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	<title>VSR-Gewässerschutz e.V. &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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	<item>
		<title>Nitratergebnisse der Brunnenwasseruntersuchungen in Feuchtwangen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Allgemein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2024 11:58:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuchtwangen]]></category>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2048" height="1420" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/06/25135640/Harald_Guelzow_untersucht_eine_Brunnenwasserprobe_Fotograf_Matthias_Ahlbrecht.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/06/25135640/Harald_Guelzow_untersucht_eine_Brunnenwasserprobe_Fotograf_Matthias_Ahlbrecht.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/06/25135640/Harald_Guelzow_untersucht_eine_Brunnenwasserprobe_Fotograf_Matthias_Ahlbrecht-300x208.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/06/25135640/Harald_Guelzow_untersucht_eine_Brunnenwasserprobe_Fotograf_Matthias_Ahlbrecht-1024x710.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/06/25135640/Harald_Guelzow_untersucht_eine_Brunnenwasserprobe_Fotograf_Matthias_Ahlbrecht-1536x1065.jpg 1536w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></div>Feuchtwangen, 25. Juni 2024 &#8211; Die Nitratbelastung im Brunnenwasser sinkt trotz vielen Auflagen zur D&#252;ngemenge und D&#252;ngezeitpunkt nicht so wie gehofft. Das stellte der VSR-Gew&#228;sserschutz bei der Auswertung der am 06. Mai in Feuchtwangen abgegebenen 117 Brunnenwasserproben fest. Die gemeinn&#252;tzige Organisation fordert noch mehr Unterst&#252;tzung f&#252;r das Anlegen von Baumstreifen auf den Feldern. Diese Agroforstsysteme [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="2048" height="1420" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/06/25135640/Harald_Guelzow_untersucht_eine_Brunnenwasserprobe_Fotograf_Matthias_Ahlbrecht.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/06/25135640/Harald_Guelzow_untersucht_eine_Brunnenwasserprobe_Fotograf_Matthias_Ahlbrecht.jpg 2048w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/06/25135640/Harald_Guelzow_untersucht_eine_Brunnenwasserprobe_Fotograf_Matthias_Ahlbrecht-300x208.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/06/25135640/Harald_Guelzow_untersucht_eine_Brunnenwasserprobe_Fotograf_Matthias_Ahlbrecht-1024x710.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2024/06/25135640/Harald_Guelzow_untersucht_eine_Brunnenwasserprobe_Fotograf_Matthias_Ahlbrecht-1536x1065.jpg 1536w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></div><p><a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/feuchtwangen/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Feuchtwangen</a>, <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/25-juni/" target="_blank" data-wpel-link="internal">25. Juni</a> 2024 &ndash; <strong>Die Nitratbelastung im Brunnenwasser sinkt trotz vielen Auflagen zur D&uuml;ngemenge und D&uuml;ngezeitpunkt nicht so wie gehofft. Das stellte der VSR-Gew&auml;sserschutz bei der Auswertung der am 06. Mai in <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/feuchtwangen/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Feuchtwangen</a> abgegebenen 117 Brunnenwasserproben fest. </strong></p>
<p>Die gemeinn&uuml;tzige Organisation fordert noch mehr Unterst&uuml;tzung f&uuml;r das Anlegen von Baumstreifen auf den Feldern. Diese Agroforstsysteme f&uuml;hren nachweislich zu einer erheblichen Senkung der Nitratbelastung ohne den Ertrag auf dem Acker zu verringern. Harald G&uuml;lzow und der Ehrenamtler Frank Sombrowski beantworteten am Informationsstand viele Fragen von besorgten Brunnenbesitzern zu der<br>
Nitratbelastung und der Verwendung des Wassers. Mache B&uuml;rger erkundigten sich, ob Bekannte oder Nachbarn auch noch Wasserproben untersuchen lassen k&ouml;nnen. &bdquo;Auf der Homepage vsr-gewaesserschutz.de erf&auml;hrt jeder, der den Termin verpasst hat, wie man noch eine Wasserprobe mit der Post zusenden kann&ldquo;, erkl&auml;rt Harald G&uuml;lzow. Alle bis Ende Oktober zugeschickten Proben unterst&uuml;tzen die<br>
Messkampagne des Vereins und flie&szlig;en in die Jahresauswertung f&uuml;r den Kreis Ansbach ein.</p>
<p>Die Brunnenwasserergebnisse vom diesj&auml;hrigen Termin in <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/feuchtwangen/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Feuchtwangen</a> hat der Physiker Harald G&uuml;lzow bereits ausgewertet. In jeder 4. Probe aus den privat genutzten Brunnen stellte er eine &Uuml;berschreitung von 50 Milligramm pro Liter (mg/l) Nitrat fest. Besonders erschreckend fand der Gew&auml;sserexperte die festgestellte Belastung in den Gartenbrunnen in Wittelshofen mit 112 Milligramm Nitrat pro Liter (mg/l), in Gerolfingen mit 103 mg/l, in Ehingen mit 98 mg/l, in Sankt Ulrich mit 95 mg/l, in Villersbronn mit 85 mg/l, in Sulzach mit 77 mg/l, in Schweighausen mit 75 mg/l und in <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/feuchtwangen/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Feuchtwangen</a> 71 mg/l. Er betont, dass die<br>
Nitratrichtlinie, dazu verpflichtet eine &Uuml;berschreitung des Nitratgrenzwertes von 50 Milligramm pro Liter im Grundwasser zu verhindern. &bdquo;Im letzten Moment konnte gerade noch das Vertragsverletzungsverfahren mit hohen Strafzahlungen wegen der Nichteinhaltung der Richtlinie letztes Jahr abgewendet werden. Bis zur n&auml;chsten &Uuml;berpr&uuml;fung muss die Nitratbelastung deutlich sinken.&ldquo; sagt Harald G&uuml;lzow.</p>
<p>Im Kreis Ansbach bestehen die landwirtschaftlichen Fl&auml;chen zu 68 Prozent aus Ackerfl&auml;chen. Es dominieren Felder ohne B&auml;ume. Diese verschwanden im Zuge der Intensivierung der Landwirtschaft. Das leichtl&ouml;sliche Nitrat im D&uuml;nger wird durch Regenf&auml;lle schnell in tiefere Bodenschichten verlagert. Dort k&ouml;nnen die Feldfr&uuml;chte die N&auml;hrstoffe nicht mehr zum Wachstum verwenden. Im Gegensatz dazu k&ouml;nnen<br>
B&auml;ume mit ihren tiefen Wurzeln das in die Tiefe transportierte Nitrat f&uuml;r sich nutzen. &bdquo;B&auml;ume auf den Feldern hilft das Nitrat wieder an die Oberfl&auml;che zu bef&ouml;rdern und so in der Zukunft die Nitratbelastung im Brunnenwasser zu verringern.&ldquo; berichtet Harald G&uuml;lzow.</p>
<p>Dieses moderne Agroforstsystem, eine Kombination von Forst- und Landwirtschaft wurde an die Technik und die Produktionsweise der heutigen Landwirtschaft angepasst. Auf dem Feld stehen Baumstreifen aus schnellwachsenden B&auml;umen wie Pappeln, Weiden oder Erlen, die alle vier bis sechs Jahre geerntet und als<br>
Hackschnitzel zur Energiegewinnung verkauft werden. Der Abstand zwischen den Baumreihen bietet gen&uuml;gend Platz f&uuml;r Trecker, Grubber und Erntemaschinen zur Bearbeitung von Getreide, Zuckerr&uuml;ben, Mais und Raps. Die Angst, dass die B&auml;ume zu Ernteeinbu&szlig;en f&uuml;hren, hat sich nicht best&auml;tigt. &bdquo;W&auml;hrend an den Baumstreifen tats&auml;chlich weniger Ertrag ist, beobachtet man ab einer gewissen Distanz zu den<br>
B&auml;umen in den meisten F&auml;llen eine h&ouml;here Produktion als bei einem Vergleichsacker ohne Baumstreifen. Bei trockenen und hei&szlig;en Sommer kommt es auch ohne Bew&auml;sserung zu weniger Ernteausf&auml;llen, da die B&auml;ume vor Verdunstung sch&uuml;tzen.&ldquo; sagt Harald G&uuml;lzow.</p>
<p>Seit Anfang 2023 haben Landwirte in ganz Deutschland die M&ouml;glichkeit, F&ouml;rdermittel f&uuml;r die Bewirtschaftung von Baumstreifen auf ihren Feldern zu beantragen. Bayern z&auml;hlt zu den Bundesl&auml;ndern, in denen auch die Neuanlage von Agroforstfl&auml;chen gef&ouml;rdert wird. Trotz dieser positiven politischen Entwicklung herrscht unter den Landwirten noch viel Unsicherheit und Skepsis Baumstreifen auf ihren Feldern anzulegen. Um das zu &auml;ndern braucht es eine eine gute Vernetzung innerhalb der Landwirtschaft. Der bayrische Bauernverband hat Anfang des Jahres mit seinen Demonstrationen gezeigt, dass er in der Lage ist viele Landwirte zu mobilisieren. &bdquo;Es ist nun dringend erforderlich, diese bestehenden Kontakte zu nutzen, um &uuml;ber die Vorteile von Agroforst aufzukl&auml;ren und potenzielle Bedenken zu zerstreuen,&ldquo;<br>
unterstreicht Harald G&uuml;lzow. Durch gezielte Informationskampagnen und die Pr&auml;sentation erfolgreicher Beispiele kann der Bauernverband dazu beitragen, eine breite Akzeptanz f&uuml;r Agroforstsysteme zu schaffen. Dies ist nicht nur ein wichtiger Schritt zur Reduzierung der Nitratbelastung im Grundwasser, sondern auch ein Beitrag zur F&ouml;rderung einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Landwirtschaft.</p>
<p>Quelle: Pressemitteilung, VSR-Gew&auml;sserschutz e.V.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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