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	<title>Veröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2023 &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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	<title>Veröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2023 &#8211; fränkischer.de</title>
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		<title>Mittelfranken: +++ Veröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2023 +++</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ansbacher Blaulicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2024 15:11:06 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[240320]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelfranken]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2023]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1280" height="960" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/08174014/BIRU-WP-20180530T115517GMT0200.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/08174014/BIRU-WP-20180530T115517GMT0200.jpg 1280w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/08174014/BIRU-WP-20180530T115517GMT0200-300x225.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/08174014/BIRU-WP-20180530T115517GMT0200-1024x768.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2018/09/08174014/BIRU-WP-20180530T115517GMT0200-86x64.jpg 86w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></div>(280) &#8222;Eine Steigerung der Aufkl&#228;rungsquote trotz h&#246;herer Fallzahlen &#8211; ein Beleg f&#252;r unseren fortw&#228;hrenden und erfolgreichen Einsatz f&#252;r die Sicherheit der mittelfr&#228;nkischen B&#252;rgerinnen und B&#252;rger&#8220;, bilanziert Polizeipr&#228;sident Adolf Bl&#246;chl mit Blick auf die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik 2023. Zusammen mit Kriminaldirektor Holger Stein, dem Leiter des Sachgebiets Kriminalit&#228;tsbek&#228;mpfung, stellte Bl&#246;chl am Mittwoch (20.03.2024) die neuen [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>&bdquo;Eine Steigerung der Aufkl&auml;rungsquote trotz h&ouml;herer Fallzahlen &ndash; ein Beleg f&uuml;r unseren fortw&auml;hrenden und erfolgreichen Einsatz f&uuml;r die Sicherheit der mittelfr&auml;nkischen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger&ldquo;, bilanziert Polizeipr&auml;sident Adolf Bl&ouml;chl mit Blick auf die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik 2023. Zusammen mit Kriminaldirektor Holger Stein, dem Leiter des Sachgebiets Kriminalit&auml;tsbek&auml;mpfung, stellte Bl&ouml;chl am Mittwoch (20.03.2024) die neuen Zahlen im Rahmen einer Pressekonferenz vor.</strong></p>
<p>Die mittelfr&auml;nkische Polizei registrierte im vergangenen Jahr 82.523 Straftaten (inklusive ausl&auml;nderrechtlicher Verst&ouml;&szlig;e: 87.339; fortan wird stets &ndash; ohne weitere Nennung &ndash; die Anzahl exklusive ausl&auml;nderrechtlicher Verst&ouml;&szlig;e genannt). Das entspricht im Vergleich zum Vorjahreswert von 78.262 einem Aufwuchs von 4.261 Straftaten und damit einem Anstieg um 5,4 %. Nachdem bei der Gesamtzahl der Straftaten bereits 2022 nach dem Wegfall aller Corona-Einschr&auml;nkungen ein deutlicher Anstieg (11,9 %) zu verzeichnen war, liegt der Wert nun statistisch zwischen den Vor-Corona-Jahren 2018 (83.942) und 2019 (80.904). Im 10-Jahres-Vergleich stellt man einen R&uuml;ckgang der Kriminalit&auml;tszahlen um knapp 10 % fest (2014: 91.582).</p>
<p>&Auml;hnlich stellt sich die Entwicklung der H&auml;ufigkeitszahl dar. Mit diesem Wert wird das Verh&auml;ltnis der erfassten Straftaten in Relation zur Bev&ouml;lkerungszahl eines geografischen Raums gesetzt. Mit einem Wert von 4.570 verzeichnet die mittelfr&auml;nkische Polizei &ndash; im Vergleich zu 4.404 im Vorjahr &ndash; auch hier einen Anstieg um knapp 3,8 %. Damit erreicht die Kennzahl exakt das Niveau aus dem Vor-Corona-Jahr 2019. Der R&uuml;ckgang im 10-Jahres-Vergleich f&auml;llt bei der H&auml;ufigkeitszahl noch erfreulicher aus als in der Gesamtkriminalit&auml;t. Hier l&auml;sst sich eine Senkung um 14,8 % (2014: 5.364) ermitteln. Im Zusammenhang mit den aktuellen H&auml;ufigkeitszahlen gibt es vor allem in F&uuml;rth wieder Grund zur Freude: Mit 4.684 erfassten Straftaten pro 100.000 Einwohnern nimmt die Kleeblattstadt im bayernweiten Vergleich erneut den Spitzenplatz als sicherste Gro&szlig;stadt ein.</p>
<p>Die positive Langzeitentwicklung in der Aufkl&auml;rungsquote setzte sich indes fort. Im Vergleich zum Vorjahr ist erneut eine Verbesserung um einen Prozentpunkt (2022: 66,8 %) auf 67,8 % zu verzeichnen. Im 10-Jahres-Vergleich l&auml;sst sich konstatieren, dass die Aufkl&auml;rungsquote &ndash; ohne Ber&uuml;cksichtigung der Corona-Jahre &ndash; weiterhin sukzessive ansteigt.</p>
<p>&bdquo;Wir haben im Verlauf des vergangenen Jahres einen Anstieg sowohl der Fallzahlen als auch der Kriminalit&auml;tsbelastung wahrgenommen. Dies schl&auml;gt sich nun auch in der Kriminalit&auml;tsstatistik nieder&ldquo;, fasst Bl&ouml;chl zusammen. &bdquo;Das Sicherheitsniveau ist nach wie vor hoch, wir m&uuml;ssen die Gesamtentwicklung jedoch genau im Auge behalten&ldquo;, so Bl&ouml;chl weiter. &bdquo;Wir analysieren m&ouml;gliche Ursachen f&uuml;r den Anstieg und werden diesem Trend bestm&ouml;glich mit wirksamen Ma&szlig;nahmen begegnen. Wir haben hierf&uuml;r mehrere Schwerpunkte identifiziert, die f&uuml;r die j&uuml;ngste Entwicklung mitverantwortlich sind. Hieraus ergeben sich f&uuml;r die mittelfr&auml;nkische Polizei besondere Aufgabenschwerpunkte f&uuml;r das laufende und die kommenden Jahre&ldquo;.</p>
<p>Schwerpunkte k&ouml;nnen insbesondere in den Bereichen der Delikte, begangen durch nichtdeutsche Tatverd&auml;chtige, Kriminalit&auml;t im &ouml;ffentlichen Raum, Diebstahlsdelikte sowie Kinder- und Jugendkriminalit&auml;t ausgemacht werden:</p>
<p>Mit dem Anstieg der Gesamtzahlen in Verbindung mit einer gestiegenen Aufkl&auml;rungsquote ging unweigerlich auch ein Anstieg der Zahl der Tatverd&auml;chtigen einher. Augenf&auml;llig ist hierbei, dass der Gesamtanstieg der Tatverd&auml;chtigen um 6 % mit lediglich 0,9 % auf tatverd&auml;chtige Deutsche entf&auml;llt. Bei den tatverd&auml;chtigen Nichtdeutschen ist hingegen ein Anstieg um 11 % zu verzeichnen. Betrachtet man hierunter die Teilmenge der Zuwanderer, dann f&auml;llt ein Anstieg um 26,6 % auf. &bdquo;Wir stellen fest, dass nichtdeutsche Tatverd&auml;chtige und tatverd&auml;chtige Zuwanderer bei dem j&uuml;ngsten Anstieg der Zahlen deutlich &uuml;berrepr&auml;sentiert sind&ldquo;, bemerkt der Polizeipr&auml;sident. Eine genauere Analyse der durch Zuwanderer begangenen Straftaten zeigt, dass die Zahlen hier in allen Deliktsbereichen deutlich gestiegen sind. Die Deliktsbereiche Diebstahl (+44,9 %) und Verm&ouml;gens- und F&auml;lschungsdelikte (+32,7 %) zeigen sich hierbei am auff&auml;lligsten.</p>
<p>Die Gewaltdelikte im &ouml;ffentlichen Raum nahmen mit 6,3 % im Vergleich zum Anstieg der Gesamtzahl aller Straftaten leicht &uuml;berdurchschnittlich zu. Der deutlichste Zuwachs ist hier mit 21,7 % in der Gruppe der Raubdelikte zu verzeichnen. Diese stellen mit 4,5 % jedoch lediglich einen kleineren Anteil. Erfreulicherweise sind die Sexualdelikte im &ouml;ffentlichen Raum r&uuml;ckl&auml;ufig. Diese nahmen um 3,4 % ab. Insbesondere die Zahl der Vergewaltigungen sank von 61 auf 48 F&auml;lle um 21,3 %.</p>
<p>2023 wurden gegen 8.750 Personen unter 21 Jahren ein oder mehrere Strafverfahren eingeleitet &ndash; 3,8 % mehr als im Vorjahr. Insgesamt entfielen auf die Gruppe der Kinder (unter 14 Jahren), Jugendlichen (unter 18 Jahren) und Heranwachsenden (unter 21 Jahren) 12.452 F&auml;lle. Knapp zwei Drittel davon fallen hierbei unter die Kategorien Diebstahls-, Rohheits- sowie Bet&auml;ubungsmitteldelikte. &bdquo;W&auml;hrend die Anzahl der tatverd&auml;chtigen Kinder leicht abnahm (-4,4 %), mussten wir einen Anstieg bei den Jugendlichen (+4,1 %) und mit 8,1 % einen noch deutlicheren Anstieg bei den tatverd&auml;chtigen Heranwachsenden feststellen&ldquo;, h&auml;lt Holger Stein fest.</p>
<p>Mit knapp 11 % nahm die Zahl der Diebstahlsdelikte 2023 deutlich zu. Dazu trugen insbesondere die erh&ouml;hten Fallzahlen beim besonders schweren Fall des Fahrraddiebstahls (+ 7,9 %) und dem Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen (+12,3 %) bei. Der augenf&auml;lligste Anstieg liegt mit 21,6 % im Bereich der Ladendiebst&auml;hle. Waren 2022 hier noch 6.984 F&auml;lle zu verbuchen, sprang die Zahl 2023 auf 8.492 und damit auf einen 10-Jahres-H&ouml;chststand. &bdquo;Auff&auml;llig, wenn auch wenig &uuml;berraschend, ist der Umstand, dass mehr als die H&auml;lfte der Taten in N&uuml;rnberg stattfanden&ldquo;, bemerkt Stein.</p>
<p>Nach signifikanten Anstiegen im Bereich der polizeilich zu betreuenden Einsatzlagen in den letzten Jahren konnte das Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken hier 2023 eine Reduktion um 12,6 % verzeichnen. Bl&ouml;chl gab jedoch zu bedenken: &bdquo;Mit insgesamt 3.316 Veranstaltungen sahen sich meine Kolleginnen und Kollegen dennoch wieder mit einem beachtlichen Einsatzpensum konfrontiert. Die Gesamtzahl der Versammlungen ging zwar um knapp ein Drittel zur&uuml;ck &ndash; seit Jahresende ist hier aber wieder ein sp&uuml;rbarer Anstieg zu verzeichnen. Allein in den ersten zwei Monaten des Jahres 2024 lag die Zahl der zu betreuenden Versammlungen ann&auml;hernd beim doppelten Wert des Vorjahres.&ldquo; Beim t&auml;glichen Arbeitsaufkommen waren 2023 keine signifikanten Ver&auml;nderungen zu verzeichnen. Die Zahl der Notrufe nahm mit insgesamt 246.627 um 4,4 %, die Zahl der Eins&auml;tze mit 291.364 um 1,0 % nur leicht zu. Letztere erreichte trotz des geringen Anstiegs einen neuen Rekordwert.</p>
<p>Mit Blick auf die Steigerung im Bereich der Fallzahlen und der Anzahl der Tatverd&auml;chtigen ordnet der Polizeipr&auml;sident ein: &bdquo;Mit der Entwicklung, die wir bei uns in Mittelfranken 2023 beobachteten, liegen wir im bayernweiten Vergleich mit den anderen Polizeipr&auml;sidien im Mittelfeld.&ldquo; Einen Grund zur Sorge sieht Bl&ouml;chl nicht: &bdquo;Wir d&uuml;rfen trotz leicht gestiegener Fallzahlen nicht vergessen, dass wir uns mit Blick auf die Langzeitentwicklung der Kriminalit&auml;t nach wie vor auf einem ausgesprochen niedrigen Niveau befinden. In Mittelfranken k&ouml;nnen Menschen nicht nur sicher leben, sondern sich auch sicher f&uuml;hlen&ldquo;. Mit den erkannten Schwerpunkten seien dennoch besondere Aufgaben f&uuml;r das Jahr 2024 und die kommenden Jahre identifiziert. &bdquo;Uns ist es gelungen, bereits w&auml;hrend des vergangenen Jahres auf gewisse erkannte Entwicklungen &ndash; unter anderem durch Einrichtung spezieller Arbeitsgruppen sowie der Erarbeitung teils bayernweiter Konzepte &ndash; zu reagieren. Diese Bem&uuml;hungen werden seitdem sukzessive erweitert und erg&auml;nzt, um dem Trend bestm&ouml;glich entgegenzutreten&ldquo;, erg&auml;nzt Stein.</p>
<p>Einzelheiten zur Polizeilichen Kriminalstatistik k&ouml;nnen Sie dem Sicherheitsbericht des Polizeipr&auml;sidiums Mittelfranken entnehmen. Dieser ist unter folgendem Link im Internet abrufbar:</p>
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<p>Quelle: Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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