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	<title>Veröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2021 &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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	<title>Veröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2021 &#8211; fränkischer.de</title>
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		<title>Mittelfranken: +++ Veröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2021 +++</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Blaulicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2022 11:43:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blaulichter]]></category>
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		<category><![CDATA[Mittelfranken]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1839" height="939" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/03/15124113/PKS2021Bild1.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/03/15124113/PKS2021Bild1.jpg 1839w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/03/15124113/PKS2021Bild1-300x153.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/03/15124113/PKS2021Bild1-1024x523.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2022/03/15124113/PKS2021Bild1-1536x784.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1839px) 100vw, 1839px" /></div>(353) Das Leben in Mittelfranken ist und bleibt sicher! F&#252;r Polizeipr&#228;sident Roman Fertinger und den Leitenden Kriminaldirektor Dr. Holger Plank, Leiter des Sachgebiets f&#252;r Kriminalit&#228;tsbek&#228;mpfung beim Polizeipr&#228;sidium Mittelfranken, ist es bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) f&#252;r das Jahr 2021 besonders erfreulich, dass sich die positive Entwicklung der letzten Jahre fortgesetzt hat. Seit dem [&#8230;]]]></description>
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<blockquote><p>Das Leben in Mittelfranken ist und bleibt sicher! F&uuml;r Polizeipr&auml;sident Roman Fertinger und den Leitenden Kriminaldirektor Dr. Holger Plank, Leiter des Sachgebiets f&uuml;r Kriminalit&auml;tsbek&auml;mpfung beim Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken, ist es bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) f&uuml;r das Jahr 2021 besonders erfreulich, dass sich die positive Entwicklung der letzten Jahre fortgesetzt hat. Seit dem Jahr 2016 verzeichnet der Regierungsbezirk eine j&auml;hrlich sinkende Kriminalit&auml;tsbelastung.</p></blockquote>
<p>Beim Blick auf die Zahlen der aktuellen Kriminalstatistik kommen Roman Fertinger und Dr. Holger Plank zum gleichen Schluss &ndash; im hiesigen Regierungsbezirk lebt es sich so sicher wie nie zuvor! Bereits im sechsten Jahr in Folge konnte im Zust&auml;ndigkeitsbereich des Polizeipr&auml;sidiums Mittelfranken ein erheblicher R&uuml;ckgang der Kriminalit&auml;t registriert werden. Mit insgesamt 72.845 Straftaten weist die Polizeiliche Kriminalstatistik 5.900 Delikte weniger aus als im Jahr 2020, was einem prozentualen R&uuml;ckgang von 7,5 % entspricht. Niemals zuvor sind in Mittelfranken im Jahresverlauf weniger Straftaten erfasst worden. Im 10-Jahres-Vergleich sank die Kriminalit&auml;tsbelastung sogar um etwas mehr als ein F&uuml;nftel.</p>
<p>Einer der ma&szlig;geblichen Gradmesser f&uuml;r die Sicherheit einer Region ist die H&auml;ufigkeitszahl, die das Verh&auml;ltnis der Straftaten zur Bev&ouml;lkerung darstellt. Demnach stehen in Mittelfranken f&uuml;r das Jahr 2021 pro 100.000 Einwohner 3.937 Delikte zu Buche. Im bayernweiten Vergleich liegt dieser Wert zwar knapp &uuml;ber dem Durchschnitt, &uuml;ber die letzten Jahre zeigt die Tendenz f&uuml;r die mittelfr&auml;nkische H&auml;ufigkeitszahl jedoch ebenfalls kontinuierlich nach unten und erreichte 2021 den niedrigsten Wert der vergangenen zehn Jahre. Statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit, in Mittelfranken Opfer einer Straftat zu werden in diesem Zeitraum um mehr als ein Viertel (-25,3 %) gesunken. Mit H&auml;ufigkeitszahlen von 3.899 bzw. 4.539 belegen die mittelfr&auml;nkischen Gro&szlig;st&auml;dte F&uuml;rth und Erlangen im bayernweiten Vergleich erneut absolute Spitzenpl&auml;tze.</p>
<p>Wie in den Vorjahren sind die Zahlen der Kriminalstatistik grunds&auml;tzlich unter besonderer Ber&uuml;cksichtigung der ausl&auml;nderrechtlichen Delikte zu betrachten. Dort mussten im abgelaufenen Jahr entgegen der Entwicklung der Vorjahre wieder mehr Straftaten (2.928; entspricht +44,2 %) registriert werden und nehmen damit unweigerlich Einfluss auf die Gesamtstatistik. Aus diesem Grund werden die betroffenen Werte im Sicherheitsbericht des Polizeipr&auml;sidiums Mittefranken sowohl unter Einbeziehung als auch abz&uuml;glich der registrierten ausl&auml;nderrechtlichen Delikte ausgewiesen.</p>
<p>Das Jahr 2021 war ebenso wie das Vorjahr in vielen Lebensbereichen von den Auswirkungen der Corona-Pandemie gepr&auml;gt. Aus diesem Grund ging das Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken bei der Auswertung der Kriminalstatistik ebenfalls der Frage nach, inwieweit die pandemische Lage einen unmittelbaren Einfluss auf die Kriminalit&auml;tsentwicklung gehabt haben k&ouml;nnte. Im Ergebnis l&auml;sst sich ein ma&szlig;geblicher Einfluss der pandemischen Lage auf die Kriminalit&auml;tslage nicht zweifelsfrei belegen. Bereits vor 2019 konnten in Bezug auf das Straftatenaufkommen in Mittelfranken r&uuml;ckl&auml;ufige Zahlen beobachtet werden. F&uuml;r gewisse Delikte, wie beispielsweise den Diebstahl, k&ouml;nnten die Begleiterscheinungen der Corona-Pandemie (z.B. zeitweiser &bdquo;Lockdown&ldquo; im Einzelhandel) einen verst&auml;rkenden Effekt auf die r&uuml;ckl&auml;ufige Entwicklung gehabt haben. Unterdessen konnte in anderen Bereichen wie etwa den Urkundsdelikten seit Herbst 2021 ein deutlicher Anstieg festgestellt werden, der offensichtlich auf das verst&auml;rkte Aufkommen gef&auml;lschter Impf- und Genesungsnachweise zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist in den vergangenen beiden Jahren auch die Frage aufgeworfen worden, ob die Einschr&auml;nkung sozialer Kontakte durch die Pandemie zu einem Anstieg der Suizide und Suizidversuche gef&uuml;hrt hat. In den Berichtsjahren 2021 (452 F&auml;lle, davon 235 Versuche) und 2020 (483 F&auml;lle, davon 276 Versuche) wurden diesbez&uuml;glich in der Polizeilichen Kriminalstatistik tats&auml;chlich mehr F&auml;lle als im Jahr 2019 (441 F&auml;lle, davon 254 Versuche) dokumentiert. Allerdings bewegen sich diese Zahlen im mehrj&auml;hrigen Vergleich innerhalb einer als durchschnittlich zu bezeichnenden Schwankungsbreite. Nach Ansicht des Polizeipr&auml;sidiums Mittelfranken ist aus diesem Grund ein diesbez&uuml;glich pandemiebedingter Anstieg nicht belegbar.</p>
<p>&Auml;hnliches gilt beim Thema &bdquo;H&auml;usliche Gewalt. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie wurde nicht nur innerhalb der Polizei regelm&auml;&szlig;ig &uuml;ber die m&ouml;glichen Auswirkungen der infektionsschutzrechtlichen Einschr&auml;nkungen auf Familien und ihr h&auml;usliches Umfeld spekuliert. Damit einhergehend wurden oftmals Bef&uuml;rchtungen &uuml;ber steigende Gewalt innerhalb von h&auml;uslichen Gemeinschaften ge&auml;u&szlig;ert. Die polizeilichen Zahlen f&uuml;r Mittelfranken best&auml;tigen eine solche Annahme indes nicht. Mit Ausnahme eines leichten Anstiegs bei den Sexualdelikten sank die Zahl der Straftaten, bei denen T&auml;ter und Opfer in einem Haushalt lebten, von 5.482 im Jahr 2020 auf 5.079 Delikte im Jahr 2021.</p>
<p>Unabh&auml;ngig von der statistischen Kriminalit&auml;tsentwicklung verzeichnete die mittelfr&auml;nkische Polizei im Jahr 2021 eine deutlich gestiegene Einsatzbelastung f&uuml;r die mittelfr&auml;nkischen Dienststellen und ihre Beamtinnen und Beamten. Betreute das Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken mit seinen nachgeordneten Dienststellen im Jahr 2020 noch 1.465 Versammlungen, wuchs diese Zahl im Jahr 2021 auf 2.381 Versammlungen an. An dieser Steigerung hatte das pandemische Geschehen sicherlich gro&szlig;en Anteil. Vor allem die zum Jahresende hin stark gestiegene Anzahl an Versammlungen stand fast ausschlie&szlig;lich im Zeichen von Protesten gegen politische Entscheidungen und Ma&szlig;nahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.</p>
<p>Ein entscheidendes Indiz f&uuml;r die Qualit&auml;t der polizeilichen Arbeit d&uuml;rfte allerdings nicht pandemisch beeinflusst worden sein. Trotz des R&uuml;ckgangs an Straftaten gelang es den Beamtinnen und Beamten der mittelfr&auml;nkischen Polizei erneut, ihre Aufkl&auml;rungsquote zu steigern. Bei 69,2 % aller Straftaten f&uuml;hrten die Ermittlungen der mittelfr&auml;nkischen Polizei zur Identifizierung von Tatverd&auml;chtigen. Somit werden weiterhin mehr als zwei von drei Straftaten aufgekl&auml;rt. Ein Wert, auf den Polizeipr&auml;sident Roman Fertinger besonders stolz ist: &bdquo;F&uuml;r mich beweist die hohe Aufkl&auml;rungsquote, mit welcher Professionalit&auml;t und Akribie unsere Mittarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihren Ermittlungen vorgehen!&ldquo; Gleichzeitig verbindet der mittelfr&auml;nkische Polizeichef diesen Wert mit einer klaren Botschaft an alle Kriminellen: &bdquo;Straft&auml;ter d&uuml;rfen sich in Mittelfranken alles andere als sicher f&uuml;hlen!&ldquo;</p>
<p>Erfreulicherweise haben die Deliktszahlen vor allem in jenen Bereichen deutlich abgenommen, die f&uuml;r das Sicherheitsgef&uuml;hl der rund 1,8 Millionen Einwohner in Mittelfranken von entscheidender Bedeutung sind. Die Zahl der Straftaten im &ouml;ffentlichen Raum, die unter dem Begriff Stra&szlig;enkriminalit&auml;t zusammengefasst werden, sank im vergangenen Jahr um 14,4 %. Bei der Gewaltkriminalit&auml;t f&auml;llt dieser Wert nochmals h&ouml;her aus (-14,7 %). Die Zahl der sogenannten Rohheitsdelikte ging ebenfalls deutlich zur&uuml;ck. 11.360 Straftaten im Jahr 2021 bedeuten einen R&uuml;ckgang um 11,8 %. Ma&szlig;geblich hierf&uuml;r d&uuml;rften vor allem die r&uuml;ckl&auml;ufigen Entwicklungen bei den K&ouml;rperverletzungsdelikten (-16,9 %) sowie den Raubstraftaten (-13,6 %) sein. Zudem konnte die mittelfr&auml;nkische Polizei im zur&uuml;ckliegenden Jahr ihre Aufkl&auml;rungsquote in diesem Ph&auml;nomenbereich auf 91,8 % steigern.</p>
<p>Die Eigentumskriminalit&auml;t weist ebenfalls R&uuml;ckg&auml;nge in nahezu allen zugeh&ouml;rigen Deliktsfeldern auf. Im Jahr 2021 registrierte das Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken 18.678 Eigentumsdelikte. Das sind 3.786 Straftaten weniger als im Jahr 2020 und entspricht einem R&uuml;ckgang um 16,9 %.</p>
<p>Ein Delikt der Eigentumskriminalit&auml;t mit starkem Einfluss auf das Sicherheitsgef&uuml;hl ist der Wohnungseinbruch. Hier kann das Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken f&uuml;r das vergangene Jahr einen R&uuml;ckgang um 419 F&auml;lle vermelden, was wiederum einen Bestwert im Zehn-Jahres-Vergleich darstellt. Zeitgleich gelang es, die Aufkl&auml;rungsquote bei den Wohnungseinbr&uuml;chen deutlich zu steigern. Lag die Quote im Jahr 2020 bei 17 %, stieg diese im Jahr 2021 auf 28,1 % an. F&uuml;r Dr. Holger Plank ein respektables Ergebnis, auf dem sich die Polizei Mittelfranken jedoch keineswegs ausruhen m&ouml;chte: &bdquo;Wir haben bei den Zahlen zum Wohnungseinbruch innerhalb der letzten f&uuml;nf Jahre mit massiver Anstrengung eine regelrechte Trendwende herbeigef&uuml;hrt und werden unser Augenmerk auch weiterhin ganz gezielt auf dieses Ph&auml;nomen richten!&ldquo;.</p>
<p>Ebenso einig ist sich der Leitende Kriminaldirektor mit Polizeipr&auml;sident Roman Fertinger dar&uuml;ber, dass die mittelfr&auml;nkische Polizei im Rahmen der Verbrechensbek&auml;mpfung dem sogenannten &bdquo;Callcenterbetrug&ldquo; weiterhin ein hohes Ma&szlig; an Aufmerksamkeit widmen muss. Bei diesem Betrugsph&auml;nomen rufen T&auml;ter aus Callcentern bei vorwiegend &auml;lteren Menschen an. Indem sich die Anrufer als Polizeibeamte oder sogar Angeh&ouml;rige ihrer Opfer ausgeben, gelingt es den Betr&uuml;gern immer wieder, wertvollen Schmuck oder hohe Geldbetr&auml;ge zu ergaunern. Leider lassen weder das Einfallsreichtum noch die Erfolge der T&auml;ter nach. Mit 80 vollendeten Delikten ist in diesem Ph&auml;nomenbereich eine deutliche Steigerung zu den Vorjahren zu verzeichnen. Die rund 2,7 Millionen Euro Beuteschaden verdeutlichen, dass die Opfer dieser Betrugsf&auml;lle oftmals um immense wirtschaftliche Werte gebracht werden, die nicht selten das lebenslang ersparte Verm&ouml;gen dieser Menschen umfassen.</p>
<p>Die Tatsache, dass die T&auml;ter hierbei unter anderem als falsche Polizeibeamte den guten Ruf und das Vertrauen der Polizei missbrauchen, macht diese Taten umso verabscheuungsw&uuml;rdiger. Das Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken hat seine Bem&uuml;hungen zur Bek&auml;mpfung dieses Ph&auml;nomens im Jahr 2021 sowohl auf repressiver als auch pr&auml;ventiver Ebene intensiviert und beim Kriminalfachdezernat 2 N&uuml;rnberg eine eigene Ermittlungsgruppe f&uuml;r das Ph&auml;nomen Callcenterbetrug eingerichtet. &Uuml;ber die Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit sind zwischenzeitlich umfangreiche Aufkl&auml;rungsma&szlig;nahmen angelaufen. Beispielsweise hat das Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken mehrere Videoclips produziert, die unter anderem im Fahrgastfernsehen der N&uuml;rnberger Verkehrsbetriebe gezeigt werden. Dar&uuml;ber hinaus startete die mittelfr&auml;nkische Polizei wiederholt Aufkl&auml;rungskampagnen in den sozialen Netzwerken. Zielgruppe dieser Ma&szlig;nahmen sind vor allem j&uuml;ngere Nutzer, die im Umgang mit &auml;lteren Verwandten und Bekannten dazu beitragen sollen, eine m&ouml;glichst weitreichende Aufkl&auml;rung &uuml;ber dieses Betrugsph&auml;nomen innerhalb der altersm&auml;&szlig;igen Zielgruppe zu erreichen. Au&szlig;erdem hat die mittefr&auml;nkische Polizei die Zusammenarbeit mit den Banken der Region verst&auml;rkt, um auch deren Angestellte f&uuml;r dieses Ph&auml;nomen zu sensibilisieren und die Erfolgsaussichten f&uuml;r die Betr&uuml;gerbanden weiter zu minimieren. Mit Blick auf die Statistik kann Dr. Holger Plank bereits erste Erfolge der intensivierten Bek&auml;mpfungsstrategie erkennen. Zwischenzeitlich registriert die Polizei beim Callcenterbetrug eine sehr hohe Versuchsrate. &bdquo;Die angegangenen Opfer rochen den Braten, haben die T&auml;ter in vielen F&auml;llen abgewimmelt und die Polizei verst&auml;ndigt&ldquo;, stellt der Leiter des Sachgebiets f&uuml;r Kriminalit&auml;tsbek&auml;mpfung fest. Dar&uuml;ber hinaus ist es der mittelfr&auml;nkischen Polizei gelungen, mit den zielgerichteten Ermittlungs- und Bek&auml;mpfungsstrategien den Druck auf die T&auml;ter selbst zu erh&ouml;hen. 2021 konnte die mittelfr&auml;nkische Polizei insgesamt 16 Tatverd&auml;chtige festnehmen.</p>
<p>Innerhalb der Bet&auml;ubungsmittelkriminalit&auml;t konnte im Jahr 2021 bei nahezu gleichbleibender Aufkl&auml;rungsquote ein R&uuml;ckgang von 12,1 % verzeichnet werden. Gleichzeitig ist die Zahl der Rauschgifttoten gesunken. 32 Personen und damit vier weniger als im Vorjahr kamen in Folge des Drogenmissbrauchs ums Leben. Nach wie vor kann bei der &uuml;berwiegenden Zahl der t&ouml;dlichen Intoxikationen der Konsum von Heroin nachgewiesen werden. Unabh&auml;ngig von r&uuml;ckl&auml;ufigen Entwicklungen bei Fallzahlen und Rauschgifttoten sieht Polizeipr&auml;sident Roman Fertinger keinen Grund, vom offensiven Vorgehen gegen diese Kriminalit&auml;tsform abzur&uuml;cken: &bdquo;Die konsequente Bek&auml;mpfung der Rauschgiftkriminalit&auml;t bleibt auf jeden Fall auch k&uuml;nftig einer der Schwerpunkte f&uuml;r die Arbeit der mittelfr&auml;nkischen Polizei!&ldquo;&nbsp;Der Blick auf die Entwicklung der politisch motivierten Kriminalit&auml;t offenbart einen deutlichen Anstieg der Deliktszahlen. Insgesamt registrierte die mittelfr&auml;nkische Polizei im zur&uuml;ckliegenden Jahr 1.218 Straftaten, denen eine politische Motivation zugrunde lag. Dieser Wert entspricht einer Steigerung von 44,6 %. Auff&auml;llig ist, dass 743 F&auml;lle aller politisch motivierten Straftaten im vergangenen Jahr weder dem links- noch dem rechtspolitischen Bereich zugeordnet werden konnten und in erster Linie durch Protestaktionen gegen die staatlichen Corona-Ma&szlig;nahmen, die Reichsb&uuml;rgerbewegung und die sogenannte &bdquo;Hasskriminalit&auml;t&ldquo; gepr&auml;gt waren. Unter letzterer fasst die Polizei Straftaten zusammen, bei denen sich strafbare &Auml;u&szlig;erungen unter anderem gegen ethnische und religi&ouml;se Zugeh&ouml;rigkeiten, die sexuelle Orientierung oder auch die politische Haltung anderer Menschen richten. Von dieser Verrohung der Kommunikation sind besonders h&auml;ufig Personen betroffen, die sich gesellschaftlich oder politisch engagieren.</p>
<p>Die Fallzahlen der Hasskriminalit&auml;t steigen seit Jahren kontinuierlich an. Dr. Holger Plank bezieht zu dieser besorgniserregenden Entwicklung eindeutig Stellung: &bdquo;Das kann die Gesellschaft und das k&ouml;nnen und wollen wir als Polizei nicht akzeptieren!&ldquo; Innerhalb von Justiz und Polizei ist l&auml;ngst eine hohe Sensibilit&auml;t f&uuml;r dieses Thema vorhanden. In diesem Zusammenhang hat das Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken ein inzwischen bayernweit eingef&uuml;hrtes Verfahren entwickelt, durch das Opfer bei der L&ouml;schung von Hasskommentaren in sozialen Netzwerke unterst&uuml;tzt werden.</p>
<p>Die Auseinandersetzung mit der vor allem in den sozialen Netzwerken feststellbaren Hasskriminalit&auml;t l&auml;sst die Polizei Mittelfranken eine weitere signifikante Entwicklung erkennen. &bdquo;Wir stellen nicht nur bei diesem Ph&auml;nomen, sondern quer &uuml;ber alle anderen Deliktsgruppen fest, dass die Kriminalit&auml;t immer st&auml;rker in das Internet abwandert.&ldquo;, so Dr. Plank zum steigenden Einfluss der gesellschaftlichen Digitalisierung auf die Kriminalit&auml;tslage. F&uuml;r Straftaten, bei denen das Internet als Tatmittel bzw. Medium genutzt wird, kann delikts&uuml;bergreifend ein Anstieg von 27,4 % festgestellt werden. Bei Betrachtung einzelner Deliktsgruppen wie etwa der Verbreitung bzw. dem Besitz von Kinderpornografie ist sogar eine exponentielle Steigerungsrate von 133,7 % ablesbar. Um auf diese Entwicklung reagieren zu k&ouml;nnen, hat die mittelfr&auml;nkische Polizei im letzten Jahr das Kriminalfachdezernat 5 N&uuml;rnberg &ndash; Cybercrime und Digitale Forensik eingerichtet. Die B&uuml;ndelung von Personal und Fachkompetenz f&uuml;r die Ermittlungsarbeit im Bereich Cybercrime f&uuml;hrt nicht zuletzt zu einer voranschreitenden Spezialisierung der Polizei bei der Cyber-Kriminalit&auml;t, sondern kommt im Zuge der Unterst&uuml;tzung bei EDV-basierten Ermittlungen sowie der digitalen Beweissicherungsarbeit allen mittelfr&auml;nkischen Dienststellen zugute. Mit Blick auf die k&uuml;nftigen Herausforderungen durch die voranschreitende Digitalisierung der Kriminalit&auml;t sieht Dr. Holger Plank die Entscheidung der mittelfr&auml;nkischen Polizei zur Errichtung der zentralen Dienststelle f&uuml;r Cybercrime als Schritt in die richtige Richtung: &bdquo;Die mittelfr&auml;nkische Polizei hat die Weichen richtig gestellt und ist in punkto Sicherheit f&uuml;r die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger auf dem richtigen Weg!&ldquo; Einhergehend mit dieser positiven Zukunftsprognose gilt der erkl&auml;rte Dank von Polizeipr&auml;sident Roman Fertinger nicht zuletzt allen Beamtinnen und Beamten der mittelfr&auml;nkischen Polizei: &bdquo;Meine Kolleginnen und Kollegen haben mit ihrem Engagement ganz entschieden dazu beigetragen, dass die Ergebnisse f&uuml;r das Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken auch im Jahr 2021 derart hervorragend ausgefallen sind. Wenn man sich vor Augen f&uuml;hrt, wie immens die Einsatzbelastung der einzelnen Dienststellen und ihrer Einsatzkr&auml;fte wegen der Begleiterscheinungen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr war, kann man erahnen, welche Leistung alleine hinter der erreichten Aufkl&auml;rungsquote steckt!&ldquo;</p>
<p>Im Bewusstsein, dass der Erfolg der mittelfr&auml;nkischen Polizei nicht im Alleingang m&ouml;glich gewesen w&auml;re, zeigt sich Roman Fertinger jedoch auch dankbar f&uuml;r die stets erfahrene Unterst&uuml;tzung durch benachbarte Polizeiverb&auml;nde und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbeh&ouml;rden des Regierungsbezirks.</p>
<p>Trotz der Freude &uuml;ber die in vielerlei Hinsicht erneut positive Entwicklung der aktuellen Kriminalstatistik sieht sich das Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken keineswegs am Ziel seiner Bem&uuml;hungen angekommen. Der mittelfr&auml;nkische Polizeichef verspricht, im Bestreben um die Sicherheit der Menschen in Mittelfranken den bislang erfolgreichen Kurs mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Jahr 2022 fortsetzen zu wollen: &bdquo;Auch k&uuml;nftig wird die mittelfr&auml;nkische Polizei die Menschen dieser Region sch&uuml;tzen, Straftaten aufkl&auml;ren und f&uuml;r all jene einstehen, die unsere Hilfe ben&ouml;tigen &ndash; und das mit Sicherheit!&ldquo;.</p>
<p>Einzelheiten zur Polizeilichen Kriminalstatistik k&ouml;nnen Sie dem Sicherheitsbericht des Polizeipr&auml;sidiums Mittelfranken entnehmen. Dieser ist unter folgendem Link im Internet abrufbar:</p>
<p><a href="https://www.polizei.bayern.de/kriminalitaet/statistik/003105/index.html" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">https://www.polizei.bayern.de/kriminalitaet/statistik/003105/index.html</a></p>

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<p>Quelle und Fotos: Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken/Feder</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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