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	<title>Veröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik Mittelfranken 2020 &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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	<title>Veröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik Mittelfranken 2020 &#8211; fränkischer.de</title>
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		<title>Mittelfranken: +++ Veröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik Mittelfranken 2020 – Polizeipräsident Roman Fertinger zieht insgesamt eine positive Bilanz +++</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ansbacher Blaulicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2021 10:09:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2019" height="2048" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/01/31173029/IMG_0151.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/01/31173029/IMG_0151.jpg 2019w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/01/31173029/IMG_0151-296x300.jpg 296w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/01/31173029/IMG_0151-1010x1024.jpg 1010w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/01/31173029/IMG_0151-1514x1536.jpg 1514w" sizes="(max-width: 2019px) 100vw, 2019px" /></div>(324) Polizeipr&#228;sident Roman Fertinger bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2020: &#8222;Noch nie wurden in Mittelfranken weniger Straftaten registriert und noch nie war die Aufkl&#228;rungsquote so hoch. Die Menschen in Mittelfranken k&#246;nnen sich in ihrer Region sicher f&#252;hlen.&#8220; Die Corona-Pandemie brachte im Jahr 2020 weitreichende Einschr&#228;nkungen in allen Lebensbereichen mit sich und wirkte sich dabei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2019" height="2048" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/01/31173029/IMG_0151.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/01/31173029/IMG_0151.jpg 2019w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/01/31173029/IMG_0151-296x300.jpg 296w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/01/31173029/IMG_0151-1010x1024.jpg 1010w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2020/01/31173029/IMG_0151-1514x1536.jpg 1514w" sizes="(max-width: 2019px) 100vw, 2019px" /></div><p>(324)</p>
<blockquote><p><strong>Polizeipr&auml;sident Roman Fertinger bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2020: &bdquo;Noch nie wurden in Mittelfranken weniger Straftaten registriert und noch nie war die Aufkl&auml;rungsquote so hoch. Die Menschen in Mittelfranken k&ouml;nnen sich in ihrer Region sicher f&uuml;hlen.&ldquo;</strong></p></blockquote>
<p>Die Corona-Pandemie brachte im Jahr 2020 weitreichende Einschr&auml;nkungen in allen Lebensbereichen mit sich und wirkte sich dabei auch auf die Kriminalit&auml;tsentwicklung in Mittelfranken aus. Allerdings ist die Gesamtzahl der Straftaten in Mittelfranken schon seit 2016 kontinuierlich gesunken, insbesondere in den Bereichen der Gewaltkriminalit&auml;t, der Stra&szlig;enkriminalit&auml;t und der Rohheitsdelikte.Im Bereich des Regierungsbezirks Mittelfranken sank die Kriminalit&auml;t im Jahresvergleich erneut um stattliche 6,5 % (- 5.511) auf 78.745 Straftaten, den tiefsten jemals gemessenen Wert.<br>
Dabei stieg die Aufkl&auml;rungsquote ohne ausl&auml;nderrechtliche Verst&ouml;&szlig;e um einen Prozentpunkt auf 68,1% und liegt somit &uuml;ber dem bayerischen Durchschnitt (66,4 %). Die H&auml;ufigkeitszahl (Straftaten pro 100.000 Einwohner) sank um -5,4 % auf 4.322 Straftaten &ndash; ohne ausl&auml;nderrechtliche Verst&ouml;&szlig;e (Vorjahr: 4.570). Polizeipr&auml;sident Fertinger res&uuml;miert: &bdquo;Die mittelfr&auml;nkische Polizei hat trotz R&uuml;ckgang der Fallzahlen wieder mehr als zwei von drei Straftaten aufgekl&auml;rt und ist somit eine der sichersten Regionen Deutschlands. Dieses Sicherheitsniveau auch in den kommenden Jahren beizubehalten ist uns ein Ansporn und erkl&auml;rtes Ziel.&ldquo;</p>
<p>Im Bereich der Straftaten gegen das Aufenthalts- bzw. Asylverfahrensgesetz wurden im abgelaufenen Jahr zum dritten Mal in Folge weniger Delikte, n&auml;mlich 2.031 (-39,4 %), registriert. Trotzdem wirken sich die Zahlen dieser besonderen Deliktsgruppe weiterhin deutlich in der PKS aus und beeinflussen vor allem auch die Werte der Aufkl&auml;rungsquoten (AQ) und H&auml;ufigkeitszahlen (HZ). Bei der Betrachtung der registrierten Gesamtstraftaten ohne ausl&auml;nderrechtliche Verst&ouml;&szlig;e ist ein R&uuml;ckgang von 80.904 auf 76.714 F&auml;lle zu verzeichnen. Aus diesem Grund werden in den folgenden Darstellungen die Fallzahlen, H&auml;ufigkeitszahlen (HZ) sowie die Aufkl&auml;rungsquoten (AQ) ohne ausl&auml;nderrechtliche Verst&ouml;&szlig;e dargestellt.</p>
<p>In der Gro&szlig;stadt N&uuml;rnberg erfassten wir im Jahr 2020 36.974 (Vorjahr: 38.476) Straftaten in der PKS. Dies bedeutet einen erneuten R&uuml;ckgang um -1.502 F&auml;lle (-3,9 %). Die H&auml;ufigkeitszahl sank im Vergleich zum Jahr 2019 von 7.423 auf 7.133 (-3,9%) &ndash; dem niedrigsten Wert der letzten 10 Jahre. Die AQ stieg um 0,7 % auf sehr gute 67,3 %. Dies ist der h&ouml;chste Wert im Zehn-Jahres-Vergleich. Insbesondere sanken in N&uuml;rnberg die Fallzahlen in den Bereichen Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (-18,1 %), Eigentums- Diebstahlskriminalit&auml;t (-4,9 %), Rohheitsdelikte (-6,7 %), Gewaltkriminalit&auml;t (-12,4 %) sowie der Rauschgiftkriminalit&auml;t (-11,6 %).</p>
<p>Das Pr&auml;dikat &bdquo;sicherste Gro&szlig;stadt&ldquo; (&uuml;ber 100.000 Einwohner) in Bayern bleibt F&uuml;rth auch in diesem Jahr erhalten. Die Gesamtzahl der Straftaten sank erneut von 5.392 auf 5.314 (-1,4 %), was den besten Wert der letzten f&uuml;nf Jahre darstellt. Die Aufkl&auml;rungsquote sank leicht auf 65,9 % (-2,9 %).</p>
<p>Im Jahr 2020 wurden im Regierungsbezirk Mittelfranken 36.884 Tatverd&auml;chtige (TV) ermittelt. Dies bedeutet einen R&uuml;ckgang von -4.094 TV (-10,0 %). Ohne Ber&uuml;cksichtigung der ausl&auml;nderrechtlichen Verst&ouml;&szlig;e sank die Anzahl der TV um -7,5 % von 38.144 auf nun 35.271 (26.859 m&auml;nnlich / 8.412 weiblich). Den gr&ouml;&szlig;ten Teil der TV stellen mit 79,5% die Erwachsenen (Personen &uuml;ber 21 Jahre).</p>
<p>Der Anteil der nichtdeutschen TV an der Gesamtzahl der TV sank leicht von 36,3 % im Vorjahr auf aktuell 36,2 %. Der Bev&ouml;lkerungsanteil dieser Gruppe stieg in Mittelfranken zugleich von 14,2 % im Vorjahr auf aktuell 14,6%. Die Anzahl der nichtdeutschen TV sank parallel zur ebenfalls sinkenden Zahl der Gesamt-Tatverd&auml;chtigen auf den niedrigsten Wert seit 2016. Zuwanderer sind eine Teilmenge der Gruppe der nichtdeutschen TV.</p>
<p>War im Bereich der Jugendkriminalit&auml;t (Personen zwischen 14 und 18 Jahren) 2019 noch ein Anstieg der TV zu verzeichnen, so stellen wir aktuell einen beachtlichen R&uuml;ckgang von -15,1 % fest. Im Jahr 2020 wurden in Mittelfranken insgesamt 2.988 Jugendliche (Vorjahr: 3.521) straff&auml;llig, vor allem in den Bereichen Eigentums-, Rohheits- sowie Rauschgiftdelikte und bei den Sachbesch&auml;digungen. Ebenfalls positiv ist die Entwicklung bei der Anzahl heranwachsender Tatverd&auml;chtiger (Personen zwischen 18 und 21 Jahre), die um -8,5% auf 3.136 (3.428) Personen zur&uuml;ckging. Dieser Trend r&uuml;ckl&auml;ufiger Zahlen ist seit 2014 zu beobachten. Die Anzahl delinquenter Kinder (Personen unter 14 Jahre) ging erneut zur&uuml;ck, diesmal sogar um -198 auf 1.096 Personen (-15,3%).</p>
<p>Die Rohheitsdelikte sanken im Regierungsbezirk Mittelfranken von 13.767 auf 12.882 (-6,4%). Hierf&uuml;r sind &uuml;berwiegend die R&uuml;ckg&auml;nge bei den K&ouml;rperverletzungsdelikten um -728 F&auml;lle (-6,9%) sowie der Raubstraftaten um -47 F&auml;lle (-11,3 %) ausschlaggebend.</p>
<p>Die Sachbesch&auml;digungen sind wieder leicht auf 9.882 F&auml;lle (-0,3 %) gesunken. Nach einer Steigerung der Sachbesch&auml;digungen an Kraftfahrzeugen im Vorjahr, kann aktuell ein R&uuml;ckgang der Fallzahlen um -6,6 % auf 4.077 Delikte vermeldet werden. Einzig bei den Sachbesch&auml;digungen auf Stra&szlig;en, Wegen und Pl&auml;tzen messen wir einen Anstieg von 8,9 % auf 2.440 F&auml;lle. Erfreulich ist die Entwicklung weiterhin bei den Eigentums- und Diebstahlsdelikten. Hier sanken die Fallzahlen wie bereits in den Vorjahren beinahe durchg&auml;ngig in allen Deliktsfeldern. So ist mit aktuell 22.464 registrierten F&auml;llen ein R&uuml;ckgang um -8,5 % (2.086 Delikte) zu verzeichnen. Die AQ stieg auf 43 % (Vorjahr: 40,3 %).</p>
<p>Im Bereich des einfachen Diebstahls sanken die Fallzahlen massiv um -2.125 F&auml;lle (-13,4 %). Beim schweren Diebstahl ist eine geringe Steigerung um 39 F&auml;lle (0,5 %) auszumachen. Die Zahl der Fahrraddiebst&auml;hle sank beachtlich um -309 (-6,8 %) auf insgesamt 4.224 Delikte. Konnte im Vorjahr noch ein auff&auml;lliger R&uuml;ckgang bei den Kfz-Aufbr&uuml;chen festgestellt werden, so stiegen die Fallzahlen im aktuellen Berichtszeitraum von 610 auf 739 Delikte (21,1 %). Hierf&uuml;r war haupts&auml;chlich eine inzwischen gekl&auml;rte Serie von Kfz-Aufbr&uuml;chen im Gro&szlig;raum N&uuml;rnberg mitverantwortlich. Bei den Kfz-Diebst&auml;hlen ist mit 52 entwendeten Kraftwagen (-59,4 %) erfreulicherweise der absolute Tiefstwert der vergangenen zehn Jahre festzustellen.</p>
<p>Beim Wohnungseinbruchdiebstahl verzeichnen wir eine Steigerung um 2,7 % auf 810 F&auml;lle (Vorjahr: 789). Dies h&auml;ngt mit der signifikanten H&auml;ufung von Wohnungseinbr&uuml;chen zum Jahresende 2019 zusammen, die erst nach Abschluss der Ermittlungen an die Polizeiliche Kriminalstatistik (Auslaufstatistik) gemeldet werden. Die Zahlen aus der polizeilichen Vorgangserfassung zeigen, dass ca. die H&auml;lfte dieser F&auml;lle bereits 2019 begangen wurde. Die &uuml;berdurchschnittlich hohe AQ des Vorjahres (26,9 %) konnte daher nicht gehalten werden und liegt derzeit bei 17,0 %.</p>
<p>Im Jahr 2020 sind insgesamt 66 F&auml;lle von Straftaten gegen das Leben (inklusive der Versuche) erfasst. Die Aufkl&auml;rungsquote (AQ) stieg auf 97 %. Bei Mord registrieren wir einen erneuten R&uuml;ckgang von 23 auf 16 F&auml;lle (AQ 100 %), bei Totschlag einen R&uuml;ckgang von 41 auf 29 F&auml;lle (AQ ebenfalls 100 %).</p>
<p>Die Gewalt gegen Polizeibeamte nahm erneut sowohl bei der Anzahl der Delikte insgesamt als auch bei der Anzahl der Tatverd&auml;chtigen und bei der Anzahl der gesch&auml;digten Polizeibeamten zu. Im Jahr 2020 wurden im Bereich Mittelfranken insgesamt 1.051 (974) F&auml;lle (7,3% / 77 F&auml;lle) der Gewalt gegen Polizeibeamte erfasst. Dies stellt den zweith&ouml;chsten Wert seit Beginn der Registrierung im Jahr 2010 dar. Die Aufkl&auml;rungsquote lag wie in den letzten Jahren bei etwa 99,0%.</p>
<p>Bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung messen wir einen geringen Anstieg um 0,9% von 1.309 F&auml;llen im Jahr 2019 auf aktuell 1.321 F&auml;lle. Die ohnehin bereits hohe Aufkl&auml;rungsquote konnte auf 86,1 % gesteigert werden. Insgesamt wurden 1.019 Personen als Opfer von Sexualstraftaten registriert, davon 82,3 % weiblich und 17,7 % m&auml;nnlich. Erfreulich zeigt sich der abermalige R&uuml;ckgang bei den Vergewaltigungen von 172 auf 142 Delikte. In den Ph&auml;nomenbereichen des (schweren) sexuellen Missbrauchs &ndash; auch von Kindern und Jugendlichen &ndash; sowie bei der Verbreitung, dem Erwerb, Besitz und der Herstellung (kinder)pornografischer Schriften stellen wir erneut eine signifikante Steigerung fest. H&auml;ufig werden diese Taten im Internet begangen. Zum Teil ist diese Steigerung vermutlich auch auf eine Aufhellung des Dunkelfeldes, auch durch die stetig intensivierte technische Ermittlungsarbeit der Polizei, zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.</p>
<p>Im Bereich der Bet&auml;ubungsmittelkriminalit&auml;t sanken die Fallzahlen 2020 um -9,0% auf 7.217 (Vorjahr: 7.935) Delikte. Die hohe AQ h&auml;lt sich mit 96,4 % auf dem Vorjahresniveau (96,3%). Nach dem Anstieg der Rauschgifttoten in Mittelfranken im Jahr 2019 hat sich die Situation im Jahr 2020 ver&auml;ndert. Die Anzahl der Rauschgifttoten ist von 45 Personen auf 36 RG-Tote (31 M&auml;nner, f&uuml;nf Frauen) im Jahr 2020 gesunken. Die Ursache f&uuml;r RG-Todesf&auml;lle lassen sich nach wie vor nicht an einem bestimmten Einzelfaktor festmachen. Vielmehr besteht h&auml;ufig ein Kausalzusammenhang zwischen einem schlechten k&ouml;rperlichen Allgemeinzustand, diversen Vorerkrankungen und der Verbindung von Polytoxikomanie oder auch der verf&uuml;gbaren Stoffqualit&auml;t. &bdquo;Die Sicherstellung von 63 kg Amphetamin und die Festnahme von f&uuml;nf TV markierten einen H&ouml;hepunkt des Jahres, in welchem dem organisierten Drogenhandel mehrere empfindliche Schl&auml;ge mit hohen Sicherstellungsmengen zugef&uuml;gt werden konnten. Allein in N&uuml;rnberg wurden im Jahr 2020 au&szlig;erdem mehr als 100 Stra&szlig;endealer und Drogenh&auml;ndler festgenommen und anschlie&szlig;end ein Haftbefehl erlassen. Diese Erfolge wirken sich sehr positiv auf die gesamte Sicherheitslage in der Metropolregion aus &ndash; so Polizeipr&auml;sident Fertinger&ldquo;. Die Bek&auml;mpfung der Rauschgiftkriminalit&auml;t wird auch weiterhin ein Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit sein.</p>
<p>Vor allem &auml;ltere Menschen werden nach wie vor mit dem Modus Operandi Callcenter Betrug Opfer betr&uuml;gerischer Banden und mit &bdquo;Schockanrufen&ldquo; oder auch durch das Auftreten von &bdquo;falschen Polizeibeamten&ldquo; um ihre Ersparnisse gebracht. Auch f&uuml;r 2020 verzeichnen wir einen Anstieg der Fallzahlen und 17 Vollendungen mit einem Gesamtschaden in H&ouml;he von 1,2 Millionen Euro. In neun F&auml;llen konnten neun Tatverd&auml;chtige festgenommen werden.</p>
<p>Im Vergleich zum Vorjahr ist die Gesamtzahl der Politisch motivierten Straftaten im Berichtsjahr 2020 um sieben F&auml;lle auf insgesamt 842 F&auml;lle gestiegen. Davon sind 24 Straftaten der Deliktsqualit&auml;t der Gewaltstraftaten zuzuordnen. Die AQ liegt mit 47,1 % auf dem Niveau des Vorjahres.Im Ph&auml;nomenbereich &bdquo;Rechts&ldquo; sank die Anzahl der Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um -16,5 % (-68 Delikte) auf 343 F&auml;lle. Die Propagandadelikte stellten davon mit einem Anteil von 207 Straftaten erneut die st&auml;rkste Deliktsgruppe dar.Dabei bestanden die Tathandlungen in der Regel im &ouml;ffentlichen Zeigen oder Schmieren von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen oder dem Rufen verbotener Parolen. Wie bereits im Vorjahr sind acht Straftaten der Deliktsqualit&auml;t Gewaltstraftaten zuzuordnen. Die AQ ist auf 57,4 % gestiegen (Vorjahr: 50,9 %).</p>
<p>Im Ph&auml;nomenbereich &bdquo;Links&ldquo; wurden im Berichtszeitraum 2020 insgesamt 199 Straftaten registriert (Vorjahr: 172 F&auml;lle), eine Steigerung um 15,7 %. Deliktische Schwerpunkte linker Kriminalit&auml;t waren Sachbesch&auml;digungen und sonstige Straftaten wie z. B. Beleidigungen. Unter den 199 Straftaten waren neun Gewaltstraftaten. Die AQ liegt bei 20,6 % (Vorjahr: 30,8 %).</p>
<p>Im Ph&auml;nomenbereich &bdquo;Ausl&auml;ndische Ideologie&ldquo; wurden 25 Straftaten registriert. Dies stellt zum Vorjahr einen R&uuml;ckgang um -46 F&auml;lle (-64,7%) dar. Die Aufkl&auml;rungsquote betr&auml;gt 40 % (Vorjahr: 36,6 %).</p>
<p>Der Ph&auml;nomenbereich &bdquo;Religi&ouml;se Ideologie&ldquo; wurde 2017 neu im Definitionsfeld der politisch motivierten Kriminalit&auml;t eingef&uuml;gt. Im Berichtszeitraum 2020 waren insgesamt acht (Vorjahr: neun) Straftaten, davon eine Gewalttat, zu verzeichnen. Die AQ liegt bei 75,0 % (Vorjahr: 88,9 %).</p>
<p>Die mittelfr&auml;nkische Polizei wird auch in Zukunft bei der Bek&auml;mpfung der Kriminalit&auml;t ihre Strategie dem ver&auml;nderten T&auml;terverhalten und neuen Kriminalit&auml;tsformen anpassen. Mit Pr&auml;ventionskonzepten und geschulten kriminalpolizeilichen Fachberatern versucht die mittelfr&auml;nkische Polizei, die Entwicklung der Kriminalit&auml;t weiterhin positiv zu beeinflussen und die Fallzahlen zu senken.</p>
<p>Quelle: Polizeipr&auml;sidium Mittelfranken</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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