Wunschziel (1:5) des f&uuml;r die Verkehrsunfallbek&auml;mpfung wichtigen Bereiches &bdquo;Alkoholindex&ldquo; konnte die PI Treuchtlingen im Berichtsjahr somit wieder deutlich erf&uuml;llen, beziehungsweise &uuml;bertreffen.</p>
<p style="text-align: left;">In 21 F&auml;llen (Vorjahr 12) hatten die Fahrzeugf&uuml;hrer vor Fahrtantritt Drogen konsumiert und waren somit fahrunt&uuml;chtig. Dieser Wert konnte im Berichtsjahr fast verdoppelt werden und war somit ein wichtiger Bestandteil der Unfallverh&uuml;tungsmassnahmen.</p>
<p style="text-align: left;">Ein Schwerpunkt der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit muss immer auf unsere schw&auml;chsten Verkehrsteilnehmer, die Kinder, gelegt werden. Hier mussten im Jahr 2020 im Dienstbereich der PI Treuchtlingen 4 Verkehrsunf&auml;lle (Vorjahr 5), bearbeitet werden, bei denen 4 Kinder (Vorjahr 6) verletzt wurden.</p>
<p style="text-align: left;">Im Jahr 2020 ereigneten sich 2 Schulwegunf&auml;lle (Vorjahr 0), bei denen zwei Kinder verletzt wurden. Dass die Zahlen der Schulwegunf&auml;lle, seit Jahren auf einem sehr niedrigen Niveau zu halten sind, ist neben anderen Faktoren sicher ein Verdienst einer fr&uuml;hzeitigen Verkehrsaufkl&auml;rung bereits im Kindergarten, einer intensiven Radfahrausbildung in der Grundschule, aber auch der unerm&uuml;dliche und ehrenamtliche Einsatz von Schulweghelfern, die bei Wind und Wetter daf&uuml;r sorgen, dass die Kleinsten sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">F&uuml;r dieses ehrenamtliche Engagement m&ouml;chte sich die PI Treuchtlingen auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich bei den eingesetzten Schulweghelferinnen und Schulweghelfern bedanken. Ihr Engagement kann gar nicht hoch genug anerkannt und gew&uuml;rdigt werden.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Ein Hauptaugenmerk wurde wie jedes Jahr auf das Fahrverhalten und die Beteiligung am<br>
Verkehrsunfallgeschehen der Jungen Erwachsenen (Alter von 18 bis 24 Jahren) gelegt. Im Jahr 2020 waren 31 (Vorjahr 49) Junge Erwachsene an Verkehrsunf&auml;llen beteiligt. In 23 F&auml;llen (Vorjahr 30) waren sie die Unfallverursacher. Bei den Verkehrsunf&auml;llen wurden 11 (Vorjahr 9) Personen verletzt. Diese Zahlen stellen eine &uuml;beraus erfreuliche Entwicklung dar und durch unsere Anstrengungen m&uuml;ssen wir versuchen, diese positive Tendenz zu stabilisieren.</p>
<p>Vor dem Hintergrund, dass die Bev&ouml;lkerung immer &auml;lter wird und auch bis ins hohe Alter aktiv und mobil ist, wird auch die Unfallbeteiligung von Senioren, Lebensalter ab 65 Jahren, beleuchtet. Im Jahr 2020 waren Senioren an 43 (Vorjahr 38) Verkehrsunf&auml;llen beteiligt, bei denen sie in 27 F&auml;llen (Vorjahr 23) als Verursacher gef&uuml;hrt wurden und bei denen wie im Jahr 2019 10 Menschen verletzt wurden.</p>
<p style="text-align: left;">Die Motorradunf&auml;lle gingen im Dienstbereich der PI Treuchtlingen mit 9 aufgenommenen<br>
Verkehrsunf&auml;llen im Jahr 2020 (Vorjahr 13) um 4 Unf&auml;lle zur&uuml;ck, verletzt wurden acht Kradfahrer (Vorjahr 12). Wie bereits oben erl&auml;utert starb bei einem Unfall ein 72-j&auml;hriger Motorradfahrer. Trotz des tragischen Todes des Zweiradfahrers entwickelten sich die Zahlen der Motorradunf&auml;lle insgesamt positiv, was sicherlich auch ein Verdienst der 2019 aufgestellten Kontrollgruppe Motorrad beim PP Mittelfranken ist.</p>
<p style="text-align: left;">Diese Kontrollgruppe Motorrad des Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken (KGM) wurde im Jahr 2019 neu aufgestellt, um im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit auf die steigende Anzahl schwerer, beziehungsweise t&ouml;dlich verlaufender Unf&auml;lle motorisierter Zweiradfahrer reagieren zu k&ouml;nnen. Betrachtet man die Entwicklung der Unfallzahlen in Bayern und Mittelfranken in Hinblick auf motorisierte Zweiradfahrer, so konnten f&uuml;r das Jahr 2017 folgende Kernaussagen getroffen werden</p>
<ul>
<li style="text-align: left;">Jeder f&uuml;nfte Verkehrstote in Bayern und jeder dritte in Mittelfranken war ein Motorradfahrer</li>
<li style="text-align: left;">Mehr als die H&auml;lfte der t&ouml;dlichen Kradunf&auml;lle wurden von den Motorradfahrern<br>
selbst verursacht</li>
</ul>
<p>Dazu muss aber noch angemerkt werden, dass 2017 der Anteil der get&ouml;teten Motorradfahrer in Mittelfranken, bezogen auf die Beteiligungsart am Verkehr, nahezu so gro&szlig; war wie die der Pkw-Fahrer. Jedoch nahmen die Motorradfahrer in wesentlich geringerem Umfang am Verkehr teil, weshalb sie bei den schweren, beziehungsweise t&ouml;dlich verlaufenden Verkehrsunf&auml;llen deutlich &uuml;berrepr&auml;sentiert waren.</p>
<p>Dies waren die Gr&uuml;nde einer Schaffung einer Kontrollgruppe Motorrad (KGM) beim PP Mittelfranken. Von der PI Treuchtlingen arbeiten 2 Beamte in der neu aufgestellten Kontrollgruppe mit, was bedeutet, dass Motorradkontrollen in verst&auml;rktem Ma&szlig;e auch in unserem Dienstbereich stattfanden und auch im Jahr 2021 wieder organisiert werden. Die Intention muss sein, dass die Kontrollgruppe so viele Motorradfahrer wie m&ouml;glich erreichen kann. Im Dialog auf Augenh&ouml;he mit den Motorradfahrern soll ein m&ouml;glichst hohes Niveau der Regelbeachtung und vor allem des Gefahrenbewusstseins bei den Zweiradfahrern erwirkt werden.</p>
<p>Der Pr&auml;vention wurde klar der Vorrang gegeben, um Verst&auml;ndnis zu wecken. Bei unfallrelevanten oder schwerwiegenden Verst&ouml;&szlig;en erfolgte aber auch eine konsequente Ahndung, was sich auch in den Bilanzen der Kontrollen widerspiegelte.</p>
<p>Bei dem Unfallgeschehen mit beteiligten Radfahrern ist eine Stagnation in der Entwicklung zu erkennen. Im Jahr 2020 mussten mit 14 Verkehrsunf&auml;llen die gleiche Anzahl wie 2019 bearbeitet werden. Die Zahl der verletzten Radler stieg im Jahr 2020 leicht auf 13 (Vorjahr 11) an.</p>
<p>Betrachtet man das statistische Zahlenwerk f&uuml;r den Bereich der PI Treuchtlingen im Jahr 2020 sind keine signifikanten Unfallschwerpunkte zu erkennen, allerdings muss auch wie oben angef&uuml;hrt das pandemiebedingte, niedrigere Verkehrsaufkommen in die &Uuml;berlegungen einflie&szlig;en. Im Bereich einer guten und effektiven Verkehrssicherheitsarbeit besteht sicherlich auch weiterhin gro&szlig;er Handlungsbedarf.</p>
<p>Ein Ausblick f&uuml;r das Jahr 2021 ist momentan noch sehr schwierig, ich denke aber, so Dienststellenleiter Dieter Meyer, dass der Verkehrssektor weiterhin ein Schwerpunkt unserer polizeilichen Arbeit im pr&auml;ventiven, aber auch im repressiven, Bereich sein muss und auch sein wird.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Bei allen n&uuml;chternen Zahlen und positiver Entwicklungen sollte man sich immer wieder vor Augen f&uuml;hren, welches unermessliche Leid und Schicksal hinter jedem Toten oder Schwerverletzten steht. Der Schwerpunkt unserer Verkehrssicherheitsarbeit, aber auch der beteiligten Beh&ouml;rden und Institutionen muss also sein, die Hauptunfallursachen (&uuml;berh&ouml;hte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit, Fehler beim Abbiegen, Wenden und R&uuml;ckw&auml;rtsfahren, Nichtbeachten des Vorranges oder der Vorfahrt, falsche Stra&szlig;enbenutzung bzw. Nichtbeachten des Rechtsfahrgebotes, ungen&uuml;gender Sicherheitsabstand, </strong><strong>Alkohol und Drogen) zu bek&auml;mpfen und so die Anzahl der Verkehrstoten und Verletzten zu senken.</strong></p>
<p>Quelle und Fotos: Polizeiinspektion Treuchtlingen</p>

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