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	<title>Weißenau &#8211; fränkischer.de</title>
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	<description>Online Nachrichten-Magazin für Stadt und Landkreis Ansbach</description>
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		<title>Informationskampagne: Bioabfall richtig trennen</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 15:19:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1800" height="1200" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/28171740/Nr.-2019_183-Informationskampagne-Bioabfall-richtig-trennen-Gruppenfoto.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/28171740/Nr.-2019_183-Informationskampagne-Bioabfall-richtig-trennen-Gruppenfoto.jpg 1800w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/28171740/Nr.-2019_183-Informationskampagne-Bioabfall-richtig-trennen-Gruppenfoto-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/28171740/Nr.-2019_183-Informationskampagne-Bioabfall-richtig-trennen-Gruppenfoto-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></div>Wei&#223;enburg, 28.08.2019 &#8211; Die Landkreisverwaltung will mit einer Informationskampagne die Qualit&#228;t des Bioabfalls verbessern. Los geht es Anfang September mit dem Anbringen von farbigen Anh&#228;ngern an den Biotonnen. Dar&#252;ber hinaus erkennen Detektoren an den M&#252;llfahrzeugen ab sofort St&#246;rstoffe in den Tonnen. 11.625 Tonnen Bioabfall wurden &#252;ber die rund 25.500 Biotonnen im Jahr 2018 in Wei&#223;enburg-Gunzenhausen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-bottom:20px;"><img width="1800" height="1200" src="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/28171740/Nr.-2019_183-Informationskampagne-Bioabfall-richtig-trennen-Gruppenfoto.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/28171740/Nr.-2019_183-Informationskampagne-Bioabfall-richtig-trennen-Gruppenfoto.jpg 1800w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/28171740/Nr.-2019_183-Informationskampagne-Bioabfall-richtig-trennen-Gruppenfoto-300x200.jpg 300w, https://fraenkischer-media.s3.eu-central-1.amazonaws.com/files/2019/08/28171740/Nr.-2019_183-Informationskampagne-Bioabfall-richtig-trennen-Gruppenfoto-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></div><p><strong>Wei&szlig;enburg, 28.08.2019 &ndash; Die Landkreisverwaltung will mit einer Informationskampagne die Qualit&auml;t des Bioabfalls verbessern. Los geht es Anfang September mit dem Anbringen von farbigen Anh&auml;ngern an den Biotonnen. Dar&uuml;ber hinaus erkennen Detektoren an den M&uuml;llfahrzeugen ab sofort St&ouml;rstoffe in den Tonnen. </strong></p>
<p>11.625 Tonnen Bioabfall wurden &uuml;ber die rund 25.500 Biotonnen im Jahr 2018 in Wei&szlig;enburg-Gunzenhausen eingesammelt. Damit entfallen circa 123 Kilogramm Biogut j&auml;hrlich auf einen Landkreiseinwohner. &bdquo;Das ist eine beachtliche Menge&ldquo;, wie der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Humuswerks T+E aus Bechhofen Manfred Schmidt wei&szlig;. Doch der Bioabfall wird nicht verbrannt, wie etwa der Rest- und Sperrm&uuml;ll, er wird in einem Verrottungsprozess dem nat&uuml;rlichen Kreislauf zur&uuml;ckgef&uuml;hrt. Damit nehmen die kompostierbaren Abf&auml;lle im Landkreis Wei&szlig;enburg-Gunzenhausen einen hohen Nachhaltigkeitsfaktor ein.</p>
<p>Die Entsorgungsfahrzeuge, die das Biogut einsammeln, werden nun mit einem Detektor ausgestattet, der den Bioabfall erg&auml;nzend zu den Sichtkontrollen durch die M&uuml;llwerker, auf St&ouml;rstoffe analysiert. &bdquo;Der Detektor weist auf Fehleinw&uuml;rfe hin&ldquo;, erl&auml;utert der Leiter der Abfallwirtschaft Michael Hufnagel vom Landratsamt. &bdquo;Zus&auml;tzlich werden die Biotonnen ab September mit einem Informationsanh&auml;nger versehen, damit wollen wir die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger aufkl&auml;ren, welche Abf&auml;lle &uuml;ber die Biotonne entsorgt werden d&uuml;rfen und welche eben nicht&ldquo;, so Michael Hufnagel weiter.</p>
<p>Finden sich auch weiterhin St&ouml;rstoffe in den Biotonnen, werden die Nutzer zuk&uuml;nftig mit gelben und roten Anh&auml;ngern an der Biotonne auf den Missstand aufmerksam gemacht. Bei einmaliger, geringf&uuml;giger Fehlbef&uuml;llung mit St&ouml;rstoffen wird die Tonne zun&auml;chst noch geleert und mit der &bdquo;Gelben Karte&ldquo; versehen. Der gelbe Anh&auml;nger informiert &uuml;ber die falsche Nutzung der Biotonne.</p>
<p>Bei erheblichem St&ouml;rstoffanteil wird die Biotonne nicht geleert und mit einer &bdquo;Roten Karte&ldquo; gekennzeichnet. Der betroffene Nutzer hat dann die M&ouml;glichkeit, den Inhalt seiner Tonne nachzusortieren oder gegebenenfalls als Restm&uuml;ll zu entsorgen. Das Landratsamt will mit der Informationskampagne die Qualit&auml;t des Bioabfalls dauerhaft verbessern und den Eintrag von Mikroplastik in die Umwelt reduzieren. &bdquo;Es soll ein gemeinsamer Beitrag zu einer sauberen Umwelt sein&ldquo;, appelliert Landrat Gerhard W&auml;gemann an die Landkreisbev&ouml;lkerung.</p>
<h4>Doch was genau passiert mit unserem Apfelbutzen, den Eierschalen oder verdorbenen Lebensmitteln und warum ist die richtige Trennung so wichtig?</h4>
<figure id="attachment_84347" aria-describedby="caption-attachment-84347" style="width: 1024px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-84347" src="https://fraenkischer.de/app/uploads/2019/08/Nr.-2019_183-Informationskampagne-Bioabfall-richtig-trennen-Anh&#xE4;nger-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683"/><figcaption id="caption-attachment-84347" class="wp-caption-text">Mit den Biotonnenanh&auml;ngern wirbt die Landkreisverwaltung f&uuml;r sortenrein gesammelte Bioabf&auml;lle. Die Anh&auml;nger werden ab September an die Biotonnen in Altm&uuml;hlfranken angebracht. Vor allem Kunststoffe, Glas oder Metalle sind St&ouml;rstoffe bei der Kompostierung. | Bildnachweis: Lena Kagerer/Landratsamt Wei&szlig;enburg-Gunzenhausen</figcaption></figure>
<p>Der Weg des Bioabfalls &ndash; vom Apfelbutzen zur Erde Der Inhalt der Biotonnen landet auf dem Kompostwerk der Firma T+E in Bechhofen und wird dort innerhalb von etwa zehn bis zw&ouml;lf Wochen zu Kompost weiterverarbeitet. Es handelt sich dabei um einen nat&uuml;rlichen Recyclingprozess, ohne zus&auml;tzlichen Einsatz von Wasser, Energie oder anderen Stoffen. In Erdenwerken wird der Kompost dann zu Blumenerde verarbeitet und im Biolandbau als nat&uuml;rlicher D&uuml;nger und Bodenverbesserer eingesetzt. Die N&auml;hrstoffe, die in organischen Abf&auml;llen wie zum Beispiel Obst- und Gem&uuml;seresten stecken, gelangen so wieder in die Umwelt.</p>
<p>In Bechhofen entstehen aus einer Tonne nassem Bioabfall rund 450 Kilogramm nach Erde duftender Kompost. Der Kompost von T+E ist sehr hochwertig und mit dem RALG&uuml;tezeichen zertifiziert. Dabei unterliegt der Humus der st&auml;ndigen &Uuml;berwachung durch die Bundesg&uuml;tegemeinschaft Kompost.</p>
<p>Nur sortenreiner Bioabfall wird zu Qualit&auml;tskompost Ein guter Qualit&auml;tskompost kann aber nur aus sortenrein gesammelten Bioabf&auml;llen entstehen. Plastikt&uuml;ten, Glas, Metall oder Restm&uuml;ll k&ouml;nnen biologisch nicht abgebaut werden. Verunreinigter Bioabfall kann zu keinem brauchbaren Kompost verwertet werden. Fremdstoffe m&uuml;ssen mit hohem technischen und wirtschaftlichen Aufwand aussortiert werden. Mikroplastik zum Beispiel kann niemals vollst&auml;ndig aussortiert werden, und gelangt &uuml;ber den Kompost wieder in die Umwelt. Die Qualit&auml;t, Verwertungsm&ouml;glichkeiten und unsere Natur und Umwelt leiden darunter stark.</p>
<p>Die bisherigen stichprobenartigen Kontrollen sind &uuml;berwiegend positiv verlaufen und die Biotonnen waren in der Regel gut sortiert. Doch finden sich noch zu viele St&ouml;rstoffe in den Tonnen. Aus diesem Grund macht die Abfallwirtschaft des Landkreises Wei&szlig;enburg-Gunzenhausen auf die Gefahr des verunreinigten Biom&uuml;lls vor allem durch Plastik aufmerksam.</p>
<p>Kein Plastik in die Biotonne Auch wenn es vielleicht verlockend ist, zum Sammeln der K&uuml;chenabf&auml;lle Plastikt&uuml;ten zu verwenden, ist jedem klar: aus Plastik wird nie verwertbarer Humus. Auch die BioSammelt&uuml;ten verunreinigen den Bioabfall, da sie nicht eindeutig von Plastikt&uuml;ten unterschieden werden k&ouml;nnen. Au&szlig;erdem verrotten sie nicht innerhalb der nur zehn bis zw&ouml;lf Wochen andauernden Kompostierungsphase. Nach wie vor erweisen sich alte Zeitungen oder B&auml;ckert&uuml;ten ideal zum Einwickeln feuchter K&uuml;chenabf&auml;lle und damit zum Entsorgen in der Biotonne.</p>
<p>Zur Biotonne Wo in anderen Kommunen noch darum gek&auml;mpft wird, endlich eine Biotonne einzuf&uuml;hren, kann der Landkreis Wei&szlig;enburg-Gunzenhausen hier bereits auf eine 25j&auml;hrige Erfolgsgeschichte zur&uuml;ckblicken. Bereits im Jahr 1995 wurde die braune Tonne als weiteres Entsorgungs- und Verwertungssystem eingef&uuml;hrt. Inzwischen ist es f&uuml;r&uuml;ber zweidrittel aller Haushalte im Landkreis Wei&szlig;enburg-Gunzenhausen selbstverst&auml;ndlich, K&uuml;chen- und Gartenabf&auml;lle &uuml;ber die Biotonne zu entsorgen. Damit hat sich die braune Tonne zu einem festen Bestandteil der Kreislaufwirtschaft des Landkreises entwickelt.</p>
<h3>Bioabfall ist ein wertvoller Rohstoff</h3>
<p>In Kompostierungsanlagen werden Bioabf&auml;lle zu hochwertigem Kompost verarbeitet, der in unterschiedlichen Anwendungsbereichen eingesetzt wird.</p>
<p>Landwirte nutzen Kompost vor allem f&uuml;r den Humusaufbau und wegen seiner N&auml;hrstoffgehalte als nat&uuml;rliches D&uuml;ngemittel auf ihren Feldern. Im Garten- und Landschaftsbau wird Kompost aufgrund seiner bodenverbessernden Eigenschaften eingesetzt, beispielsweise bei der Neuanlage von Hausg&auml;rten oder Parkanlagen. In Erdenwerken wird er als Zuschlagstoff bei der Herstellung von Blumenerden genutzt und ersetzt Torf. Aber auch der Hobbyg&auml;rtner wei&szlig; die Vorteile von Kompost zur Pflege seines Gartens zu sch&auml;tzen.</p>
<p>Alle Einsatzbereiche haben gemein, dass durch Kompost mineralische D&uuml;ngemittel eingespart und nat&uuml;rliche Ressourcen geschont werden.</p>
<p>Egal, ob &uuml;ber die Kompostierung oder die Verg&auml;rung verwertet: Bioabfall ist ein wertvoller Rohstoff. Durch die (seit Anfang 2015) verpflichtende Getrenntsammlung der Bioabf&auml;lle tr&auml;gt jeder B&uuml;rger seinen Teil dazu bei, dass dieser Rohstoff auch sinnvoll genutzt werden kann. Die Biotonne ist fester Bestandteil der Kreislaufwirtschaft und die Nutzbarmachung der Bioabf&auml;lle dient dem langfristigen Ressourcen- und Klimaschutz.</p>
<hr>
<p>Bild und Text: Landratsamt Wei&szlig;enau-Gunzenhausen</p>]]></content:encoded>
					
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