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	<title>VW- Abgasskandal: OLG Nürnberg bestätigt Urteil des Landgerichts Ansbach &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>Ansbach: +++ VW-Abgasskandal: OLG Nürnberg bestätigt Urteil des Landgerichts Ansbach +++</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ansbacher Blaulicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 May 2018 18:34:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1280" height="960" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000046/BIRU-WP-20160229T092819GMT0100.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000046/BIRU-WP-20160229T092819GMT0100.jpg 1280w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000046/BIRU-WP-20160229T092819GMT0100-300x225.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000046/BIRU-WP-20160229T092819GMT0100-1024x768.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000046/BIRU-WP-20160229T092819GMT0100-600x450.jpg 600w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000046/BIRU-WP-20160229T092819GMT0100-86x64.jpg 86w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></div>Der Kl&#228;ger kaufte am 30. September 2014 von der Beklagten, einem Autohaus, einen VW Tiguan, welcher mit einem Dieselmotor des Typs EA 189 ausgestattet war. Im Februar 2016 wurde der Kl&#228;ger von der VW AG dar&#252;ber informiert, dass sein Fahrzeug mit einer Software ausgestattet sei, welche die Stickoxidwerte im Vergleich zwischen Pr&#252;fstandlauf und realem Fahrbetrieb [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1280" height="960" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000046/BIRU-WP-20160229T092819GMT0100.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000046/BIRU-WP-20160229T092819GMT0100.jpg 1280w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000046/BIRU-WP-20160229T092819GMT0100-300x225.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000046/BIRU-WP-20160229T092819GMT0100-1024x768.jpg 1024w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000046/BIRU-WP-20160229T092819GMT0100-600x450.jpg 600w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2017/06/09000046/BIRU-WP-20160229T092819GMT0100-86x64.jpg 86w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></div><p>Der Kl&auml;ger kaufte am <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/30-september/" target="_blank" data-wpel-link="internal">30. September</a> 2014 von der Beklagten, einem Autohaus, einen VW Tiguan, welcher mit einem Dieselmotor des Typs EA 189 ausgestattet war. Im Februar 2016 wurde der Kl&auml;ger von der VW AG dar&uuml;ber informiert, dass sein Fahrzeug mit einer Software ausgestattet sei, welche die Stickoxidwerte im Vergleich zwischen Pr&uuml;fstandlauf und realem Fahrbetrieb ver&auml;ndere.<br>
Mit Schreiben vom <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/24-maerz/" target="_blank" data-wpel-link="internal">24. M&#xE4;rz</a> 2016 forderte der Kl&auml;ger die Beklagte auf, das Fahrzeug bis <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/7-april/" target="_blank" data-wpel-link="internal">7. April</a> 2016 nachzubessern. Das Fahrzeug habe h&ouml;here Emissionswerte als beim Verkauf angegeben. Es sei eine Manipulationssoftware verwendet worden, welche die Emissionswerte sch&ouml;ne. Die Beklagte bat den Kl&auml;ger mit Schreiben vom <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/29-maerz/" target="_blank" data-wpel-link="internal">29. M&#xE4;rz</a> 2016 um Geduld. Es werde auf Kosten von VW ein Software-Update vorgenommen. Man werde den Kl&auml;ger sobald wie m&ouml;glich &uuml;ber den Zeitplan informieren.<br>
Mit Schreiben vom <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/11-april/" target="_blank" data-wpel-link="internal">11. April</a> 2016 erkl&auml;rte der Kl&auml;ger den R&uuml;cktritt vom Kaufvertrag. Nachdem die Beklagte eine R&uuml;cknahme des Fahrzeuges abgelehnt hatte, erhob der Kl&auml;ger am <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/11-mai/" target="_blank" data-wpel-link="internal">11. Mai</a> 2016 Klage zu dem Landgericht Ansbach auf R&uuml;ckabwicklung des Kaufvertrages. In der Folgezeit lie&szlig; der Kl&auml;ger, obwohl ihm die Beklagte dies angeboten hatte, kein Software-Update vornehmen.<br>
Das Landgericht Ansbach wies die Klage mit Endurteil vom <a class="wpg-linkify" href="https://frank-clone.novo-peak.it/glossar/20-januar/" target="_blank" data-wpel-link="internal">20. Januar</a> 2017 (2 O 755/16) ab und begr&uuml;ndete dies damit, dass aufgrund der deutlich unter 1 % des Kaufpreises liegenden Mangelbeseitigungskosten ein Mangel, so er denn vorliege, unerheblich sei.<br>
Gegen dieses Urteil legte der Kl&auml;ger Berufung ein. Der 6. Zivilsenat des Oberlandesgerichts N&uuml;rnberg (6 U 409/17) hat nunmehr die Berufung des Kl&auml;gers zur&uuml;ckgewiesen. Der Senat geht zwar davon aus, dass das Fahrzeug des Kl&auml;gers mit einem Mangel belastet sei. Nach Ansicht des Senats d&uuml;rfte der Mangel auch erheblich sein, da ohne die Nachbesserung der Entzug der Betriebserlaubnis drohe.<br>
Der Anspruch des Kl&auml;gers scheiterte jedoch im konkreten Fall daran, dass der Kl&auml;ger nach Auffassung des Senats keine ausreichende Frist zur Nachbesserung, also zur Durchf&uuml;hrung des Software-Update, gesetzt hatte. Die urspr&uuml;nglich gesetzte Frist war nach Ansicht des Senats unangemessen kurz. Eine Frist von weniger als zwei Monaten sei nach den gegebenen Umst&auml;nden, insbesondere wegen der Notwendigkeit einer beh&ouml;rdlichen Freigabe des Updates, nicht ausreichend. Welche Frist tats&auml;chlich angemessen gewesen w&auml;re, lie&szlig; der Senat offen. Es handle sich um eine Frage des Einzelfalls. Der 6. Zivilsenat des Oberlandesgerichts N&uuml;rnberg f&uuml;hrte im Zusammenhang mit der Fristsetzung zur Nachbesserung aus, dass die Nacherf&uuml;llung in Form der Vornahme des Software-Update f&uuml;r den Kl&auml;ger auch nicht unzumutbar sei. Allein die Bef&uuml;rchtung, die Sache werde auch nach der Nacherf&uuml;llung nicht mangelfrei sein, gen&uuml;ge nicht, um eine Unzumutbarkeit anzunehmen. Dem Verk&auml;ufer muss somit grunds&auml;tzlich die M&ouml;glichkeit gegeben werden, den Mangel durch das Aufspielen des Software-Update zu beheben.<br>
Es entspricht der st&auml;ndigen Rechtsprechung des Landgerichts Ansbach, dass einem Verk&auml;ufer stets eine ausreichende Frist zur Nachbesserung &ndash; das Landgericht Ansbach geht in der Regel von einer Frist von einem Jahr aus &ndash; gesetzt werden muss. Das Landgericht Ansbach geht in st&auml;ndiger Rechtsprechung grunds&auml;tzlich davon aus, dass es sich insoweit um keinen unbehebbaren Mangel handle und der Kl&auml;ger deshalb konkret darlegen m&uuml;sse, warum auch nach der Durchf&uuml;hrung des Software-Update das Fahrzeug mangelbehaftet ist.</p>
<p>Quelle: Landgericht Ansbach</p>]]></content:encoded>
					
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